Beyond The Stars

Memoiren von Bartholomäus Wagner

Mein Name ist Bartholomäus Wagner, erster Sohn von Christopherus Wagner dem Familienoberhaupt des ersten Nebenzweigs des Hauses Wagner und dessen Schlachtstandartenträger im letzten Kreuzzug gegen die Heiden der Obun. Ich bin nunmehr seit über neun Monaten auf einer heiligen Queste für den Prälaten höchstpersönlich. Nachdem ich auf diesem Mond angekommen und einer Spur gefolgt bin um an die Kette der Läuterung zu kommen wurde ich hinterrücks überwältigt und in eine Zelle geworfen. Mein Chronometer zeigt mir an das ich nunmehr fast acht Monate in dieser kleinen dreckigen und stickigen Zelle verbringe und mein Glaube auf eine harte Probe gestellt wird. Mein Schiff und meine Knappen werden schon längst wieder in den Raum der heiligen Kirche zurückgekehrt sein und meinen tot verkündet haben. Nur einmal täglich bekomme ich einen Napf voll unidentifizierbarer brauner Grütze durch einen Schlitz am Boden geschoben. Jedes Mal versuche ich mit dem Schinder in Kontakt zu treten doch nie bekomme ich eine Antwort. Nach unendlicher Zeit in der Dunkelheit und Stille höre ich plötzlich Gemurmel vor meiner Zelle und ich ergreife die Gelegenheit und donnere mit aller Kraft gegen die Tür und rufe um Hilfe. Es handelt sich um eine kleine, wild zusammengewürfelte Gruppe aus den verschiedensten Fraktionen. Ich erkenne zwei NSU ler, eine Nippon, einen Helix und einen gottverdammten Obun mit lächerlichem Akzent. Das Gesindel erkennt weder meine Stellung an, noch scheint es gewillt mir aus christlicher Nächstenliebe aus meiner misslichen Lage zu helfen. Also bleibt mir nur noch eine Option und ich verhandle mit ihnen. Erst als ich ihnen große Reichtümer bei meiner Rückkehr ins gelobte Land in Aussicht stelle sind sie bereit mich aus der Zelle zu befreien. Eigenartiger weise ergreift gerade der Obun am ehesten für mich Partei und erklärt mir, dass auch sie versuchen hier herauszukommen. Die Zelle erwies sich nicht als einzige Hürde um aus diesem Alptraum zu entkommen, denn wir befinden uns in einem riesigen und tödlichen Labyrinth. Allerdings habe ich hier auch noch eine Aufgabe zu erfüllen und ich habe nicht vor sie wegen ein paar Monaten in einer Zelle zu vergessen und wie ein geprügelter Hund zu meinem Haus zurückzulaufen. Also gehen wir weiter durch das Labyrinth und kommen in einen Lagerraum, in welchem ich auch meine Habseligkeiten wiederfinde. Darüber hinaus nehmen meine Begleiter einige eigenartige Artefaktwaffen mit, die Ketten der Läuterung kann ich aber leider nicht ausmachen. Als wir weiter gehen verlangt der kleine Pankrati (der kleine Babyrusse, der allerdings sehr gewitzt scheint) das ich vorgehe und den Minentreter spielen soll. Mit meinem Glauben im Rücken betrete ich beherzt in den nächsten Raum und mir bietet sich ein Anblick auf hunderte von der Decke hängender Ketten. Euphorie packt mich, könnte es sich dabei um die Kette der Läuterung handeln? Beim näher kommen schnelle die Ketten plötzlich auf mich zu, packen mich und ziehen mich in den scheinbar undurchdringlichen Kettenvorhang. Ein hitziges Gefecht entbrennt und alle versuchen die Ketten in der Mitte des Raumes zu zerstören. Ich befreie mich aus den Ketten und unterstütze die anderen im Kampf gegen dieses unheilige Hexenwerk. Währenddessen beschäftigt sich Ajid mit dem Fresko an den Wänden und löst dabei einen Mechanismus aus, der die Ketten zur Ruhe bringt. Als ich ebenfalls die Gelegenheit bekomme das Fresko näher zu betrachten, fällt mir die Szenerie des Prometheus auf wie er mit den Ketten der Läuterung an den Kaukasus gefesselt wurde. Bei den Ketten handelt es sich jedoch nicht um Stein als Teil des Freskos sondern um echte Ketten. Ich kann mein Glück kaum glauben, es muss sich also um die echte Kette der Läuterung handeln und deswegen reiße ich sie kurzerhand aus dem Fresko heraus. Calculus der Helix der uns begleitet und scheinbar der Sohn von Vulcanos ist, dem Schinder dem dieser ganze komplex gehört und mich eingekerkert hat, führt uns darauf hin in eine gigantische Halle, in der wir auf Vulkanos höchstpersönlich treffen. Er ist ein wahrer Gigant, betrachtet sich selbst als Gottheit und alle anderen meiner Gruppe beugen die Knie voller Ehrfurcht vor ihm. Ich spucke nur auf den Boden angesichts dieser ketzerischen Tat, ich beuge mich nur vor der einen wahren Gottheit. Vulcanos schickt uns als letzte Herausforderung bevor wir gehen dürfen gegen den Bronzegiganten Thalos ins Feld. Dieser mindestens dreißig Meter große Koloss versucht uns mit seinen Füßen zu zerquetschen. Einige der neuen Artefakte kommen zum Einsatz und erweisen sich als sehr wirkungsvoll. Auch meine Petrusfaust reißt ein riesiges Loch in einen Fuss unseres monströsen Gegners und schickt ihn auf ein Knie. Kurz darauf fällt Thalos und wir haben den Kampf gewonnen. Vulkanos beantwortet darauf hin einige Fragen der Gruppe, schenkt uns die erbeuteten Artefakte und die Freiheit. Ajid hat sich bereit erklärt mir eine Passage ins gelobte Land zu gewähren und endlich kann ich mit dem glorreichen Abschluss meiner Queste heimkehren. Beim Verlassen der Halle stellt sich uns jedoch noch ein Helix mitsamt zwei Dutzend Piraten in unsre Quere. Der Helix stellt sich als Calcahun dem Zwillingsbruder von Calculus vor und somit ebenfalls Sohn von Vulcanus. Scheinbar sind wir hier inmitten eines Familienkriegs gelangt. Nachdem Calcahun von seinem Vater verlangt ihm den Geygoo (Weltenvernichter) auszuhändigen, dieser ihm jedoch erklärt dass er diesen an den Senat weitergegeben hätte, kommt es zum Kampf. Calcahun hat uns vor die Wahl gestellt zu sterben oder gegen Vulanos zu kämpfen. Wir wählen den Kampf gegen die Piraten, da es sich bei Calcahun um einen Mann ohne Ehre handelt und Vulcanos wenigstens zu seinem Wort gestanden hat. Der Kampf verläuft jedoch nicht zu unsren Gunsten. Obwohl wir einige der Piraten ausschalten können, wird Vulcanos von seinem eigenen Sohn getötet und auch Calculus findet den Tot. Wir werden von den Piraten überwältigt und auf ihr Schiff gebracht. Wieder in einer Zelle kommen ich und die anderen zu Bewusstsein. Nur Ajid fehlt und ich gehe vom schlimmsten aus. Nach kurzer Zeit kommen ein Arzt und zwei Piraten in die Zelle und kümmern sich um unsere Wunden. Auch Calcahun lässt sich blicken und bietet uns einen Handel an. Er lässt uns frei und gibt Informationen zu der von den anderen gesuchten Person preis, wenn wir diese Person ebenfalls nach dem Verbleib des Geygoos befragen und es im Anschluss für ihn besorgen. Ich weiß nicht so recht von was da geredet wird, da ich das Ziel unserer Gruppe noch nicht kenne. In jedem Fall geht es nicht mit meinen eigenen Zielen einher jedoch bin ich diesen komischen Leuten noch etwas schuldig für meine Befreiung aus dem Labyrinth von Vulcanos und ein Wagner steht zu seinem Wort. Wir gehen auf den Handel ein da uns keine andere Wahl gelassen wird. So verschlagen wie Calcahun ist wird er auch irgendwie dafür sorgen, dass wir auch nach seiner Pfeife tanzen, aber darum können wir uns später kümmern. Er gibt uns noch eine Information, dass es sich bei dem Geygoo um eine Flüssigkeit handeln soll, anschließend verlässt er die Zelle. Kurz darauf hören wir eine Explosion in der Nähe und viel gerenne auf dem Gang. Ein paar Minuten später wird auch Ajid in unsere Zelle geworfen. Scheinbar hat der mutige kleine Kerl versucht ein Ablenkungsmanöver zu starten, was aber leider nicht so recht funktioniert hat. Der Arzt heilt unsere wunden und wir verbleiben in der Zelle und warten angespannt auf das was in den nächsten Stunden mit uns geschehen wird.

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Veiovis Gürtel 2
Gorgon's IN

Pankrati und Ashid richten die Druschba, die bei dem Luftkampf um Troika schwer beschädigt wurde. Anschließend kümmern sich die beiden noch um die Devi. Ashid kann es allerdings nicht erwarten und startet schon während der Reparatur einen Funktionstest, der das Schiff noch mehr beschädigt. Pankrati schmeißt Ihn daraufhin aus dem Deck. Der Kapitän will sich kurze Zeit später bei seinem Mechaniker entschuldigen und betritt den Arbeitsraum. Pankrati steht in der Mitte des Raumes um ihn herum fliegen Ersatzteile, Kabel, und Werkzeuge herum Schrauben lösen sich von selbst, Kabel verbinden sich und dutzende Werkzeuge erledigen Ihre Arbeit mühelos von selbst. Es sieht aus wie eine eingespielte Choreographie unter der Leitung eines russischen Dirigenten. Mit offenem Mund steht der Kapitän in der Türe und versteht die Welt nicht mehr. Plötzlich fällt alles zu Boden, als Pankrati den entsetzen Inder erblickt. „Was ist hier los und wie machst du das“ stammelt der verdutze Ashid „Ich weiß es nicht genau wie ich das mache aber seit Ich vor langer Zeit in die Nähe eines Schwarzen Loches geflogen bin kann ich irgendwie mit Maschinen sprechen. Aber Ich habe Angst, da es in letzter Zeit immer häufiger Auftritt und Ich noch nicht genau weiß wie Ich es kontrollieren kann“ antwortet der Mechaniker.

