Beyond The Stars

Rückkehr in die Steinzeit
Sand in der Arschfurche

Irgendwann kam ich wieder zu mir. Wir waren tatsächlich abgestürzt. Ich hatte Kopfschmerzen wie es nicht mal der billigste Fusel Neu-Moskaus geschafft hatte. Doch trotz heftigen Nasenblutens war ich bei einem wenig Restverstand. Ajid ging es nicht so gut. Er war schwer am Kopf verletzt und nicht bei Verstand. Wir kamen auf die Idee ihn in seinen Multifunktionsanzug zu packen der ihn began zu heilen.

Petrov selber hat bei dem Absturz wohl was auf den Kopf bekommen. Die anderen bemerkten nicht was für eine hohle Frucht er eigentlich ist. Er sah Wasser am Horizont. Was aber letztendlich am Horizont war, waren Reiter die uns entgegen kamen. Prima. Jeder verstecke sich so gut er konnte und wir bereiteten einen Hinterhalt vor. Natürlich waren die Typen Feindselig. Ein Gesprächsversuch unseres Gottesmannes wurde mit einem Schlag auf seinen Hinterkopf beendet. Armer Bartholomäus von Wagner. Dann ging das los mit der wilden Ballerei. Ach ja, erwähnte ich das unsere Waffen nicht funktionierten wenn sie mit irgend einer Art von Technik die elektronisch war lief? Also war meine Laserpistole so nutzlos wie Petrovs Hirrn. Die Typen wurden jedoch recht schnell von uns niedergemacht. Ein guter Kampf.

Es waren wohl 10 bevor es losging, sie ritten auf eine Art Wollnashorn und waren zum Schutz vor der Hitze, erwähnte ich bereits die sengende Hitze, in wallende Gewänder gekleidet und hatten so affige Turbane auf die mich an die Dinger von Ajid erinnerten. Furchtbar. Sie schossen mit Musketen wie ich sie nur im Museum bewundern konnte damals….und sie hatten Krumsäbel dabei. Am Ende hatten wir einen leben gelassen. Alina selber verlor einen ihrer räudigen Nippel. Das brachte sie ziemlich in Rage. Sie ist so ein primitives billiges Flittchen, ich wunder mich warum sie nicht schon lange mit Petrov vögelt. Bei den Leichen selber fanden wir die Musketen und silberne Kreuze.

Ich selber wurde verwundet, und versuchte mir die Wunde auf Rat von irgendjemandem, wer kam eigentlich auf diese Scheiß Idee, meine Wunde selber auszubrennen und wurde dabei bewußtlos. Die anderen verhören in der Zwischenzeit den Überlebenden und lernen von ihm wie man die Wollnashörner reitet. Ich suche in der Zwischenzeit das Wasser, kann es aber nicht finden. Dann kommt ein Sandsturm auf und wir werden getrennt. Das ist aber wohl nicht unser einziges Problem, denn der Überlebende bringt uns dazu Richtung Gebirge zu reiten, und zwar sehr schnell. Unser Problem ist das die dritte Sonne am aufgehen ist, und wir merken wie die Hitze unerträglich wird. Gerade so noch erreichen wir das Gebirge und die schützenden kühlenden Täler.

Hier gibt es eine Wasserstelle, an der wir jedoch vom Vater des Überlebenden und seinem Stamm von hinterwäldlerischen Bajuffen gefangen genommen werden. Wir sollen auf dem hiesigen Markt verkauft werden. Wir Männer tragen nur noch einen Lendenschurz und die Frauen einen Sack. Erinnert mich daran das wenn ich noch einmal eine Atombombe besitze ich sie genau über diesem Tal abwerfen werde. Witzigerweise wurde Petrov fast erschossen weil er keinen Penis mehr hat, und wohl als Sklave keinen Wert mehr besitzt. Er ringt dafür mit einem von den Typen und gewinnt. Das rettet ihm die Haut.

Die Wagen bringen uns nach Sahil. Dort ist der Viehmarkt Naja, und wir als Sklaven sind nichts anderes. Zum Glück kann ich auf der Fahrt Wagners Arm reparieren. Der Typ ist eigentlich ganz OK. Er ist mit neben Ajid und Mishiru ein recht angenehmer Genosse. Ich glaube wir müssen mal richtig einen heben. Sahil selber besteht aus Zelten die sie aus diesen Dungoskeletten machen. Dungos, so nennen sie die Viecher. Davon gibt es hier tausende und abertausende um diese Zeltstadt. Ach Stadt. Um dieses verunglückte Dorf von schwulen Pfadfindern.

Wir gehören nun dem Meister des Sees, das der Vater vom Überlebenden der uns mit seinem Stamm degenerierter Primaten an eben jenem See festgenommen hat. Er macht auf Höflich und Gebildet, aber ich verabscheue ihn zutiefst. Ich hasse die Skalverei, und wenn ich einmal General in der NSU bin dann werde ich persönlich ein Torpedoschiff schicken um diesen Planeten in seine Einzelteile zu zerlegen. Hier sollen wir nun von dem Affen vom See verkauft werden. Es ist grad der Dungomarkt der alle 4 Jahre stattfindet. Der Häuptling von diesem Sahil, der Affe hat auch einen Namen, Häuptling Gatnoch steht den Häusern feindlich Gegenüber. Und genau von denen sind drei Affen da um Dungos zu kaufen. Sie kommen vom Haus des Blutes, dem Haus der Tränen und dem Haus des Schweißes. Wir sollen an den Meistbietenden verkauft werden.

Zu diesem Zweck haben wir an drei Abenden eine Art Vorstellung. Ein Bankett. Die Arschlöcher der Häuser wollen mit uns reden, und uns einen Auftrag geben wenn sie uns kaufen. Alle drei Aufträge folgem dem selben Zweck, die Häuser wollen die Dungos kaufen, der Häuptling will aber nicht gerkaufen. Jeder von den Hausaffen hat einen anderen Plan wie sie das ändern wollen. Einer beschissener wie der nächste. Wir versuchen zumindest als Team aufzutreten, damit wir als Team verkauft werden. Es hilft wohl zusammen zu bleiben. Und warum mache ich die Scheiße nochmal? Warum bin ich hier? Achja, die Artefakte und wir wollen eins davon klauen, das aber eine andere Geschichte.

Loknar Rotfaust vom Haus des Blutes ist genauso ein gequirlte Scheißelaberer wie der Affe vom See. Der ist wenigstens direkt, er will das wir die Deligierten der anderen Häuser Platt machen. Als Belohnung sollen wir dann in die Schule von Abu dem Schlächter aufgenommen werden. So können wir dann vielleicht vor Alistair treten.

Ygtan der Träumer, vom Haus der Tränen sitzt im Rollstuhl und ist nicht mehr wie ein wimmerndes, opiumrauchendes, vom Schlag getroffenes Wrack. Alina hat ihm ihren Zeh ins Maul gesteckt und Wein dran runter laufen lassen. Sie ist so ekelhaft, aber dem Alten hat es gefallen. ich glaube jedoch das der nur die Maske nach vorne ist, das wahre Sagen haben die Frauen. Ihr Auftrag ist das wenn Häuptling Gatnoch in die Täler reitet von den Futschiken angegriffen werden soll. Die sind eine Art Rebellen. Das sollen natürlich wir klären damit die das machen. Und dann sollen wir den Häuptling retten. Als Gefallen soll er dann die Dungos an die verkaufen. Und wir werden dann an das Haus der Tränen verkauft.

Malesar der Lehrsame vom Haus des Schweißes hat zu dem Festmahl seine 12 fetten Töchter mitgebracht die ihn schon auf der Sänfte getragen haben. Petrov hat mit ihnen um die Wette gefressen. Ich habe mehrfach meine Kotze wieder runter schlucken müssen. Gott sei Dank hat er sich nicht (noch nicht) mit ihnen gepaart. Ach ja, geht ja nicht, keinen Pimmel mehr. Für ihn sollen wir Ainar vor einem Sandrutsch retten damit er dann als Gefallen die Dungos an das Haus des Schweißes verkauft. Mir persönlich noch die sympathischste Idee, sie kommt ohne Tote aus. Und vielleicht muss Petrov dann eines von den 12 hässlichen Schweinetöchtern heiraten und wir sind ihn für immer los. Dadurch würden wir an Bruder Faisal den Feinen kommen, der eine Schule in Äriträa betreibt. So könnten wir dann in den Tempel der Regularien eintreten.

Aber welchen Weg nehmen wir wirklich um nach Äriträa zu kommen? Das erzähle ich ein andermal. Mein Vodka ist alle und ich bin Müde…

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PRIVATE Tagebucheinträge von Alina Stojka di Badzo

Eintrag 413:

Nach meinem kleinen Zwangsaufenthalt den ich Ajid zu verdanken hatte, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass ich jemals froh sein würde wieder auf diesem klapprigen Currybomber zu sein. Irgendwie scheint er sich gerade von seinem Interieur in ein Nipponschiff zu verwandeln, was mir an sich deutlich mehr zusagt. Ob Michiru wieder einmal mit Ajids Mutter geplaudert und ihr zu einem Tapetenwechsel geraten hat?

Irgendwie hält sich meine „Freude“ auch in Grenzen. Ich fühle mich…wie ein alter Kaugummi…überdehnt und ausgelutscht und bereit für die Tonne. War ja schon lange nicht mehr auf einem Piratenschiff und durfte deren Gesellschaft genießen. Ich hätte meinem Peiniger am liebsten ja die Kehle durchgebissen, aber dank Petrov habe ich meine wohlverdiente Rache nicht bekommen…Petrov schuldet mir was.

Gott hoffentlich trage ich keinen Balg in mir…aber dieser neue Engelsmacher auf der Devi hat mir ja etwas dagegen gegeben…nach dem ich ihn freundlich gefragt habe.
Gaius Aurelius Varro…mal sehn was er als Arzt taugt dieser Helix.

Eintrag 414:

Da ist ja auch noch dieser aufgeblasene Fleischklops Bartolomäus von Wagner.
Küsst einer Lady nicht mal die Hand wenn sie sich dazu herablässt sie einem verlausten Kreuzfahrer zu reichen. VON Wagner, dass ich nicht lache…da hatten diese elenden Helixpiraten ja fast bessere Manieren.

Michiru meint man könnte seinem Wort trauen. Aber mal ehrlich. Wir wollen eine der heiligsten Reliquien der Kreuzfahrer von Alistair stehlen und dieser Wagner sagt er wird uns dabei helfen? Wenn ich eines über Kreuzfahrer weiß, dann dass ihr Fanatismus immer an erster Stelle steht, sogar vor ihrem eigenen Leben…hirnlose Schwachköpfe.

Aber anscheinend sind diese “Ketten der Läuterung”, ohhh schon wieder eine Reliquie für die man sterben möchte, für Barti von aller größter Bedeutung. Ich habe Michiru davon überzeugen können, dass es wohl das Beste ist ein kleines Druckmittel gegen Barti zu haben, nur für alle Fälle. Und da er ja so auf diese Ketten steht (Ketten der Läuterung, schon klar, jedem seine eigene Perversion) habe ich sie mir gleich mal ausgeliehen und versteckt.
Bibel gegen Kette, hört sich doch nach einem vernünftigen Tauschgeschäft an.

Eintrag 415:

Tja, anscheinend haben die Medikamente von diesem Quacksalber doch nicht geholfen, die Testreihe auf der ich bestanden habe lieferte ein eindeutiges Ergebnis. Dieser kleine inkompetente Drecksack kann anscheinend nicht mal die Medikamentenbeschriftung lesen.
Ich habe ihm mal gezeigt was ich von seiner Arbeit halte. Ich habe ihm ein bisschen gedroht und ihm dann anschließend in seine sterile Krankenstation gekackt. „Er braut mir jetzt selbst was zusammen“, hoffentlich strengt er sich an dieser Schwachkopf sonst muss mir noch Ajid den Balg rausschneiden, war ja schließlich alles seine Schuld.

