Beyond The Stars

Der steinige Weg nach Oben und nach Unten

Die Ereignisse zusammengefasst in wenige Worte. Wegen schlechten Alkohol sind die Dinge etwas zusammenhanglos :-) Namen werden noch nachträglich eingefügt.

- unser Schiff wurde durchsucht weil die Crew ohne mich wieder irgend einen Mist angestellt hat. Ich konnte aber einen Genossen davon überzeugen die Durchsuchung abzubrechen.
- wir überwachten den Alkoholhändler und sein Raumschiff und entwickelten die wildesten Pläne um ihn auszuschalten. Wir wollten sogar irgend ein Gift besorgen oder den halben Dock dort sprengen. Am Ende gingen wir hin und er wurde ein wenig durch die Mangel genommen. Der arme verängstigte Mann verließ Odessa darauf hin sofort mit seinem Schiff.
- wir brachten auch die Reste des Torpedos in irgend ein Mietlager weil wir wollten das die Spur zu diesem Alkohol Händler zurück verfolgt wird und er als potentieller Terrorist verhaftet. Leider wurde ich im Zuge dieser Aktion verhaftet. Ich konnte mich nur mit Mühe, und unter Aufwendung meiner Kräfte befreien.
- Meine Befreiung mit meinen Kräften sorgte für einen Kurzschluß im gesamten Alarm und Kamera System. Dies nutzen wir.
- Während ich in Gefangenschaft war haben wir für das “vertreiben” des Alkohol Händlers die Zugangskarte für die Sicherheitsstation erhalten.
- Ich und die Japsin schlichen uns nach Oben. Sie hackte sich in das archaische Computersystem der NSU auf dieser Station. Das war eine heikle Situation, und wir wurden auch entdeckt. Ich musste einen dort erschießen. Wir flohen dann nach Unten mit den Daten die wir wollten. Das Schiff nach dem wir suchten landete auf der geheimen Militärforschungsstation.
- Wir packten unser Zeug und beguben uns in den Aufzug nach unten, auf den Planeten von Odessa. Im Ort unten war alles sehr staubig und stinkig, quasi Smog. Hier wird der nächste Akt weiter gehen.

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Der Flug der Gagari, Tagebucheintrag Alina Stojka di Badzo

Odessa…ein ungemütlicher Ort…
Es ist sau kalt, es regnet dauernd Asche und wimmelt geradezu von betrunkenen, stinkenden NSUlern, die entweder mit nem Stock im Allerwertesten strikt nach Vorschrift handeln oder mit einem Grinsen im Gesicht die Hand aufhalten.
Das blöde ist nur, man weiß nie zu welcher Art derjenige gerade gehört – bis jetzt hatten wir Glück.
Unser Problem besteht weiterhin…wie kommen wir in diesen verf*lixten Tower und an die Flugdaten der Gagari ran?
Ach ja, den Tower nennen die Jungs übrigens liebevoll “die Brustwarze”, da er aus einer kleinen Übersichtskuppel auf der runden Odessastation besteht…vielleicht sollte ich doch weniger Haut zeigen damit sich die Jungs auf den Job konzentrieren können.
Wir haben zusammen alle Möglichkeiten gründlichst ausdiskutiert.
a) als hohe Militärtiere verkleiden und im Rahmen einer Routineüberprüfung uns die Daten der Gagari aushändigen lassen
b) den Tower von aussen anzapfen und die Daten hacken (wozu wir allerdings den im wörtlich zu verstehenden “Sicherheits-Schlussel” benötigen)
c) die Identität eines Mitarbeiters übernehmen und das Gebäude infiltrieren
d) das Transpondersignal der Gagari fälschen und uns unseren zugewiesenen Standort bestätigen lassen
e) den Blockwart (ein NSU-Begriff für den “Dealer deines Vertrauens” auf der Station) besuchen und uns unsere Information erkaufen