Es klopft an meiner Türe und eine Sklavin fordert mich auf Ihr zu folgen zu Mishiro. Ich nehme Abschied von meinen Beiden etwas müde aussehenden nubischen Schönheiten. Auf dem Weg zu Mishiro fällt mir auf, dass hier alles künstlich ist, die Aussicht, die Fackeln, die Geräusche und sogar der Salzgehalt in der Luft, da möchte man gar nicht wissen, was hier noch alles künstlich/virtuell erschaffen wurde. Mishiro holt unterdessen Alina ab, die nackt mit mehreren Männer in Ihrem Bett liegt und sich erst weigert mitzugehen, da Sie sich auf ein Zweites Frühstück gefreut hat. Auf nachdrückliche Aufforderung löst die Schöne sich doch noch und wir treffen uns alle in Mishiro’s Zimmer. Die Japanerin versucht immer noch herauszufinden, warum der Menschlichen Rasse die Reproduktion so wichtig ist. Wir begeben uns alsbald auf den Weg zur Devi. Dort erwarten und Ashid und Pankrati. Mishiro erklärt den Beiden unsere Abmachungen mit Zacky und die Geschichte mit dem Boxkampf. Unsere geschickte und konsequente Verhandlungskünstlerin Alina hat den Helix erfolgreich von 6% Honorar auf 100% herauf-gehandelt und die Ausrüstung müssen wir auch noch selbst bezahlen. Als Trost bietet Mishiro den beiden an Coitus zu vollziehen, die Nutten wären eh schon bezahlt. Ich ziehe mich sofort auf mein Zimmer zurück, denn ich habe immer noch schreckliche Schmerzen im Gesicht. Pankrati, der Kapitän und unser Roboter machen sich auf den Weg die Minenausrüstung zu kaufen und landen wie sollte es auch anders sein in einer Ecke des Bordells und trinken Ambrosia, den Sie sich von zwei Sklavinnen immer wieder auffüllen lassen. Die Wirkung der entspannten Atmosphäre in Verbindung mit den Inhaltsstoffen des Ambrosias setzt alsbald ein. Der Inder wird immer erregter und Pankrati immer schüchterner. In der Hoffnung der Situation zu entfliehen rennt Pankrati aufs Klo wobei Ihm allerdings die Sklavin folgt. Der Mechaniker ist mit der Situation erst recht überfordert, als die nun Nackte Sklavin Ihm anbietet seine Hosenfalle zu öffnen/schließen Ihm Oralverkehr Anbietet aber sich auch auf subtilere Weise immer mehr an den Kleinen ranschmeisst. Das ist zu viel der Kleine rennt aus dem Klo zurück auf die Devi wo er Reparaturentspannung ausübt. Mishiro ist die Einzige der die Reize nichts auszumachen scheinen, so schafft Sie es schlussendlich auch zu Medusa vorzudringen, die hier anscheinend das Sagen hat. Sie finden die Frau auf einem riesigen Bett sitzend, bekleidet nur mit einer Schlang auf dem Kopf, umringt von ebenso unbekleideten Männern. Mishiro überlegt kurz, zieht sich dann ebenfalls aus und legt sich zu den Männern aufs Bett. Nur der Inder behält seinen Sari an und beginnt, auf dem Bett sitzend mit der Verhandlung bezüglich der Minenausrüstung. Medusa schmiegt sich an Ihn und verlangt 30.000CU, die Mishiro allerdings nicht bezahlen will. Jedoch könne man das auch auf andere Weise regeln und so sind sich der immer Geiler werdende Inder, die eine Coitusformel suchende Japanerin und Medusa einig, dass Meine jetzt schon legendären Liebeskünste dafür verkauft werden. Ich soll eine Alte Dame eine Nacht lang bzw. 12 Stunden lang bei Laune halten.

So süß wie Ashid versucht um den heißen Brei herumzureden, wie er mir schmeichelt und mich über alles lobt, bis er mir dann endlich offenbart, dass Sie meinen Körper für heute Nacht verkauft haben. Hoffentlich hat der Inder nicht gemerkt, dass ich mich sehr geschmeichelt fühle so begehrt zu werden. Ich treffe mit dem Kapitän folgende Abmachung. Meine Wenigkeit erledigt den Job mit der Alten und er sucht nach einer Möglichkeit wieder Gefühl in meinen Penis zu bekommen.

Kurz darauf werde ich auch schon von zwei Sklavinnen abgeholt und sehe beim verlassen des Schiffes, dass unsere Ausrüstung gerade schon verladen wird wobei die Arbeitssklaven alle Männlich sind und von mit Peitschen bewaffneten Aufseherinnen beim verrichten ihrer Arbeit motiviert werden.
Im Gorgon’s IN angekommen werde ich gewaschen, mein Penis mit einer roten Schleife versehen und mein Körper mit Öl eingerieben. Als „Petrov der der Unnachgiebige“ werde ich der Alten Frau vorgestellt die von Sklavinnen um-tätschelt und mit Naschereien gefüttert wird. Die Alte mustert mich aufs gründlichste von allen Seiten bevor Sie entscheidet, dass ich Ihr heute Nacht bei Ihren Orgasmen assistieren darf. Diese Frau ist schlimmer als befürchtet Sie ist unersättlich und rammelt mich die ganze Nacht die ganze Nacht. Woher nimmt die Alte diese Energie und was zum Teufel macht Ihr Finger in meinem Arsch. Anale Penetration habe ich bisher immer verabscheut jedoch begeistert sie mich nun, denn ich fühle wieder so-etwas wie Erregung und Freude am Sex. Standhaft stehe ich die Nacht durch gebe mein Bestes und verlasse die Alte komplett ausgelaugt und mit ausladendem Gang.

Zacky kommt nun ins Schiff um es zu inspizieren. Er begutachtet alle Räume, wundert sich über all die Schreine für irgendwelche indischen Götter und über die eigentümliche indische Art ein Schiff einzurichten. Einige Modalitäten des Fluges werden abgeklärt und dann will er noch unsere Druschba sehen. So betreten sie den Hangar und sehen wie dort Pankrati an einem festlich gedeckten Tisch mit einer der Sklavinnen sitzt und ein Picknick abhält. Die Sklavin trägt Indische Kleidung und der Russe seine beste Paradeuniform mit dem langen Säbel, der bei Ihm allerdings am Boden entlang-schleift beim gehen. Zacky begutachtet die Druschba und ist zufrieden. Allerdings verschlägt es Ihm die Sprache als er die im Datenblatt eingetragene Bewaffnung der Devi sehen will. Er steht verdutzt in der Waffenkammer und starrt auf die demontierten Laser. Wir suchen nun die Laser auf sein verlangen hin und finden diese schließlich irgendwo in dem Gerümpel. Balu, Zacky und Pankrati montieren die beiden funktionstüchtigen Laser so schnell wie möglich. Nach Abschluss der Arbeiten gehen plötzlich alle System der Devi Amarita aus, ob da wohl Mami sauer ist? Währen-dessen stand ich gerade unter der Dusche aber ohne Wasser kann ich nicht-einmal mehr die Seife abwaschen. Auf dem Gang versuche ich herauszufinden was los ist. „Ich habe meine Angst besiegt … mit der Frau … gegessen…“ oder so-was verstehe ich von Pankrati der an mir mit erhobenem Säbel vorbei-rennt. Ashid erscheint seine Mutter durch Mishiro. Diese staucht ihn zusammen und macht Ihm schwere vorwürfe wegen der Waffen „Was hat Ganesha am Baum zur Birne gesagt … und räum doch mal dein zimmer auf ….. du bist der schlimmste meiner Söhne“ daraufhin stammelt Ashid herum und sagt dann „Mutter willst du wieder zurück auf den Schrottplatz“. Dafür fängt er sich eine gesalzene Ohrfeige von Mishiro ein, die auch gleich versucht Mutter zu beruhigen, da das Schiff inzwischen komplett abgeschaltet ist. Mutter verlangt, dass Ashid die Artefakte findet, diese verkauft, mit dem Geld eine große Hochzeit mit einer Inderin feiert, ein Haus kauft für seine vielen Kinder, seine Schwester bei Ihm wohnen lässt, er Ihr einen Ehemann sucht und dass er auf dem Berg am Grab seines Vaters vor Ganesha Wiedergutmachung leistet.
Endlich kann ich fertig duschen. Auf der Brücke führen Zacky und Pankrati noch letzte Systemtests durch wobei ich in tränen ausbreche wegen der letzten Nacht. Ich werfen mich Mishiro um den Hals, umarme sie lange und heule mich aus. Da ist es nur ein schwacher Trost als mir Zacky eröffnet, dass ich den Rekord gebrochen habe, denn noch keiner hat es eine ganze Nacht mit der Alten ausgehalten. Aufgrund de Bissspuren auf meinem Schwanz kann ich das sehr gut verstehen. Ausgiebig labe ich mich an Pankratis Vodkaspender bevor ich mich leicht betrunken an eine der Laserkanonen verfrachte.

Wir manövrieren durch den Minengürtel weichen einigen dabei aus und meiden andere Frachter und Trawlern. Durch einige Scanns finden wir einen geeigneten Asteroiden. Das Schiff wird verankert und wir legen sofort los das Erz Abzubauen. In Zweierteams arbeiten wir mit den Lasern auf der einen Seite die Inder Harrish und Tarun auf der andern Mishiro und Ich wobei Zacky uns anleitet und den Laufburschen spielt. „Los weg da wir werden angegriffen“ teilt und Pankrati über Funk mit. Alle versuchen sich sofort zum Schiff zu retten während Pankrati einen der Angreifer mit eine Rakete abschießt. Mittels unserem Minenlaser schießen Mishiro und Ich ein zweites Shuttle ab. Nur Ashid versucht wie immer noch zu verhandeln wenn der Kampf schon in vollem Gange ist.
Der dritte und letzte der Angreifer wird von Pankrati abgeschossen. Alle sind nun wieder an Board die Ausrüstung ist sicher verstaut und die Erzcontainer sind voll. Vorbei an mehreren kleinen Asteroidenfeldern erreichen wir ein großes. Dort landen wir auf einem schwarzen Mond namens Vulcanus. Darauf befindet sich ein riesiger Fabrikkomplex. Vor dem Eingang befinden sich zwei drei Meter große Statuen aus Gold die anfangen sich zu bewegen als wir näher treten. Sie kreuzen die Waffen und stellen und ein Rätsel „Nenne den, der diese Hallen nie betreten darf, den Vierten der Acht dessen Wut blutrot ist und dessen Kinder Angst und Schrecken sind“ Geschlossen überlegen wir was die richtige Antwort sein könnte bis Ashid vortritt und ruft „ ICH SAGE MARS“
Die Statuen steigen auf Ihr Podest zurück und das Tor öffnet sich. In einer Kammer die aussieht als wäre sie aus Stein gebaut jedoch eigentlich aus Eisen besteht so wie alles hier steht eine Statue des Vulcan. Er ist ein Man mit langem Bart, einer röm. Rüstung, und mit Hammer und Schwert in den Händen. Der Raum hat mehrere Ausgänge und es fällt auf, dass die eingestürzten Mauern absichtlich so gefertigt wurden. Wir entscheiden uns dafür immer die Ausgänge zu benutzen die eine Pfauenfeder in dem Schlusstein des Rundbogens aufweisen. So gelangen wir durch ein paar Quadratische Räume und schmale Gänge bis hin zu einem Wasserloch, das den gesamten Gang versperrt. Das Wasserloch ist etwa 15mx15m groß und ein paar Meter tief. Aufgrund der Künstlichkeit auch dieser Räume so wie falsche Fackeln, absichtlich eingestürzte Mauern usw. knie ich mich auf den Boden und fasse in das Wasser um sicher zu gehen, dass es wirklich Wasser ist. Auf einen Schlag stehen jetzt drei Schlangenköpfe im Wasser, die auch gleich auf mich, mittels Lasern aus Ihren Mündern feuern. Da muss ich wohl eine Laserschranke unterbrochen haben. Von einem Laserstrahl getroffen renne ich hinter die Mauern am Eingang in Deckung und bereite mein Gewehr vor. Die Schock-Chackos von Mishiro setzen das Wasser unter Strom und somit werden die Köpfe kurz ausgeschaltet. Mittels Laserpistole erledigt Petrov einen Kopf woraufhin allerdings sofort zwei neue Köpfe aus dem Wasser auftauchen. Mishiro wird mehrmals getroffen und sackt zusammen aber Zacky trägt den schweren Androiden auf seinen starken Armen aus der Gefahrenzone hinter die rettenden Wände. Wahrend Sie getragen wird schießt Mishiro über Zackys Schulter hinweg auf die Hydra. Petrov erledigt dann einen zweiten, auch ich erledige endlich auch einmal etwas. Pankrati kann noch einen erwischen und der vierte geht dann wieder auf mein Konto. Nachdem wir es geschafft haben alle Köpfe in kürzester Zeit zu töten ist der Kampf für uns gewonnen und die Hydra besiegt. Die Sinnkrise des Androiden ist anscheinend auch ein Stück weit abgeschlossen, denn sie ruft nicht nach einem Arzt wegen Ihrem Bauchschuss sondern meldet sich gleich zur Reparatur beim Mechaniker. Alle überlegen nun wie man über das Wasserbecken gelangen könnte ohne durchschwimmen zu müssen, da schießt Mishiro das Seil mit dem Haltemagneten an einen der Stalagmiten an der Decke. Als sie an dem Seil zieht klappt der Stalagmit um und ein Steinerner Übergang über das Becken erscheint aus dem Boden.