Eintrag 416:

Petrov beklagt sich andauernd über Kopfschmerzen, dabei hat doch Ajid einen mords Kater von diesem Vodkaspender. Hoffentlich geht Petrovs Sprengkapsel nicht hoch…bei „NSU-Technik“ weiß man ja nie…Pankrati redet nicht mehr mit mir, warum auch immer. Aber er meinte Petrovs Kopfschmerzen kommen von einem Sender der ihm implantiert wurde. Dieses kleine sich betrinkende NSU Balg spinnt immer mehr, mochte ihn noch nie.

Eintrag 417:

Ich konnte die Crew davon überzeugen dass wir explizit noch Ausrüstung für unsere nächste Mission brauchen. Hinzu würde ich gerne mal mit unserem Auftraggeber über einen kleinen Vorschuss plaudern, schließlich haben wir ja schon die Hälfte seiner verstaubten Artefakte.
Die nächste Niederlassung der Taina Corp. ist Kosuke Limited auf Daishi und Daishi liegt zum Glück „auf dem Weg“ nach Alistair, wenn man eine Reise quer durch die Galaxie so nennen kann.

Eintrag 418:

Tja die Angestellten von Kosuke Limited zeigten sich doch sehr erfreut über unseren Besuch. Taina San bei unserem Gespräch über Galaxycom allerdings weniger… Nach meiner kleinen Bitte doch einen kleinen Vorschuss zu erhalten, ist er regelrecht ausgetickt. Hat uns unsere Rechnung im Gorgans Inn vorgehalten. Dieser Kleine, Seidenanzug tragende Nippon hat anscheinend noch nie etwas von einem Spesenkonto gehört. Michiru wurde auf einmal ganz hektisch und hat uns alle aus dem Raum geworfen. Vermutlich war das Ganze zu „unhöflich“, wobei man sich natürlich die Frage stellen kann was unhöflicher ist. Jemanden nach seiner ausstehenden Bezahlung zu fragen oder jemanden dem man eine Bezahlung schuldig ist vor die Tür zu setzen.

Kaum am Schiff angekommen kam uns der Oberfuzi von Kosuke Limited entgegen und wedelte mit der Rechnung unserer Bestellung, welche für die Durchführung unseres Auftrages unabdingbar war, vor meiner Nase herum und diese sollte nur ICH unterschreiben laut Taina San. Der hat sie doch nicht mehr alle. Ich habe mich natürlich geweigert und prompt gingen mir die Lichter aus.

Eintrag 419:

Ich liege mit einer Beule und üblen Kopfschmerzen auf meiner Pritsche auf der Devi.
Dieser versoffene NSUler Petrov hat mir von hinten diese elenden Schocktschakkos über die Rübe gezogen, MIR! Und dann auch noch meine Finger-ID zur Bezahlung auf die ausstehende Rechnung gedrückt! Am liebsten würde ich ihm ja seine Eier abreißen, wenn sie ihm nicht schon vorher abgefallen wären! Das geht hier alles zu weit. Ich muss ein Exempel statuieren. Also schnappe ich mir meine Splinter, klemme sie mir unter die Achselhöhle, ziehe mich aus bis auf meinen Morgenmantel und gehe Petrov besuchen.

Anscheinend sind gerade alle dabei im Hangarraum unseren neu angeschafften Jäger mit Nippontarntechnologie, den sie sich mit meinem Fingerabdruck gekauft haben, zu bewundern.
Petrov und Barti stehen vor dem Jäger. Ich gehe geschmeidig arschwackelnd auf die Beiden zu, Petrov dreht sich um. Langsam lasse ich den rosanen Morgenmantel von meinem Körper gleiten, Petrovs Augen werden größer – sabbernder Köter – und schwellen noch weiter an, als er die Splinter sieht die auf sein Gummisuspensorium zielt. Ein leises Klicken, ein Bisschen Rauch, ein lauter Knall. Fetzen aus abgetragener Kleidung, altem Gummidödel und frischem Fleisch fliegen gepaart mit klebrigen Blutstropfen durch den Raum. Ich hätte vielleicht doch ein kleineres Kaliber nehmen sollen…Naja, lassen wir das Bild einfach mal so im Raum stehen, drehen uns um und lassen die anderen noch ein Bisschen meinen wohlgeformten Arsch bewundern wie er sich langsam wackelnd aus dem Raum bewegt, dachte ich mir.
Pustekuchen, da packt mich dieser verlauste Bartolomäus von hinten am Hals mit seinem bionischen Arm und lässt mich erst mal in der Luft baumeln. Mit der Splinter über meiner Schulter die in Bartis Gesicht zielt, versuche ich ihn davon zu überzeugen mich loszulassen.
Mittlerweile sind die anderen aus dem Gleiter gestürmt und versuchen in die Situation einzugreifen, was Petrov glücklicherweise verhindert. Gebrochener Hals oder geplatzter Kopf, beides zwar ein eindeutiges Zeichen, so aber als Exempel nicht geplant. Barti gelingt es bevor ich ihm den Kopf wegschieße mich zu entwaffnen. Petrov der als einziger die Situation richtig einschätzt entschuldigt sich bei mir. Damit wären wir also quitt und ich spiele sogar mit dem Gedanken Petrov als Entschädigung mein eigenes, privates Lustspielzeug als Implantat zu überlassen.

Die anderen sehen das aber gar nicht so und brüllen was von Rauswurf, Arrest und dass ich eine Gefahr wäre…dabei verkennen sie doch deutlich denn Zweck dieser Aktion, der nur zur Unterstreichung meiner Position dienen sollte. Es ist ja nicht mal jemand gestorben, außer einem Gummidödel der schon eh die besten seiner Tage hinter sich hatte…und was für welche.

Als mich Ajid und Bartolomäus freundlicherweise zu meiner Kabine begleiten möchten, fällt Barti auf einmal ein, das er mit mir noch über den Verbleib seiner „Ketten der Läuterung“ sprechen möchte. Barti versucht mit Gewalt mich einzuschüchtern um mir den Aufenthaltsort seiner Lustketten zu entlocken. Dieses Spatzenhirn war anscheinend gerade nicht zugegen bei meinem kleinen Schauspiel und denkt er könnte mich einschüchtern. Bevor wir allerdings unser Gespräch weiter vertiefen konnten mischte sich die Devi Amarita ein, schottete das komplette Schiff erst mal ab, reduzierte immer weiter den Sauerstoffgehalt und verlangte, dass wir uns alle nun vertragen sollen. Auch wenn sie eine alte Schachtel ist, Weitblick hat die Gute. Auf einem Monitor in unserer Schottkammer zeigte uns Devi wie sie Bartis Kettchen einfach in Luft auflöste und ihm an die Zimmertür nagelte. Naja nicht ganz, sie verwebte die Ketten mit der Materie des Schiffes, was Barti fast zur Weißglut bracchte. Nachdem wir alle Devis Ultimatum akzeptiert hatten und bei uns zwangsweise Friede Freude Eierkuchen herrschte, konnten wir endlich wieder mit der Tagesordnung fortfahren.

Eintrag 420:

Heute haben wir uns alle mal ausgesprochen. Schön wars. Ich darf bleiben, Ajid soll auf mich aufpassen, Barti hat seine Ketten wieder und fliegen nach Alistair.

Eintrag 421:

Wir treten voll bepackt und in bester Stimmung in unserem niegelnagelneuem Jäger von der Rückseite des Planeten in den Orbit Alistairs ein. Dachten wir zumindest…

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Kein Plan überlebt den Kontakt mit dem Feind - Aus der Enzyklopädie des Medicus Gaius Aurelius Varro über das Multiversum und seine Eigenarten

Es gibt Zeiten, in denen ich mich ernsthaft frage ob die Arbeit eines Medicus im heutigen Multiversum noch die Anerkennung bekommt, die sie meiner Meinung nach verdient hat. Da gebe ich mir die größte Mühe, die Verwundungen des „Unermüdlichen“ optimal zu versorgen, nur um anschließend mitzuerleben, wie er in einem Schaukampf gegen zwei Praetorianer mehrere schwere Treffer einstecken muss, die wohl erneut zu Verletzungen führe werden. Nicht das mich dies überrascht. Dennoch frage ich mich, ob meine Bemühungen an diesen Nicht-Helix verschwendet sind. Trotzdem zeigt er allerdings die typischen Qualitäten von NSU-Hardware: Egal, wie stark man auf ihn einprügelt, er bleibt standhaft. Ob daher sein Spitzname kommt? Jedoch gelang es ihm nicht, auch nur einen einzigen Treffer zu setzten. Im Gegensatz dazu hat sein Mitstreiter den Sinn eines Kampfes verstanden und eigenhändig beide Praetorianer besiegt. Eine sehr beeindruckende Leistung, wie ich anerkennen muss. Mars ist ihm gewogen.

Kurz nach diesem Schaukampf werde ich den Konferenzsaal meines Herrn Marcus Marsius gerufen wo sich mein Herr mit zwei der Gorgonen unterhält (die nebenbei bemerkt genau gleich aussehen) und finde dort, wenig überraschend, den „Unermüdlichen“ blutend und bewusstlos auf dem Boden liegend vor. Ohne mich groß um die Angelegenheiten der Gruppe zu kümmern, lasse ich ihn zum zweiten Mal in 24 Stunden auf meine Krankenstation bringen. Auf dem Gang treffe ich auf einen weiteren Begleiter der Steno, der etwas verstohlen herumschleicht und sich sichtlich Sorgen um die Gesundheit seines Gefährten macht. Er gehört wohl auch zu den Menschen, die kein Vertrauen in die überlegene Technologie der Helix haben, denn ich muss ihm mehrmals versichern, dass meine Fähigkeiten mehr als ausreichen, um die Gesundheit des „Unermüdlichen“ ohne bleibende Schäden wieder herzustellen. Es gelingt mir sogar, während der Operation seine Modifikationen zu verbessern. Ich kann nur hoffen, dass er meine Mühen in seinen kommenden Gefechten zu schätzen weiß.

Nachdem ich meine Pflichten als Medicus erfüllt habe, berief mich mein Herr Marsius erneut zu sich und klärte mich über Grund des Besuches dieser seltsamen Gruppe auf. Es handelt sich dabei um einen bunt zusammengemischten Haufen aus NSUlern, Obun, Nippon, Autoganoi und Kreuzfahrern, die auf einer Mission sind und deren Raumschiff und Crew von dem Piraten Calcahun festgesetzt wurde. Zur Auslöse verlangt er nun, dass sie ihm von meinem Herrn das Gray Goo besorgen. Ich will mir nicht ausmalen, was so eine schreckliche Waffe in den Händen dieses irren Verbrechers anrichten kann. Dennoch sah mein Herr den Vorteil in dieser Situation und bot der Gruppe eine synthetische Version des Gray Goo und eine Phalanx Helix-Assassinen an, um Calcahun zu überlisten und ihr Schiff und die Crew zu befreien. Als Gegenleistung verlangte mein Herr, dass die falsche Steno, deren wahrer Name Mishiru lautete, und ihre Begleiter das legendäre Schiff „Helios“ finden und ihm das Gegenmittel des Gray Goo, oder jegliche Informationen zu dessen Herstellung, bringen.

