Beyond The Stars

Ein Glas Wein, (k)ein Fick und ein Mord

Gerry:
Herzlich Willkommen bei einer neuen Ausgabe des Magazins „treasure hunterss! Hautnah!“ nur hier auf Alliance Number One !

Mein heutiger Gast ist niemand anderes als unsere bezaubernde Alina Stojka di Badžo aus der Kampagnenserie „treasure hunters!“

Alina! Sie versuchten in der Folge 104-CP-83 mit der Crew der Devi Amrita Licht in den Mordfall von Lisa Heider auf Lunar zu bringen. Leider wurden viele Szenen vom Sender nicht gezeigt. Bitte erzählen Sie ihren Fans was wirklich passiert ist und wie es zu diesem delikaten Intermezzo kommen konnte.

Alina:
Vielen Dank Gerry dass ich heute wieder einmal hier sein darf. Es ist immer wieder eine Erfrischung, sich mit einem so gutaussehenden, gebildeten Gesprächspartner meines Kalibers unterhalten zu dürfen. Und an alle meine Fans da draußen – ICH LIEBE EUCH ALLE! IHR SEID DIE GRÖßTEN!

Aber zurück zu ihrer Frage Gerry. Die Antwort wird leider etwas umfangreicher werden, aber dafür bekommen Sie natürlich jedes kleine schmutzige Detail von mir, live und unverfälscht NUR FÜR EUCH! ICH LIEBE EUCH ALLE!

Gerry, wie Sie bestimmt in der Folge zuvor mitbekommen haben, wurde Ajit sowohl von Lisa als auch von Linda Haider ein etwas unmoralisches Angebot gemacht. Wie Ich dazu stehe wissen hier natürlich alle. Ich persönlich hatte noch nie so ein lukratives Angebot von einer heißen Schnitte bekommen und wenn Ich Ajit gewesen wäre, hätte ich einfach beiden ihre geheimen Wünsche erfüllt…bis zum nächsten Morgen.

Wie auch immer, nach unserem kurzweiligen F.I.C.K. Abend wurde Ajit von Frau Lisa Haider angerufen und bedrängt Sie unverzüglich aufzusuchen. Der schmucke Herr Otello würde auf ihn bereits in eienr Limousine vor der Türe erwarten.

Wie wir alle wissen, ist Ajit wahrscheinlich der weichhärzigste Gutmensch jenseits des Deathbelts. Und weder jeglicher Vernunft ist dieser armer Ajit in die Limousine gestiegen, um diese verwöhnte, hysterische Göre vor sich selbst zu beschützen.

Ich glaube jeder noch so gutgläubige Trottel wäre nicht auf diese so offensichtlich schlecht inszenierte kleine Szenerie hereingefallen. Aber unser Ajit ist nunmal ein offenherziges, unschuldiges Kind, gefangen in einem attraktiven Männerkörper.

Lisa Haider verhäult mit einer Flasche Wein auf der Ballustrade ihres Balkons, mit den Nerven am Ende und nur unser tapferer Held Ajit kann sie erretten indem er seine Prinzipien über Bord wirft und seine Keuschheit opfert.

Unser Held Ajit rettete mit seinen Engelsworten Fräulein Lisa Haider vor ihrem eigenem Schicksal und trank den Wein der bitteren Erkenntnis.

Zumindest traf diese ihn wie ein Schlag ins Gesicht als er am nächsten Morgen erwachte, sich an nichts erinnern konnte und neben ihm im Bette die unschuldige, entblöste Eva lag mit 2 Kugeln im Schädel…

Mal ehrlich, wenn ich schon eine extasische Nacht mit einer heißen Leiche hinter mir habe, dann würde ich mich bestimmt nach 1 bis 2 Gläsern Wein bis ins Detail daran erinnern. Wie wir alle durch die Spurensicherung wissen, wurde unser gutgläubiger Ajit mit der Droge Vala Morgulis gefügig gemacht und in jeglicher Hinsicht von Frau Haider misbraucht.