Wie man sieht haben wir etliche Möglichkeiten durchdiskuttiert und sind am Ende doch bei der Blockwart Idee hängen geblieben.
Nach dem ganzen Diskutieren und dem Behörden-Genehmigungs-Frachtpapiere-blala, welches uns übrigens eine ganz schöne Stange Geld gekostet hat (ich liebe Michirus Späsencreditstick), wollten wir uns den bescheidenen Witterungsverhälltnissen entsprechend erst einmal ankleiden gehen.
Tja, wenn NSUler von einem eine Ahnung haben dann ist das bestimmt nicht von Mode aber dafür von warmer Kleidung. Da Nerz ja nie aus der Mode kommt und er so schön meinen leicht bekleideten Körper umschmeichelt habe ich mir einen schwarzen, eng geschnittenen Nerzmantel auf den Späsencreditstick gegönnt (vielleicht “leihe” ich mir demnächst mal den Stick bei Michiru aus, wenn wir bessere Einkaufsmöglichkeiten entdecken)
Die anderen denen ihr Äußeres wohl nicht so am Herzen liegt, entschieden sich für diese pott hässlichen Militärmäntel (obwohl die wohl auch ihren Reiz haben könnten wenn man sie offen mit kniehohen Reiterstiefeln trägt)
Petrov dieser unterbelichtete Exbulle musste natürlich gleich mit Pippi in den Augen nach Militärrangabzeichen fragen, die sie ihm damals wohl von seinen Schulterklappen abgetrennt haben.
Wir hatten ja ursprünglich mal den Plan uns vielleicht als hohe Militärfutzis verkleidet die Flugdaten der Gagari aus dem Tower der Odessastation zu erschwindeln, aber bei so etwas muss man viel subtiler vorgehen und nicht bei einem beliebigen Geschäft Tante Olga nach illegaler Militärware fragen.
Wie auch immer, Großmütterchen Olga sah leicht überrascht nach Petrovs Anfrage aus und als wir den Laden verließen griff sie sogleich nach dem Telefon.
Ich hoffe nur das sie Väterchen Ivan von dem Geschäfft ihres Lebens erzählen wollte und das sie den Laden für heute dicht macht – dieser Pelz schmiegt sich übrigens vortrefflich an und ist sowas von wärmend und flauschig.