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das "Gorgons Inn" - die etwas andere Tittenbar - Tagebucheintrag von Alina Stojka di Badzo
Gorgonen, Gorgons Inn,

Alle zurück in einem Stück auf der Devi Amrita, einen Tauchgang in den Kühlwasserkanälen eines Atomkraftwerkes, eine unaufhaltsame Kernschmelze, die tödlichen NSU-Mechs und die Prätorianer der Helix überlebt und einen Planeten von der Tyrannei befreit…kein schlechter Schnitt für einen Tag…

aber auf der anderen Seite…welchen Preis mussten wir dafür zahlen?!
jede Spezies im Multiversum versank in tiefster Trauer,
der Begriff der Perfektion musste neu definiert werden
und das Multiversum verlor den einzigen Grund für seine Existenz…

Alinas Schönheit hatte einen Makel erlitten…unfassbar nicht war? Aber lieber Leser gebt euch nicht eurer Verzweiflung hin, es gibt ein annehmbares Happy End…

Auf der Devi Amarita angekommen ging es deswegen erstmal um Schadensbegrenzung. Klar mussten wir erst die Triebwerke starten damit uns diese Helix Burschen nicht vor der Nase davon fliegen und natürlich mussten wir auch erfahren was Juri uns bei seiner Entführung mitteilen wollte.
Zum Glück hatten wir unsere kleine Michiru, die die Daten der Überwachungskameras herunter geladen hatte und uns in Zeitlupe Juris Mund vorspielte.
“G O R G O N E N”
Was für ein Wort…dieser elende kleine NSU Pimpf hätte uns einfach den drecks Briefbeschwerer überlassen sollen oder zumindest eine Nachricht wie “ich habe ihn in meinem Schreibtisch in der Schublade deponiert” zum Abschied flüstern sollen;

aber nein “Gorgonen” – was zur Hölle soll das heißen? Aber anscheinend sind wir alle zu blöd um zu begreifen was er uns damit sagen wollte…egal…es gibt wichtigere Dinge.
Der Plan – wir verfolgen einfach das Helixschiff -

Sehr gut endlich kann ich mich um die wichtigen Probleme kümmern
Den Knopf des Intercoms gedrückt schreie ich den Satz den ich schon längst hätte loswerden sollen “Medizinischer Notfall in der Offiziersmesse! Medizinisches Personal sofort zur Brücke!”

Da kommt ja endlich Ajits kleines Schwesterchen Zarina – mal ehrlich die Kleine ist eine echtes verkanntes Mauerblümchen. Mit ein Bißchen Styling und einem enger anliegenderen, leicht durchsichtigen Seidensari könnte die Kleine jeder Multiversumsfreudenmädchen den Rang ablaufen.
Vielleicht nehm ich sie wenn sie bei mir gleich gute Dienste leistet unter meine Fittiche und zeig ihr das Universum ausserhalb dieses Currybombers.

“Hier mein Kind! Ich bin der Notfall sieh doch! mein Arm und mein Fuß!”

Die Kleine hat wohl noch nie nen Durchschuss gesehen…ich muss gar nicht viel rumjammern, nachdem ich ihr das Loch in meinem Fuß gezeigt habe bringt sie mich schon mit großen Augen zur Krankenstation.

Und da sitzt auch schon Petrov am Tropf hängend und vor sich hindösend.
Sieht ein Bißchen blass aus um die Nasenspitze und er lümmelt auch eher im Stuhl rum als zu sitzen. Ich frage die kleine Zarina was denn der gute Petrov da gerade so macht, da reißt sie die Augen auf und brüllt.
OMG! Die Blut Dialyse! Ich habe ganz vergessen den Rückfluss einzuschalten!”

Hoffentlich gibt sich die Kleine bei mir etwas mehr Mühe…nachdem sie ein paar Knöpfe gedrückt hat und die Maschinen kontrolliert hat seh ich mir den etwas weggetretenen Petrov genauer an.
Tja dieser kleine Zwischenfall im Kühlwassersystem des Atomkraftwerks hatte auch bei Petrov seine Spuren hinterlassen. Total weggetreten mit schlaffen Schultern und noch schlafferem hängendem Gemächt saß er vor uns. Die kleine Zarina…mit hocherrötetem Gesicht versuchte sie ganze Zeit nicht hinzusehen. Dabei war der Kleine Lustschwengel bis auf seine ocker-grüne Farbe, die sich halb ablösende Haut und seine angeschwollenen Murmelchen doch gar nicht so furchteinflösend gigantisch. Ich konnte nicht anders und musste dieses geschundene Häufchen Elend einfach genauer begutachten und in die Hand nehmen.
Tja das war wohl ein Fehler…denn Petrov der durch meine Berührung kurzzeitig mit einem heiseren Kehlenschrei erwachte, viel danach sofort wieder in Ohnmacht und sein Hoden (oder zumindest ein Teil davon) klebte immernoch an meiner Handfläche…
Schonmal einen völlig verwurmten, verfaulenden matschigen Pfirisch von einem Baum gepflückt? So ungefähr hatte sich Petrovs Hoden angefühlt, oder zumindest das was noch von ihm übrig war.
Als die faule Frucht vom Stamme viel wusste ich nicht ob ich lachen, mich übergeben oder Trauern sollte, aber Zarina nahm mir die Entscheidung durch ihren schrillen Aufschrei ab und versuchte verzweifelt zu retten was nicht mehr zu retten war.

schreibe die Tage weiter…wird spätestens vor der nächsten Sassion fertig gestellt sein

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Sturmspitze Troika

Bei der Rückkehr von dieser wenig ruhmreichen Plünderung eines Militärkonvois werden wir gefeiert wie Helden. Es gibt Premium Vodka für alle, fantastisch! Gut, in einem Punkt muss ich den Stolz von Ltd. Ivan Trubachev unterstützen: Es wurde niemand nennenswert verletzt, zumindest niemand von uns und den Zoraisten! Die NSU Soldaten wurden mit einem Blitzangriff schwer getroffen und gnadenlos abgeschlachtet. Die Fahrzeuge haben wir entweder gesprengt, oder ausgeräumt. Munition, Proviant, Sprengstoff. Nach aufbauenden Worten vom Major, verfallen die Einheimischen gleich in die Vorbereitung auf die nächste, richtig große Schlacht. Da wir uns so vortrefflich geschlagen haben, kommt uns die Ehre zu, die Sturmspitze auf die Troika Station zu stellen. Um der Armee den Weg zur Invasion zu ebnen, muss jemand das Tor öffnen und dabei möglichst viel Truppen und Kriegsgerät kampfunfähig zu machen. Es gibt ein sehr, sehr tiefes unterirdisches Wasserloch, über das Kühlwasser von den Atomreaktoren der Troika abgeführt wird. Diese Plörre ist voll von Schwefel und aggressiver Säure, der Major “hofft”, dass das Wasser die Strahlung der technisch mieserablen Reaktoren zum Großteil bindet. Die Rebellentruppe legt sich Spezialanzüge an. Die seien Säurebeständig und halten den Wasserdruck ab. Auf die Frage, ob die denn auch vor Strahlung schützen, resigniert Sebushka: “Naja, wird schon nicht so schlimm sein, müssen ja auch nur kurz durch den Reaktorraum durch.” Petrov bestand darauf, unbedingt auch Dosimeter mitzunehmen. Alina ist sich sicher, dass es sich um ein Himmelfahrtskommando handelt. Selbst wenn wir den anspruchsvollen Tauchgang überleben und durch den Reaktorraum ohne schwere Verstrahlungen gegangen sind, werden wir bei den Tausenden stationierten Soldaten nicht weit kommen.

Da hilft all das Lamentieren nicht, der 3-Achsige Transportpanzer fährt vor, die hässlichen Anzüge werden angelegt und persönliche Dinge sicher in der Brushba verstaut. Die Rebellen verlangen, dass Pankrati mit der Brushba mit den Kampffliegern ausrückt. Hoffentlich fliegt der Junge vorsichtig und hält sich aus Gefechten raus. Für solche Späße ist der alte Junge nicht ausgebildet! Wir fahren durch das Outback und werden unter der Fahrt plötzlich durch schweres Feuer gestoppt. Granaten schlagen um unseren Panzer ein und kurz vor dem Ziel müssen wir halten. Tor auf und schnell raus, in Deckung! An der Wand aus Vulkanfels gepresst, bereiten wir uns auf den Tauchgang vor. Wir verbinden uns mit einem Tau und nehmen die Atemgeräte auf. In den Sauerstoffflaschen befindet sich flüssiges Atemmaterial, das die Lungen füllt. Diese widerliche Erfahrung verkraften nicht alle von uns. Michiru macht ein sehr entsetztes Gesicht, verkraftet es aber scheinbar gut, nicht so wie Alina! Sie macht einen ernsthaften Todeskampf durch und schlägt beim vermeintlichen Ertrinken wild um sich. Die Rebellen pressen die arme Frau zu Boden und fixieren ihre Atemmaske, damit das Gemisch ihre Lungen fluten kann. Als sie sich beruhigt hat, können wir fortfahren. Die Rebellen warten nicht auf uns und sind bereits gesprungen. Wir tauchen los und mit einem rasenden Tempo sackt Michiru an uns anderen vorbei und zieht dank Tau alle anderen hinter sich her. Vor entsetzen über ihr Gewicht strampeln alle wie wild und ziehen die Reißleinen der Tarierwesten. Die Luftkissen blasen sich auf, halten Michiru aber nicht auf. Ajit stößt gegen die scharfkantigen Schieferwände, der Abtrieb geht weiter. Das Tau reißt am letzten Mann: Petrof schwebt davon. Michiru schlägt auf. Sie hat Klettereisen an Ihren Stiefeln befestigt und verankert sich sicher auf dem Vorsprung. Die Wände sind mit reichen Edelsteinadern durchzogen. Michiru reißt einen Kristall heraus und betrachtet ihn fasziniert. Ajit und Alina schweben über ihr. Alina rudert mit Gier in den Augen auf die Wand zu und greift nach einem schönen Rosenquarz und reißt sich dabei den Ärmel auf. Säure verätzt ihren Arm. Wir müssen einen “gähnenden After” passieren, um weiter nach unten zu kommen. Leider verunglückt dabei Petrov an einem scharfkantigem Fels und reißt sich ein großes Loch in die Leistengegend in seinen Anzug. Vor schmerz krampft er sich zusammen und gerät in Panik, als die Säure seine Schenkel erobert. “Muss hier raus!” Schleunigst lassen wir uns weitersinken. Die ganze Kaverne ist voller fremdartiger Perlmutweißer Quallen. Man kann sich nicht bewegen, ohne die Quallen zu berühren. Alina gefällt das gar nicht und greift panisch nach der Harpune. Sie sticht nach den Quallen und wird von ihnen attackiert. Im Todeskampf versucht eine Qualle, sich um Alinas Hand zu schlingen. Sie drückt ab und schießt einen Harpunenspieß hindurch. Der Spieß trifft ihren Untermann Ajit! Nur ein Streifschuss am Arm, aber sein Anzug hat ein Loch und lässt Säure hinein! Es sieht finster aus, besonders finster sind nämlich auch unsere Dosimeter Streifen! Zuvor waren sie weiß und nun pechschwarz: Tödliche Strahlung! Die Rebellen schweißen gerade ein Loch in den Fels. Wir hetzen hinein in einen Schmutz-weiß gekachelten Raum mit Brennstäben!! Das Wasser ist sehr warm hier. Mit einem Mechanismus lässt einer der Rebellen das Wasser in diesem Raum ab. Gedämpft hören wir einen röhrenden Alarm. Durch ein Bleifenster in der gekachelten Wand blicken komplett verdutzte Gesichter von Technikern aus dem Reaktorraum. Eine Tür führt in eine Schleuse, über die man die Kammer verlassen kann. Wir klettern über eine Blechleiter hinauf und öffnen per Knopfdruck die Innentür der Schleuse. Durch den Druckausgleich, wird der Raum in gelbes Licht getaucht und jeder da draußen weiß, dass wir in der Schleuse sind. Die Techniker öffnen uns von Außen die Schleuse. Nachdem die Techniker unsere 11 Mann starke und bewaffnete Truppe sehen, springen Sie zur Seite und Sicherheitsleute in diesem Raum werden mobil und fordern uns auf, langsam und nacheinander raus zu kommen. Schnell und nacheinander werfen die Rebellen 2 Granaten in den Reaktorkontrollraum. Leise und verdeckt war das zwar nicht, aber macht aus allen NSU Mitarbeitern in diesem Raum Hackfleisch. Nach diesem Schlachtfest erntet Petrov einige bemitleidende Blicke auf seine Leiste. Das Würstchen ist blutig geschwollen und wirft schmerzhaft aussehende Bläschen. Zumindest braucht der Mann sich vorerst keine Gedanken mehr über Intimrasur machen. Er zieht sich beschämt die Hose von einer der verkohlten Leichen an, um sich zu bedecken. Wir rücken weiter und erkunden den Gang. 20 aufgebrachte Soldaten und Techniker strömen herein. Der Major der Zora warnt selbstsicher vor Kontamination und deutet auf sein Dosimeter. Michiru hat ihr Gesicht gewandelt und ist einer der Techniker, die gesprengt wurden. Sie wirft mit Fachbegriffen um sich und unterstreicht den Ernst der Lage, der gesamte Bereich müsse abgeriegelt werden! Die Truppe schielt ängstlich auf die pechschwarzen Messstreifen und macht kehrt, um den Bereich zu verlassen. Der Major macht ein stummes Zeichen an seiner Kehle. Die Rebellen mähen mit ihren schallgedämpften Sturmgewehren, alle 20 Mann nieder durch Feuersalven in die Rücken der Soldaten. Leichen wegschaffen! Alarm muss abgeschaltet werden! Nach dem Wegschaffen rücken weitere Techniker nach. Der Major weist ihn an, den Alarm abzuschalten, das Terminal sei kaputt. Der Techniker salutiert und geht los. Vorrücken in den weiteren Gang. Zahlreiche Stiefeltritte von überall sind zu hören! Was geht da vorne vor? An einer Gabelung marschieren 2 Truppen der NSU zusammen. Eine der Truppen hat 6 Kampfmechs in den Reihen. Einige unserer Leute schlucken. Gegen einen Mech hilft nur unsere Panzerfaust: 3 Schuss für 6 Panzer. Herausfordernd!! Wir werfen erst mal Barrikaden auf den Boden und nehmen dort Stellungen ein. Die Rebellen werfen Granate um Granate. Nur leichte Verluste. Die Mechs nehmen keinen Kratzer. Sperrfeuer der Mechs zerschreddert die Kisten und verletzt Michiru. Panzerfaust! Ein Mech fällt. Weitere Granaten fliegen, eine davon ist Ajits Rauchgranate. Wir hören plötzlich von ganz vorne Laserschüsse. Die NSU hat keine Laserwaffen! Rote Lichtblitze fliegen durch den Gang, Schreie. Die Rauchgranate plokt gegen die Barrikade, sie zischt und versprüht tiefschwarzen Nebel. Durch die dichten Schwaden sehen wir einen riesigen Humanoiden mit Lamellenrüstung, albern geschmücktem Helm und nackten Beinen. Der Riese springt agil in den NSU Haufen und schwingt ein “Kurzschwert” durch die zuckenden Leiber der hilflosen Soldaten. Er reißt das Schwert hoch und zerschneidet einen der Mechs auf, der nach vorne kippt. Der Rauch verdeckt das Gemetzel. In der Angst vor der neu aufgetauchten Bedrohung, zieht Alina ihre NSU Kleidung aus und verkriecht sich nur in Unterwäsche hinter der Deckung. Selbst wenn ihr das nichts nutzen sollte, so unterhält es zumindest die restliche Truppe ganz ausgezeichnet! Ein paar warme Gedanken können in so einer Situation nicht schaden.