Wussten Sie Gerry, dass man mit nur einem Tropfen Vala Morgulis eine Zierschildkröte dazu bringen kann, einen ausgewachsenes Kaninchen zu Tode zu rammeln? Stellen Sie sich nur vor welche innere Kraft es Ajit gekosten haben muss, diesem aufgezwängten Drang nicht nachzugeben und dennoch unschuldig des Mordes angeklagt zu werden. Wie Sie ja bereits wissen ist es bewiesen, dass Ajit an diesem Abend mit Frau Haider keinen vaginalen Geschlächtsverkehr hatte.

Ich meine welcher nur halb vernünftige Mensch ruft nachdem er in dieser Szenerie erwacht ist selbst die Polizei an, ohne auch nur einmal den Gedanken an ein Komplott zu hegen oder das Weite zu suchen? Ganz klar unser engelhafter Ajit, der von Selbstzweifeln geplagt jede Schuld ohne Grund auf sich nehmen würde, nur um dieser armen Seele nicht unrecht zu tun.

Ich sag nur diese verfxxxte Karma Schxxxe kann doch für nichts gut sein oder, wenn unschuldige, warmherzige Kinder wie Ajit dazu getrieben werden ihre eigene Identität zu verläugnen und das Eingeständnis für eine so grausame Tat, trotz jeglicher fehlender Anhaltspunkte zu erwägen.

Wie dem auch sei…zum Glück hat Ajit mich ja während unseres vorzüglichen Frühstückes bei unserem Gönner Herrn Steiner angerufen. Dank Frau Kleber und einem ominösen Spender der von Ajits Unschuld überzeugt war und die Kaution stellte, konnten wir diese Farce vorerst beenden und uns mit der Wahrheitsfindung beschäftigen um Ajits Ruf wieder herzustellen.

Die Sicherung der offensichtlichen Beweise am Tatort, die durch die schnelle Sündenbockfindung auf ominöse Weise von den Ermittlern übersehen wurden, hatte oberste Priorität. Es stellte sich schnell heraus, dass der Wein, welchen die Opfer zu sich genommen hatten, mit der bereits erwähnten Droge Vala Morgulis versetzt worden war, wobei man die dazugehörige Ampulle im MÜLLEIMER des Tatortzimmers fand. Ebenso haben die Ermittler leider nicht feststellen können, dass mit den Videoaufnahmen der Überwachungskameras der besagten Nacht offensichtlich etwas nicht stimmte. Ich meine jeder drittklassige Ermittler verfährt nach einem einfachen Prozedere der Spurensicherung, welches die absolut neuen Beweise jederzeit aufgedeckt hätte. Ich meine korrupte Bullen sind eine Sache, aber eine so unfähige Polizeiarbeit bei einer der wichtigsten Personen von ganz Lunar eine andere.

Wie sich nach unserer Recherche herausstellte, war auf den Videobändern ein Dubel von Frau Linda Haider mit einer auffälligen Tätowierung zu sehen. Nach einer Befragung der offensichtlichen Tatverdächtigen Frau Linda Haider und Herrn Otello, die alle oh Wunder auch für jene Nacht das gleiche Alibi vorweisen konnten, haben wir etwas tiefer in den Abgünden dieser Geschichte gegraben. Das Persephone…ein tolles Alibi wenn man mal außer Acht lässt offiziell als rudelbumsende Chauffeursschlampe bekannt zu werden. Naja jedem das seine… wie sich herausstellte war das Alibi wirklich echt! Zumindest hat dieser Otello regelmäßig jemanden durchgenagelt der Frau Linda Haider wohl ähnlich sah. Wir sprechen hier also von einem wirklich loyalen und engen Arbeitsverhälltnis, obwohl ich natürlich nicht sagen kann ob es für Herrn Otello wirklich eng war. Auch wenn bei Kriminalfilmen immer wieder die Gärtner als Hauptverdächtige herangezogen werden, sollte man doch auch den Chauffeur im Auge oder zumindest unter sich behalten.

Wie dem auch sei, wir fanden dank der Tätowierung und dem damit verbundenen Arbeitgeber schnell heraus, dass “Casiopaja”, welche bei einem Eskortunternehmen angestellt war und Frau Haider in der Aufzugsszene vertreten hat, ihr neues Gesicht in der Hinterhofkette Slicing Jim von einem bedeutenden Metzgerchirurgen und einer noch spendableren Dame bekommen hatte.