Endlich! Seit Jahren arbeiten wir auf das Ziel hin, die Galaxie von dieser gefährlichen Waffen zu befreien und jetzt hat sich eine einmalige Gelegenheit ergeben, diesem Ziel einen großen Schritt näher zu kommen. Ich wusste, es war damals ich die richtige Entscheidung mich in die Dienste von Marcus Marsius zu begeben. Viel wird im Senat über das Für und Wieder, die Vor- und Nachteile des Gray Goo debattiert, aber die meisten Senatoren wollen diese Waffe nur zu ihrem eigenen Vorteil einsetzen. Ich bin mir sicher, dass Marsius eigene Pläne damit verfolgt, aber in der Suche nach dem Gegenmittel haben wir ein gemeinsames Interesse. Vielleicht gelingt es mir, das Multiversum von der Geißel dieser grausamen Waffe zu befreien. Als einer der wenigen Wissenschaftler, die das Gray Goo ausführlich studiert haben, soll ich die Gruppe begleiten und sie mit meinem Wissen als Medicus und Biowaffentechniker unterstützen.

Bevor wir aufbrachen, nutze Petrov, wie „der Unermüdliche“ mit richtigem Namen heißt, die Gelegenheit, um mit Juri dem Roten zu sprechen, der ebenfalls die „Gastfreundschaft“ meines Herrn genießt. Den Inhalt der Unterredung behielt er allerdings für sich.

Nachdem dies erledigt war, gingen wir alle an Bord der Invictus und flogen mit einem Container syntethischem Gray Goo und 15 Containern voll Helix-Assassinen im Laderaum zu Calcahun zurück. Allerdings, und hier muss ich zu meiner Schande gestehen bin ich nicht ganz unschuldig, wurde Minerva, die Göttin der Weisheit und der strategischen Kriegsführung, auf diesem Flug in eine Rettungskapsel gesetzt und auf Nimmerwiedersehen in die unendlichen Tiefen des Alls geschossen. Anstatt sich auf die Kampfkraft der Helix zu verlassen, bestand Ajit plötzlich darauf, mich in Handschellen als Geisel vor Calcahun zu präsentieren und so mit einer List sein Schiff und die Crew freizupressen.

Langsam näherten wir uns dem gigantischen Raumschiff von Calcahun und landeten in einem der beiden Haupthangars. Der Piratenführer erwartete uns schon persönlich –zusammen mit vier Praetorianern und einem Trupp Piraten, die überall auf Emporen und auf der Landefläche Stellung bezogen hatten. Ich schob den leeren Container (Ajit bestand darauf, das Gray Goo an einer Kette um seinen Hals zu tragen) langsam durch den Hangar. Er selbst ging neben mir und drückte mir eine Laserpistole in die Rippen. Hinter uns folgten Mishiru, Petrov und von Wagner. In dem folgenden Gespräch konnte Ajit zwar erwirken, dass seine gesamte Familie an Bord seines Schiffes gebracht wurde, aber so richtig ging Calcahun auf die List nicht ein. Ich stand schon kurz davor, ihm die Pistole zu entreißen und den Piratenfürst niederzustrecken, als plötzlich Lasersalven über unsere Köpfe hinwegzischten. Die Helix-Assassinen hatten sich mit Hilfe ihrer Tarnumhänge in Stellung gebracht und das Feuer auf die Piraten eröffnet. Ajit zog mich auf die offene Ladeluke seines Schiffes zu und auch die anderen rannten geduckt hinter uns her, um aus dem Kreuzfeuer zu kommen. Als sich die Frachtluke geschlossen hatte, wollte der Inder einen Not-Start durchführen. Erst jetzt konnte ich die Gruppe darauf aufmerksam machen, dass wir das wichtigste vergessen hatten: Die Artefakte befanden sich noch an Bord der Invictus und die Ketten der Läuterung irgendwo in Calcahuns Schiff. In dem Chaos hatte niemand von uns daran gedacht, sie mit zunehmen. Petrov bekam einen cholerischen Anfall und hämmerte wie wild auf den Hebemechanismus der Frachtluke um sie zu öffnen. Zusammen mit von Wagner stürmte er nach draußen – und geradewegs in die Rücken der Praetorianer, die schon in einen heftigen Kampf mit den Assassinen verwickelt waren. Auch hier stellte der Kreuzfahrer sein Kriegsglück unter Beweis und streckte eigenhändig zwei der Elitekrieger nieder. Mishiru rannte unterdessen auf die Gefechtsbrücke, um den Kampf mit den Bordgeschützen der Devi Amrita zu unterstützen. Ich folgte Ajit auf die Brücke, um von ihm das Gray Goo zurückzufordern und doch noch mit einem Bluff die Situation unter Kontrolle zu bekommen, was mir nicht gelang da niemand auf Calcahuns Brücke antwortete.

Zur Gleichen Zeit begann eine weitere Schlacht im Weltraum, als die Piraten und ihre Begleitschiffe von einem unbekannten Helix-Kreuzer angegriffen wurden.

Mit vereinten Kräften gelang es uns, die Praetorianer und Piraten auszuschalten und die Kontrolle über den Hangar zu bekommen. Als Calcahun sah, dass diese Schlacht für ihn verloren war, flüchtete er. Nachdem die Artefakte aus der Invictus geborgen wurden, setzten ihm Petrov, von Wagner und ein kleiner Junge nach, wobei der Junge die erstaunliche Fähigkeiten zeigte, sich vor Wänden dematerialisieren zu können (Selbstnotiz: Untersuchung auf Instabilität seiner Atomverbindungen anordnen). Wie mir später berichtet wurde, stellten die drei Calcahun in seiner Waffenkammer und dem Jungen gelang es, den Piratenfürst mit dem Bogen des Phönix niederzustrecken. In dieser Kammer fanden sie auch die Ketten sowie einige wertvolle Artefakte. Warum Petrov allerdings ein Paar ganz normaler Schock-Chackoos mitnahm die er bei jedem besser ausgestatteten Waffenhändler bekommt, verstehe ich nicht ganz. Eventuell ist ein Scan seiner Gehirnwellen nötig.

Im Weltraum konnte das fremde Helix-Schiff ebenfalls den Kampf für sich entscheiden. Allerdings stürzte das zerstörte Wrack eins Piratenkreuzers direkt auf die Landebucht zu. Zwar konnte das Energiefeld den größten Teil der Explosion abhalten, aber Calcahuns Schiff nahm dabei schweren Schaden. Das dumpfe Grollen von Sekundärexplosionen hallte durch den Rumpf und wir wussten, das nicht mehr viel Zeit blieb. Petrov, von Wagner und der Junge eilten zum Hangar zurück, konnten ihn aber zuerst nicht betreten. Das fremde Helix-Schiff hatte um Landeerlaubnis gebeten und Mishiru war in den Kontrollraum geeilt, um das Energiefeld zu deaktivieren und die Atmosphäre abzulassen. Nachdem das Schiff gelandet war, erschien mein Herr Marcus Marsius persönlich. Er nahm die Helix-Assassinen an Bord, verlangte das synthetische Gray Goo zurück und wies uns an, nach Alistaria zu fliegen, da sich dort ein weiteres Artefakt befand. Auf die Frage, nach dem Schicksal von Calcahun antwortete Petrov nur knapp, dass dieser von dem jungen Pankrati erledigt wurde, was meinen Herrn sichtlich beeindruckte.

Die Erschütterungen und Explosionen wurden immer stärker und wir gingen alle an Bord um diesen Hangar so schnell wie möglich zu verlassen. Keine Sekunde zu früh, wie sich zeigte. Kaum hatte die Devi Amrita das Hangartor passiert, riss eine Reihe von Explosionen den Rumpf des Piratenschiffes auf und verwandelte es in einen riesigen Feuerball. Trümmer wurden in alle Richtungen davon geschleudert und sowohl die Amrita als auch das Schiff meines Herrn wurden vollständig von den Flammen eingehüllt. Dennoch waren uns die Götter gewogen und wir schafften es ohne ernsthafte Beschädigungen aus diesem Inferno zu entkommen.

Und trotzdem ist mein Abenteuer an dieser Stelle noch nicht zu Ende. An Board lernte ich ein weiteres Mitglied der Crew kennen. Alina Stojka di Badzo, die mir zur Begrüßung ein Messer ins Gesicht hielt, während sich ihr rechter Fuß einem Tentakel gleich um meinen Oberkörper schlang. Sie verlangte eindrücklich ein Medikament zur nachträglichen Empfängnisverhütung. Offensichtlich hatte sie ausschweifend sexuellen Kontakt zu einigen Mitgliedern der Piratencrew. Ich bin mir nicht sicher, was bei ihr zuerst behandlungsbedürftig ist: Ihre sexuelle Präferenzstörung der unteren Extremitäten, ihre ausgeprägte Nymphomanie oder die Tatsache, dass sie vor anerkannten Akademikern absolut keinen Respekt zeigt. Nun, mal sehen was die Krankenstation dieses Raumschiffes an Placebos vorrätig hat. Natürlich verschreibe ich ihr ein echtes Medikament, aber der Gedanke, ihr mit einer Zuckertablette eine Lektion zu erteilen ist reizvoll. Wobei eine Schwangerschäft allerdings äußerst hinderlich für die Mission wäre. Und diese hat oberste Priorität vor allem anderen.

Unterdessen brach zwischen Ajit und Pankrati ein handfester Streit aus. Der NSUler, wohl auch für die Mechanik zuständig, hatte nicht nur die alten Lasertürme wieder aktiviert sondern auch Ajits Mutter während der Reperatur auf einer Mikrowelle zwischengespeichert, was dazu führte, dass sich die Devi Amirta wieder in ein NSU-Schiff zurückverwandelte. Pankrati wollte mit einer Rettungskapsel das Schiff verlassen und erst eine Entschuldigung von Ajit und das Angebot seiner Mutter (die in der Zwischenzeit eine mechanische Inkontinenz auslöste und den Wodka-Spender auf der Brücke zum Überlaufen brachte), ihn in die Familie aufzunehmen, konnten Pankrati überzeugen an Bord zu bleiben. (Selbstnotiz: Analyse der sozialen Beziehungssituation an Bord der Devi Amriat erstellen. Alternativ an Ajit wegen Verdacht auf Mutter-Komplex einer psychologischen Untersuchung durchführen.) Um dieses Freudige Ereignis zu feiern, und auch um den Tod eines Familienmitgliedes zu gedenken, das von Piraten erschossen wurde, gab es anschließend eine große Wodka-Party.

Unser nächstes Ziel ist es also, nach Alistaria zu fliegen und die heilige Bibel aus der Residenz des Bischofs zu entwenden. Eine Idee, die von Wagner gar nicht begeistert, da dies die Entweihung dieses für ihn heiligen Buches zur Folge hätte. Hoffentlich bleiben uns für den weiteren Weg Jupiter, Minerva und alle anderen Götter gewogen.

