Beyond The Stars

Explodierte, Nutten, Dokumente und eine unwissende Crew

Durch den Orbitallift erreichen wir die Oberfläche von Odessa. Wir entsteigen dem Lift und finden uns in einer bahnhofsähnlichen Halle wieder, die durch schlichte aber mächtige NSU-Steinbauweise besticht. Meinen Mitstreitern erkläre ich, dass der Lift nicht nur zur Personenbeförderung dient sondern auch den Dreh und Angelpunkt des Handels, der Station Odessa, darstellt. Durch den ersten Schacht werden Passagiere befördert durch den zweiten werden, die abgebauten, Rohstoffe an die Oberfläche geschafft. Die Erzeugnisse, des Bergbauplaneten, im wesentlichen Erze und Topova (Treibstoff) werden hier hauptsächlich von vier Familien gehandelt, die auch die eigentliche Macht auf dem Planeten innehaben. Ansonsten tummeln sich auf dem Vulkanplaneten Soldaten, Strafgefangene, Händler und Söldner. Die Arbeiter der Minen leben in Ghettos innerhalb des Minenviertels und werden von Soldaten dort bewacht, die sie auch zu den Minen außerhalb Odessas „begleiten“ und darauf achten, dass alle wieder „heil“ nach hause kommen. Die Wachmannschaften bewachen ebenfalls alle Ausgänge (breite Löcher in der Mauer) aus der Stadt, die man dadurch nur mit gültigen Reisedokumenten verlassen oder betreten kann. Die Militärbasis Troika liegt etwa 1500km westlich von Odessa und beherbergt über eine Million Soldaten, die hier im Krieg gegen die Zoraisten (entflohene Arbeiter Sklaven) eingesetzt werden. Das Topova verhindert, dass die NSU die Brutstätten der Zoraisten einfach aus der Luft großflächig bombardiert, denn Ihre Städte befinden sich nicht zufällig innerhalb großer Topova vorkommen. So tobt seit Jahren ein gnadenloser Stellungskrieg, der von der NSU durch massiven Truppennachschub und seitens der Zoraisten mittels Kindern und zuströmenden Flüchtlingen am Leben gehalten wird. Immer mehr Menschen werden auf unser Gespräch aufmerksam, fangen an uns verstohlene Blicke zuzuwerfen oder davon zu huschen. Der Planet oder besser die interne Sicherheit (IS) hat hier noch mehr als anderswo Ihre Augen und Ohren überall und wenn es um Zoraisten geht sollte man hier nicht zu Laut werden.
An mehreren riesigen Ventilatoren, die hier wahrscheinlich schon ewig Ihren erfrischenden Dienst tun und diesen auch, so Gott und die NSU wollen, noch ewig tun werden, vorbei betreten wir die Straße und besteigen ein Taxi. Das Taxi bringt uns zur NIKITA-Bar wo wir aussteigen und Alina den Taxifahrer so lange bearbeitet bis dieser auf 40 CU heruntergehandelt ist.
In der Bar, die zweifellos zur gehobeneren Gastronomie des Planeten gehört, setzen wir uns in eine Nische und bestellen Snacks und Wodka (erfrischendes Kaltgetränk) durch ein mit Luftdruck betriebenes Röhrensystem. Endlich können wir ungestört an unserem Plan feilen, wie wir in die Troika-Basis kommen. Unser ausgefeilter und Idiotensicherer Plan wird leider durch eine Ankündigung Jevchenkovs vereitelt. Die Jevchenkovs, sind eine der Händlerfamilien, die in Odessa das Sagen haben. Angekündigt wird, dass auf dem morgigen Ahnenfest der Kolchose die Wodkapreise halbiert werden und Michail Injurkuvich ein sehr hoher NSU-Parteifunktionär, eine Rede halten wird die, die Situation der Zoraisten zum Inhalt haben soll. Vom Barkeeper, der sogar die Einführung der Vakuumröhren überlebt hat, erfahren wir, dass Troika angeblich bald Fallen soll und die NSU mit den Zoraisten in Verhandlungen steht. Seiner Aussage nach ist es der NSU egal, wer die Macht auf Odessa innehat solange die Rohstoffe weiter, zu günstigen Konditionen, an die NSU geliefert werden. Der Krieg wird in der Hauptsache nur noch von den Familien geschürt und finanziert, da diese Ihre Machtposition mit allen Mitteln verteidigen wollen.
Dieser kleine miese Volksverhetzer hat doch keine Ahnung wie mächtig unser Militär ist denke ich mir und glaube nicht eine Sekunde daran, dass eine so große Basis wie Troika von ein paar Sklaven zu Fall gebracht werden kann.
Mishiros Stick verweigert Ihren Dienst beim bezahlen der Zeche und sie stellt fest, dass dieser gesperrt wurde. Kein Geld mehr von Papi das kann Sie nicht glauben. In der Bank von Odessa will Sie in Erfahrung bringen was es damit auf sich hat deshalb schickt die Gute eine Nachricht nach Osaka. Die Bank ist NSU-Typisch überdimensioniert aber dafür schlicht eingerichtet (wo werden diese olivgrünen Vorhänge hergestellt und warum ?). Nach dem obligatorischen Schlangestehen empfängt sie ein freundlicher Angestellter. „Hallo Papa mir geht es gut … wir machen Fortschritte … „ Das macht dann 670CU wegen dem komplizierten Verfahren den Laser auszurichten und der hohen Reichweite.
„ Hi Pa Geschäft läuft mehr Geld für Würfel mit Juri Ashi“ Der Beamte lächelt und bekommt 120CU dafür.