Ich darf ja wie immer aufgrund der Werbeverträge keine größeren Unternehmen nennen, aber ich darf so viel verraten, dass der Eskortservice bei dem das arme Ding gearbeitet hatte auch noch die Dreistigkeit besaß, mit mir persönlich als Eskort-Highlight zu werben und aufgrund einer Klage unserer Investoren die Insolvenz anmelden musste.

Die Spur führte uns zu der Unterkunft von Casiopaja oder Heidi Brüderle, wie die Kleine im bürgerlichen Leben hieß und…endete auch dort in der Nähe. Beziehungsweise endete Heidis kurzes Leben vor den Mülltonnen eines anliegenden Chinarestaurants.

Der Besitzer des Restaurants gab uns eine detaillierte Beschreibung des Mörders von Heidi, welche mehr als eindeutig auf Herrn Otello zutraf. Mal abgesehen davon, dass der Mörder in einer schwarzen Limousine davonfuhr und wir einen goldenen Knopf beim Tatort fanden, der zu Herrn Otellos Arbeitsuniform gehörte. Im Badezimmer der Verstorbenen entdeckten wir eine anschauliche Menge Vala Morgulis, abgefüllt in den selben kleinen Fläschchen, die wir am Tatort gefunden haben.

Da wir die örtliche Ordnungsmacht nicht auch noch mit dieser neuen und eindeutigen Beweiskette überfordern wollten, haben wir uns kurzerhand an unseren Gönner gewandt, welcher auf Lunar eine bedeutende und einflussreiche Position inne hat.

Natürlich sind wir unserem Gönner für die Stellung der Kaution und für die Weitergabe der Beweise in die richtigen Kanäle etwas schuldig geblieben. Aber wie unser liebes Publikum vor den Übertragungsgeräten ja weiß, eine di Badzo zahlt immer ihre Schulden doppelt und dreifach zurück. Vor allem wenn dadurch die Unschuld unseres treuen Ajits wieder hergestellt wird, der wie sich die Polizei von Lunar bei ihm entschuldigte, für den Selbstmord von Frau Lisa Haider nun wirklich nichts konnte. Tja höhergestellte Persönlichkeiten wie Frau Haider sind es nunmal gewohnt auf Nummer sicher zu gehen und drücken dann lieber 2 mal ab, bevor sie aus dem Leben scheiden. Ein armes Ding und ich möchte hier in der Öffentlichkeit Frau Linda Haider mein aufrichtigstes Beileid für den Tod ihrer Schwester aussprechen.

Ach ja Gerry bevor ich es vergesse. Unser namenhafter Gönner gab uns ebenfalls einen kleinen Tipp bezüglich des CERN Agenten 43241 und wie wir dessen Identität herausbekommen könnten, doch leider möchte ich nicht den Inhalt von Folge 104-CP-84 vorwegnehmen und so muss ich Sie und unser liebreizendes Publikum leider auf die nächste Exklusivausstrahlung verweisen.

Gerry:
Bitte Fräulein Alina verraten Sie uns nicht zu viel, sonst nehmen Sie unseren Zuschauern ja die Vorfreude auf die nächste Folge! Gestatten Sie mir im Namen des Senders und unseres Publikums ihnen unseren herzlichsten Dank auszusprechen, dass Sie den Ruf unseres geliebten Ajits wieder hergestellt haben!

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Das Spiel um Macht, Geld und Ansehen

Wir befinden uns auf Lunar, dem Primärsatellit der Erde und somit im Herzen des Allianzraums und der Wiege des menschlichen Lebens. Die Devi Amrita wurde von den schmierigen Beamten des Raumhafens beschlagnahmt und wird erst freigegeben wenn wir eine gültige Handelslizenz erworben haben. Dafür müssen wir einen Berg von Papierkram ausfüllen und den Behörden übergeben. Gott sei es gedankt das sich Ajit und Alina darum kümmern, denn mit diesem frevlerischem Kapitalismus kenn ich mich keinen Meter aus.

Alina scheint noch motivierter als sonst, vermutlich hat Ajit sie bereits von ihrer neuen Stellung in seiner Unternehmung unterrichtet. Sie soll sich zukünftig um die Finanzen und den „Geheimdienst“ kümmern, was auch immer das bedeuten soll.