Als der Rauch sich wieder lichtet und wir ängstlich aus der Deckung linsen, ist nicht mehr viel von den 2 NSU Truppen übrig. Nur noch eine Hand voll sind am leben und sind nicht ansprechbar. Entweder schwer verletzt, zittrig am ganzen Leib oder einfach kreide bleich vor Schreck, sind die keine Gefahr mehr. Alina nimmt sich eine schallgedämpfte Waffe und beginnt damit, einen der verkrüppelten Überlebenden zu erschießen. Erschüttert sehen wir zu, in dem Glauben, es war ein Gnadenschuss. Leider weit gefehlt, sie richtet ihre Waffe gleich auf den nächsten Überlebenden, der körperlich unversehrt ist. Petrov und Ajit schreien und wollen sie zur Vernunft bringen, Petrov knallt ihr sogar eine. Alina schiebt ihn kaltherzig zur Seite und schlachtet weiter die Überlebenden ab.

Wir beschließen, uns für einen Moment aufzuteilen. Die Rebellen sichern den Aufzug, unsere Leute wollen noch die Waffen- und Tesla Labore untersuchen. Im Tesla Labor schnappt sich Alina den Wissenschaftsleiter und versucht mit vorgehaltener Waffe zu erfahren, wo der Kristall ist. Diese Information erhält sie ohne Zögern: Juri hat ihn mitgenommen. Aus reiner Boshaftigkeit muss sie ihn jedoch trotzdem noch foltern und anschließend erschießen, ohne dabei weitere Erkenntnisse erlangt zu haben. Ajit kann sich das nicht länger ansehen, schimpft sie ein Monster und verlässt den Raum. Michiru lädt inzwischen eine große Menge Daten von einem Computer in der Tesla-Kammer herunter. Nachdem alle Wissenschaftler vor Alina geflohen sind, macht sie sich auf zum Waffenlabor, Petrov eilt ihr nach, während Michiru alleine zurück bleibt.

Im Waffenlabor befinden sich die Kampfmechs. Alina fuchtelt immer noch in Unterwäsche mit ihrer Pistole vor jeder Nase, die sie finden kann. Sie befielt einem der total verdutzten Techniker, einen der Mechs startklar zu machen. Der hat beim Starren auf ihre Weiblichkeit wohl die Pistole gar nicht bemerkt, begreift aber den Ernst der Lage, als der noch warme Schalldämpfer auf seine Stirn tippt und Alina ihn anschreit. Ihr wird ein Mech geöffnet und Petrov schnappt sich inzwischen eine extra dicke Wumme mit Kaliber extra-fett und einen kraftgestützten Kampfanzug. Alina manövriert den Mech ungeschickt direkt gegen die nächste Wand und muss sich in ihrer schieren nacktheit auch noch undamenhaft aus dem gestürzten Mech herausschälen. Der Frau ist einfach nichts peinlich und sie möchte einen zweiten Mech haben! Beim zweiten Versuch hat sie den Dreh wohl raus und stapft in fast gerader Linie aus dem Raum und den Gang entlang.

Ajit ist bereits mit den Rebellen auf dem Weg nach oben. Der Aufzug rast durch viele hundert Meter Gestein. Im Erdgeschoss kommen sie zuerst im Rechenzentrum an. Alles ist kurz und klein geschlagen, geschossen und gebrannt. Hier ist kein Computer mehr unbeschädigt. Ajit und Cpt. Thajev pressen sich an die Wand und spähen voraus. Türen sind aufgesprengt, der erste Gang ist leer. Nach dem Gang liegt das langgezogene Hangar vor ihnen. Im Hangar steht nur ein einziges Schiff. Mit obsidianfarbener Oberfläche und seiner sitzen dreieckigen Form sieht das Raumschiff sehr ungewöhnlich aus. Davor stehen zahlreiche Wachen mit Speeren vor dem Eingang des Raumschiffs Spalier. Sie sind gekleidet, wie der Riese von vorhin, jedoch in menschlicher Größe. Juri wird gerade auf das Schiff gebracht. Er ist ein Gefangener der Helix! Er wollte Ajit noch etwas sagen, als er an Bord geschleift wird…

Michiru ist im Rechenzentrum angekommen. Auf Bitte von Ajit sucht sie noch nach einer Möglichkeit, einen Computer hier zum Laufen zu bringen, aber sie sieht dabei schwarz. Wo bleiben Alina und Petrov?

Alina stapft mit ihrem Mech den Gang entlang. Volle Geschwindigkeit versteht sich! Mit einer Art Bremsweg hat die Dame in einem Kampfmech wohl nicht gerechnet? Mit massiver Kraft rauscht der Mech in die Fahrstuhltür. Jetzt sind wohl weder Fahrstuhl, noch Kampfmech zu etwas zu gebrauchen. Alina muss sich wieder aus einem verkeilten Cockpit befreien. Es gibt hier tatsächlich ein Treppenhaus. (!!) Petrov blickt stöhnend nach oben, sieht kein Ende und ist bereits außer Puste, wenn er daran denkt, diesen Anzug zu Fuß da hoch zu bringen. Weit kommt er nicht bei dem Versuch. Die breiten Beine passen kaum auf die Stufen. Er stolpert und fällt einige Meter wieder nach unten. Dabei landet ihr zu allem Überfluss auch noch auf seinem neuen Gewehr… Das Funkgerät knackt: “Ajit hier, Petrov, wo bleibt ihr denn?” Der gerade gestürzte Russe antwortet mit wütendem Brüllen aus voller Kehle. Und gibt auch auf die darauf folgenden Funksprüche nur wenig hilfreiche Beschimpfungen und lautstarke Flüche von sich.

Fast eine Stunde nach Michiru, kommen endlich auch die Fußgänger an. Das Obsidian-Raumschiff ist inzwischen weg. In der Luft muss eine sehr große Schlacht stattgefunden haben. Flugzeugtrümmer überall und eindeutige Zeichen von Bombardierung. Die Militärbasis liegt komplett in Schutt und Asche. Wir rufen die Brushba und tatsächlich schafft es Pankrati, in einem Stück zu landen! Er berichtet von der großen Luftschlacht. Er selbst wurde auch von 2 dieser fremden Flieger angegriffen. Im Orbit sei ein riesiges Raumschiff, ähnlicher Art, dass sich gerade davon macht.

Wir werden von Major Ivanov verabschiedet und er versichert uns die Dankbarkeit seiner Leute. Ohne lange Abschiedsparty fliegen wir mit der Brushba los ins Weltenall.

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Boom boom bang

Fakten. Halt dich an Fakten Michiru.
Aber wie hoch war die Wahrscheinlichkeit dass gerade wir soviel Aufsehen erregen, als Zoraisten verhaftet werden nur um dann von Zoraisten befreit oder eher gekidnappt zu werden. Alle Trainingssimulationen Osakas können einen auf diesen Scheiß nicht vorbereiten. Da rasen wir also mit Motorrädern los, jeder sitzt bei einem Zoraisten im Beiwagen. Ajid und ich kriegen eine Bazuka in die Hand. Natürlich weiß ich theoretisch wie das geht, aber dass es so… gut ist? Sogar Ajid versucht zu schießen, aber das Schicksal ist gnädig, der Schuss geht nach hinten los und er muss nicht wegen Tötens als verstrahlter Mehlwurm wiedergeboren werden. Die Vorstellung bringt mich tatsächlich zum Lachen. Amritas Gefühle haben wohl abgefärbt.
Also ich sprenge per Bazuka einen Weg frei und weiter auf die Autobahn. Die Verfolger schlafen nicht und schaffen es wirklich meinen Fahrer umzunieten. Gar nicht so leicht bei 95,581 km/h und dieser Windstärke auf den Fahrersitz zu klettern.
Petrov ist verwundet und scheint das Bewusstsein zu verlieren, sein Fahrer schon verloren. Ich lenke mein Fahrzeug neben ihn so gut es eben geht, kicke einen Angreifer von seinem Krad und übernehme das Steuer… Alina und Ajid müssten irgendwo hinter uns sein, aber ich habe sie aus den Augen verloren. Ich folge den Zoraisten die auf ein riesiges Tor zu rasen, das aus Odessa Stadt hinaus führt. Sie werden hektisch, ich bekomme irgendwas von “Luftunterstützung kommt” mit und auf einmal machen alle kehrt und fahren wie die Geisterfahrer wieder zurück – weg vom Tor.

Erst nachdem zoraistische Kampfflieger das Tor in Stücke gesprengt haben fährt unsre kleine verzweifelte Bikergang zurück zum Tor. Nicht weit abseits wartet ein Transportfahrzeug das alle Krads und Fahrer in sich aufnimmt und mit uns flüchtet.

