Beyond The Stars

Rückkehr in die Steinzeit

Sand in der Arschfurche

Irgendwann kam ich wieder zu mir. Wir waren tatsächlich abgestürzt. Ich hatte Kopfschmerzen wie es nicht mal der billigste Fusel Neu-Moskaus geschafft hatte. Doch trotz heftigen Nasenblutens war ich bei einem wenig Restverstand. Ajid ging es nicht so gut. Er war schwer am Kopf verletzt und nicht bei Verstand. Wir kamen auf die Idee ihn in seinen Multifunktionsanzug zu packen der ihn began zu heilen.

Petrov selber hat bei dem Absturz wohl was auf den Kopf bekommen. Die anderen bemerkten nicht was für eine hohle Frucht er eigentlich ist. Er sah Wasser am Horizont. Was aber letztendlich am Horizont war, waren Reiter die uns entgegen kamen. Prima. Jeder verstecke sich so gut er konnte und wir bereiteten einen Hinterhalt vor. Natürlich waren die Typen Feindselig. Ein Gesprächsversuch unseres Gottesmannes wurde mit einem Schlag auf seinen Hinterkopf beendet. Armer Bartholomäus von Wagner. Dann ging das los mit der wilden Ballerei. Ach ja, erwähnte ich das unsere Waffen nicht funktionierten wenn sie mit irgend einer Art von Technik die elektronisch war lief? Also war meine Laserpistole so nutzlos wie Petrovs Hirrn. Die Typen wurden jedoch recht schnell von uns niedergemacht. Ein guter Kampf.

Es waren wohl 10 bevor es losging, sie ritten auf eine Art Wollnashorn und waren zum Schutz vor der Hitze, erwähnte ich bereits die sengende Hitze, in wallende Gewänder gekleidet und hatten so affige Turbane auf die mich an die Dinger von Ajid erinnerten. Furchtbar. Sie schossen mit Musketen wie ich sie nur im Museum bewundern konnte damals….und sie hatten Krumsäbel dabei. Am Ende hatten wir einen leben gelassen. Alina selber verlor einen ihrer räudigen Nippel. Das brachte sie ziemlich in Rage. Sie ist so ein primitives billiges Flittchen, ich wunder mich warum sie nicht schon lange mit Petrov vögelt. Bei den Leichen selber fanden wir die Musketen und silberne Kreuze.

Ich selber wurde verwundet, und versuchte mir die Wunde auf Rat von irgendjemandem, wer kam eigentlich auf diese Scheiß Idee, meine Wunde selber auszubrennen und wurde dabei bewußtlos. Die anderen verhören in der Zwischenzeit den Überlebenden und lernen von ihm wie man die Wollnashörner reitet. Ich suche in der Zwischenzeit das Wasser, kann es aber nicht finden. Dann kommt ein Sandsturm auf und wir werden getrennt. Das ist aber wohl nicht unser einziges Problem, denn der Überlebende bringt uns dazu Richtung Gebirge zu reiten, und zwar sehr schnell. Unser Problem ist das die dritte Sonne am aufgehen ist, und wir merken wie die Hitze unerträglich wird. Gerade so noch erreichen wir das Gebirge und die schützenden kühlenden Täler.

Hier gibt es eine Wasserstelle, an der wir jedoch vom Vater des Überlebenden und seinem Stamm von hinterwäldlerischen Bajuffen gefangen genommen werden. Wir sollen auf dem hiesigen Markt verkauft werden. Wir Männer tragen nur noch einen Lendenschurz und die Frauen einen Sack. Erinnert mich daran das wenn ich noch einmal eine Atombombe besitze ich sie genau über diesem Tal abwerfen werde. Witzigerweise wurde Petrov fast erschossen weil er keinen Penis mehr hat, und wohl als Sklave keinen Wert mehr besitzt. Er ringt dafür mit einem von den Typen und gewinnt. Das rettet ihm die Haut.

Die Wagen bringen uns nach Sahil. Dort ist der Viehmarkt Naja, und wir als Sklaven sind nichts anderes. Zum Glück kann ich auf der Fahrt Wagners Arm reparieren. Der Typ ist eigentlich ganz OK. Er ist mit neben Ajid und Mishiru ein recht angenehmer Genosse. Ich glaube wir müssen mal richtig einen heben. Sahil selber besteht aus Zelten die sie aus diesen Dungoskeletten machen. Dungos, so nennen sie die Viecher. Davon gibt es hier tausende und abertausende um diese Zeltstadt. Ach Stadt. Um dieses verunglückte Dorf von schwulen Pfadfindern.