Wie findet man wohl diesen berüchtigten Blockwart der Station?
Man befragt den richtigen Mann am richtigen Ort…und dieser heißt weder Olgas verlauste “Second Hand Klamottenausgabe” noch Großmütterchen Olga
Und wer kennt wohl mehr Geheimnisse dieser versoffenen NSUler und kann uns die Informationen über den Blockwart besser besorgen als Großmütterchen Olga? Klar, der Barkeeper der Nachbarspilunke “zur roten Moldau”
Wenn es ums richtig besorgen geht, bin ich unter diesem Haufen ja wohl die Einzige die das hinbekommt. Also dann rann an die Mutti – zum Glück hatte ich mir vorher das richtige Oberteil ausgesucht um meine Argumente für sich sprechen zu lassen.
Beim Betreten der roten Moldau stach einem gleich eines ins Auge. Der Laden war typisch NSU-Standard gemäß rustikal mit seiner pseudo Hologramm-Feuerstelle in der Mitte und das Klientel bestand ausschließlich aus besoffenen NSUlern der untersten Kategorie…perfekt.
Geschmeidig aus dem Pelzmantel gleitend den der kleine Charmeur Ajit mir abnahm stolzierte ich Hüfte schwingend auf den Tresen zu während die anderen an einem der runden Tische Platz nahmen.
Nach ein paar vollen Gläsern eiskalten NSU-Standard Vodkas und meinem blanken Bein auf dem Tresen war der Barkeeper Georgie sehr redselig und ich wusste wen wir aufsuchen mussten – Boris Pedrov den Schuster. Nachdem ich mich von “Boris” verabschiedet hatte und versuchte zu meinen Kollegen (die sich bereits über eine riesige Platte von Fleischspießen und etliche Gläsern von Vodka hermachten) an den Tisch zu gehen, musste ich leider feststellen dass ich diese Unmengen an Vodka wohl nicht gewöhnt war.
Nach dem Essen verließen wir diesen gräßlichen Ort mit einer Premium-NSU-Vodka-Flasche für Boris und einem wieder abgenommenen Späsencreditstick.
Boris zu finden war nicht gerade schwer, seine Schläger die möglichst “unauffällig” um seinen Laden herumstanden hingegen schon mehr. Wie kommt man an einen gut bewachten Schuster heran ohne aufzufallen? Klar man ruiniert sich den Absatz seiner heiß geliebten Highheels um möglichst unauffällig zum Schuster vorgelassen zu werden – dafür werde ich mir ein Paar wirklich teure auf den Creditstick gönnen.
Leider war dieser kleine schwerhörige Mann hinter dem Tresen nicht Boris, aber einer seiner Gorillas hatte wohl bessere Ohren als der Name Boris fiel.
Dieser unterbelichtete Schrank wagte es doch glatt zu denken dass ich nur meine körperlichen Dienste Boris anbieten wolle und fing gleich darauf mal eine.
Anscheinend gefiel ihm mein wildes Temperament so gut dass er uns zu Boris vorlies – diese NSUler mit ihren eigenen Vorlieben.
Unser Pedrov, der Exbulle musste draussen bleiben und das Ganze wäre fast gekippt als er versuchte das Hinterzimmer zu betreten und auf einmal Leben in die trägen Gorillaz kam die ihre Waffen auf einmal in Anschlag hatten. Pedrov war zumindest vernünftig daraufhin freiwillig den Raum zu verlassen und wir erfuhren von Boris, dass bis jetzt niemand überlebte der nicht mehr in den einztigen Diensten des grausamen Juri stand. Tja Pedrov von nun an habe ich immer ein Auge auf dich, ebenso wie auf Pankrati.
Wir kamen bei Boris dem eher “Doppelkinnwulst Boris” als “der Schuster” gut gestanden hätte schnell zum Punkt.
Der “Sicherheitsschlussel”, die Namen derjenigen die an die Daten rankommen könnten und der Zugang zum Inneren des Towers gegen eine kleine Gefälligkeit.
Tojstoj Jefgeni, ein neuer Mitspieler des Untergrundes von Odessa sollte verschwinden.
Diese “kleinen” Gefälligkeiten kennen wir ja bereits. Mit dem Namen und der Anlegestelle von Tojstojs Schiff verließen wir unseren neuen Freund Boris um vor der Tür festzustellen das wir “unauffällig” von einem Mann mit Guckloch in der Zeitung beschattet wurden.
Meine Großmutter sagte schon immer Angriff ist die beste Verteidigung. Geradewegs auf den Mann zu, ihn auf das Loch in seiner Zeitung hingewiesen und ihm gesagt, dass schon viele die so neugierig waren den Boden auf dem sie standen mit dem Gesicht nach unten genauer in Augenschein betrachten durften.
Der überraschte Hampelmann hatte anscheinend nur darauf gewartet irgend einen fadenscheinigen Grund zu haben um uns festnehmen zu können, denn plötzlich förderte eine Polizeimarke hervor und stammelte irgendetwas von Zugriff.
Ich zeriss daraufhin mein Oberteil und schrie etwas von Vergewaltigung was mir ein paar Sekunden der Überraschung meines Gegenübers schenkte um zu bemerken wie aus den Gassen eine Hand voll Uniformierte herausströmten.
Der NSUler legte mir mit der Unterstützung einer seiner Kollegen schneller die Handschellen an als ich mich wehren konnte. Michiru hingegen zog geistesgegenwärtig ihre Schocktschackos und schaltete mit einer Schnelligekeit die ich ihr nie zugetraut hätte einen der Beamten aus.
Pedrov prügelte sich mit einem weiteren Ermittler während sich Ajit wie ein Lämmchen festnehmen lies. Womit die 2 Beamten hinter mir wohl nicht gerechnet hatten war, dass diese kleine, gefesselte Schmächtige vor ihnen sich nicht dennoch wehren konnte. Mit einem beherzten Rammstoß nach hinten ins Ungewisse fegte ich beide von den Beinen und konnte einem gerade noch eine Ampulle Serotonin B injezieren woraufhin er wie ein Baby einschlief. Ajit riss sich los und rannte mit angstvollem Blick in meine Richtung gewandt entgegengesetz seiner Blickrichtung blindlings los.
Aus den Augenwinkeln sah ich Michiru wie sie Pedrov bei Ajits Verfolger beistand. Schüsse lösten sich und ich sah Pedrovs alten Peiniger der mit zerquetschten Kopf auf dem Boden lag. Ein toter NSU Beamter.
Jetzt saßen wir wirklich in der Scheiße, vor allem durch die immer näher kommenden Geräusche von im Gleichschritt rennenden Militärstiefeln und dem Klickgeräusch entsicherter Waffen. Das hatte also Ajit gesehen. Kugeln flogen durch die Luft und Michiru die mich am Pelzkragen packte rannte mit mir in eine Seitengasse. Es roch nach Blut, Schießpulver und einer Menge Ärger.