Alle bis auf mich und Ajid sind ziemlich stark beschädigt und brauchen die Hilfe des jungen Arztes, den der Zoraistengeneral uns stellt. Petrov ist schwer angeschossen, Alinas Durchschuss wird ihrem Ego mehr Schaden zufügen als ihrem Fuß. Jetzt muss sie bei ihrer liebsten Übberredungstaktik geschlossene Schuhe tragen um die gewünschte Wirkung zu erzielen :D

Der General scheint nicht sonderlich glücklich über uns zu sein und glaubt erst tatsächlich, dass wir die Attentäter sind! Als hätten wir nicht schon genug dieser lächerlichen Verhöre ertragen! Irgedwie hat Pankrati den Weg durch den “nicht ganz so unpassierbaren” Luftraum gefunden -keiner weiß wie er das gemacht hat – er hat den Zoraisten wohl auf einmal in die Frequenzen gequatscht und hat seinen Vogel im Hauptquartier gelandet. Gemeinsam können wir den General davon überzeugen, dass wir keine Terroristen sind und ein gemeinsames Ziel verfolgen: Zugang zur Odessa Militärbasis.

Es ist beschlossen. Um uns zu beweisen werden wir in die Einheit eingegliedert, die die Basis angreifen soll. Jeder hat aus dieser Situation seinen Vorteil.

[to be continued]

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Explodierte, Nutten, Dokumente und eine unwissende Crew

Durch den Orbitallift erreichen wir die Oberfläche von Odessa. Wir entsteigen dem Lift und finden uns in einer bahnhofsähnlichen Halle wieder, die durch schlichte aber mächtige NSU-Steinbauweise besticht. Meinen Mitstreitern erkläre ich, dass der Lift nicht nur zur Personenbeförderung dient sondern auch den Dreh und Angelpunkt des Handels, der Station Odessa, darstellt. Durch den ersten Schacht werden Passagiere befördert durch den zweiten werden, die abgebauten, Rohstoffe an die Oberfläche geschafft. Die Erzeugnisse, des Bergbauplaneten, im wesentlichen Erze und Topova (Treibstoff) werden hier hauptsächlich von vier Familien gehandelt, die auch die eigentliche Macht auf dem Planeten innehaben. Ansonsten tummeln sich auf dem Vulkanplaneten Soldaten, Strafgefangene, Händler und Söldner. Die Arbeiter der Minen leben in Ghettos innerhalb des Minenviertels und werden von Soldaten dort bewacht, die sie auch zu den Minen außerhalb Odessas „begleiten“ und darauf achten, dass alle wieder „heil“ nach hause kommen. Die Wachmannschaften bewachen ebenfalls alle Ausgänge (breite Löcher in der Mauer) aus der Stadt, die man dadurch nur mit gültigen Reisedokumenten verlassen oder betreten kann. Die Militärbasis Troika liegt etwa 1500km westlich von Odessa und beherbergt über eine Million Soldaten, die hier im Krieg gegen die Zoraisten (entflohene Arbeiter Sklaven) eingesetzt werden. Das Topova verhindert, dass die NSU die Brutstätten der Zoraisten einfach aus der Luft großflächig bombardiert, denn Ihre Städte befinden sich nicht zufällig innerhalb großer Topova vorkommen. So tobt seit Jahren ein gnadenloser Stellungskrieg, der von der NSU durch massiven Truppennachschub und seitens der Zoraisten mittels Kindern und zuströmenden Flüchtlingen am Leben gehalten wird. Immer mehr Menschen werden auf unser Gespräch aufmerksam, fangen an uns verstohlene Blicke zuzuwerfen oder davon zu huschen. Der Planet oder besser die interne Sicherheit (IS) hat hier noch mehr als anderswo Ihre Augen und Ohren überall und wenn es um Zoraisten geht sollte man hier nicht zu Laut werden.
An mehreren riesigen Ventilatoren, die hier wahrscheinlich schon ewig Ihren erfrischenden Dienst tun und diesen auch, so Gott und die NSU wollen, noch ewig tun werden, vorbei betreten wir die Straße und besteigen ein Taxi. Das Taxi bringt uns zur NIKITA-Bar wo wir aussteigen und Alina den Taxifahrer so lange bearbeitet bis dieser auf 40 CU heruntergehandelt ist.
In der Bar, die zweifellos zur gehobeneren Gastronomie des Planeten gehört, setzen wir uns in eine Nische und bestellen Snacks und Wodka (erfrischendes Kaltgetränk) durch ein mit Luftdruck betriebenes Röhrensystem. Endlich können wir ungestört an unserem Plan feilen, wie wir in die Troika-Basis kommen. Unser ausgefeilter und Idiotensicherer Plan wird leider durch eine Ankündigung Jevchenkovs vereitelt. Die Jevchenkovs, sind eine der Händlerfamilien, die in Odessa das Sagen haben. Angekündigt wird, dass auf dem morgigen Ahnenfest der Kolchose die Wodkapreise halbiert werden und Michail Injurkuvich ein sehr hoher NSU-Parteifunktionär, eine Rede halten wird die, die Situation der Zoraisten zum Inhalt haben soll. Vom Barkeeper, der sogar die Einführung der Vakuumröhren überlebt hat, erfahren wir, dass Troika angeblich bald Fallen soll und die NSU mit den Zoraisten in Verhandlungen steht. Seiner Aussage nach ist es der NSU egal, wer die Macht auf Odessa innehat solange die Rohstoffe weiter, zu günstigen Konditionen, an die NSU geliefert werden. Der Krieg wird in der Hauptsache nur noch von den Familien geschürt und finanziert, da diese Ihre Machtposition mit allen Mitteln verteidigen wollen.
Dieser kleine miese Volksverhetzer hat doch keine Ahnung wie mächtig unser Militär ist denke ich mir und glaube nicht eine Sekunde daran, dass eine so große Basis wie Troika von ein paar Sklaven zu Fall gebracht werden kann.
Mishiros Stick verweigert Ihren Dienst beim bezahlen der Zeche und sie stellt fest, dass dieser gesperrt wurde. Kein Geld mehr von Papi das kann Sie nicht glauben. In der Bank von Odessa will Sie in Erfahrung bringen was es damit auf sich hat deshalb schickt die Gute eine Nachricht nach Osaka. Die Bank ist NSU-Typisch überdimensioniert aber dafür schlicht eingerichtet (wo werden diese olivgrünen Vorhänge hergestellt und warum ?). Nach dem obligatorischen Schlangestehen empfängt sie ein freundlicher Angestellter. „Hallo Papa mir geht es gut … wir machen Fortschritte … „ Das macht dann 670CU wegen dem komplizierten Verfahren den Laser auszurichten und der hohen Reichweite.
„ Hi Pa Geschäft läuft mehr Geld für Würfel mit Juri Ashi“ Der Beamte lächelt und bekommt 120CU dafür.

Unser neuer Plan bezüglich Troika ist noch ein Stück unkomplizierter und Sicherer als der erste:

-ein/e Wohnung, Zimmer, uneinsichtiger Hinterhof, Hotel, Auto, Bett, Strohlager etc. finden
-Mishiro als Darstellerin mehrerer Nutten engagieren
-Ajid als Köderer einstellen
-Alina und Mich als Entsorgungsduo bereitstellen

So sollen vier Soldatenuniformen und die dazugehörigen Dokumente beschafft werden.
Mammuschka’s kleines Hotel wird von uns ausgewählt, wobei sich die Alte als sehr Resultat herausstellt.
„Nein Ihr schlaft nix zusammen, jeder bekommt Einzelzimmer, und nix Männer in mein Haus“
Es könnte evtl. doch ein Problem sein, dass Prostitution hier verboten ist.
Außer in den offiziellen Sauna-Clubs in denen die Soldaten erst Ihren Urlaub und dann den Sold gegen sexuelle Dienste eintauschen.
Die alte bekommt schon nichts mit, die hört und sieht doch eh nichts mehr.
Ausschlafen lautet aber die Devise für heute Nacht.
Gut ausgeruht, begegnen wir uns erst wieder am reichhaltig gedeckten Frühstückstisch. Es gibt Eier, Semmeln, Speck usw. bestehend aus Aroma- und Farbstoffen, die mittels Renegat-Algen (dem einzigen Organismus der auf Odessa freiwillig wächst) zusammengehalten werden, und anschließend in beliebige Formen gepresst werden können. Aroma, Algen und Formen dazu würden mir spontan mehrere Party-spiele einfallen …. aber wir haben ja einen Auftrag zu erfüllen. Da die Alte ihre Pension Mittags schließt gehen der Inder und ich auf die Parade, Mishiro zur Post und Alina ins Krankenhaus wegen Schlaftabletten. Der Riesige Paradeplatz quillt über vor Zuschauern denen die NSU nun alles präsentiert, was die Waffentechnik des friedliebenden roten Volkes zu bieten hat. Injurkuvich betritt jetzt die Bühne und beginnt seine Rede während der Inder und Ich uns, zwecks besserer Audiovisueller Wahrnehmung des Geschehens, dieser ebenfalls nähern. Alina verkleidet sich unterdessen als Krankenschwester wobei Sie darauf achtet dezent Brust zu zeigen. Ausreichend mit Charakter bewaffnet, begleitet die Dame wartende Soldaten in freie Zimmer „Machen Sie sich schon einmal frei der Doktor kommt gleich, Ihre Uniform können Sie mir geben ich passe solange darauf auf“. Alina kann so mehrere Uniformen und Dokumente für uns ergattern.

Meine Gedanken sind noch bei den riesigen Panzern mit deren 16 Mann Besatzung und wie schön doch… „Werte Bewohner von Odessa Ich bin gekommen um euch Frieden zu br BOOOM. Injurkuvich wird vor unser Augen mitsamt der Bühne zerfetzt. Trümmer- Maschinen- und Menschenteile fliegen durch die Gegend, die Druckwelle reist alles nieder. Plötzlich stehen Ajid und Ich mitten im Chaos und hunderte Menschen kriechen, humpeln, laufen und rennen auf uns, die weiter entfernt stehen, zu. Schnell analysiere Ich die Situation und mache ein paar Schritte zur Seite an eine Hauswand die mir guten Schutz bietet vor den anstürmenden Massen. Ajid allerdings reagiert zu spät und wird wie von einer Welle getragen mit dem Strom fortgerissen. Jetzt reagiert die NSU wie es im „Handbuch für explodierte Kameraden“ steht.

-Solange auf die fliehende Menge schießen, bis die Situation geklärt ist oder die Munition ausgeht.
-Alle festnehmen die sich VOR deiner Flinte befinden
-was sich noch bewegt in Busse verfrachten und in Lager bringen
-beginnen mit den festgenommen zu reden
-irgendeinen Schuldigen finden
-den Schuldigen schnell aburteilen und töten
-die anderen nach hause schicken
-hoffen, dass der echte Täter nie gefunden wird

Im Augenwinkel sehe ich einen Mann der mit einem Koffer in der Hand auffällig unauffällig in einer Seitengasse verschwindet. Ein Mann mit einem Koffer nach einer Explosion, der in Richtung des Explosionszentrums läuft, da muss man keine Polizeiausbildung haben um zu wissen, dass dies kein Zufall ist. Reflexartig renne ich dem Typen nach in der Absicht Ihn zu verhaften. Im Spurt hebe ich eine der herumliegenden Pistolen auf und setze in der Seitengasse einen Fangschuss, nachdem der Irre auf meine Befehle stehenzubleiben NICHT reagiert. Ohne Bein stellt der Kofferträger seine Flucht schlagartig ein, wehrt sich jedoch immer noch mittels eines Messers in seinem zweiten Schuh gegen das Anlegen der Handschellen, bevor er verblutet. Ich packe den Toten plus Koffer und schleife beides zurück zum Paradeplatz wo die Sicherheitskräfte mich sofort verhaften. „Das wird nicht gut Enden. Und warum zur Hölle muss der Typ sterben so ein Idiot, das glaubt mir jetzt doch keiner mehr, was kann ich zu meiner Verteidigung … weiter komme ich nicht mit meinen Gedanken bevor mir schwarz vor Augen wird.