Unser neuer Plan bezüglich Troika ist noch ein Stück unkomplizierter und Sicherer als der erste:

-ein/e Wohnung, Zimmer, uneinsichtiger Hinterhof, Hotel, Auto, Bett, Strohlager etc. finden
-Mishiro als Darstellerin mehrerer Nutten engagieren
-Ajid als Köderer einstellen
-Alina und Mich als Entsorgungsduo bereitstellen

So sollen vier Soldatenuniformen und die dazugehörigen Dokumente beschafft werden.
Mammuschka’s kleines Hotel wird von uns ausgewählt, wobei sich die Alte als sehr Resultat herausstellt.
„Nein Ihr schlaft nix zusammen, jeder bekommt Einzelzimmer, und nix Männer in mein Haus“
Es könnte evtl. doch ein Problem sein, dass Prostitution hier verboten ist.
Außer in den offiziellen Sauna-Clubs in denen die Soldaten erst Ihren Urlaub und dann den Sold gegen sexuelle Dienste eintauschen.
Die alte bekommt schon nichts mit, die hört und sieht doch eh nichts mehr.
Ausschlafen lautet aber die Devise für heute Nacht.
Gut ausgeruht, begegnen wir uns erst wieder am reichhaltig gedeckten Frühstückstisch. Es gibt Eier, Semmeln, Speck usw. bestehend aus Aroma- und Farbstoffen, die mittels Renegat-Algen (dem einzigen Organismus der auf Odessa freiwillig wächst) zusammengehalten werden, und anschließend in beliebige Formen gepresst werden können. Aroma, Algen und Formen dazu würden mir spontan mehrere Party-spiele einfallen …. aber wir haben ja einen Auftrag zu erfüllen. Da die Alte ihre Pension Mittags schließt gehen der Inder und ich auf die Parade, Mishiro zur Post und Alina ins Krankenhaus wegen Schlaftabletten. Der Riesige Paradeplatz quillt über vor Zuschauern denen die NSU nun alles präsentiert, was die Waffentechnik des friedliebenden roten Volkes zu bieten hat. Injurkuvich betritt jetzt die Bühne und beginnt seine Rede während der Inder und Ich uns, zwecks besserer Audiovisueller Wahrnehmung des Geschehens, dieser ebenfalls nähern. Alina verkleidet sich unterdessen als Krankenschwester wobei Sie darauf achtet dezent Brust zu zeigen. Ausreichend mit Charakter bewaffnet, begleitet die Dame wartende Soldaten in freie Zimmer „Machen Sie sich schon einmal frei der Doktor kommt gleich, Ihre Uniform können Sie mir geben ich passe solange darauf auf“. Alina kann so mehrere Uniformen und Dokumente für uns ergattern.