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meanwhile
Das Loch in den Sternen

‚Genosse Oberst!‘ zackig nimmt der junge adjutant haltung an als er an Oberst Juri herrantritt, ‚die Erkundungsgruppe Laika ist bereit zum ausrücken.‘
‚sehr schön, leutnant Maltow, ich komme gleich rüber um mich persönlich von Ihnen zu verabschieden.‘ Fast nesstelnt setzt Juri sich eine kleine Goldene Lesebrille ab, und verstaut sie in einem roten etuit, welches ehr in der inntasche seines gefütterten Mantels verschwinden lässt. trotz Klimatisierungs Automatik und luftumwälzung ist die Luft Kalt und stickig in der Forschungsstation Troika auf Odessa. Juri ist es gewohnt das man zu allen gegebenheiten einfach einen Warmenmantel benötigt. er strahlt nicht nur die wärme nach innen um einen zu wärmene, nein auch eine gewisse erhabenheit nach aussen um repektiert zu werden.
Nicht das Oberst Juri damit ein Problem hat, respekt ist das letzte das ihm fehlt. der Rote Juri, oder Juri der Schreckliche, diese Namen sind ihm durchaus bekannt, dennoch hält er nicht soviel von vorschußlorbeeren. Jeder Mensch ist anders und jede form von diziplin und gehorsam richtet sich nach dem Individuum das ihm Unterliegt, das ist seine Preamble.
Seine Stiefelabsätzse knallen über den Nackten Betonfußboden als er forschen schrittes von seinem Büro richtung Forschungslabor II unterwegs ist, dicht gefolgt von einem äußerst nervösen Leutnant Maltow, der mit der aufgabe, dem oberst in gebühremden abstand zu folgen, jedoch schnell genug zur stelle zu sein um die schweren Doppelflügligen Türen auf zu halten, föllig überfordert zu sein scheint. den Blick den er druch Juri erntet als er es knapp versäumt ihm die Tür aufzuhalten, wärend dieser sich die feinen schwarzen Nappa lederhandschuhe überstreift, lässt den armen Leutnant, fast sterben. Juri lächelt, ja respekt ist eine sache die man sich nicht durch einen voreilenden ruf verdient, nein respekt entsteht durch taten.
Das labor ähnelt zum eintritt des Oberst einem Ameisen haufen. Blinklichter verkünden die zündung der der großen spulengenratoren ein surren trägt sich durch die luft, den Boden und die knochen bis in den schädel, obwohl es kaum hörbar ist. Die luft riecht nach ozon und der kalten asche die stehtig in den belüftungssystemem umgewälzt wird. große Tesla spuhlen knallen an startrampe mit jeder unkontrolierten entladung, solange ihr spannungsniveu nocht nicht reguliert ist.
Juri hat nun vollständig seine Handschuhe angelegt, und verschränkt die Hände hinter dem rücken, er wartet stohisch und sein blickt rugt dabei auf einen älteren mann in weißem Kittel der an einem der Generatoren gegenüber der Tür an der anderen Hallenwand mit einigen helfern herumhantiert. Der mann bemerkt den blick Juris in seinem Nacken und eilt durch die halle zu Juri.
‚Ah Oberst! sehr gut, sehr gut!‘ Juri blickt auf den Mann herrab der ihm gut bis zum Bristbein reicht. ‚ist es sicher Professor?‘
‚aber natürlich, kommen sie kommen sie, ich bin die Angaben des Japaners noch einmal druchgegangen, es ist alles bereit!‘
die beiden gehen nun gemäßigten schrittes nebeneinnander her durch den riesigen Hallenkomplex. die Spannung in der luft lässt das Fell im Pelzkragen von Juris Mantel aufstehen.
‚Und sie haben fähige Männer ausgewählt?‘ ‚die besten, die sie entbehren können Oberst!‘ ‚Gut ich will nicht das irgendetwas dieses Unternhemen scheitern lässt Professor Rykow.‘
‚Das Kann es nicht genosse Oberst!; die Angaben im Kristallball sind Präzise.‘
sie haben das Hallen ende erreicht und der Professor öffent eine Tür zu einem Manschaftsraum. in Ihm sitzen auf bänken vor ihren spinten fünf Gestalten.