Alina wird unterdessen von einem Arzt in ein Einsatzfahrzeug gedrängt wegen eines Notfalleinsatzes auf dem Paradeplatz. Der Beutel in den die Dame schnell die Uniformen gestopft hat muss zurückbleiben aus Platzgründen im Fahrzeug. Aber da Alina sich nicht gerne von Ihrer Arbeit abhalten lässt springt sie beherzt aus dem Auto „ Deserteurin verdammte Hure dich werde ich mel ….“ so was in der Art wird Ihr wohl nachgerufen. Mishiro versucht gerade ins Hotel einzubrechen, da trifft auch die jetzt wieder umgezogene Alina dort mit ihrem Sack ein.

In der Odessa-Wehr komme ich in einem Verhörzimmer wieder zu mir in dem mich ein Zigaretten rauchender Offizier sofort verhört. Gelangweilt von seinen Fragen schildere ich dem Trottel was sich auf dem Platz abgespielt hat und versuche dabei eine, auch für Doofe verständlich, Kausalkette aufzubauen. Meinen Namen ändere ich sicherheitshalber in Jelinov Shukov. Thermonuklearer Sprengstoff aha wäre es nicht schön so eine Neutronenbombe zu besitzen aber mir wäre so etwas auf Odessa in der Form jetzt noch nicht begegnet. Er bohrt immer weiter unbeeindruckt von meiner Analyse des Tathergangs. In fast allen Punkten die er vorbringt lüge ich Ihn an bis es mir schließlich zu bunt wird. Weit ausholend, gelangweilt, laangsam und ausführlich erzähle ich, dem interessiert Zuhörenden, Geschichten aus meiner Jugend. Endlich merkt er, dass er so nicht weiterkommt und entlässt mich in meine Einzelzelle.

Ajid wird ebenfalls vorgeladen und wie der Inder halt so ist hat er keine Ahnung was auf seinem Schiff so vor sich geht, was alles so in irgendwelchen Frachtdokumenten und Passagierlisten steht und überhaupt glaubt er schon, dass so ein Shukov oder so an Bord seines Schiffes war weil ja alle Russen gleich aussehen bis auf die kleinen, die würde er schon von den größeren unterscheiden können. Eine Neutronenbombe so was gibt’s wirklich, aber doch nicht auf seinem Schiff das würde Mutti auch gar nicht so toll finden. Der Russe überzeugt den Kapitän schließlich, dass er wirklich die Zimmer bei Mammuschka für alle bezahlt hat und sein Name im Gästebuch steht. Freundlich und höflich der Inder, aber erinnern kann er sich so wirklich an gar nichts mehr. Auf der Passagierliste würde ja auch vermerkt sein, dass zwei Frauen eine gewisse Mishiro und Alina an Bord des Schiffes waren und ebenfalls auch in dem Hotel gewesen sein sollten. Frauen hab ich ja glaub ich schon aber namentlich wären die Ihm jetzt auch nicht und überhaupt wo die beiden zugestiegen und wieder ausgestiegen sind würde jetzt und verantwortlich ist er ja dafür nicht also fragen sie doch mal was mit Curry oder so.
Der Ermittler wechselt nun die Taktik und drängt den gutmütigen Inder dazu mich zu belasten, während er alles auf Tonband aufnimmt. Tief verwurzelt mit Mutter „Devi Amerita“ bestreitet der Inder weiterhin alles und gibt bis auf ein gutes Curry-Reis Rezept nichts preis aber generell könnte er sich ja, wenn er wüsste um wen es sich denn jetzt wirklich bei Shukov handelt, eher besser erinnern.

Die Zellentür springt auf zwei Soldaten treten ein es blitzt meine Augen schmerzen, dann wieder Stille. „Wofür zur Hölle brauchen die ein Foto von mir ?“

Nachricht welche Nachricht ich glaube nicht, dass sich Oberst Juri auf Osaka aufhält. Dieser Satz beendet mein zweites Interview abrupt. Dabei hat alles so schon angefangen.
Wir plaudern noch einmal über Inder, kleine Russen, eine Japanerin und Neutronentorpedos aber es ist doch eine recht einseitige Konversation denn seinen Namen und Dienstgrad will der Rauchende mir nicht mitteilen.
Hellhörig wir er erst als er hört, dass Alina 5687,4 Koffer dabei hat mit allem möglichen Zeugs.
Wild wird über deren Inhalt spekuliert wobei meine Vermutungen stark von seinen abweichen.

-Schminkzeug                                        -Waffen
-Klamotten                                             -Bombe
-Abschminkset                                      -Neutronentorpedo ?
-Koffer im Koffer im Koffer                -Angriffspläne
-Schuhe                                                   -das glaub ich
-etc.                                                          -etc.

Auch bei mir läuft von jetzt an immer ein Tonband mit, damit man später die Aussagen so zusammenschneiden kann wie man will.

Unsere Damen Mishiro/Alina werden in den Hotelzimmern verhaftet und anschließend ebenfalls befragt. Unsere Grazie wird nur mit einem Betttuch notdürftig verhüllt aus dem Bett gezerrt.

Ihr Name ist also Die Batzo ? Können Sie sich an diesen Mann (das Foto von mir wird vorgezeigt) erinnern und was wissen Sie über Ihn ? Ich habe jetzt überhaupt keine Zeit hier Fragen zu beantworten und überhaupt will ich gerade nur pennen ich war ja nur wegen Schlaftabletten in dem scheiß Krankenhaus. Und bevor ich jetzt hier keine Klamotten bekomme, bekommen Sie von mir auch keinerlei Auskünfte. Ach ja noch was Sie Idiot ich werde Sie und das Krankenhaus wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen das wird Sie noch was kosten mich hier einfach so festzuhalten und mir meine Medikamente zu verweigern. Der Blutdruck der Frau befindet sich tatsächlich gerade im gesundheitsgefährdenden Bereich was immer wilder werdenden Androhungen und Geschrei zur Folge hat. Vielleicht kann die gute Frau sich in Ihrer Zelle wieder etwas abkühlen muss sich auch der NSU-Ler gedacht haben und bricht die Unterredung ab.

Mishiro weiß ebenfalls von überhaupt nichts, denn nur der Handel habe Sie auf diesen stinkenden Flecken „Erde“ verschlagen. Ja so einen Inder habe sie schon mal gesehen und sie wäre auch mit seinem Schiff hierher geflogen. Die kluge Frau versucht erst gar nicht zu erklären wer denn dieser „Pa“ aus Ihrem Brief sei und was der mit dem Anschlag zu tun hat. Auf jeden Fall sei das alles sehr verdächtig aber die Japanerin weicht den Fragen geschickt aus was es dem Gegenüber nicht leicht macht etwas brauchbares für sein Tonbandgeständnis herauszuholen.

Meine Wenigkeit wird noch einmal vorgeladen und mir werden Bänder vorgespielt mit den zusammengeschnittenen Aussagen meiner vermeintlichen Mitverschwörer. Eine mir nicht unbekannte Taktik der NSU-Sicherheitskräfte. Gelassen höre ich mir das schlecht geschnittene Material an gehe aber nicht weiter darauf ein. „Ajid ja der Inder schweißt halt sehr gerne“ der schweißt alles zu, Schmuggelräume, Waffenkammern, Geschütztürme und alles andere, dass Militärischen Zwecken dient. Der Kerl kann es einfach nicht glauben, dass es Menschen gibt die Waffen verabscheuen und keine Neutronenbombe durch die Gegend schmuggeln. Dann aber springt mein Blutdruck schlagartig in luftige Höhen als er mir eröffnet, dass Oberst Juri in einer Stunde hier sein wird. Mit am Gaumen klebender Zunge und schweißnassen Händen sitze ich dann wieder in meiner Zelle.

Die Batzo haben Sie sich jetzt wieder beruhigt. Alina ändert die Taktik und legt, wie schon so oft in der Praxis erprobt, Ihre makellosen nackten Füße vor den alten Raucher auf dessen Schreibtisch. Dem fetten Tonbandfutzi spritzt die Grazie währen Sie sich so räkelt Serotonin in den Arsch woraufhin dieser, wie ein Baum, zu Boden Fällt. Der Russe jedoch scheint einer der wenigen Männer zu sein die nicht mit einem Fußfetish ausgestattet sind, denn anstatt Alina die Füße zu lecken oder zumindest diese anzustarren zieht er seine Dienstwaffe und ballert der Frau ein Loch in deren zartes Füßchen. Die Frau rastet komplett aus wirft mit Morddrohungen und Todesschwüren um sich, da erbebt plötzlich das ganze Gebäude. Türen werden aufgesprengt, geöffnet und vermummte Gestalten befreien uns aus den Zellen und drücken jedem eine Waffe in die Hand. Bei der anschließenden Schießerei im Gang der Odessa-Wehr zwischen Zoraisten und der NSU-Sicherheit wir Ajid zweimal getroffen und somit schwer verletzt. Liegt es am Reis, am Curry, an tantrischen Meditationstechniken oder ist es einfach nur ein Wunder, denn der Inder steht wieder auf und rennt davon als wäre nichts gewesen.
Alina erledigt eine der Wachen und auch Ich kann zwei Abschüsse verbuchen bis eine Granate auf uns zugeflogen kommt. Mein Geschick reicht nicht aus das explosive Teil wieder zurück zu kicken. Den Sicheren Tod vor Augen mache ich einen Satz zur Seite aber die Explosion hätte mich dennoch, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, getötet wenn sich nicht einer der Zoraisten heldenhaft auf die Granate geschmissen hätte und somit die Explosion mit seinem Körper abgeschwächt hätte.
Die Zoraisten schleppen uns nun alle mehr oder weniger schwer verletzt zu einigen wartenden Motorrädern mit Beiwagen. An einer Abzweigung des Ganges sehe ich im Augenwinkel Oberst Juri stehen, der in meine Richtung blickend deutlich mit seinem Finger auf die Schläfe Tippt. Ganz genau, aber ganz genau weiß ich was er damit meint. Alle sind verladen und wir rasen mit den Zoraisten durch Odessa. Das mit dem Schießen das bringen wir dem Inder schon auch noch bei aber jetzt zählt erst mal nur die Flucht aus Odessa.

Wie es weitergeht das wissen nur Gott und der Spielleiter.

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Der steinige Weg nach Oben und nach Unten

Die Ereignisse zusammengefasst in wenige Worte. Wegen schlechten Alkohol sind die Dinge etwas zusammenhanglos :-) Namen werden noch nachträglich eingefügt.

- unser Schiff wurde durchsucht weil die Crew ohne mich wieder irgend einen Mist angestellt hat. Ich konnte aber einen Genossen davon überzeugen die Durchsuchung abzubrechen.
- wir überwachten den Alkoholhändler und sein Raumschiff und entwickelten die wildesten Pläne um ihn auszuschalten. Wir wollten sogar irgend ein Gift besorgen oder den halben Dock dort sprengen. Am Ende gingen wir hin und er wurde ein wenig durch die Mangel genommen. Der arme verängstigte Mann verließ Odessa darauf hin sofort mit seinem Schiff.
- wir brachten auch die Reste des Torpedos in irgend ein Mietlager weil wir wollten das die Spur zu diesem Alkohol Händler zurück verfolgt wird und er als potentieller Terrorist verhaftet. Leider wurde ich im Zuge dieser Aktion verhaftet. Ich konnte mich nur mit Mühe, und unter Aufwendung meiner Kräfte befreien.
- Meine Befreiung mit meinen Kräften sorgte für einen Kurzschluß im gesamten Alarm und Kamera System. Dies nutzen wir.
- Während ich in Gefangenschaft war haben wir für das “vertreiben” des Alkohol Händlers die Zugangskarte für die Sicherheitsstation erhalten.
- Ich und die Japsin schlichen uns nach Oben. Sie hackte sich in das archaische Computersystem der NSU auf dieser Station. Das war eine heikle Situation, und wir wurden auch entdeckt. Ich musste einen dort erschießen. Wir flohen dann nach Unten mit den Daten die wir wollten. Das Schiff nach dem wir suchten landete auf der geheimen Militärforschungsstation.
- Wir packten unser Zeug und beguben uns in den Aufzug nach unten, auf den Planeten von Odessa. Im Ort unten war alles sehr staubig und stinkig, quasi Smog. Hier wird der nächste Akt weiter gehen.

