Beyond The Stars

Eine fast göttliche Täuschung

Der Plan ist riskant aber bietet von unseren Optionen die beste Erfolgschancen. Das wichtigste ist jetzt, dass unsere Kämpfer bei den Schaukämpfen nicht außer Gefecht gesetzt werden und dass niemand bemerkt dass ich in meiner Rolle als Gorgone Steno trotzdem nur rudimentäre Kenntnisse in Latein habe. Ich brauche dringend neue Software! Dass wir von Wagner aufgenommen haben erweist sich als positiv, denn seine Latein Fähigkeiten sind mindestens auf Level 3 und sein Auftreten hat ja immer die Arroganz einer höheren Kaste… er ist mein perfekter Sprecher.
Ich hoffe dass er sich auch als Kämpfer beweist, denn Petrov ist in keinem guten Zustand. Wir bestellen einen Arzt für die Wartung. Kurz darauf wird uns ein typisch athletischer Mann mit scharfgeschnittenen Zügen angemeldet, der sich als Medicus Gaius Aurelius Varro vorstellt. Seine Untersuchung macht einen kompetenten Eindruck, aber auch allgemein ist die Helix keine so große Enttäuschung wie die NSU mit Ihrer kruden unterentwickelten Technologie.
Ich bin erleichtert, dass der Medicus Petrov mitnimmt um ihn auf seiner Station wiederherzustellen. Wenn er bemerkt hätte, dass wir uns auf Common statt auf Latein verständigen, hätte das unsere Chancen um 33,2% gemindert. Der Arztbrief den wir später erhalten lässt mich allerdings mein Bild von der NSU-Technik überdenken: ein komplettes Skelett mit Titan verstärkt??! Über den Sprengkörper in Petrovs Kopf werden wir auch noch reden müssen…

Da klopft eine Sklavin an und fragt welches Kostüm die Herrin zu tragen wünscht… Dem hohen Stand meiner Rolle zufolge fällt meine Wahl zuerst auf Hera, die geschockte Reaktion der Sklavin ist allerdings kein gutes Zeichen. Ich weiß dass diese Station den Anhängern des Mars gehört und lese wähle demnach die Geliebte des Mars, Aphrodite. Eine geeignetere Botschafterin für ein Bordell kann es schließlich nicht geben.
Die Sklavin geht trotzdem kreidebleich. Und bringt kurz darauf Kostüme, die den Namen nicht verdienen. Es ist mehr eine Ansammlung von Goldflitter mit der wir versuchen dürfen, unsere Blöße zu bedecken. Ajid scheint sehr unglücklich über das goldene Lederbändchen, das ihn als Diener der Aphrodite verkleiden soll…
Das einzige das an mir effektiv verhüllt wird ist mein Gesicht, für das ich eine goldene Maske bekomme. Ich bin darüber sehr froh, da es meinen “Gesprächspartnern” erschwert meine Mimik zu deuten. Schließlich werden meine Gespräche von Wagner geführt und kann nur gelegentlich Stichwörter erkennen.
Der Ball selbst fängt gut an, unser Auftritt erregt zwar weit mehr Aufsehen als erwartet und ist pompös inszeniert mit Marcus Marsius im Mars-Kostüm – aber wir meistern alles erstaunlich souverän. Als die Kämpfe beginnen ist für uns alle die riskanteste Zeit: Petrov und Wagner müssen gegen 2 hünenhafte Spartaner mit riesigen Gladien aus blauem Stahl bestehen; und ich habe keinen Sprecher mehr und verstecke mich hinter meiner Maske und höflichem Schweigen.
Der Kamp soll mit dem ersten vergossenen Blut enden und Petrov scheint einen Moment schwer getroffen – aber erstaunlicherweise fließt kein Blut! Dabei bin ich mir sicher… in dem Moment springt Wagner vor und ritzt einem Spartaner blitzschnell den Oberschenkel an. Die Menge tobt als der Hüne verdattert auf das rote Rinnsal starrt, vor Wagner auf ein Knie geht und ihm seinen Gladius übberreicht. Den Wagner nickend entgegen nimmt, als gelten für ihn die Gesetzte der Physik nicht. Es sieht ein bisschen aus wie in den Retro-Spielen Japans, da trugen die Charaktere auch immer überdimensionale Waffen.
Dieser Waffe fällt auch der 2. Spartaner zum Opfer. Ich hatte Wagner unterschätzt, diese Geschwindigkeit kann nicht natürlich sein. Ich sollte mir mal seine Modifikationen ansehen.

Der Pöbel tobt vor Begeisterung und Marcus Marsius scheint ehrlich beeindruckt wenn auch leicht in seinem Stolz gekränkt (Diener der Venus sollten denen des Mars eigentlich unterlegen sein, streng genommen). Er bittet uns 3 in ein Nebenzimmer und ich denke schon wir stehen kurz vor dem Ziel… da blickt uns streng die echte Herrin Steno von den Gorgonen entgegen.
Sarkastisch applaudieren sie und Marsius uns zu unserem Sieg und der gelungenen Vorstellung und fragen was denn das ganze soll… uns bleibt nichts anderes als sie zu unseren Verbündeten gegen Calcahun zu machen. Während Petrov auf einmal zusammenbricht und doch noch beginnt zu bluten (der Medicus bringt ihn weg) berichten Wagner und ich vom heimtückischen Mord an Vulcanus und Ceaculus und dass wir geschickt wurden um das graue Goo zu stehlen. Aber auch dass wir bereit wären, Calcahun mit einer List zu täuschen und mit Ihrer Hilfe zu eliminieren, um so die Devi Amrita zu retten. Gut dass Ajid nicht hier ist, er würde vor Angst um seine Familie 100% irrational werden. Aber ich habe ihn vor dem Kampf spionieren geschickt.
Wo steckt der nur?

Comments

War wieder mal eine sehr lustige Spielrunde !

Eine fast göttliche Täuschung
 

Vielen Dank Susi!!

Eine fast göttliche Täuschung
 

Vielen Dank Susi!!

Eine fast göttliche Täuschung
 

Fertig! Bitteschön!

Eine fast göttliche Täuschung
 

Ende gut Alles gut !

Eine fast göttliche Täuschung
 

Unfassbar, aber irgendwie wendet sich das Blatt doch immer wieder zum Guten! Was diese Kampagne schon Verzweiflung ausgelöst hat! Aber ich fürchte am Ende sind wir noch lange lange nicht, da kommt noch mehr Verzweiflung auf uns zu!

Eine fast göttliche Täuschung
Suu

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