Meine Gedanken sind noch bei den riesigen Panzern mit deren 16 Mann Besatzung und wie schön doch… „Werte Bewohner von Odessa Ich bin gekommen um euch Frieden zu br BOOOM. Injurkuvich wird vor unser Augen mitsamt der Bühne zerfetzt. Trümmer- Maschinen- und Menschenteile fliegen durch die Gegend, die Druckwelle reist alles nieder. Plötzlich stehen Ajid und Ich mitten im Chaos und hunderte Menschen kriechen, humpeln, laufen und rennen auf uns, die weiter entfernt stehen, zu. Schnell analysiere Ich die Situation und mache ein paar Schritte zur Seite an eine Hauswand die mir guten Schutz bietet vor den anstürmenden Massen. Ajid allerdings reagiert zu spät und wird wie von einer Welle getragen mit dem Strom fortgerissen. Jetzt reagiert die NSU wie es im „Handbuch für explodierte Kameraden“ steht.

-Solange auf die fliehende Menge schießen, bis die Situation geklärt ist oder die Munition ausgeht.
-Alle festnehmen die sich VOR deiner Flinte befinden
-was sich noch bewegt in Busse verfrachten und in Lager bringen
-beginnen mit den festgenommen zu reden
-irgendeinen Schuldigen finden
-den Schuldigen schnell aburteilen und töten
-die anderen nach hause schicken
-hoffen, dass der echte Täter nie gefunden wird

Im Augenwinkel sehe ich einen Mann der mit einem Koffer in der Hand auffällig unauffällig in einer Seitengasse verschwindet. Ein Mann mit einem Koffer nach einer Explosion, der in Richtung des Explosionszentrums läuft, da muss man keine Polizeiausbildung haben um zu wissen, dass dies kein Zufall ist. Reflexartig renne ich dem Typen nach in der Absicht Ihn zu verhaften. Im Spurt hebe ich eine der herumliegenden Pistolen auf und setze in der Seitengasse einen Fangschuss, nachdem der Irre auf meine Befehle stehenzubleiben NICHT reagiert. Ohne Bein stellt der Kofferträger seine Flucht schlagartig ein, wehrt sich jedoch immer noch mittels eines Messers in seinem zweiten Schuh gegen das Anlegen der Handschellen, bevor er verblutet. Ich packe den Toten plus Koffer und schleife beides zurück zum Paradeplatz wo die Sicherheitskräfte mich sofort verhaften. „Das wird nicht gut Enden. Und warum zur Hölle muss der Typ sterben so ein Idiot, das glaubt mir jetzt doch keiner mehr, was kann ich zu meiner Verteidigung … weiter komme ich nicht mit meinen Gedanken bevor mir schwarz vor Augen wird.

Alina wird unterdessen von einem Arzt in ein Einsatzfahrzeug gedrängt wegen eines Notfalleinsatzes auf dem Paradeplatz. Der Beutel in den die Dame schnell die Uniformen gestopft hat muss zurückbleiben aus Platzgründen im Fahrzeug. Aber da Alina sich nicht gerne von Ihrer Arbeit abhalten lässt springt sie beherzt aus dem Auto „ Deserteurin verdammte Hure dich werde ich mel ….“ so was in der Art wird Ihr wohl nachgerufen. Mishiro versucht gerade ins Hotel einzubrechen, da trifft auch die jetzt wieder umgezogene Alina dort mit ihrem Sack ein.

In der Odessa-Wehr komme ich in einem Verhörzimmer wieder zu mir in dem mich ein Zigaretten rauchender Offizier sofort verhört. Gelangweilt von seinen Fragen schildere ich dem Trottel was sich auf dem Platz abgespielt hat und versuche dabei eine, auch für Doofe verständlich, Kausalkette aufzubauen. Meinen Namen ändere ich sicherheitshalber in Jelinov Shukov. Thermonuklearer Sprengstoff aha wäre es nicht schön so eine Neutronenbombe zu besitzen aber mir wäre so etwas auf Odessa in der Form jetzt noch nicht begegnet. Er bohrt immer weiter unbeeindruckt von meiner Analyse des Tathergangs. In fast allen Punkten die er vorbringt lüge ich Ihn an bis es mir schließlich zu bunt wird. Weit ausholend, gelangweilt, laangsam und ausführlich erzähle ich, dem interessiert Zuhörenden, Geschichten aus meiner Jugend. Endlich merkt er, dass er so nicht weiterkommt und entlässt mich in meine Einzelzelle.