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Der Flug der Gagari, Tagebucheintrag Alina Stojka di Badzo

Odessa…ein ungemütlicher Ort…
Es ist sau kalt, es regnet dauernd Asche und wimmelt geradezu von betrunkenen, stinkenden NSUlern, die entweder mit nem Stock im Allerwertesten strikt nach Vorschrift handeln oder mit einem Grinsen im Gesicht die Hand aufhalten.
Das blöde ist nur, man weiß nie zu welcher Art derjenige gerade gehört – bis jetzt hatten wir Glück.
Unser Problem besteht weiterhin…wie kommen wir in diesen verf*lixten Tower und an die Flugdaten der Gagari ran?
Ach ja, den Tower nennen die Jungs übrigens liebevoll “die Brustwarze”, da er aus einer kleinen Übersichtskuppel auf der runden Odessastation besteht…vielleicht sollte ich doch weniger Haut zeigen damit sich die Jungs auf den Job konzentrieren können.
Wir haben zusammen alle Möglichkeiten gründlichst ausdiskutiert.
a) als hohe Militärtiere verkleiden und im Rahmen einer Routineüberprüfung uns die Daten der Gagari aushändigen lassen
b) den Tower von aussen anzapfen und die Daten hacken (wozu wir allerdings den im wörtlich zu verstehenden “Sicherheits-Schlussel” benötigen)
c) die Identität eines Mitarbeiters übernehmen und das Gebäude infiltrieren
d) das Transpondersignal der Gagari fälschen und uns unseren zugewiesenen Standort bestätigen lassen
e) den Blockwart (ein NSU-Begriff für den “Dealer deines Vertrauens” auf der Station) besuchen und uns unsere Information erkaufen

Wie man sieht haben wir etliche Möglichkeiten durchdiskuttiert und sind am Ende doch bei der Blockwart Idee hängen geblieben.
Nach dem ganzen Diskutieren und dem Behörden-Genehmigungs-Frachtpapiere-blala, welches uns übrigens eine ganz schöne Stange Geld gekostet hat (ich liebe Michirus Späsencreditstick), wollten wir uns den bescheidenen Witterungsverhälltnissen entsprechend erst einmal ankleiden gehen.
Tja, wenn NSUler von einem eine Ahnung haben dann ist das bestimmt nicht von Mode aber dafür von warmer Kleidung. Da Nerz ja nie aus der Mode kommt und er so schön meinen leicht bekleideten Körper umschmeichelt habe ich mir einen schwarzen, eng geschnittenen Nerzmantel auf den Späsencreditstick gegönnt (vielleicht “leihe” ich mir demnächst mal den Stick bei Michiru aus, wenn wir bessere Einkaufsmöglichkeiten entdecken)
Die anderen denen ihr Äußeres wohl nicht so am Herzen liegt, entschieden sich für diese pott hässlichen Militärmäntel (obwohl die wohl auch ihren Reiz haben könnten wenn man sie offen mit kniehohen Reiterstiefeln trägt)
Petrov dieser unterbelichtete Exbulle musste natürlich gleich mit Pippi in den Augen nach Militärrangabzeichen fragen, die sie ihm damals wohl von seinen Schulterklappen abgetrennt haben.
Wir hatten ja ursprünglich mal den Plan uns vielleicht als hohe Militärfutzis verkleidet die Flugdaten der Gagari aus dem Tower der Odessastation zu erschwindeln, aber bei so etwas muss man viel subtiler vorgehen und nicht bei einem beliebigen Geschäft Tante Olga nach illegaler Militärware fragen.
Wie auch immer, Großmütterchen Olga sah leicht überrascht nach Petrovs Anfrage aus und als wir den Laden verließen griff sie sogleich nach dem Telefon.
Ich hoffe nur das sie Väterchen Ivan von dem Geschäfft ihres Lebens erzählen wollte und das sie den Laden für heute dicht macht – dieser Pelz schmiegt sich übrigens vortrefflich an und ist sowas von wärmend und flauschig.

Wie findet man wohl diesen berüchtigten Blockwart der Station?
Man befragt den richtigen Mann am richtigen Ort…und dieser heißt weder Olgas verlauste “Second Hand Klamottenausgabe” noch Großmütterchen Olga
Und wer kennt wohl mehr Geheimnisse dieser versoffenen NSUler und kann uns die Informationen über den Blockwart besser besorgen als Großmütterchen Olga? Klar, der Barkeeper der Nachbarspilunke “zur roten Moldau”
Wenn es ums richtig besorgen geht, bin ich unter diesem Haufen ja wohl die Einzige die das hinbekommt. Also dann rann an die Mutti – zum Glück hatte ich mir vorher das richtige Oberteil ausgesucht um meine Argumente für sich sprechen zu lassen.
Beim Betreten der roten Moldau stach einem gleich eines ins Auge. Der Laden war typisch NSU-Standard gemäß rustikal mit seiner pseudo Hologramm-Feuerstelle in der Mitte und das Klientel bestand ausschließlich aus besoffenen NSUlern der untersten Kategorie…perfekt.
Geschmeidig aus dem Pelzmantel gleitend den der kleine Charmeur Ajit mir abnahm stolzierte ich Hüfte schwingend auf den Tresen zu während die anderen an einem der runden Tische Platz nahmen.
Nach ein paar vollen Gläsern eiskalten NSU-Standard Vodkas und meinem blanken Bein auf dem Tresen war der Barkeeper Georgie sehr redselig und ich wusste wen wir aufsuchen mussten – Boris Pedrov den Schuster. Nachdem ich mich von “Boris” verabschiedet hatte und versuchte zu meinen Kollegen (die sich bereits über eine riesige Platte von Fleischspießen und etliche Gläsern von Vodka hermachten) an den Tisch zu gehen, musste ich leider feststellen dass ich diese Unmengen an Vodka wohl nicht gewöhnt war.
Nach dem Essen verließen wir diesen gräßlichen Ort mit einer Premium-NSU-Vodka-Flasche für Boris und einem wieder abgenommenen Späsencreditstick.
Boris zu finden war nicht gerade schwer, seine Schläger die möglichst “unauffällig” um seinen Laden herumstanden hingegen schon mehr. Wie kommt man an einen gut bewachten Schuster heran ohne aufzufallen? Klar man ruiniert sich den Absatz seiner heiß geliebten Highheels um möglichst unauffällig zum Schuster vorgelassen zu werden – dafür werde ich mir ein Paar wirklich teure auf den Creditstick gönnen.
Leider war dieser kleine schwerhörige Mann hinter dem Tresen nicht Boris, aber einer seiner Gorillas hatte wohl bessere Ohren als der Name Boris fiel.
Dieser unterbelichtete Schrank wagte es doch glatt zu denken dass ich nur meine körperlichen Dienste Boris anbieten wolle und fing gleich darauf mal eine.
Anscheinend gefiel ihm mein wildes Temperament so gut dass er uns zu Boris vorlies – diese NSUler mit ihren eigenen Vorlieben.
Unser Pedrov, der Exbulle musste draussen bleiben und das Ganze wäre fast gekippt als er versuchte das Hinterzimmer zu betreten und auf einmal Leben in die trägen Gorillaz kam die ihre Waffen auf einmal in Anschlag hatten. Pedrov war zumindest vernünftig daraufhin freiwillig den Raum zu verlassen und wir erfuhren von Boris, dass bis jetzt niemand überlebte der nicht mehr in den einztigen Diensten des grausamen Juri stand. Tja Pedrov von nun an habe ich immer ein Auge auf dich, ebenso wie auf Pankrati.
Wir kamen bei Boris dem eher “Doppelkinnwulst Boris” als “der Schuster” gut gestanden hätte schnell zum Punkt.
Der “Sicherheitsschlussel”, die Namen derjenigen die an die Daten rankommen könnten und der Zugang zum Inneren des Towers gegen eine kleine Gefälligkeit.
Tojstoj Jefgeni, ein neuer Mitspieler des Untergrundes von Odessa sollte verschwinden.
Diese “kleinen” Gefälligkeiten kennen wir ja bereits. Mit dem Namen und der Anlegestelle von Tojstojs Schiff verließen wir unseren neuen Freund Boris um vor der Tür festzustellen das wir “unauffällig” von einem Mann mit Guckloch in der Zeitung beschattet wurden.
Meine Großmutter sagte schon immer Angriff ist die beste Verteidigung. Geradewegs auf den Mann zu, ihn auf das Loch in seiner Zeitung hingewiesen und ihm gesagt, dass schon viele die so neugierig waren den Boden auf dem sie standen mit dem Gesicht nach unten genauer in Augenschein betrachten durften.
Der überraschte Hampelmann hatte anscheinend nur darauf gewartet irgend einen fadenscheinigen Grund zu haben um uns festnehmen zu können, denn plötzlich förderte eine Polizeimarke hervor und stammelte irgendetwas von Zugriff.
Ich zeriss daraufhin mein Oberteil und schrie etwas von Vergewaltigung was mir ein paar Sekunden der Überraschung meines Gegenübers schenkte um zu bemerken wie aus den Gassen eine Hand voll Uniformierte herausströmten.
Der NSUler legte mir mit der Unterstützung einer seiner Kollegen schneller die Handschellen an als ich mich wehren konnte. Michiru hingegen zog geistesgegenwärtig ihre Schocktschackos und schaltete mit einer Schnelligekeit die ich ihr nie zugetraut hätte einen der Beamten aus.
Pedrov prügelte sich mit einem weiteren Ermittler während sich Ajit wie ein Lämmchen festnehmen lies. Womit die 2 Beamten hinter mir wohl nicht gerechnet hatten war, dass diese kleine, gefesselte Schmächtige vor ihnen sich nicht dennoch wehren konnte. Mit einem beherzten Rammstoß nach hinten ins Ungewisse fegte ich beide von den Beinen und konnte einem gerade noch eine Ampulle Serotonin B injezieren woraufhin er wie ein Baby einschlief. Ajit riss sich los und rannte mit angstvollem Blick in meine Richtung gewandt entgegengesetz seiner Blickrichtung blindlings los.
Aus den Augenwinkeln sah ich Michiru wie sie Pedrov bei Ajits Verfolger beistand. Schüsse lösten sich und ich sah Pedrovs alten Peiniger der mit zerquetschten Kopf auf dem Boden lag. Ein toter NSU Beamter.
Jetzt saßen wir wirklich in der Scheiße, vor allem durch die immer näher kommenden Geräusche von im Gleichschritt rennenden Militärstiefeln und dem Klickgeräusch entsicherter Waffen. Das hatte also Ajit gesehen. Kugeln flogen durch die Luft und Michiru die mich am Pelzkragen packte rannte mit mir in eine Seitengasse. Es roch nach Blut, Schießpulver und einer Menge Ärger.