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Eine fast göttliche Täuschung

Der Plan ist riskant aber bietet von unseren Optionen die beste Erfolgschancen. Das wichtigste ist jetzt, dass unsere Kämpfer bei den Schaukämpfen nicht außer Gefecht gesetzt werden und dass niemand bemerkt dass ich in meiner Rolle als Gorgone Steno trotzdem nur rudimentäre Kenntnisse in Latein habe. Ich brauche dringend neue Software! Dass wir von Wagner aufgenommen haben erweist sich als positiv, denn seine Latein Fähigkeiten sind mindestens auf Level 3 und sein Auftreten hat ja immer die Arroganz einer höheren Kaste… er ist mein perfekter Sprecher.
Ich hoffe dass er sich auch als Kämpfer beweist, denn Petrov ist in keinem guten Zustand. Wir bestellen einen Arzt für die Wartung. Kurz darauf wird uns ein typisch athletischer Mann mit scharfgeschnittenen Zügen angemeldet, der sich als Medicus Gaius Aurelius Varro vorstellt. Seine Untersuchung macht einen kompetenten Eindruck, aber auch allgemein ist die Helix keine so große Enttäuschung wie die NSU mit Ihrer kruden unterentwickelten Technologie.
Ich bin erleichtert, dass der Medicus Petrov mitnimmt um ihn auf seiner Station wiederherzustellen. Wenn er bemerkt hätte, dass wir uns auf Common statt auf Latein verständigen, hätte das unsere Chancen um 33,2% gemindert. Der Arztbrief den wir später erhalten lässt mich allerdings mein Bild von der NSU-Technik überdenken: ein komplettes Skelett mit Titan verstärkt??! Über den Sprengkörper in Petrovs Kopf werden wir auch noch reden müssen…

Da klopft eine Sklavin an und fragt welches Kostüm die Herrin zu tragen wünscht… Dem hohen Stand meiner Rolle zufolge fällt meine Wahl zuerst auf Hera, die geschockte Reaktion der Sklavin ist allerdings kein gutes Zeichen. Ich weiß dass diese Station den Anhängern des Mars gehört und lese wähle demnach die Geliebte des Mars, Aphrodite. Eine geeignetere Botschafterin für ein Bordell kann es schließlich nicht geben.
Die Sklavin geht trotzdem kreidebleich. Und bringt kurz darauf Kostüme, die den Namen nicht verdienen. Es ist mehr eine Ansammlung von Goldflitter mit der wir versuchen dürfen, unsere Blöße zu bedecken. Ajid scheint sehr unglücklich über das goldene Lederbändchen, das ihn als Diener der Aphrodite verkleiden soll…
Das einzige das an mir effektiv verhüllt wird ist mein Gesicht, für das ich eine goldene Maske bekomme. Ich bin darüber sehr froh, da es meinen “Gesprächspartnern” erschwert meine Mimik zu deuten. Schließlich werden meine Gespräche von Wagner geführt und kann nur gelegentlich Stichwörter erkennen.
Der Ball selbst fängt gut an, unser Auftritt erregt zwar weit mehr Aufsehen als erwartet und ist pompös inszeniert mit Marcus Marsius im Mars-Kostüm – aber wir meistern alles erstaunlich souverän. Als die Kämpfe beginnen ist für uns alle die riskanteste Zeit: Petrov und Wagner müssen gegen 2 hünenhafte Spartaner mit riesigen Gladien aus blauem Stahl bestehen; und ich habe keinen Sprecher mehr und verstecke mich hinter meiner Maske und höflichem Schweigen.
Der Kamp soll mit dem ersten vergossenen Blut enden und Petrov scheint einen Moment schwer getroffen – aber erstaunlicherweise fließt kein Blut! Dabei bin ich mir sicher… in dem Moment springt Wagner vor und ritzt einem Spartaner blitzschnell den Oberschenkel an. Die Menge tobt als der Hüne verdattert auf das rote Rinnsal starrt, vor Wagner auf ein Knie geht und ihm seinen Gladius übberreicht. Den Wagner nickend entgegen nimmt, als gelten für ihn die Gesetzte der Physik nicht. Es sieht ein bisschen aus wie in den Retro-Spielen Japans, da trugen die Charaktere auch immer überdimensionale Waffen.
Dieser Waffe fällt auch der 2. Spartaner zum Opfer. Ich hatte Wagner unterschätzt, diese Geschwindigkeit kann nicht natürlich sein. Ich sollte mir mal seine Modifikationen ansehen.

Der Pöbel tobt vor Begeisterung und Marcus Marsius scheint ehrlich beeindruckt wenn auch leicht in seinem Stolz gekränkt (Diener der Venus sollten denen des Mars eigentlich unterlegen sein, streng genommen). Er bittet uns 3 in ein Nebenzimmer und ich denke schon wir stehen kurz vor dem Ziel… da blickt uns streng die echte Herrin Steno von den Gorgonen entgegen.
Sarkastisch applaudieren sie und Marsius uns zu unserem Sieg und der gelungenen Vorstellung und fragen was denn das ganze soll… uns bleibt nichts anderes als sie zu unseren Verbündeten gegen Calcahun zu machen. Während Petrov auf einmal zusammenbricht und doch noch beginnt zu bluten (der Medicus bringt ihn weg) berichten Wagner und ich vom heimtückischen Mord an Vulcanus und Ceaculus und dass wir geschickt wurden um das graue Goo zu stehlen. Aber auch dass wir bereit wären, Calcahun mit einer List zu täuschen und mit Ihrer Hilfe zu eliminieren, um so die Devi Amrita zu retten. Gut dass Ajid nicht hier ist, er würde vor Angst um seine Familie 100% irrational werden. Aber ich habe ihn vor dem Kampf spionieren geschickt.
Wo steckt der nur?

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Logbuch der Invictus - Sonderbesatzung Amrita

Die Sonderbesatzung übernahm am 14. September unter Zwang das Paramilitärische Helix Schiff Invictus. Die Besatzung besteht aus Ajit Madhukar Ramashani, Mishiru Takeshi, Petrov Alerajuvic und Bartholomäus von Wagner. Wir wurden von unserem Häscher von der restlichen Besatzung der Devi Amrita getrennt und auf vielfältige Weise bedroht. Wir sind gezwungen, für diesen Widerling Calcahun eine neue biologische Waffentechnologie zu stehlen. Andernfalls würden die Geiseln getötet, die Devi Amrita zerstört, die heilige Kette einbehalten und die Aussicht darauf, Juri oder den Kristall zu finden, vernichtet. Gesamtheitlich ist die Lager düster aussichtslos und bringt mich, Ajit an den Rand der Verzweiflung.

Das Schiff wurde von mir dokumentarisch inspiziert und funktioniert offenbar tadellos. Die Spezifikationen sind für eine Mittelstreckenkorvette dieser Größe atemberaubend. Bewaffnung: hoffnungslos übertrieben. Betreten nehme ich Platz in der Mitte dieser Massenvernichtungswaffe und bediene eine Konsole. Mit all dieser Waffengewalt unter meinen Fingern wünschte ich, ich könnte beidrehen und diesen Calcahun einfach in Weltraumstaub verwandeln! Dieser tief verwurzelte Hass. Diese … Macht … kurrumpiert … Er weiß genau, dass wir es nicht wagen würden, dieses Schiff gegen ihn zu wenden, deswegen lehnt er sich zurück und lacht sich ins Fäustchen.

Das Schiff steuert sich butterweich, der offene Brückenaufbau lässt die Besatzung elegant wie Götter durch die Sterne gleiten. Wir gehen auf Lichtgeschwindigkeit und nehmen ruhig fahrt auf. Die Spitzengeschwindigkeit liegt weit über der von meinem eigenen Schiff. Petrov und Mishiru scheinen sich sofort pudelwohl zu fühlen. Sie stehen um einen holografischen Projektor herum, auf dem Mishiru den Umrissplan unseres Zielortes geladen hat.

Wilde Diskussionen über unser Vorgehen werden geführt. Ein Chaos wie auf Odessa können wir uns diesmal nicht leisten. Die Seiten zu wechseln und den Senator um Hilfe zu bitten wäre zwar erfolgversprechend, aber würde den Tod unserer Freunde garantieren. Wir versuchen es mit einer sehr hochgestapelten Täuschung. Mishiru wird die Identität von Medusa der Gorgonen annehmen. Bartholomäus und Ajit werden ihre direkten “exotischen” Diener miemen und Petrov wird von ihr als Geschenk auf die Raumstation von Markus Marciusi gebracht. Sein Ruf als “der Unermüdliche” eilt ihm voraus und dieses Auftreten erschien uns als am wenigsten riskant. Ziel: Wir schleichen uns unter dem Schleier einer großen Helix Festivität auf die Station und wollen erst mal ermitteln können, ohne ständig Angst haben zu müssen.

Karius Station. Bartholomäus trägt einen Lederrock und Sandalen, als Leibwächter bewaffnet mit einem Gladius. Einen ebensolchen trägt Petrov und Wir erhalten in einer aufwändigen Begrüßungszeremonie 12 Sklaven als Willkommensgeschenk. Ein alter Herr namens Titus, seines Zeichens Sekretär des Senators, heißt Mishiru mit einer tiefen Verbeugung willkommen. Uns wird mit jedem Augenblick bewusster, wie brandgefährlich unser Schwindel ist. Mishiru kann von der Sprache der Helix kein Wort verstehen. Sie hat sich zwar ein Wörterbuch auf ihre Festplatte geladen, die Suche erfordert aber wertvolle Millisekunden für jedes Wort und das Gesamtverständnis der Sprache besitzt nur Bartholomäus.

Der Gastgeber zeigt sich vor riesigem Publikum als verwundert, aber überglücklich über den Besuch der Gorgone. Unter großem Ehrengeleit von bewaffneten Prätorianern werden wir in eine königlich eingerichtete Suite gebracht. Mishiru verlangt kurz formuliert zu einer Sklavin “Gesundheit Gladiatoren prüfen. Ärzte bringen hierher.”. Umgehend wird auch ein Arzt gebracht, hierher…

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Memoiren von Bartholomäus Wagner