Ajid wird ebenfalls vorgeladen und wie der Inder halt so ist hat er keine Ahnung was auf seinem Schiff so vor sich geht, was alles so in irgendwelchen Frachtdokumenten und Passagierlisten steht und überhaupt glaubt er schon, dass so ein Shukov oder so an Bord seines Schiffes war weil ja alle Russen gleich aussehen bis auf die kleinen, die würde er schon von den größeren unterscheiden können. Eine Neutronenbombe so was gibt’s wirklich, aber doch nicht auf seinem Schiff das würde Mutti auch gar nicht so toll finden. Der Russe überzeugt den Kapitän schließlich, dass er wirklich die Zimmer bei Mammuschka für alle bezahlt hat und sein Name im Gästebuch steht. Freundlich und höflich der Inder, aber erinnern kann er sich so wirklich an gar nichts mehr. Auf der Passagierliste würde ja auch vermerkt sein, dass zwei Frauen eine gewisse Mishiro und Alina an Bord des Schiffes waren und ebenfalls auch in dem Hotel gewesen sein sollten. Frauen hab ich ja glaub ich schon aber namentlich wären die Ihm jetzt auch nicht und überhaupt wo die beiden zugestiegen und wieder ausgestiegen sind würde jetzt und verantwortlich ist er ja dafür nicht also fragen sie doch mal was mit Curry oder so.
Der Ermittler wechselt nun die Taktik und drängt den gutmütigen Inder dazu mich zu belasten, während er alles auf Tonband aufnimmt. Tief verwurzelt mit Mutter „Devi Amerita“ bestreitet der Inder weiterhin alles und gibt bis auf ein gutes Curry-Reis Rezept nichts preis aber generell könnte er sich ja, wenn er wüsste um wen es sich denn jetzt wirklich bei Shukov handelt, eher besser erinnern.

Die Zellentür springt auf zwei Soldaten treten ein es blitzt meine Augen schmerzen, dann wieder Stille. „Wofür zur Hölle brauchen die ein Foto von mir ?“

Nachricht welche Nachricht ich glaube nicht, dass sich Oberst Juri auf Osaka aufhält. Dieser Satz beendet mein zweites Interview abrupt. Dabei hat alles so schon angefangen.
Wir plaudern noch einmal über Inder, kleine Russen, eine Japanerin und Neutronentorpedos aber es ist doch eine recht einseitige Konversation denn seinen Namen und Dienstgrad will der Rauchende mir nicht mitteilen.
Hellhörig wir er erst als er hört, dass Alina 5687,4 Koffer dabei hat mit allem möglichen Zeugs.
Wild wird über deren Inhalt spekuliert wobei meine Vermutungen stark von seinen abweichen.

-Schminkzeug                                        -Waffen
-Klamotten                                             -Bombe
-Abschminkset                                      -Neutronentorpedo ?
-Koffer im Koffer im Koffer                -Angriffspläne
-Schuhe                                                   -das glaub ich
-etc.                                                          -etc.

Auch bei mir läuft von jetzt an immer ein Tonband mit, damit man später die Aussagen so zusammenschneiden kann wie man will.

Unsere Damen Mishiro/Alina werden in den Hotelzimmern verhaftet und anschließend ebenfalls befragt. Unsere Grazie wird nur mit einem Betttuch notdürftig verhüllt aus dem Bett gezerrt.

Ihr Name ist also Die Batzo ? Können Sie sich an diesen Mann (das Foto von mir wird vorgezeigt) erinnern und was wissen Sie über Ihn ? Ich habe jetzt überhaupt keine Zeit hier Fragen zu beantworten und überhaupt will ich gerade nur pennen ich war ja nur wegen Schlaftabletten in dem scheiß Krankenhaus. Und bevor ich jetzt hier keine Klamotten bekomme, bekommen Sie von mir auch keinerlei Auskünfte. Ach ja noch was Sie Idiot ich werde Sie und das Krankenhaus wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen das wird Sie noch was kosten mich hier einfach so festzuhalten und mir meine Medikamente zu verweigern. Der Blutdruck der Frau befindet sich tatsächlich gerade im gesundheitsgefährdenden Bereich was immer wilder werdenden Androhungen und Geschrei zur Folge hat. Vielleicht kann die gute Frau sich in Ihrer Zelle wieder etwas abkühlen muss sich auch der NSU-Ler gedacht haben und bricht die Unterredung ab.