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meanwhile
Das Loch in den Sternen

‚Genosse Oberst!‘ zackig nimmt der junge adjutant haltung an als er an Oberst Juri herrantritt, ‚die Erkundungsgruppe Laika ist bereit zum ausrücken.‘
‚sehr schön, leutnant Maltow, ich komme gleich rüber um mich persönlich von Ihnen zu verabschieden.‘ Fast nesstelnt setzt Juri sich eine kleine Goldene Lesebrille ab, und verstaut sie in einem roten etuit, welches ehr in der inntasche seines gefütterten Mantels verschwinden lässt. trotz Klimatisierungs Automatik und luftumwälzung ist die Luft Kalt und stickig in der Forschungsstation Troika auf Odessa. Juri ist es gewohnt das man zu allen gegebenheiten einfach einen Warmenmantel benötigt. er strahlt nicht nur die wärme nach innen um einen zu wärmene, nein auch eine gewisse erhabenheit nach aussen um repektiert zu werden.
Nicht das Oberst Juri damit ein Problem hat, respekt ist das letzte das ihm fehlt. der Rote Juri, oder Juri der Schreckliche, diese Namen sind ihm durchaus bekannt, dennoch hält er nicht soviel von vorschußlorbeeren. Jeder Mensch ist anders und jede form von diziplin und gehorsam richtet sich nach dem Individuum das ihm Unterliegt, das ist seine Preamble.
Seine Stiefelabsätzse knallen über den Nackten Betonfußboden als er forschen schrittes von seinem Büro richtung Forschungslabor II unterwegs ist, dicht gefolgt von einem äußerst nervösen Leutnant Maltow, der mit der aufgabe, dem oberst in gebühremden abstand zu folgen, jedoch schnell genug zur stelle zu sein um die schweren Doppelflügligen Türen auf zu halten, föllig überfordert zu sein scheint. den Blick den er druch Juri erntet als er es knapp versäumt ihm die Tür aufzuhalten, wärend dieser sich die feinen schwarzen Nappa lederhandschuhe überstreift, lässt den armen Leutnant, fast sterben. Juri lächelt, ja respekt ist eine sache die man sich nicht durch einen voreilenden ruf verdient, nein respekt entsteht durch taten.
Das labor ähnelt zum eintritt des Oberst einem Ameisen haufen. Blinklichter verkünden die zündung der der großen spulengenratoren ein surren trägt sich durch die luft, den Boden und die knochen bis in den schädel, obwohl es kaum hörbar ist. Die luft riecht nach ozon und der kalten asche die stehtig in den belüftungssystemem umgewälzt wird. große Tesla spuhlen knallen an startrampe mit jeder unkontrolierten entladung, solange ihr spannungsniveu nocht nicht reguliert ist.
Juri hat nun vollständig seine Handschuhe angelegt, und verschränkt die Hände hinter dem rücken, er wartet stohisch und sein blickt rugt dabei auf einen älteren mann in weißem Kittel der an einem der Generatoren gegenüber der Tür an der anderen Hallenwand mit einigen helfern herumhantiert. Der mann bemerkt den blick Juris in seinem Nacken und eilt durch die halle zu Juri.
‚Ah Oberst! sehr gut, sehr gut!‘ Juri blickt auf den Mann herrab der ihm gut bis zum Bristbein reicht. ‚ist es sicher Professor?‘
‚aber natürlich, kommen sie kommen sie, ich bin die Angaben des Japaners noch einmal druchgegangen, es ist alles bereit!‘
die beiden gehen nun gemäßigten schrittes nebeneinnander her durch den riesigen Hallenkomplex. die Spannung in der luft lässt das Fell im Pelzkragen von Juris Mantel aufstehen.
‚Und sie haben fähige Männer ausgewählt?‘ ‚die besten, die sie entbehren können Oberst!‘ ‚Gut ich will nicht das irgendetwas dieses Unternhemen scheitern lässt Professor Rykow.‘
‚Das Kann es nicht genosse Oberst!; die Angaben im Kristallball sind Präzise.‘
sie haben das Hallen ende erreicht und der Professor öffent eine Tür zu einem Manschaftsraum. in Ihm sitzen auf bänken vor ihren spinten fünf Gestalten.

‚Oberst Juri wenn ich vorstellen darf die Mitglieder von Trupp Laika, Kapitän Leutnant Ilian Tranowicz, leiter der 2ten Brigade auf Warsaw. Professor Georgi Malenkow; Geologe von den Treblinka in Stalin. Doktor walentia matrinjenkow Xenologin von der Leniska. Doktor Alexei Kossygin, Archeologe, ebefalls von der Treblinka. und Nikolai Tichonow, der berühmte Großwildjäger aus Kremil.‘

Juri begrüßt jedem ihm vorgestellten mit Handschlag, als er sich der Aufmerksamkeit jedes einzelnen im Raumes bewußt ist, wendet er sich an alle mit den worten:

‚Meine Damen, meine Herren, heute schreiben Sie Geschichte!‘

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Logbuch der Devi Amrita, Ajit Madhukar Rama-Shani

Die Devi Amrita ist kerngesund und gut betankt mit Antimaterie. Die Kredite sind fast aufgebraucht. Unser größter Geldgeber Nicolai hat mich kontaktiert. Er verlangt nun die versprochene Gegenleistung. Wir fliegen nach Osaka, um dort Herr Thaina zu treffen. Er hat einen Transportauftrag für uns, der sehr lukrativ sein wird, aber maximale Diskretion erfordert. Er verlangt von uns, eine Begleitung aus seinem Haus mitzunehmen. Wir werden sie am Osaka Raumhafen treffen.

Sprungaufzeichnung durch Obun Sprungtor
Landeaufzeichnung Osaka

Am Raumhafen traf ich Frau Lady Stoika. Sie war bezaubernd, hatte jedoch eine etwas eigenwillige Art. Von Thaina’s Unternehmen werden wir mit einer beeindruckenden Luft/Raum-Limousine abgeholt. Sein Bürokomplex ist wunderschön und wir führen ein unherzliches aber interessantes Gespräch über ein uraltes Raumschiff der Erde namens Helios. Das Ziel der Expedition war ein Signal aus unkartographiertem Raum. Es wird vermutet, dass es menschlichen Ursprungs sein könnte, auch wenn es nicht regulären Protokollen entspricht. Thaina und einige andere hohe Tiere haben an einer anonymen Versteigerung teilgenommen und dabei Artefakte erworben. Thaina ist sich im Nachhinein sicher, diese Artefakte stammen von der Helios. Nun ist sein Interesse stark gestiegen, er hat jedoch leider nur ein Artefakt erstanden. Es handelte sich um einen Kristall, der zuerst als uralter Briefbeschwerer identifiziert wurde. Tatsächlich war eine imense Datenmenge darauf gespeichert. Die anderen Artefakte waren ein Brillenetui, ein Offiziersmesser, ein religiöses Buch, eine bronzene Taschenuhr und ein Silberring. Mit in der Unterredung befanden sich 2 NSU “Agenten”, die offensichtlich in Lebensgefahr sind, ohne das Wohlwollen von Herr Thaina. Thaina beauftragt die NSUler damit, herauszufinden, wo die restlichen Artefakte gelandet sind. Zudem ruft er eine Mitarbeiterin dazu. Frau Takeshi. Sie ist sehr unterwürfig und wird als Expertin vorgestellt. Gemeinsam fliegen wir in der Limousine auf den Mond, um das Artefakt und die Forschungsergebnisse zu sehen. Nach Ankunft auf dem Mond finden wir die Forschungsstation geplündert vor. Leichen liegen herum und wilde Schießereien fanden hier statt. Leider wurde auch das Artefakt gestohlen. Nach Prüfung der Sicherheitsaufzeichnungen stellen wir fest, dass 6 Soldaten in NSU Kampfanzügen die Station geplündert haben. Einer der NSU Leute findet auch die Kennung des NSU Raumschiffes heraus. Thaina zeigt sich ruhig, aber offeriert uns, dass er den Auftrag erweitern wird. Wir sollen nun auch den Briefbeschwerer finden und im Idealfall zurückbringen. Stoika verhandelt bei dieser Gelegenheit neue Konditionen für den Auftrag. Thaina verspricht uns als Belohnung 3% des Gewinns, der aus den Artefakten entsteht und zudem eine zufriedenstellende Ausrüstung für den Auftrag. Die Russen bestellen Waffen und Munition, Stoika ein Spionagegerät und ich bestelle ein Orbitalshuttle.

Wir quartieren die Passagiere auf der Devi Amrita ein und nehmen im Sektorraum von Osaka unsere Bestellung entgegen. Das Shuttle ist ein NSU Fabrikat und der NSU Passagier Pangrati ist ganz begeistert. Er tauft das Shuttle Druschba und treibt sich heimlich darin herum. Wir fliegen nach herzlichem Kennenlernen weiter in Richtung Sprungtor. Ich bin entsetzt, dass die Passagiere Raketen und eine Bombe bestellt hatten und auf mein Schiff geschmuggelt haben. Eine schreckliche Sache, aber wir bringen den Torbedo erstmal im Frachtraum in Sicherheit. Pangrati macht mit mir einen Testflug mit dem Shuttle und stellt sich als sehr geschickt heraus. Er ist über 130 Jahre alt im Körper eines 14-jährigen. Wir stellen fest, dass die Sonde vom Schiffscomputer abgefeuert wurde und wieder zurückgekehrt ist.

Sprungaufzeichnung durch Nipon Sprungtor

Wir führen den Sprung durch und müssen leider noch ein paar Konflikte mit den aufdringlichen Passagieren regeln. Nach einer kurzen Schlafpause für die meisten an Bord biete ich den neugierigen Fremden eine Schiffsführung an. Als wir fast alles gesehen haben und den Hauptcomputer gesehen haben, frägt Frau Takeshi, wer den Positronikcomputer mit einer Seele programmiert wurde. Natürlich ist mir klar, dass die Seele von Amrita in diesem Schiff wohnt. Als Frau Takeshi jedoch erwähnt, dass mein Vater in der Kavallerie gedient hat, verliere ich die Fassung und muss gekränkt nachbohren, warum sie in den Computer eingedrungen ist und wie sie das herausgefunden hat. Sie behauptet, dass Mama ihr das erzählt hat. Sie hat anscheinend über ein Terminal Verbindung mit der Seele von Amrita aufgenommen und bietet an, weitere “Forschungen” mit der Positronik anzustellen. Ich lehne entschieden ab, bin jedoch überwältigt davon, dass ihr das gelungen ist. Unglaublich, wie stark Mama auf die Fremden reagiert. Vielleicht ist es keine so gute Idee, sie mit so viel Trubel zu belasten. Ich habe ein etwas schlechtes Gewissen, aber da müssen wir durch. Wir kehren in den Normalraum zurück.

Lady Stoika machte einen riesen Terz um das von ihr so genannte Verteidigungsdeck. Ich habe es ihr einige Male erklärt, dass wir soetwas nicht haben und dass es sich bei Deck III um eine Landebucht und eine Gerümpelkammer handelt. Leider ist in der Gerümpelkammer durch den unerwarteteten Abschuss der Sonde ein riesiges Durcheinander entstanden. Ich tue der Lady also den Gefallen und bringe den Raum in Ordnung. Genosse Pangrati hat es sich inzwischen auf Deck I gemütlich gemacht und treibt sich häufig auf der Brücke herum. Er erstellt “Checklisten” und untersucht Kabel. An einer Konsole befindet sich nun ein Vodkaspender! Amrita scheint jedoch seine ungestüme Annäherung zu mögen. Ich hoffe, es wird mir gelingen, meine Mama nicht zu sehr von ihm manipulieren zu lassen, sie passt sich ihm bereits an. Der andere NSUler Petrov war sehr unfreundlich! Er beleidigt Mama und ist sehr uneinsichtig. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass wir im Gegenzug für unsere Gastfreundschaft eine Grundhöflichkeit erwarten. Ich will nicht, dass er überal herumstreunert. Er wird keine Räume mehr öffnen können, solange er sich so benimmt.

Anreiseaufzeichnung Odessa

Pangrati übernimmt die Kommunikation mit den NSU Behörden, und leitet die Anreiseprozedur ein. Kontrolleure besuchen unser Schiff und ich nehme sie in Empfang. Nachdem ich keine Papiere vorzuzeigen habe, kommt Pangrati sogleich zu Hilfe geeilt mit ein paar Ausdrucken. Er benimmt sich angemessen, um den NSU Hauptmann zufrieden zu stellen. Ich verstehe zwar nicht, warum mein freundliches Entgegenkommen dem Hauptmann nicht zusagte, aber mit einem einfachen Strafzettel konnten die Genossen sich einigen. An der Orbitalstation von Odessa docken wir an und melden uns bei der Behörde der Station. Durch horende Bestechungsgelder werden entsprechende Daten zu unserem Schiff in die NSU Unterlagen eingeschleust. Wir sind nun als lizensierter Handelsfrachter mit Passagiererlaubnis geführt. Vermutlich ging das NSU Schiff Gagari hier her, nachdem der Angriff auf die Nipon Forschungsstation erfolgreich war. Die Agenten schlugen vor, die Station zu untersuchen, um vielleicht herauszufinden, ob die Gagari hier ist oder weiterflog.

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