Mein Name ist Bartholomäus Wagner, erster Sohn von Christopherus Wagner dem Familienoberhaupt des ersten Nebenzweigs des Hauses Wagner und dessen Schlachtstandartenträger im letzten Kreuzzug gegen die Heiden der Obun. Ich bin nunmehr seit über neun Monaten auf einer heiligen Queste für den Prälaten höchstpersönlich. Nachdem ich auf diesem Mond angekommen und einer Spur gefolgt bin um an die Kette der Läuterung zu kommen wurde ich hinterrücks überwältigt und in eine Zelle geworfen. Mein Chronometer zeigt mir an das ich nunmehr fast acht Monate in dieser kleinen dreckigen und stickigen Zelle verbringe und mein Glaube auf eine harte Probe gestellt wird. Mein Schiff und meine Knappen werden schon längst wieder in den Raum der heiligen Kirche zurückgekehrt sein und meinen tot verkündet haben. Nur einmal täglich bekomme ich einen Napf voll unidentifizierbarer brauner Grütze durch einen Schlitz am Boden geschoben. Jedes Mal versuche ich mit dem Schinder in Kontakt zu treten doch nie bekomme ich eine Antwort. Nach unendlicher Zeit in der Dunkelheit und Stille höre ich plötzlich Gemurmel vor meiner Zelle und ich ergreife die Gelegenheit und donnere mit aller Kraft gegen die Tür und rufe um Hilfe. Es handelt sich um eine kleine, wild zusammengewürfelte Gruppe aus den verschiedensten Fraktionen. Ich erkenne zwei NSU ler, eine Nippon, einen Helix und einen gottverdammten Obun mit lächerlichem Akzent. Das Gesindel erkennt weder meine Stellung an, noch scheint es gewillt mir aus christlicher Nächstenliebe aus meiner misslichen Lage zu helfen. Also bleibt mir nur noch eine Option und ich verhandle mit ihnen. Erst als ich ihnen große Reichtümer bei meiner Rückkehr ins gelobte Land in Aussicht stelle sind sie bereit mich aus der Zelle zu befreien. Eigenartiger weise ergreift gerade der Obun am ehesten für mich Partei und erklärt mir, dass auch sie versuchen hier herauszukommen. Die Zelle erwies sich nicht als einzige Hürde um aus diesem Alptraum zu entkommen, denn wir befinden uns in einem riesigen und tödlichen Labyrinth. Allerdings habe ich hier auch noch eine Aufgabe zu erfüllen und ich habe nicht vor sie wegen ein paar Monaten in einer Zelle zu vergessen und wie ein geprügelter Hund zu meinem Haus zurückzulaufen. Also gehen wir weiter durch das Labyrinth und kommen in einen Lagerraum, in welchem ich auch meine Habseligkeiten wiederfinde. Darüber hinaus nehmen meine Begleiter einige eigenartige Artefaktwaffen mit, die Ketten der Läuterung kann ich aber leider nicht ausmachen. Als wir weiter gehen verlangt der kleine Pankrati (der kleine Babyrusse, der allerdings sehr gewitzt scheint) das ich vorgehe und den Minentreter spielen soll. Mit meinem Glauben im Rücken betrete ich beherzt in den nächsten Raum und mir bietet sich ein Anblick auf hunderte von der Decke hängender Ketten. Euphorie packt mich, könnte es sich dabei um die Kette der Läuterung handeln? Beim näher kommen schnelle die Ketten plötzlich auf mich zu, packen mich und ziehen mich in den scheinbar undurchdringlichen Kettenvorhang. Ein hitziges Gefecht entbrennt und alle versuchen die Ketten in der Mitte des Raumes zu zerstören. Ich befreie mich aus den Ketten und unterstütze die anderen im Kampf gegen dieses unheilige Hexenwerk. Währenddessen beschäftigt sich Ajid mit dem Fresko an den Wänden und löst dabei einen Mechanismus aus, der die Ketten zur Ruhe bringt. Als ich ebenfalls die Gelegenheit bekomme das Fresko näher zu betrachten, fällt mir die Szenerie des Prometheus auf wie er mit den Ketten der Läuterung an den Kaukasus gefesselt wurde. Bei den Ketten handelt es sich jedoch nicht um Stein als Teil des Freskos sondern um echte Ketten. Ich kann mein Glück kaum glauben, es muss sich also um die echte Kette der Läuterung handeln und deswegen reiße ich sie kurzerhand aus dem Fresko heraus. Calculus der Helix der uns begleitet und scheinbar der Sohn von Vulcanos ist, dem Schinder dem dieser ganze komplex gehört und mich eingekerkert hat, führt uns darauf hin in eine gigantische Halle, in der wir auf Vulkanos höchstpersönlich treffen. Er ist ein wahrer Gigant, betrachtet sich selbst als Gottheit und alle anderen meiner Gruppe beugen die Knie voller Ehrfurcht vor ihm. Ich spucke nur auf den Boden angesichts dieser ketzerischen Tat, ich beuge mich nur vor der einen wahren Gottheit. Vulcanos schickt uns als letzte Herausforderung bevor wir gehen dürfen gegen den Bronzegiganten Thalos ins Feld. Dieser mindestens dreißig Meter große Koloss versucht uns mit seinen Füßen zu zerquetschen. Einige der neuen Artefakte kommen zum Einsatz und erweisen sich als sehr wirkungsvoll. Auch meine Petrusfaust reißt ein riesiges Loch in einen Fuss unseres monströsen Gegners und schickt ihn auf ein Knie. Kurz darauf fällt Thalos und wir haben den Kampf gewonnen. Vulkanos beantwortet darauf hin einige Fragen der Gruppe, schenkt uns die erbeuteten Artefakte und die Freiheit. Ajid hat sich bereit erklärt mir eine Passage ins gelobte Land zu gewähren und endlich kann ich mit dem glorreichen Abschluss meiner Queste heimkehren. Beim Verlassen der Halle stellt sich uns jedoch noch ein Helix mitsamt zwei Dutzend Piraten in unsre Quere. Der Helix stellt sich als Calcahun dem Zwillingsbruder von Calculus vor und somit ebenfalls Sohn von Vulcanus. Scheinbar sind wir hier inmitten eines Familienkriegs gelangt. Nachdem Calcahun von seinem Vater verlangt ihm den Geygoo (Weltenvernichter) auszuhändigen, dieser ihm jedoch erklärt dass er diesen an den Senat weitergegeben hätte, kommt es zum Kampf. Calcahun hat uns vor die Wahl gestellt zu sterben oder gegen Vulanos zu kämpfen. Wir wählen den Kampf gegen die Piraten, da es sich bei Calcahun um einen Mann ohne Ehre handelt und Vulcanos wenigstens zu seinem Wort gestanden hat. Der Kampf verläuft jedoch nicht zu unsren Gunsten. Obwohl wir einige der Piraten ausschalten können, wird Vulcanos von seinem eigenen Sohn getötet und auch Calculus findet den Tot. Wir werden von den Piraten überwältigt und auf ihr Schiff gebracht. Wieder in einer Zelle kommen ich und die anderen zu Bewusstsein. Nur Ajid fehlt und ich gehe vom schlimmsten aus. Nach kurzer Zeit kommen ein Arzt und zwei Piraten in die Zelle und kümmern sich um unsere Wunden. Auch Calcahun lässt sich blicken und bietet uns einen Handel an. Er lässt uns frei und gibt Informationen zu der von den anderen gesuchten Person preis, wenn wir diese Person ebenfalls nach dem Verbleib des Geygoos befragen und es im Anschluss für ihn besorgen. Ich weiß nicht so recht von was da geredet wird, da ich das Ziel unserer Gruppe noch nicht kenne. In jedem Fall geht es nicht mit meinen eigenen Zielen einher jedoch bin ich diesen komischen Leuten noch etwas schuldig für meine Befreiung aus dem Labyrinth von Vulcanos und ein Wagner steht zu seinem Wort. Wir gehen auf den Handel ein da uns keine andere Wahl gelassen wird. So verschlagen wie Calcahun ist wird er auch irgendwie dafür sorgen, dass wir auch nach seiner Pfeife tanzen, aber darum können wir uns später kümmern. Er gibt uns noch eine Information, dass es sich bei dem Geygoo um eine Flüssigkeit handeln soll, anschließend verlässt er die Zelle. Kurz darauf hören wir eine Explosion in der Nähe und viel gerenne auf dem Gang. Ein paar Minuten später wird auch Ajid in unsere Zelle geworfen. Scheinbar hat der mutige kleine Kerl versucht ein Ablenkungsmanöver zu starten, was aber leider nicht so recht funktioniert hat. Der Arzt heilt unsere wunden und wir verbleiben in der Zelle und warten angespannt auf das was in den nächsten Stunden mit uns geschehen wird.

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Veiovis Gürtel 2
Gorgon's IN

Pankrati und Ashid richten die Druschba, die bei dem Luftkampf um Troika schwer beschädigt wurde. Anschließend kümmern sich die beiden noch um die Devi. Ashid kann es allerdings nicht erwarten und startet schon während der Reparatur einen Funktionstest, der das Schiff noch mehr beschädigt. Pankrati schmeißt Ihn daraufhin aus dem Deck. Der Kapitän will sich kurze Zeit später bei seinem Mechaniker entschuldigen und betritt den Arbeitsraum. Pankrati steht in der Mitte des Raumes um ihn herum fliegen Ersatzteile, Kabel, und Werkzeuge herum Schrauben lösen sich von selbst, Kabel verbinden sich und dutzende Werkzeuge erledigen Ihre Arbeit mühelos von selbst. Es sieht aus wie eine eingespielte Choreographie unter der Leitung eines russischen Dirigenten. Mit offenem Mund steht der Kapitän in der Türe und versteht die Welt nicht mehr. Plötzlich fällt alles zu Boden, als Pankrati den entsetzen Inder erblickt. „Was ist hier los und wie machst du das“ stammelt der verdutze Ashid „Ich weiß es nicht genau wie ich das mache aber seit Ich vor langer Zeit in die Nähe eines Schwarzen Loches geflogen bin kann ich irgendwie mit Maschinen sprechen. Aber Ich habe Angst, da es in letzter Zeit immer häufiger Auftritt und Ich noch nicht genau weiß wie Ich es kontrollieren kann“ antwortet der Mechaniker.

Es klopft an meiner Türe und eine Sklavin fordert mich auf Ihr zu folgen zu Mishiro. Ich nehme Abschied von meinen Beiden etwas müde aussehenden nubischen Schönheiten. Auf dem Weg zu Mishiro fällt mir auf, dass hier alles künstlich ist, die Aussicht, die Fackeln, die Geräusche und sogar der Salzgehalt in der Luft, da möchte man gar nicht wissen, was hier noch alles künstlich/virtuell erschaffen wurde. Mishiro holt unterdessen Alina ab, die nackt mit mehreren Männer in Ihrem Bett liegt und sich erst weigert mitzugehen, da Sie sich auf ein Zweites Frühstück gefreut hat. Auf nachdrückliche Aufforderung löst die Schöne sich doch noch und wir treffen uns alle in Mishiro’s Zimmer. Die Japanerin versucht immer noch herauszufinden, warum der Menschlichen Rasse die Reproduktion so wichtig ist. Wir begeben uns alsbald auf den Weg zur Devi. Dort erwarten und Ashid und Pankrati. Mishiro erklärt den Beiden unsere Abmachungen mit Zacky und die Geschichte mit dem Boxkampf. Unsere geschickte und konsequente Verhandlungskünstlerin Alina hat den Helix erfolgreich von 6% Honorar auf 100% herauf-gehandelt und die Ausrüstung müssen wir auch noch selbst bezahlen. Als Trost bietet Mishiro den beiden an Coitus zu vollziehen, die Nutten wären eh schon bezahlt. Ich ziehe mich sofort auf mein Zimmer zurück, denn ich habe immer noch schreckliche Schmerzen im Gesicht. Pankrati, der Kapitän und unser Roboter machen sich auf den Weg die Minenausrüstung zu kaufen und landen wie sollte es auch anders sein in einer Ecke des Bordells und trinken Ambrosia, den Sie sich von zwei Sklavinnen immer wieder auffüllen lassen. Die Wirkung der entspannten Atmosphäre in Verbindung mit den Inhaltsstoffen des Ambrosias setzt alsbald ein. Der Inder wird immer erregter und Pankrati immer schüchterner. In der Hoffnung der Situation zu entfliehen rennt Pankrati aufs Klo wobei Ihm allerdings die Sklavin folgt. Der Mechaniker ist mit der Situation erst recht überfordert, als die nun Nackte Sklavin Ihm anbietet seine Hosenfalle zu öffnen/schließen Ihm Oralverkehr Anbietet aber sich auch auf subtilere Weise immer mehr an den Kleinen ranschmeisst. Das ist zu viel der Kleine rennt aus dem Klo zurück auf die Devi wo er Reparaturentspannung ausübt. Mishiro ist die Einzige der die Reize nichts auszumachen scheinen, so schafft Sie es schlussendlich auch zu Medusa vorzudringen, die hier anscheinend das Sagen hat. Sie finden die Frau auf einem riesigen Bett sitzend, bekleidet nur mit einer Schlang auf dem Kopf, umringt von ebenso unbekleideten Männern. Mishiro überlegt kurz, zieht sich dann ebenfalls aus und legt sich zu den Männern aufs Bett. Nur der Inder behält seinen Sari an und beginnt, auf dem Bett sitzend mit der Verhandlung bezüglich der Minenausrüstung. Medusa schmiegt sich an Ihn und verlangt 30.000CU, die Mishiro allerdings nicht bezahlen will. Jedoch könne man das auch auf andere Weise regeln und so sind sich der immer Geiler werdende Inder, die eine Coitusformel suchende Japanerin und Medusa einig, dass Meine jetzt schon legendären Liebeskünste dafür verkauft werden. Ich soll eine Alte Dame eine Nacht lang bzw. 12 Stunden lang bei Laune halten.

So süß wie Ashid versucht um den heißen Brei herumzureden, wie er mir schmeichelt und mich über alles lobt, bis er mir dann endlich offenbart, dass Sie meinen Körper für heute Nacht verkauft haben. Hoffentlich hat der Inder nicht gemerkt, dass ich mich sehr geschmeichelt fühle so begehrt zu werden. Ich treffe mit dem Kapitän folgende Abmachung. Meine Wenigkeit erledigt den Job mit der Alten und er sucht nach einer Möglichkeit wieder Gefühl in meinen Penis zu bekommen.