Noch immer brummt mir der Schädel von der Offenbarung, das jedes Mal wenn wir in den letzten Wochen und Monaten um unser Leben gekämpft haben ein Garant für die Einschaltquoten der hiesigen Unterhaltungsindustrie waren. Natürlich widert mich der Gedanke daran an, das Menschen sich am Elend anderer ergötzen und damit ihre Freizeit verbringen aber ich habe damit weniger Probleme bzgl. meiner Privatsphäre als scheinbar einige meiner Kameraden. Ich habe weder Geheimnisse zu verbergen noch schäme ich mich meiner Taten. Je länger ich darüber nachdenke glaube ich diese Sendung sogar als Werkzeug nutzen zu können, um die christlichen Werte in die Galaxie zu tragen und für den Kreuzzug gegen das Heidentum zu werben.

Durch einen Seufzer von Alina werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Nach einer gefühlten Ewigkeit geben sich Ajit und Alina dem Papierberg geschlagen und kommen unweigerlich zum Schluss das sie Unterstützung brauchen. Das erinnert mich daran, das ich auch noch eine unliebsame Aufgabe zu bewältigen habe. Petrov wurde dem Sicherheitsdienst von Ajits neuem Unternehmen zugewiesen und somit fällt es in meinen Aufgabenbereich als Sicherheitschef, ihn auf den rechten Weg zurück zu bringen. Nach seiner Aktion auf Alestaria wo er vermutlich einen intergalaktischen Krieg zwischen dem Kreuzzug und den Sowjets heraufbeschworen hat, wollte ich ihn zunächst mit Fug und Recht Enthaupten und seine Innereien als Mahnmal auf den Wänden der Devi Amrita verteilen. Nun da ich ein wenig darüber Nachdenken konnte, bin ich jedoch zu einer Lösung gekommen die auch Ajit als zwanghaften Pazifisten zusagen wird. Als Christ ist mir das Konzept der Vergebung natürlich bekannt, damit Petrov jedoch davon profitieren kann muss er selbst erstmal zu einem Christen werden.

Als ich Petrovs Zelle betrete und mir seine trotzigen Augen entgegen Blicken wanke ich kurz in meinem Entschluss diesen unverbesserlichen Tunichtgut im christlichen Glauben willkommen zu heißen. Schließlich erkläre ich Petrov seine Lage und meinen Vorschlag wie wir das zum positiven Wenden können. Ich würde ihm Absolution gewähren, wenn er sich von mir taufen lässt und somit zum Christen wird. Darüber hinaus muss er mir als Gefolgsmann die Treue schwören und darf nie wieder entgegen meines oder Gottes Wort handeln. Petrov sucht zunächst nach Ausflüchten und gebart sich wie so oft als Wurm ohne Werte und Überzeugung, doch als ich ihm die Konsequenzen aufzeige geht er darauf ein. Durch gesegnetes Wasser auf seinem Haupt wird er als Christ neu geboren und auf seinen Knien und mit Gott als Zeugen schwört er mir die Treue. Zufrieden packe ich ihn bei den Schultern und zerre ihn auf die Beine, ein neues Kapitel kann im Leben dieses Mannes aufgeschlagen werden und ich werde ihn dabei unterstützen stets auf dem rechten Pfade zu wandeln.

Als ich zurück auf die Brücke der Devi komme, höre ich wie Alina erneut mit einem der Aalglatten Beamten verhandelt. Scheinbar möchte sie den Beamten unter Druck setzen indem sie ihm erklärt, das wir die Berühmten Protagonisten aus „Treasure Hunter“ sind. Der Beamte glaub ihr allerdings nicht und legt mit einem spöttischen Bemerkung auf. Alina scheint noch nicht aufgegeben zu haben und überredet uns zu einer Inszenierung unseres Status im Raumhafen. Wir ziehen uns allerlei eigenartiger Klamotten an und tun so als wären wir unglaublich wichtig. Leider glaubt uns jedoch immer noch niemand das wir die großen Treasure Hunters Stars sind. Bei einem Gespräch zwischen Alina und einem Verkehrspolizisten erfahren wir wo sich der Hauptsitz von CERN befindet (eigentlich war der nicht zu übersehen als höchster Wolkenkratzer auf dem das Wort CERN prangt). Wir erfahren auch das die Identität der CERN-Agenten ein wohl behütetes Geheimnis ist. Somit könnte die Suche nach dem Agenten 43241 für die Dechiffrierung der Karte zu dem sagenumwobenen Schiff wohl etwas komplizierter werden.