‚Oberst Juri wenn ich vorstellen darf die Mitglieder von Trupp Laika, Kapitän Leutnant Ilian Tranowicz, leiter der 2ten Brigade auf Warsaw. Professor Georgi Malenkow; Geologe von den Treblinka in Stalin. Doktor walentia matrinjenkow Xenologin von der Leniska. Doktor Alexei Kossygin, Archeologe, ebefalls von der Treblinka. und Nikolai Tichonow, der berühmte Großwildjäger aus Kremil.‘

Juri begrüßt jedem ihm vorgestellten mit Handschlag, als er sich der Aufmerksamkeit jedes einzelnen im Raumes bewußt ist, wendet er sich an alle mit den worten:

‚Meine Damen, meine Herren, heute schreiben Sie Geschichte!‘

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Logbuch der Devi Amrita, Ajit Madhukar Rama-Shani

Die Devi Amrita ist kerngesund und gut betankt mit Antimaterie. Die Kredite sind fast aufgebraucht. Unser größter Geldgeber Nicolai hat mich kontaktiert. Er verlangt nun die versprochene Gegenleistung. Wir fliegen nach Osaka, um dort Herr Thaina zu treffen. Er hat einen Transportauftrag für uns, der sehr lukrativ sein wird, aber maximale Diskretion erfordert. Er verlangt von uns, eine Begleitung aus seinem Haus mitzunehmen. Wir werden sie am Osaka Raumhafen treffen.

Sprungaufzeichnung durch Obun Sprungtor
Landeaufzeichnung Osaka

Am Raumhafen traf ich Frau Lady Stoika. Sie war bezaubernd, hatte jedoch eine etwas eigenwillige Art. Von Thaina’s Unternehmen werden wir mit einer beeindruckenden Luft/Raum-Limousine abgeholt. Sein Bürokomplex ist wunderschön und wir führen ein unherzliches aber interessantes Gespräch über ein uraltes Raumschiff der Erde namens Helios. Das Ziel der Expedition war ein Signal aus unkartographiertem Raum. Es wird vermutet, dass es menschlichen Ursprungs sein könnte, auch wenn es nicht regulären Protokollen entspricht. Thaina und einige andere hohe Tiere haben an einer anonymen Versteigerung teilgenommen und dabei Artefakte erworben. Thaina ist sich im Nachhinein sicher, diese Artefakte stammen von der Helios. Nun ist sein Interesse stark gestiegen, er hat jedoch leider nur ein Artefakt erstanden. Es handelte sich um einen Kristall, der zuerst als uralter Briefbeschwerer identifiziert wurde. Tatsächlich war eine imense Datenmenge darauf gespeichert. Die anderen Artefakte waren ein Brillenetui, ein Offiziersmesser, ein religiöses Buch, eine bronzene Taschenuhr und ein Silberring. Mit in der Unterredung befanden sich 2 NSU “Agenten”, die offensichtlich in Lebensgefahr sind, ohne das Wohlwollen von Herr Thaina. Thaina beauftragt die NSUler damit, herauszufinden, wo die restlichen Artefakte gelandet sind. Zudem ruft er eine Mitarbeiterin dazu. Frau Takeshi. Sie ist sehr unterwürfig und wird als Expertin vorgestellt. Gemeinsam fliegen wir in der Limousine auf den Mond, um das Artefakt und die Forschungsergebnisse zu sehen. Nach Ankunft auf dem Mond finden wir die Forschungsstation geplündert vor. Leichen liegen herum und wilde Schießereien fanden hier statt. Leider wurde auch das Artefakt gestohlen. Nach Prüfung der Sicherheitsaufzeichnungen stellen wir fest, dass 6 Soldaten in NSU Kampfanzügen die Station geplündert haben. Einer der NSU Leute findet auch die Kennung des NSU Raumschiffes heraus. Thaina zeigt sich ruhig, aber offeriert uns, dass er den Auftrag erweitern wird. Wir sollen nun auch den Briefbeschwerer finden und im Idealfall zurückbringen. Stoika verhandelt bei dieser Gelegenheit neue Konditionen für den Auftrag. Thaina verspricht uns als Belohnung 3% des Gewinns, der aus den Artefakten entsteht und zudem eine zufriedenstellende Ausrüstung für den Auftrag. Die Russen bestellen Waffen und Munition, Stoika ein Spionagegerät und ich bestelle ein Orbitalshuttle.

Wir quartieren die Passagiere auf der Devi Amrita ein und nehmen im Sektorraum von Osaka unsere Bestellung entgegen. Das Shuttle ist ein NSU Fabrikat und der NSU Passagier Pangrati ist ganz begeistert. Er tauft das Shuttle Druschba und treibt sich heimlich darin herum. Wir fliegen nach herzlichem Kennenlernen weiter in Richtung Sprungtor. Ich bin entsetzt, dass die Passagiere Raketen und eine Bombe bestellt hatten und auf mein Schiff geschmuggelt haben. Eine schreckliche Sache, aber wir bringen den Torbedo erstmal im Frachtraum in Sicherheit. Pangrati macht mit mir einen Testflug mit dem Shuttle und stellt sich als sehr geschickt heraus. Er ist über 130 Jahre alt im Körper eines 14-jährigen. Wir stellen fest, dass die Sonde vom Schiffscomputer abgefeuert wurde und wieder zurückgekehrt ist.