Kurz darauf werde ich auch schon von zwei Sklavinnen abgeholt und sehe beim verlassen des Schiffes, dass unsere Ausrüstung gerade schon verladen wird wobei die Arbeitssklaven alle Männlich sind und von mit Peitschen bewaffneten Aufseherinnen beim verrichten ihrer Arbeit motiviert werden.
Im Gorgon’s IN angekommen werde ich gewaschen, mein Penis mit einer roten Schleife versehen und mein Körper mit Öl eingerieben. Als „Petrov der der Unnachgiebige“ werde ich der Alten Frau vorgestellt die von Sklavinnen um-tätschelt und mit Naschereien gefüttert wird. Die Alte mustert mich aufs gründlichste von allen Seiten bevor Sie entscheidet, dass ich Ihr heute Nacht bei Ihren Orgasmen assistieren darf. Diese Frau ist schlimmer als befürchtet Sie ist unersättlich und rammelt mich die ganze Nacht die ganze Nacht. Woher nimmt die Alte diese Energie und was zum Teufel macht Ihr Finger in meinem Arsch. Anale Penetration habe ich bisher immer verabscheut jedoch begeistert sie mich nun, denn ich fühle wieder so-etwas wie Erregung und Freude am Sex. Standhaft stehe ich die Nacht durch gebe mein Bestes und verlasse die Alte komplett ausgelaugt und mit ausladendem Gang.

Zacky kommt nun ins Schiff um es zu inspizieren. Er begutachtet alle Räume, wundert sich über all die Schreine für irgendwelche indischen Götter und über die eigentümliche indische Art ein Schiff einzurichten. Einige Modalitäten des Fluges werden abgeklärt und dann will er noch unsere Druschba sehen. So betreten sie den Hangar und sehen wie dort Pankrati an einem festlich gedeckten Tisch mit einer der Sklavinnen sitzt und ein Picknick abhält. Die Sklavin trägt Indische Kleidung und der Russe seine beste Paradeuniform mit dem langen Säbel, der bei Ihm allerdings am Boden entlang-schleift beim gehen. Zacky begutachtet die Druschba und ist zufrieden. Allerdings verschlägt es Ihm die Sprache als er die im Datenblatt eingetragene Bewaffnung der Devi sehen will. Er steht verdutzt in der Waffenkammer und starrt auf die demontierten Laser. Wir suchen nun die Laser auf sein verlangen hin und finden diese schließlich irgendwo in dem Gerümpel. Balu, Zacky und Pankrati montieren die beiden funktionstüchtigen Laser so schnell wie möglich. Nach Abschluss der Arbeiten gehen plötzlich alle System der Devi Amarita aus, ob da wohl Mami sauer ist? Währen-dessen stand ich gerade unter der Dusche aber ohne Wasser kann ich nicht-einmal mehr die Seife abwaschen. Auf dem Gang versuche ich herauszufinden was los ist. „Ich habe meine Angst besiegt … mit der Frau … gegessen…“ oder so-was verstehe ich von Pankrati der an mir mit erhobenem Säbel vorbei-rennt. Ashid erscheint seine Mutter durch Mishiro. Diese staucht ihn zusammen und macht Ihm schwere vorwürfe wegen der Waffen „Was hat Ganesha am Baum zur Birne gesagt … und räum doch mal dein zimmer auf ….. du bist der schlimmste meiner Söhne“ daraufhin stammelt Ashid herum und sagt dann „Mutter willst du wieder zurück auf den Schrottplatz“. Dafür fängt er sich eine gesalzene Ohrfeige von Mishiro ein, die auch gleich versucht Mutter zu beruhigen, da das Schiff inzwischen komplett abgeschaltet ist. Mutter verlangt, dass Ashid die Artefakte findet, diese verkauft, mit dem Geld eine große Hochzeit mit einer Inderin feiert, ein Haus kauft für seine vielen Kinder, seine Schwester bei Ihm wohnen lässt, er Ihr einen Ehemann sucht und dass er auf dem Berg am Grab seines Vaters vor Ganesha Wiedergutmachung leistet.
Endlich kann ich fertig duschen. Auf der Brücke führen Zacky und Pankrati noch letzte Systemtests durch wobei ich in tränen ausbreche wegen der letzten Nacht. Ich werfen mich Mishiro um den Hals, umarme sie lange und heule mich aus. Da ist es nur ein schwacher Trost als mir Zacky eröffnet, dass ich den Rekord gebrochen habe, denn noch keiner hat es eine ganze Nacht mit der Alten ausgehalten. Aufgrund de Bissspuren auf meinem Schwanz kann ich das sehr gut verstehen. Ausgiebig labe ich mich an Pankratis Vodkaspender bevor ich mich leicht betrunken an eine der Laserkanonen verfrachte.

Wir manövrieren durch den Minengürtel weichen einigen dabei aus und meiden andere Frachter und Trawlern. Durch einige Scanns finden wir einen geeigneten Asteroiden. Das Schiff wird verankert und wir legen sofort los das Erz Abzubauen. In Zweierteams arbeiten wir mit den Lasern auf der einen Seite die Inder Harrish und Tarun auf der andern Mishiro und Ich wobei Zacky uns anleitet und den Laufburschen spielt. „Los weg da wir werden angegriffen“ teilt und Pankrati über Funk mit. Alle versuchen sich sofort zum Schiff zu retten während Pankrati einen der Angreifer mit eine Rakete abschießt. Mittels unserem Minenlaser schießen Mishiro und Ich ein zweites Shuttle ab. Nur Ashid versucht wie immer noch zu verhandeln wenn der Kampf schon in vollem Gange ist.
Der dritte und letzte der Angreifer wird von Pankrati abgeschossen. Alle sind nun wieder an Board die Ausrüstung ist sicher verstaut und die Erzcontainer sind voll. Vorbei an mehreren kleinen Asteroidenfeldern erreichen wir ein großes. Dort landen wir auf einem schwarzen Mond namens Vulcanus. Darauf befindet sich ein riesiger Fabrikkomplex. Vor dem Eingang befinden sich zwei drei Meter große Statuen aus Gold die anfangen sich zu bewegen als wir näher treten. Sie kreuzen die Waffen und stellen und ein Rätsel „Nenne den, der diese Hallen nie betreten darf, den Vierten der Acht dessen Wut blutrot ist und dessen Kinder Angst und Schrecken sind“ Geschlossen überlegen wir was die richtige Antwort sein könnte bis Ashid vortritt und ruft „ ICH SAGE MARS“
Die Statuen steigen auf Ihr Podest zurück und das Tor öffnet sich. In einer Kammer die aussieht als wäre sie aus Stein gebaut jedoch eigentlich aus Eisen besteht so wie alles hier steht eine Statue des Vulcan. Er ist ein Man mit langem Bart, einer röm. Rüstung, und mit Hammer und Schwert in den Händen. Der Raum hat mehrere Ausgänge und es fällt auf, dass die eingestürzten Mauern absichtlich so gefertigt wurden. Wir entscheiden uns dafür immer die Ausgänge zu benutzen die eine Pfauenfeder in dem Schlusstein des Rundbogens aufweisen. So gelangen wir durch ein paar Quadratische Räume und schmale Gänge bis hin zu einem Wasserloch, das den gesamten Gang versperrt. Das Wasserloch ist etwa 15mx15m groß und ein paar Meter tief. Aufgrund der Künstlichkeit auch dieser Räume so wie falsche Fackeln, absichtlich eingestürzte Mauern usw. knie ich mich auf den Boden und fasse in das Wasser um sicher zu gehen, dass es wirklich Wasser ist. Auf einen Schlag stehen jetzt drei Schlangenköpfe im Wasser, die auch gleich auf mich, mittels Lasern aus Ihren Mündern feuern. Da muss ich wohl eine Laserschranke unterbrochen haben. Von einem Laserstrahl getroffen renne ich hinter die Mauern am Eingang in Deckung und bereite mein Gewehr vor. Die Schock-Chackos von Mishiro setzen das Wasser unter Strom und somit werden die Köpfe kurz ausgeschaltet. Mittels Laserpistole erledigt Petrov einen Kopf woraufhin allerdings sofort zwei neue Köpfe aus dem Wasser auftauchen. Mishiro wird mehrmals getroffen und sackt zusammen aber Zacky trägt den schweren Androiden auf seinen starken Armen aus der Gefahrenzone hinter die rettenden Wände. Wahrend Sie getragen wird schießt Mishiro über Zackys Schulter hinweg auf die Hydra. Petrov erledigt dann einen zweiten, auch ich erledige endlich auch einmal etwas. Pankrati kann noch einen erwischen und der vierte geht dann wieder auf mein Konto. Nachdem wir es geschafft haben alle Köpfe in kürzester Zeit zu töten ist der Kampf für uns gewonnen und die Hydra besiegt. Die Sinnkrise des Androiden ist anscheinend auch ein Stück weit abgeschlossen, denn sie ruft nicht nach einem Arzt wegen Ihrem Bauchschuss sondern meldet sich gleich zur Reparatur beim Mechaniker. Alle überlegen nun wie man über das Wasserbecken gelangen könnte ohne durchschwimmen zu müssen, da schießt Mishiro das Seil mit dem Haltemagneten an einen der Stalagmiten an der Decke. Als sie an dem Seil zieht klappt der Stalagmit um und ein Steinerner Übergang über das Becken erscheint aus dem Boden.

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das "Gorgons Inn" - die etwas andere Tittenbar - Tagebucheintrag von Alina Stojka di Badzo
Gorgonen, Gorgons Inn,

Alle zurück in einem Stück auf der Devi Amrita, einen Tauchgang in den Kühlwasserkanälen eines Atomkraftwerkes, eine unaufhaltsame Kernschmelze, die tödlichen NSU-Mechs und die Prätorianer der Helix überlebt und einen Planeten von der Tyrannei befreit…kein schlechter Schnitt für einen Tag…

aber auf der anderen Seite…welchen Preis mussten wir dafür zahlen?!
jede Spezies im Multiversum versank in tiefster Trauer,
der Begriff der Perfektion musste neu definiert werden
und das Multiversum verlor den einzigen Grund für seine Existenz…

Alinas Schönheit hatte einen Makel erlitten…unfassbar nicht war? Aber lieber Leser gebt euch nicht eurer Verzweiflung hin, es gibt ein annehmbares Happy End…

Auf der Devi Amarita angekommen ging es deswegen erstmal um Schadensbegrenzung. Klar mussten wir erst die Triebwerke starten damit uns diese Helix Burschen nicht vor der Nase davon fliegen und natürlich mussten wir auch erfahren was Juri uns bei seiner Entführung mitteilen wollte.
Zum Glück hatten wir unsere kleine Michiru, die die Daten der Überwachungskameras herunter geladen hatte und uns in Zeitlupe Juris Mund vorspielte.
“G O R G O N E N”
Was für ein Wort…dieser elende kleine NSU Pimpf hätte uns einfach den drecks Briefbeschwerer überlassen sollen oder zumindest eine Nachricht wie “ich habe ihn in meinem Schreibtisch in der Schublade deponiert” zum Abschied flüstern sollen;

aber nein “Gorgonen” – was zur Hölle soll das heißen? Aber anscheinend sind wir alle zu blöd um zu begreifen was er uns damit sagen wollte…egal…es gibt wichtigere Dinge.
Der Plan – wir verfolgen einfach das Helixschiff -

Sehr gut endlich kann ich mich um die wichtigen Probleme kümmern
Den Knopf des Intercoms gedrückt schreie ich den Satz den ich schon längst hätte loswerden sollen “Medizinischer Notfall in der Offiziersmesse! Medizinisches Personal sofort zur Brücke!”