Wackeren Schrittes machen wir uns also zur CERN-Zentrale auf. Nach einigen hundert Metern fällt mir jedoch auf das wir von einem überproportional langem Auto verfolgt werden. Als ich die anderen darauf hinweise geht Aline schnurstracks auf das Auto zu. Nach dem halben Weg steigen einige Security-Kräfte und noch so ein Anzugsfutzi aus der Limousine aus. Er lädt uns in das Haus des Bürgermeisters ein, der uns angeblich schon sehnlichst erwartet. Scheinbar werden wir also doch noch von jemandem als die Treasure Hunters-Stars erkannt. In der Hoffnung durch diese Gegebenheit mehr über CERN und deren Agenten in Erfahrung zu bringen steigen wir in die Limousine ein und lassen uns zum Rathaus von Lunar-City fahren.

Dort angekommen lernen wir den Bürgermeister Herr Steiner kennen. Er outet sich als großer Fan der Treasure Hunters und lädt uns zu einer Feier ein, bei dem einige Prominente der Stadt anwesend sein werden. Er versichert uns auch Kontakte bzgl. CERN knüpfen zu können.

Bis zum Abend werden wir von Herrn Steiner in schönen Appartments untergebracht wo wir die Gelegenheit nutzen und uns frisch machen. Als dann die Feier beginnt werden wir zunächst von Journalisten umringt und jeder von uns darf in die Kamera lächeln und ein Statement in das vorgehaltene Mikrofon säuseln, welches im Nachgang sicher wieder auf Skandale ausgeschlachtet wird. Irgendwann gelingt es Herr Steiner uns von den Journalisten zu retten und setzt sich mit uns an einen Tisch an dem wir mit ihm dinieren. Währenddessen blickt er immer wieder auf und zeigt uns die wichtigsten Leute unter den anwesenden. Darunter befinden sich:

• King Pin – der laut Herr Steiner mit allerlei verruchten Geschäften zugange ist und den wir unbedingt meiden sollten
• Der Leiter des Flughafens (Name???), der somit auch mehr oder weniger über unser Schiff verfügt
• Die Haider Zwillinge welche die Inhaber eines der mächtigsten Unternehmen auf dem Mond sind
• Herr Bonholm der einen hohen Posten bei der Steuerbehörde bekleidet und somit über die Beschlagnahmung unsres Schiffes verfügt
• Frau Kleber die eine hochangesehen Anwaltskanzlei auf dem Mond führt.
• Und Frau Hermanns (Position?)

Nach und nach kommen einige dieser Prominenten bei uns vorbei und stellen sich vor. Einige davon möchten dann auch direkt mit einzelnen von uns reden.

Lisa Haider (eine der Zwillinge) entführt Ajit und macht ihm ein Angebot das er eigentlich nicht ausschlagen kann. Er soll sie schwängern und bekommt dafür genug Geld um die Devi Amrita abbezahlen zu können. Sie verehrt ihn regelrecht und scheint vor allem seinen Pazifismus zu bewundern. Obwohl er sich zunächst etwas ziert, geht er auf den Handel ein. Nachdem Lisa freudestrahlend gegangen ist kommt Linda Haider auf Ajit zu und möchte ihm für ungefähr ein zehntel der von Lisa angebotenen Summe das vorangegangen Geschäft ausreden. Lisa sei angeblich psychisch labil und wäre überhaupt nicht imstande solche Geschäfte zu tätigen wie sie es Ajit angeboten hat. Ajit äußert sich nicht mehr dazu und Linda zieht von dannen.

Der Chef des Flughafens geht auf Alina zu und unterbreitet ihr ein Geschäft. Er möchte sich um die „Enteisung“ der Devi kümmern wenn wir uns im Gegenzug dazu bereit erklären etwas für ihn zu Schmuggeln. Alina zeigt sich interessiert, gibt jedoch noch keine feste Zusage.