Sprungaufzeichnung durch Nipon Sprungtor

Wir führen den Sprung durch und müssen leider noch ein paar Konflikte mit den aufdringlichen Passagieren regeln. Nach einer kurzen Schlafpause für die meisten an Bord biete ich den neugierigen Fremden eine Schiffsführung an. Als wir fast alles gesehen haben und den Hauptcomputer gesehen haben, frägt Frau Takeshi, wer den Positronikcomputer mit einer Seele programmiert wurde. Natürlich ist mir klar, dass die Seele von Amrita in diesem Schiff wohnt. Als Frau Takeshi jedoch erwähnt, dass mein Vater in der Kavallerie gedient hat, verliere ich die Fassung und muss gekränkt nachbohren, warum sie in den Computer eingedrungen ist und wie sie das herausgefunden hat. Sie behauptet, dass Mama ihr das erzählt hat. Sie hat anscheinend über ein Terminal Verbindung mit der Seele von Amrita aufgenommen und bietet an, weitere “Forschungen” mit der Positronik anzustellen. Ich lehne entschieden ab, bin jedoch überwältigt davon, dass ihr das gelungen ist. Unglaublich, wie stark Mama auf die Fremden reagiert. Vielleicht ist es keine so gute Idee, sie mit so viel Trubel zu belasten. Ich habe ein etwas schlechtes Gewissen, aber da müssen wir durch. Wir kehren in den Normalraum zurück.

Lady Stoika machte einen riesen Terz um das von ihr so genannte Verteidigungsdeck. Ich habe es ihr einige Male erklärt, dass wir soetwas nicht haben und dass es sich bei Deck III um eine Landebucht und eine Gerümpelkammer handelt. Leider ist in der Gerümpelkammer durch den unerwarteteten Abschuss der Sonde ein riesiges Durcheinander entstanden. Ich tue der Lady also den Gefallen und bringe den Raum in Ordnung. Genosse Pangrati hat es sich inzwischen auf Deck I gemütlich gemacht und treibt sich häufig auf der Brücke herum. Er erstellt “Checklisten” und untersucht Kabel. An einer Konsole befindet sich nun ein Vodkaspender! Amrita scheint jedoch seine ungestüme Annäherung zu mögen. Ich hoffe, es wird mir gelingen, meine Mama nicht zu sehr von ihm manipulieren zu lassen, sie passt sich ihm bereits an. Der andere NSUler Petrov war sehr unfreundlich! Er beleidigt Mama und ist sehr uneinsichtig. Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass wir im Gegenzug für unsere Gastfreundschaft eine Grundhöflichkeit erwarten. Ich will nicht, dass er überal herumstreunert. Er wird keine Räume mehr öffnen können, solange er sich so benimmt.

Anreiseaufzeichnung Odessa

Pangrati übernimmt die Kommunikation mit den NSU Behörden, und leitet die Anreiseprozedur ein. Kontrolleure besuchen unser Schiff und ich nehme sie in Empfang. Nachdem ich keine Papiere vorzuzeigen habe, kommt Pangrati sogleich zu Hilfe geeilt mit ein paar Ausdrucken. Er benimmt sich angemessen, um den NSU Hauptmann zufrieden zu stellen. Ich verstehe zwar nicht, warum mein freundliches Entgegenkommen dem Hauptmann nicht zusagte, aber mit einem einfachen Strafzettel konnten die Genossen sich einigen. An der Orbitalstation von Odessa docken wir an und melden uns bei der Behörde der Station. Durch horende Bestechungsgelder werden entsprechende Daten zu unserem Schiff in die NSU Unterlagen eingeschleust. Wir sind nun als lizensierter Handelsfrachter mit Passagiererlaubnis geführt. Vermutlich ging das NSU Schiff Gagari hier her, nachdem der Angriff auf die Nipon Forschungsstation erfolgreich war. Die Agenten schlugen vor, die Station zu untersuchen, um vielleicht herauszufinden, ob die Gagari hier ist oder weiterflog.

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