Beyond The Stars

das "Gorgons Inn" - die etwas andere Tittenbar - Tagebucheintrag von Alina Stojka di Badzo

Gorgonen, Gorgons Inn,

Alle zurück in einem Stück auf der Devi Amrita, einen Tauchgang in den Kühlwasserkanälen eines Atomkraftwerkes, eine unaufhaltsame Kernschmelze, die tödlichen NSU-Mechs und die Prätorianer der Helix überlebt und einen Planeten von der Tyrannei befreit…kein schlechter Schnitt für einen Tag…

aber auf der anderen Seite…welchen Preis mussten wir dafür zahlen?!
jede Spezies im Multiversum versank in tiefster Trauer,
der Begriff der Perfektion musste neu definiert werden
und das Multiversum verlor den einzigen Grund für seine Existenz…

Alinas Schönheit hatte einen Makel erlitten…unfassbar nicht war? Aber lieber Leser gebt euch nicht eurer Verzweiflung hin, es gibt ein annehmbares Happy End…

Auf der Devi Amarita angekommen ging es deswegen erstmal um Schadensbegrenzung. Klar mussten wir erst die Triebwerke starten damit uns diese Helix Burschen nicht vor der Nase davon fliegen und natürlich mussten wir auch erfahren was Juri uns bei seiner Entführung mitteilen wollte.
Zum Glück hatten wir unsere kleine Michiru, die die Daten der Überwachungskameras herunter geladen hatte und uns in Zeitlupe Juris Mund vorspielte.
“G O R G O N E N”
Was für ein Wort…dieser elende kleine NSU Pimpf hätte uns einfach den drecks Briefbeschwerer überlassen sollen oder zumindest eine Nachricht wie “ich habe ihn in meinem Schreibtisch in der Schublade deponiert” zum Abschied flüstern sollen;

aber nein “Gorgonen” – was zur Hölle soll das heißen? Aber anscheinend sind wir alle zu blöd um zu begreifen was er uns damit sagen wollte…egal…es gibt wichtigere Dinge.
Der Plan – wir verfolgen einfach das Helixschiff -

Sehr gut endlich kann ich mich um die wichtigen Probleme kümmern
Den Knopf des Intercoms gedrückt schreie ich den Satz den ich schon längst hätte loswerden sollen “Medizinischer Notfall in der Offiziersmesse! Medizinisches Personal sofort zur Brücke!”

Da kommt ja endlich Ajits kleines Schwesterchen Zarina – mal ehrlich die Kleine ist eine echtes verkanntes Mauerblümchen. Mit ein Bißchen Styling und einem enger anliegenderen, leicht durchsichtigen Seidensari könnte die Kleine jeder Multiversumsfreudenmädchen den Rang ablaufen.
Vielleicht nehm ich sie wenn sie bei mir gleich gute Dienste leistet unter meine Fittiche und zeig ihr das Universum ausserhalb dieses Currybombers.

“Hier mein Kind! Ich bin der Notfall sieh doch! mein Arm und mein Fuß!”

Die Kleine hat wohl noch nie nen Durchschuss gesehen…ich muss gar nicht viel rumjammern, nachdem ich ihr das Loch in meinem Fuß gezeigt habe bringt sie mich schon mit großen Augen zur Krankenstation.

Und da sitzt auch schon Petrov am Tropf hängend und vor sich hindösend.
Sieht ein Bißchen blass aus um die Nasenspitze und er lümmelt auch eher im Stuhl rum als zu sitzen. Ich frage die kleine Zarina was denn der gute Petrov da gerade so macht, da reißt sie die Augen auf und brüllt.
OMG! Die Blut Dialyse! Ich habe ganz vergessen den Rückfluss einzuschalten!”

Hoffentlich gibt sich die Kleine bei mir etwas mehr Mühe…nachdem sie ein paar Knöpfe gedrückt hat und die Maschinen kontrolliert hat seh ich mir den etwas weggetretenen Petrov genauer an.
Tja dieser kleine Zwischenfall im Kühlwassersystem des Atomkraftwerks hatte auch bei Petrov seine Spuren hinterlassen. Total weggetreten mit schlaffen Schultern und noch schlafferem hängendem Gemächt saß er vor uns. Die kleine Zarina…mit hocherrötetem Gesicht versuchte sie ganze Zeit nicht hinzusehen. Dabei war der Kleine Lustschwengel bis auf seine ocker-grüne Farbe, die sich halb ablösende Haut und seine angeschwollenen Murmelchen doch gar nicht so furchteinflösend gigantisch. Ich konnte nicht anders und musste dieses geschundene Häufchen Elend einfach genauer begutachten und in die Hand nehmen.
Tja das war wohl ein Fehler…denn Petrov der durch meine Berührung kurzzeitig mit einem heiseren Kehlenschrei erwachte, viel danach sofort wieder in Ohnmacht und sein Hoden (oder zumindest ein Teil davon) klebte immernoch an meiner Handfläche…
Schonmal einen völlig verwurmten, verfaulenden matschigen Pfirisch von einem Baum gepflückt? So ungefähr hatte sich Petrovs Hoden angefühlt, oder zumindest das was noch von ihm übrig war.
Als die faule Frucht vom Stamme viel wusste ich nicht ob ich lachen, mich übergeben oder Trauern sollte, aber Zarina nahm mir die Entscheidung durch ihren schrillen Aufschrei ab und versuchte verzweifelt zu retten was nicht mehr zu retten war.

schreibe die Tage weiter…wird spätestens vor der nächsten Sassion fertig gestellt sein

Comments

Raphi

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