Herr Bonholm von der Steuerbehörde wendet sich ebenfalls an Alina und möchte ihr ebenfalls ein Geschäft vorschlagen. Wir sollen jemanden „verschwinden lassen“ der belastendes Material gegen ihn in der Hand hält. Im Gegenzug würde er ebenfalls bei der Freisetzung der Devi unterstützen.

Frau Kleber (die Anwältin) kommt auf mich zu und bittet mich um Hilfe bei einem ihrer Fälle. Es soll sich um Versicherungsbetrug handeln und ich soll die Gegenseite dazu „ermuntern“ ihre Position aufzugeben. Angeblich soll es sich bei diesem Verhandlungspartner um einen Christen handeln und somit bin ich gerufen meinem Glaubensbruder beizustehen. Ich werde mir diese Sache einmal genauer anschauen.

Auf Petrov geht Frau Hermanns (Martha) zu und macht ihm ein unmoralisches Angebot. Sie hat von seiner Ausdauer beim Liebesspiel gehört und möchte selbst Zeuge davon werden. Trotz seiner Entmannung durch Alina vor ein paar Wochen geht Petrov auf den Handel ein. Er frägt Herr Steiner nach einem plastischen Chirurgen und lässt sich sogleich von seinem Chauffeur zu diesem Arzt bringen. Von diesem lässt er sich einen neuen Penis anbringen und holt sich die Bestätigung ein, dass er diesen einsetzen kann, sobald die örtliche Betäubung nachlässt. Anschließend lässt er sich direkt zum Apartment von Frau Hermanns bringen.

Alle diese Prominenten übergeben uns jeweils eine Visitenkarte um sie kontaktieren zu können.

In diesem Sinne, lasst die Spiele beginnen!