Wir gehören nun dem Meister des Sees, das der Vater vom Überlebenden der uns mit seinem Stamm degenerierter Primaten an eben jenem See festgenommen hat. Er macht auf Höflich und Gebildet, aber ich verabscheue ihn zutiefst. Ich hasse die Skalverei, und wenn ich einmal General in der NSU bin dann werde ich persönlich ein Torpedoschiff schicken um diesen Planeten in seine Einzelteile zu zerlegen. Hier sollen wir nun von dem Affen vom See verkauft werden. Es ist grad der Dungomarkt der alle 4 Jahre stattfindet. Der Häuptling von diesem Sahil, der Affe hat auch einen Namen, Häuptling Gatnoch steht den Häusern feindlich Gegenüber. Und genau von denen sind drei Affen da um Dungos zu kaufen. Sie kommen vom Haus des Blutes, dem Haus der Tränen und dem Haus des Schweißes. Wir sollen an den Meistbietenden verkauft werden.

Zu diesem Zweck haben wir an drei Abenden eine Art Vorstellung. Ein Bankett. Die Arschlöcher der Häuser wollen mit uns reden, und uns einen Auftrag geben wenn sie uns kaufen. Alle drei Aufträge folgem dem selben Zweck, die Häuser wollen die Dungos kaufen, der Häuptling will aber nicht gerkaufen. Jeder von den Hausaffen hat einen anderen Plan wie sie das ändern wollen. Einer beschissener wie der nächste. Wir versuchen zumindest als Team aufzutreten, damit wir als Team verkauft werden. Es hilft wohl zusammen zu bleiben. Und warum mache ich die Scheiße nochmal? Warum bin ich hier? Achja, die Artefakte und wir wollen eins davon klauen, das aber eine andere Geschichte.

Loknar Rotfaust vom Haus des Blutes ist genauso ein gequirlte Scheißelaberer wie der Affe vom See. Der ist wenigstens direkt, er will das wir die Deligierten der anderen Häuser Platt machen. Als Belohnung sollen wir dann in die Schule von Abu dem Schlächter aufgenommen werden. So können wir dann vielleicht vor Alistair treten.

Ygtan der Träumer, vom Haus der Tränen sitzt im Rollstuhl und ist nicht mehr wie ein wimmerndes, opiumrauchendes, vom Schlag getroffenes Wrack. Alina hat ihm ihren Zeh ins Maul gesteckt und Wein dran runter laufen lassen. Sie ist so ekelhaft, aber dem Alten hat es gefallen. ich glaube jedoch das der nur die Maske nach vorne ist, das wahre Sagen haben die Frauen. Ihr Auftrag ist das wenn Häuptling Gatnoch in die Täler reitet von den Futschiken angegriffen werden soll. Die sind eine Art Rebellen. Das sollen natürlich wir klären damit die das machen. Und dann sollen wir den Häuptling retten. Als Gefallen soll er dann die Dungos an die verkaufen. Und wir werden dann an das Haus der Tränen verkauft.

Malesar der Lehrsame vom Haus des Schweißes hat zu dem Festmahl seine 12 fetten Töchter mitgebracht die ihn schon auf der Sänfte getragen haben. Petrov hat mit ihnen um die Wette gefressen. Ich habe mehrfach meine Kotze wieder runter schlucken müssen. Gott sei Dank hat er sich nicht (noch nicht) mit ihnen gepaart. Ach ja, geht ja nicht, keinen Pimmel mehr. Für ihn sollen wir Ainar vor einem Sandrutsch retten damit er dann als Gefallen die Dungos an das Haus des Schweißes verkauft. Mir persönlich noch die sympathischste Idee, sie kommt ohne Tote aus. Und vielleicht muss Petrov dann eines von den 12 hässlichen Schweinetöchtern heiraten und wir sind ihn für immer los. Dadurch würden wir an Bruder Faisal den Feinen kommen, der eine Schule in Äriträa betreibt. So könnten wir dann in den Tempel der Regularien eintreten.

Aber welchen Weg nehmen wir wirklich um nach Äriträa zu kommen? Das erzähle ich ein andermal. Mein Vodka ist alle und ich bin Müde…

Comments

Achje, ist ja furchtbar kompliziert. Das kann ja heiter werden. Danke für den sehr guten Eintrag!

Rückkehr in die Steinzeit
Butzemann

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