Da kommt ja endlich Ajits kleines Schwesterchen Zarina – mal ehrlich die Kleine ist eine echtes verkanntes Mauerblümchen. Mit ein Bißchen Styling und einem enger anliegenderen, leicht durchsichtigen Seidensari könnte die Kleine jeder Multiversumsfreudenmädchen den Rang ablaufen.
Vielleicht nehm ich sie wenn sie bei mir gleich gute Dienste leistet unter meine Fittiche und zeig ihr das Universum ausserhalb dieses Currybombers.

“Hier mein Kind! Ich bin der Notfall sieh doch! mein Arm und mein Fuß!”

Die Kleine hat wohl noch nie nen Durchschuss gesehen…ich muss gar nicht viel rumjammern, nachdem ich ihr das Loch in meinem Fuß gezeigt habe bringt sie mich schon mit großen Augen zur Krankenstation.

Und da sitzt auch schon Petrov am Tropf hängend und vor sich hindösend.
Sieht ein Bißchen blass aus um die Nasenspitze und er lümmelt auch eher im Stuhl rum als zu sitzen. Ich frage die kleine Zarina was denn der gute Petrov da gerade so macht, da reißt sie die Augen auf und brüllt.
OMG! Die Blut Dialyse! Ich habe ganz vergessen den Rückfluss einzuschalten!”

Hoffentlich gibt sich die Kleine bei mir etwas mehr Mühe…nachdem sie ein paar Knöpfe gedrückt hat und die Maschinen kontrolliert hat seh ich mir den etwas weggetretenen Petrov genauer an.
Tja dieser kleine Zwischenfall im Kühlwassersystem des Atomkraftwerks hatte auch bei Petrov seine Spuren hinterlassen. Total weggetreten mit schlaffen Schultern und noch schlafferem hängendem Gemächt saß er vor uns. Die kleine Zarina…mit hocherrötetem Gesicht versuchte sie ganze Zeit nicht hinzusehen. Dabei war der Kleine Lustschwengel bis auf seine ocker-grüne Farbe, die sich halb ablösende Haut und seine angeschwollenen Murmelchen doch gar nicht so furchteinflösend gigantisch. Ich konnte nicht anders und musste dieses geschundene Häufchen Elend einfach genauer begutachten und in die Hand nehmen.
Tja das war wohl ein Fehler…denn Petrov der durch meine Berührung kurzzeitig mit einem heiseren Kehlenschrei erwachte, viel danach sofort wieder in Ohnmacht und sein Hoden (oder zumindest ein Teil davon) klebte immernoch an meiner Handfläche…
Schonmal einen völlig verwurmten, verfaulenden matschigen Pfirisch von einem Baum gepflückt? So ungefähr hatte sich Petrovs Hoden angefühlt, oder zumindest das was noch von ihm übrig war.
Als die faule Frucht vom Stamme viel wusste ich nicht ob ich lachen, mich übergeben oder Trauern sollte, aber Zarina nahm mir die Entscheidung durch ihren schrillen Aufschrei ab und versuchte verzweifelt zu retten was nicht mehr zu retten war.

schreibe die Tage weiter…wird spätestens vor der nächsten Sassion fertig gestellt sein

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Sturmspitze Troika

Bei der Rückkehr von dieser wenig ruhmreichen Plünderung eines Militärkonvois werden wir gefeiert wie Helden. Es gibt Premium Vodka für alle, fantastisch! Gut, in einem Punkt muss ich den Stolz von Ltd. Ivan Trubachev unterstützen: Es wurde niemand nennenswert verletzt, zumindest niemand von uns und den Zoraisten! Die NSU Soldaten wurden mit einem Blitzangriff schwer getroffen und gnadenlos abgeschlachtet. Die Fahrzeuge haben wir entweder gesprengt, oder ausgeräumt. Munition, Proviant, Sprengstoff. Nach aufbauenden Worten vom Major, verfallen die Einheimischen gleich in die Vorbereitung auf die nächste, richtig große Schlacht. Da wir uns so vortrefflich geschlagen haben, kommt uns die Ehre zu, die Sturmspitze auf die Troika Station zu stellen. Um der Armee den Weg zur Invasion zu ebnen, muss jemand das Tor öffnen und dabei möglichst viel Truppen und Kriegsgerät kampfunfähig zu machen. Es gibt ein sehr, sehr tiefes unterirdisches Wasserloch, über das Kühlwasser von den Atomreaktoren der Troika abgeführt wird. Diese Plörre ist voll von Schwefel und aggressiver Säure, der Major “hofft”, dass das Wasser die Strahlung der technisch mieserablen Reaktoren zum Großteil bindet. Die Rebellentruppe legt sich Spezialanzüge an. Die seien Säurebeständig und halten den Wasserdruck ab. Auf die Frage, ob die denn auch vor Strahlung schützen, resigniert Sebushka: “Naja, wird schon nicht so schlimm sein, müssen ja auch nur kurz durch den Reaktorraum durch.” Petrov bestand darauf, unbedingt auch Dosimeter mitzunehmen. Alina ist sich sicher, dass es sich um ein Himmelfahrtskommando handelt. Selbst wenn wir den anspruchsvollen Tauchgang überleben und durch den Reaktorraum ohne schwere Verstrahlungen gegangen sind, werden wir bei den Tausenden stationierten Soldaten nicht weit kommen.

Da hilft all das Lamentieren nicht, der 3-Achsige Transportpanzer fährt vor, die hässlichen Anzüge werden angelegt und persönliche Dinge sicher in der Brushba verstaut. Die Rebellen verlangen, dass Pankrati mit der Brushba mit den Kampffliegern ausrückt. Hoffentlich fliegt der Junge vorsichtig und hält sich aus Gefechten raus. Für solche Späße ist der alte Junge nicht ausgebildet! Wir fahren durch das Outback und werden unter der Fahrt plötzlich durch schweres Feuer gestoppt. Granaten schlagen um unseren Panzer ein und kurz vor dem Ziel müssen wir halten. Tor auf und schnell raus, in Deckung! An der Wand aus Vulkanfels gepresst, bereiten wir uns auf den Tauchgang vor. Wir verbinden uns mit einem Tau und nehmen die Atemgeräte auf. In den Sauerstoffflaschen befindet sich flüssiges Atemmaterial, das die Lungen füllt. Diese widerliche Erfahrung verkraften nicht alle von uns. Michiru macht ein sehr entsetztes Gesicht, verkraftet es aber scheinbar gut, nicht so wie Alina! Sie macht einen ernsthaften Todeskampf durch und schlägt beim vermeintlichen Ertrinken wild um sich. Die Rebellen pressen die arme Frau zu Boden und fixieren ihre Atemmaske, damit das Gemisch ihre Lungen fluten kann. Als sie sich beruhigt hat, können wir fortfahren. Die Rebellen warten nicht auf uns und sind bereits gesprungen. Wir tauchen los und mit einem rasenden Tempo sackt Michiru an uns anderen vorbei und zieht dank Tau alle anderen hinter sich her. Vor entsetzen über ihr Gewicht strampeln alle wie wild und ziehen die Reißleinen der Tarierwesten. Die Luftkissen blasen sich auf, halten Michiru aber nicht auf. Ajit stößt gegen die scharfkantigen Schieferwände, der Abtrieb geht weiter. Das Tau reißt am letzten Mann: Petrof schwebt davon. Michiru schlägt auf. Sie hat Klettereisen an Ihren Stiefeln befestigt und verankert sich sicher auf dem Vorsprung. Die Wände sind mit reichen Edelsteinadern durchzogen. Michiru reißt einen Kristall heraus und betrachtet ihn fasziniert. Ajit und Alina schweben über ihr. Alina rudert mit Gier in den Augen auf die Wand zu und greift nach einem schönen Rosenquarz und reißt sich dabei den Ärmel auf. Säure verätzt ihren Arm. Wir müssen einen “gähnenden After” passieren, um weiter nach unten zu kommen. Leider verunglückt dabei Petrov an einem scharfkantigem Fels und reißt sich ein großes Loch in die Leistengegend in seinen Anzug. Vor schmerz krampft er sich zusammen und gerät in Panik, als die Säure seine Schenkel erobert. “Muss hier raus!” Schleunigst lassen wir uns weitersinken. Die ganze Kaverne ist voller fremdartiger Perlmutweißer Quallen. Man kann sich nicht bewegen, ohne die Quallen zu berühren. Alina gefällt das gar nicht und greift panisch nach der Harpune. Sie sticht nach den Quallen und wird von ihnen attackiert. Im Todeskampf versucht eine Qualle, sich um Alinas Hand zu schlingen. Sie drückt ab und schießt einen Harpunenspieß hindurch. Der Spieß trifft ihren Untermann Ajit! Nur ein Streifschuss am Arm, aber sein Anzug hat ein Loch und lässt Säure hinein! Es sieht finster aus, besonders finster sind nämlich auch unsere Dosimeter Streifen! Zuvor waren sie weiß und nun pechschwarz: Tödliche Strahlung! Die Rebellen schweißen gerade ein Loch in den Fels. Wir hetzen hinein in einen Schmutz-weiß gekachelten Raum mit Brennstäben!! Das Wasser ist sehr warm hier. Mit einem Mechanismus lässt einer der Rebellen das Wasser in diesem Raum ab. Gedämpft hören wir einen röhrenden Alarm. Durch ein Bleifenster in der gekachelten Wand blicken komplett verdutzte Gesichter von Technikern aus dem Reaktorraum. Eine Tür führt in eine Schleuse, über die man die Kammer verlassen kann. Wir klettern über eine Blechleiter hinauf und öffnen per Knopfdruck die Innentür der Schleuse. Durch den Druckausgleich, wird der Raum in gelbes Licht getaucht und jeder da draußen weiß, dass wir in der Schleuse sind. Die Techniker öffnen uns von Außen die Schleuse. Nachdem die Techniker unsere 11 Mann starke und bewaffnete Truppe sehen, springen Sie zur Seite und Sicherheitsleute in diesem Raum werden mobil und fordern uns auf, langsam und nacheinander raus zu kommen. Schnell und nacheinander werfen die Rebellen 2 Granaten in den Reaktorkontrollraum. Leise und verdeckt war das zwar nicht, aber macht aus allen NSU Mitarbeitern in diesem Raum Hackfleisch. Nach diesem Schlachtfest erntet Petrov einige bemitleidende Blicke auf seine Leiste. Das Würstchen ist blutig geschwollen und wirft schmerzhaft aussehende Bläschen. Zumindest braucht der Mann sich vorerst keine Gedanken mehr über Intimrasur machen. Er zieht sich beschämt die Hose von einer der verkohlten Leichen an, um sich zu bedecken. Wir rücken weiter und erkunden den Gang. 20 aufgebrachte Soldaten und Techniker strömen herein. Der Major der Zora warnt selbstsicher vor Kontamination und deutet auf sein Dosimeter. Michiru hat ihr Gesicht gewandelt und ist einer der Techniker, die gesprengt wurden. Sie wirft mit Fachbegriffen um sich und unterstreicht den Ernst der Lage, der gesamte Bereich müsse abgeriegelt werden! Die Truppe schielt ängstlich auf die pechschwarzen Messstreifen und macht kehrt, um den Bereich zu verlassen. Der Major macht ein stummes Zeichen an seiner Kehle. Die Rebellen mähen mit ihren schallgedämpften Sturmgewehren, alle 20 Mann nieder durch Feuersalven in die Rücken der Soldaten. Leichen wegschaffen! Alarm muss abgeschaltet werden! Nach dem Wegschaffen rücken weitere Techniker nach. Der Major weist ihn an, den Alarm abzuschalten, das Terminal sei kaputt. Der Techniker salutiert und geht los. Vorrücken in den weiteren Gang. Zahlreiche Stiefeltritte von überall sind zu hören! Was geht da vorne vor? An einer Gabelung marschieren 2 Truppen der NSU zusammen. Eine der Truppen hat 6 Kampfmechs in den Reihen. Einige unserer Leute schlucken. Gegen einen Mech hilft nur unsere Panzerfaust: 3 Schuss für 6 Panzer. Herausfordernd!! Wir werfen erst mal Barrikaden auf den Boden und nehmen dort Stellungen ein. Die Rebellen werfen Granate um Granate. Nur leichte Verluste. Die Mechs nehmen keinen Kratzer. Sperrfeuer der Mechs zerschreddert die Kisten und verletzt Michiru. Panzerfaust! Ein Mech fällt. Weitere Granaten fliegen, eine davon ist Ajits Rauchgranate. Wir hören plötzlich von ganz vorne Laserschüsse. Die NSU hat keine Laserwaffen! Rote Lichtblitze fliegen durch den Gang, Schreie. Die Rauchgranate plokt gegen die Barrikade, sie zischt und versprüht tiefschwarzen Nebel. Durch die dichten Schwaden sehen wir einen riesigen Humanoiden mit Lamellenrüstung, albern geschmücktem Helm und nackten Beinen. Der Riese springt agil in den NSU Haufen und schwingt ein “Kurzschwert” durch die zuckenden Leiber der hilflosen Soldaten. Er reißt das Schwert hoch und zerschneidet einen der Mechs auf, der nach vorne kippt. Der Rauch verdeckt das Gemetzel. In der Angst vor der neu aufgetauchten Bedrohung, zieht Alina ihre NSU Kleidung aus und verkriecht sich nur in Unterwäsche hinter der Deckung. Selbst wenn ihr das nichts nutzen sollte, so unterhält es zumindest die restliche Truppe ganz ausgezeichnet! Ein paar warme Gedanken können in so einer Situation nicht schaden.