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Russisch Roulette

Volle Kraft voraus! Wir müssen hier weg, ehe die von der Leine gelassenen NSU Schlachtschiffe diesen kleinen Kreuzfahrer Schlitten zerfetzen. Ajit reißt sich aus dem Sitz los und springt zur Sensorenkonsole. „Ein Invasionsschiff kommt auf uns zu! Kennung Tolstoi. Sie haben Raketen abschussbereit. Petrov, schnapp dir die Verteidigungskonsole und schieß auf alles, was sich schnell nähert! Michiru, versuch du, ob du mit dem Computer dort drüben eine Verbindung aufbauen kannst.“ Der Pilot der Inquisitoren fällt aus und übergibt sich elendig. Galvarez (der Anführer der Inquisitoren, sitzt an der Gefechtskontrolle) ruft leicht nervös: „Wir brauchen einen Piloten!“ „Pankrati, wir brauchen dich!“ Der kleine Mann springt eilig auf den vakanten Sitz und scheint begeistert, endlich wieder im freien Raum etwas fliegen zu dürfen: „Ich hab einen Plan, wir fliegen direkt auf die Brücke der Tolstoi zu und schießen ihnen ins Auge!“ Ajit stellt fest, dass Pankrati den wendigen Zerstörer beschleunigt und dabei um die eigene Achse drehen lässt. „Nein Pankrati! Das Rotationsmanöver, ist gut, aber nicht auf das Schlachtschiff zu! Ausweichen, wir brauchen Abstand!“ Für eine Planänderung bleibt zu wenig Zeit. Michiru, die sich Ajits Anweisung widersetzt, feuert eine Rakete ab, um Pankratis Vorhaben zu unterstützen. Die Raketen der Malificarum zerplatzen auf der Hülle, ohne das NSU Schlachtschiff zu beeindrucken. „Pankrati, Kurs setzen auf folgende Koordinaten! Jetzt!“ Ruft Ajit über die Schulter. Die Malificarum reißt knapp vor Kollision herum und rast mit FTL4 auf ein unbekanntes Objekt außerhalb des Schlachtfeldes zu. „Leute, das ist die Amrita!“ johlt Ajit. Die Tolstoi lässt nicht locker und liefert sich weiter ein Gefecht mit der Malificarum. Eine Salve von 3 tödlichen Raketen rauscht in eine schwache Stelle der Tolstoi und in einem atemberaubenden Schauspiel kracht das Schiff auseinander. Weitere Schiffe visieren die Malificarum an, um die mächtige Gefahr auszuschalten, die wir offenbar plötzlich darstellen. Gekonnt docken wir blitzschnell an der Devi Amrita an. Die Systeme sind heruntergefahren, die Lebenszeichen sind schwach. Die Crew liegt im Kälteschlaf. Die Inquisition verabschiedet uns und dankt für die Hilfe in einer wegweisenden Zeit für das Kreuzfahrervolk. Sie lassen uns mit der Bibel gehen und docken ab. Ajit sendet die Crew auf alle wichtigen Posten. Die Maschinen werden hochgefahren und ein hochgefährlicher Kaltstart des FTL wird initiiert. Ein Schiff namens Bruder Istvan ruft uns. Juri ist am anderen Ende und tobt mit hochrotem Kopf. Er schreit Petrovs Namen und schwört, ihn zu jagen und zu töten. Er schimpft ihn einen Verräter. Photonentorpedos lassen den Annäherungsalarm schreien. Bartholomäus erweist sich als Naturtalent an den Geschützen und Petrov weiß ohnehin, wie der Hase läuft. Die Torpedos werden aufgehalten, die Amrita springt. Kurze Verschnaufpause, erneuter Sprung, diesmal in Richtung Sol System. Dadurch sollten eventuelle Verfolger abgehängt werden. Die Obun Crew wird aus dem Schlaf geweckt und es gibt ein liebevolles Wiedersehen. Ajit beteuert, dass er stolz auf Ihre Tapferkeit und ihr durchdachtes Handeln ist. Er beginnt damit, 4-Augen-Gespräche mit allen zu führen. Sein Anliegen: Die Mannschaft benötigt dringend klare Strukturen. Jedem muss klar sein, wo er hin gehört und wer für schwere Entscheidungen zu Rate gezogen werden muss. Ajit plant, die Mannschaft in 4 Abteilungen zu organisieren und bietet ausgewählten Experten Führungspositionen an. Die Neuerungen kommen in der Crew sehr gut an. Nachdem die Führungskräfte ihre Rollen angenommen haben finden Bewerbungsgespräche mit den Rama-Shanis statt. Der einzige „Untergebene“ Mitarbeiter, der kein ordentliches Bewerbungsgespräch führt, ist Petrov. Leider eskalierte die Situation ein wenig, als zur Sprache kam, dass Petrov eindeutig etwas damit zu tun hatte, dass Juri mit einem gigantischen Schlachtschiff angerückt ist und gezielt nach dem Leben von Petrov trachtete. Petrov reagiert auf dieses Thema sehr devensiv. Er nuschelt betroffen vor sich hin und geht jeder Frage mit nichtssagenden Ausflüchten aus dem Weg. Bartholomäus stellt ihn direkt zur Rede und möchte wissen, ob ihm klar ist, dass er offensichtlich die Völker der beiden Männer in einen blutigen Krieg gestürzt hat. Pankrati schimpft ihn einen feigen Spion von Juri und schlägt vor, er solle sich umbringen. Mishiru hingegen hält es für sicherer, ihn direkt aus einer Luftschleuse zu befördern. Ajit beendet die Hexenjagd und fordert Petrov dazu auf, wie ein Soldat zu handeln. Er soll Bartholomäus ehrlich ins Gesicht blicken und ihm versprechen, Bartholomäus die Wahrheit zu berichten. Die Wahrheit darüber, weshalb Juri diesen Krieg begonnen hat. Sofern er die Wahrheit noch nicht kennt, solle er sie in Erfahrung bringen und ehrlich bericht erstatten. Petrov weigert sich und versucht den Raum zu verlassen. Daraufhin lässt Ajit ihn in den Arest werfen. Vor der Verkündung der neuen Unternehmensstruktur auf der ersten Betriebsversammlung der Amrita Unity Raumfahrtsgesellschaft hat Petrov die Zelle nicht mehr verlassen. Auf besagter Versammlung der Crew wird die Firmenorganisation von Ajit verlesen.