Mishiro weiß ebenfalls von überhaupt nichts, denn nur der Handel habe Sie auf diesen stinkenden Flecken „Erde“ verschlagen. Ja so einen Inder habe sie schon mal gesehen und sie wäre auch mit seinem Schiff hierher geflogen. Die kluge Frau versucht erst gar nicht zu erklären wer denn dieser „Pa“ aus Ihrem Brief sei und was der mit dem Anschlag zu tun hat. Auf jeden Fall sei das alles sehr verdächtig aber die Japanerin weicht den Fragen geschickt aus was es dem Gegenüber nicht leicht macht etwas brauchbares für sein Tonbandgeständnis herauszuholen.

Meine Wenigkeit wird noch einmal vorgeladen und mir werden Bänder vorgespielt mit den zusammengeschnittenen Aussagen meiner vermeintlichen Mitverschwörer. Eine mir nicht unbekannte Taktik der NSU-Sicherheitskräfte. Gelassen höre ich mir das schlecht geschnittene Material an gehe aber nicht weiter darauf ein. „Ajid ja der Inder schweißt halt sehr gerne“ der schweißt alles zu, Schmuggelräume, Waffenkammern, Geschütztürme und alles andere, dass Militärischen Zwecken dient. Der Kerl kann es einfach nicht glauben, dass es Menschen gibt die Waffen verabscheuen und keine Neutronenbombe durch die Gegend schmuggeln. Dann aber springt mein Blutdruck schlagartig in luftige Höhen als er mir eröffnet, dass Oberst Juri in einer Stunde hier sein wird. Mit am Gaumen klebender Zunge und schweißnassen Händen sitze ich dann wieder in meiner Zelle.

Die Batzo haben Sie sich jetzt wieder beruhigt. Alina ändert die Taktik und legt, wie schon so oft in der Praxis erprobt, Ihre makellosen nackten Füße vor den alten Raucher auf dessen Schreibtisch. Dem fetten Tonbandfutzi spritzt die Grazie währen Sie sich so räkelt Serotonin in den Arsch woraufhin dieser, wie ein Baum, zu Boden Fällt. Der Russe jedoch scheint einer der wenigen Männer zu sein die nicht mit einem Fußfetish ausgestattet sind, denn anstatt Alina die Füße zu lecken oder zumindest diese anzustarren zieht er seine Dienstwaffe und ballert der Frau ein Loch in deren zartes Füßchen. Die Frau rastet komplett aus wirft mit Morddrohungen und Todesschwüren um sich, da erbebt plötzlich das ganze Gebäude. Türen werden aufgesprengt, geöffnet und vermummte Gestalten befreien uns aus den Zellen und drücken jedem eine Waffe in die Hand. Bei der anschließenden Schießerei im Gang der Odessa-Wehr zwischen Zoraisten und der NSU-Sicherheit wir Ajid zweimal getroffen und somit schwer verletzt. Liegt es am Reis, am Curry, an tantrischen Meditationstechniken oder ist es einfach nur ein Wunder, denn der Inder steht wieder auf und rennt davon als wäre nichts gewesen.
Alina erledigt eine der Wachen und auch Ich kann zwei Abschüsse verbuchen bis eine Granate auf uns zugeflogen kommt. Mein Geschick reicht nicht aus das explosive Teil wieder zurück zu kicken. Den Sicheren Tod vor Augen mache ich einen Satz zur Seite aber die Explosion hätte mich dennoch, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, getötet wenn sich nicht einer der Zoraisten heldenhaft auf die Granate geschmissen hätte und somit die Explosion mit seinem Körper abgeschwächt hätte.
Die Zoraisten schleppen uns nun alle mehr oder weniger schwer verletzt zu einigen wartenden Motorrädern mit Beiwagen. An einer Abzweigung des Ganges sehe ich im Augenwinkel Oberst Juri stehen, der in meine Richtung blickend deutlich mit seinem Finger auf die Schläfe Tippt. Ganz genau, aber ganz genau weiß ich was er damit meint. Alle sind verladen und wir rasen mit den Zoraisten durch Odessa. Das mit dem Schießen das bringen wir dem Inder schon auch noch bei aber jetzt zählt erst mal nur die Flucht aus Odessa.

Wie es weitergeht das wissen nur Gott und der Spielleiter.

Comments

Der Hammer Michi! Sehr geil geworden. Die Packliste von Alina fand ich tot-witzig!

DasWiesel

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