Als der Rauch sich wieder lichtet und wir ängstlich aus der Deckung linsen, ist nicht mehr viel von den 2 NSU Truppen übrig. Nur noch eine Hand voll sind am leben und sind nicht ansprechbar. Entweder schwer verletzt, zittrig am ganzen Leib oder einfach kreide bleich vor Schreck, sind die keine Gefahr mehr. Alina nimmt sich eine schallgedämpfte Waffe und beginnt damit, einen der verkrüppelten Überlebenden zu erschießen. Erschüttert sehen wir zu, in dem Glauben, es war ein Gnadenschuss. Leider weit gefehlt, sie richtet ihre Waffe gleich auf den nächsten Überlebenden, der körperlich unversehrt ist. Petrov und Ajit schreien und wollen sie zur Vernunft bringen, Petrov knallt ihr sogar eine. Alina schiebt ihn kaltherzig zur Seite und schlachtet weiter die Überlebenden ab.

Wir beschließen, uns für einen Moment aufzuteilen. Die Rebellen sichern den Aufzug, unsere Leute wollen noch die Waffen- und Tesla Labore untersuchen. Im Tesla Labor schnappt sich Alina den Wissenschaftsleiter und versucht mit vorgehaltener Waffe zu erfahren, wo der Kristall ist. Diese Information erhält sie ohne Zögern: Juri hat ihn mitgenommen. Aus reiner Boshaftigkeit muss sie ihn jedoch trotzdem noch foltern und anschließend erschießen, ohne dabei weitere Erkenntnisse erlangt zu haben. Ajit kann sich das nicht länger ansehen, schimpft sie ein Monster und verlässt den Raum. Michiru lädt inzwischen eine große Menge Daten von einem Computer in der Tesla-Kammer herunter. Nachdem alle Wissenschaftler vor Alina geflohen sind, macht sie sich auf zum Waffenlabor, Petrov eilt ihr nach, während Michiru alleine zurück bleibt.

Im Waffenlabor befinden sich die Kampfmechs. Alina fuchtelt immer noch in Unterwäsche mit ihrer Pistole vor jeder Nase, die sie finden kann. Sie befielt einem der total verdutzten Techniker, einen der Mechs startklar zu machen. Der hat beim Starren auf ihre Weiblichkeit wohl die Pistole gar nicht bemerkt, begreift aber den Ernst der Lage, als der noch warme Schalldämpfer auf seine Stirn tippt und Alina ihn anschreit. Ihr wird ein Mech geöffnet und Petrov schnappt sich inzwischen eine extra dicke Wumme mit Kaliber extra-fett und einen kraftgestützten Kampfanzug. Alina manövriert den Mech ungeschickt direkt gegen die nächste Wand und muss sich in ihrer schieren nacktheit auch noch undamenhaft aus dem gestürzten Mech herausschälen. Der Frau ist einfach nichts peinlich und sie möchte einen zweiten Mech haben! Beim zweiten Versuch hat sie den Dreh wohl raus und stapft in fast gerader Linie aus dem Raum und den Gang entlang.

Ajit ist bereits mit den Rebellen auf dem Weg nach oben. Der Aufzug rast durch viele hundert Meter Gestein. Im Erdgeschoss kommen sie zuerst im Rechenzentrum an. Alles ist kurz und klein geschlagen, geschossen und gebrannt. Hier ist kein Computer mehr unbeschädigt. Ajit und Cpt. Thajev pressen sich an die Wand und spähen voraus. Türen sind aufgesprengt, der erste Gang ist leer. Nach dem Gang liegt das langgezogene Hangar vor ihnen. Im Hangar steht nur ein einziges Schiff. Mit obsidianfarbener Oberfläche und seiner sitzen dreieckigen Form sieht das Raumschiff sehr ungewöhnlich aus. Davor stehen zahlreiche Wachen mit Speeren vor dem Eingang des Raumschiffs Spalier. Sie sind gekleidet, wie der Riese von vorhin, jedoch in menschlicher Größe. Juri wird gerade auf das Schiff gebracht. Er ist ein Gefangener der Helix! Er wollte Ajit noch etwas sagen, als er an Bord geschleift wird…

Michiru ist im Rechenzentrum angekommen. Auf Bitte von Ajit sucht sie noch nach einer Möglichkeit, einen Computer hier zum Laufen zu bringen, aber sie sieht dabei schwarz. Wo bleiben Alina und Petrov?

Alina stapft mit ihrem Mech den Gang entlang. Volle Geschwindigkeit versteht sich! Mit einer Art Bremsweg hat die Dame in einem Kampfmech wohl nicht gerechnet? Mit massiver Kraft rauscht der Mech in die Fahrstuhltür. Jetzt sind wohl weder Fahrstuhl, noch Kampfmech zu etwas zu gebrauchen. Alina muss sich wieder aus einem verkeilten Cockpit befreien. Es gibt hier tatsächlich ein Treppenhaus. (!!) Petrov blickt stöhnend nach oben, sieht kein Ende und ist bereits außer Puste, wenn er daran denkt, diesen Anzug zu Fuß da hoch zu bringen. Weit kommt er nicht bei dem Versuch. Die breiten Beine passen kaum auf die Stufen. Er stolpert und fällt einige Meter wieder nach unten. Dabei landet ihr zu allem Überfluss auch noch auf seinem neuen Gewehr… Das Funkgerät knackt: “Ajit hier, Petrov, wo bleibt ihr denn?” Der gerade gestürzte Russe antwortet mit wütendem Brüllen aus voller Kehle. Und gibt auch auf die darauf folgenden Funksprüche nur wenig hilfreiche Beschimpfungen und lautstarke Flüche von sich.

Fast eine Stunde nach Michiru, kommen endlich auch die Fußgänger an. Das Obsidian-Raumschiff ist inzwischen weg. In der Luft muss eine sehr große Schlacht stattgefunden haben. Flugzeugtrümmer überall und eindeutige Zeichen von Bombardierung. Die Militärbasis liegt komplett in Schutt und Asche. Wir rufen die Brushba und tatsächlich schafft es Pankrati, in einem Stück zu landen! Er berichtet von der großen Luftschlacht. Er selbst wurde auch von 2 dieser fremden Flieger angegriffen. Im Orbit sei ein riesiges Raumschiff, ähnlicher Art, dass sich gerade davon macht.

Wir werden von Major Ivanov verabschiedet und er versichert uns die Dankbarkeit seiner Leute. Ohne lange Abschiedsparty fliegen wir mit der Brushba los ins Weltenall.

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Boom boom bang

Fakten. Halt dich an Fakten Michiru.
Aber wie hoch war die Wahrscheinlichkeit dass gerade wir soviel Aufsehen erregen, als Zoraisten verhaftet werden nur um dann von Zoraisten befreit oder eher gekidnappt zu werden. Alle Trainingssimulationen Osakas können einen auf diesen Scheiß nicht vorbereiten. Da rasen wir also mit Motorrädern los, jeder sitzt bei einem Zoraisten im Beiwagen. Ajid und ich kriegen eine Bazuka in die Hand. Natürlich weiß ich theoretisch wie das geht, aber dass es so… gut ist? Sogar Ajid versucht zu schießen, aber das Schicksal ist gnädig, der Schuss geht nach hinten los und er muss nicht wegen Tötens als verstrahlter Mehlwurm wiedergeboren werden. Die Vorstellung bringt mich tatsächlich zum Lachen. Amritas Gefühle haben wohl abgefärbt.
Also ich sprenge per Bazuka einen Weg frei und weiter auf die Autobahn. Die Verfolger schlafen nicht und schaffen es wirklich meinen Fahrer umzunieten. Gar nicht so leicht bei 95,581 km/h und dieser Windstärke auf den Fahrersitz zu klettern.
Petrov ist verwundet und scheint das Bewusstsein zu verlieren, sein Fahrer schon verloren. Ich lenke mein Fahrzeug neben ihn so gut es eben geht, kicke einen Angreifer von seinem Krad und übernehme das Steuer… Alina und Ajid müssten irgendwo hinter uns sein, aber ich habe sie aus den Augen verloren. Ich folge den Zoraisten die auf ein riesiges Tor zu rasen, das aus Odessa Stadt hinaus führt. Sie werden hektisch, ich bekomme irgendwas von “Luftunterstützung kommt” mit und auf einmal machen alle kehrt und fahren wie die Geisterfahrer wieder zurück – weg vom Tor.

Erst nachdem zoraistische Kampfflieger das Tor in Stücke gesprengt haben fährt unsre kleine verzweifelte Bikergang zurück zum Tor. Nicht weit abseits wartet ein Transportfahrzeug das alle Krads und Fahrer in sich aufnimmt und mit uns flüchtet.

Alle bis auf mich und Ajid sind ziemlich stark beschädigt und brauchen die Hilfe des jungen Arztes, den der Zoraistengeneral uns stellt. Petrov ist schwer angeschossen, Alinas Durchschuss wird ihrem Ego mehr Schaden zufügen als ihrem Fuß. Jetzt muss sie bei ihrer liebsten Übberredungstaktik geschlossene Schuhe tragen um die gewünschte Wirkung zu erzielen :D

Der General scheint nicht sonderlich glücklich über uns zu sein und glaubt erst tatsächlich, dass wir die Attentäter sind! Als hätten wir nicht schon genug dieser lächerlichen Verhöre ertragen! Irgedwie hat Pankrati den Weg durch den “nicht ganz so unpassierbaren” Luftraum gefunden -keiner weiß wie er das gemacht hat – er hat den Zoraisten wohl auf einmal in die Frequenzen gequatscht und hat seinen Vogel im Hauptquartier gelandet. Gemeinsam können wir den General davon überzeugen, dass wir keine Terroristen sind und ein gemeinsames Ziel verfolgen: Zugang zur Odessa Militärbasis.

Es ist beschlossen. Um uns zu beweisen werden wir in die Einheit eingegliedert, die die Basis angreifen soll. Jeder hat aus dieser Situation seinen Vorteil.

[to be continued]

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