In der Zwischenzeit ist das Schiff auf Sol angekommen. Von Lunar wird umgehend ein Zollinspektor zu uns gesendet. Wir dürfen (mal wieder) haarsträubende Bürokratie über uns ergehen lassen. Nebenbei beobachten Pankrati und Mishiru das Fernsehen der Allianz. Es läuft eine trashige Retro-Serie: The Treasure Hunters. Mit verwackelter Kamera werden Actionszenen gezeigt, die von einem japanischen Kommentator begleitet werden, der ein Publikum dazu anheizt, zu jubeln, wenn einer der Helden waaghalsige Sprünge überlebt. Die Szene wirkt verstörend vertraut… Nach einem ruppigen Schnitt beendet der Kommentator die Folge, eine treibende Musik ertönt und die Helden werden nacheinander ikonisch dargestellt. Mishiru starrt Bauklötze! Diese Helden in Großaufnahme sind Ajit, Petrov, Bartholomäus, Alina und Pankrati! Diese ganze Mission wurde aufgezeichnet! Auf den Aufzeichnungen war Mishiru nicht zu sehen, ist sie eine Kamera auf zwei Beinen?! Pankrati bestätigt nach kurzer Analyse: „Wahnsinn, du sendest ja wie ein Weihnachtsbaum! Videodaten. Live in 4k! Beeindruckend.“ Jetzt wird auch allen klar, was der Zollinspektor damit meinte, als er fragte, ob wir Cosplayer mit Kostümen wären. Wir sind fucking Fernsehstars! Mishiru stellt Nachforschungen im lokalen Internet an. Wir sind richtig populär mit allem Drum und Dran! Fanclubs, Merchandising und Cosplay! Alles spielt Geld in die Taschen der Taina Entertainment Gruppe! Mishirus Vater macht ordentlich Geld mit unseren Abenteuern, noch bevor wir seine Aufgabe erfüllt haben. Leider genial!

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Einmal Massaker zum Hauptgang bitte...

Oberst Pankrati saß auf dem Tisch, vor ihm sein Hörsaal. Er schaute in die Reihen, nahm einen Schluck Kaffee mit Geschmack und sagte dann:

Inquisitoren waren schon damals immer eine imposante Erscheinung. Vor allem wenn man nur knapp 1,40 Meter groß ist. Als er uns zu einem Gespräch in sein Quartier … bat … enthüllte er uns seine Theorien. Der Onkel von Barthi , Alistair und Giovanni wollen wohl die Kreuzfahrer reformieren. Dazu müssen natürlich einige Leute sterben, und eben dieser Anschlag soll beim großen Bankett stattfinden. Dies wollen sie tun indem sie Klon Krieger einsetzen. Diese, bzw. die Technik dazu, hat Giovanni aus einer Helix Station erobert.

Der Plan des Inquisitors ist das wir vorbereitet ins Bankett gehen um dann zurück schlagen zu können. Was ein grandioser Plan. Gut das wir Barthi oder unsere Hohlbratze dabei hatten.

Wir berieten uns lange um uns einen Plan zurecht zu legen, aber wir schafften es nicht irgend etwas zu tun was uns zu einem Vorteil gereichen würde. Mischiru und ich, eben jener Roboter zu dem ich lange eine Beziehung hatte, erkundeten das Flugfeld und alle Schiffe. Von den Inquisitoren erhielten wir auch einen Plan aller Schiffe in der Station. Doch wie gesagt, das brachte uns alles nichts.

Und so gingen wir in den Saal, ich konnte nichts essen. Sie hatten leider auch kein Vodka.

Nach dem Festmahl hielt Alistair dann an der Bibel eine Rede. Plötzlich flackerte er und verschwand, dann wurde es Dunkel. Dann erfolgte der Angriff, in etwa so wie Petrov es vorhergesagt hatte. Es war eine sehr blutige Geschichte, vor allem weil es Dunkel war. Eigentlich sah es schon sehr schlecht aus, aber zum Glück gab es dann eine Invasion durch NSU Landetruppen. Dank der Genossen haben wir dann gewonnen.

Wie es dann weiter geht, das vielleicht Morgen…

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Christliche nächstenliebe !
Spielrunde 20 !

Der Festsaal wird vorbereitet für die große Siegesfeier in der Mitte liegt das “heilige Buch” (ca. DIN A3 aus Pergament). Mishiro kann auf der aufgeschlagenen Seite eine Geschichte über Janus dem König des hl. röm. Reiches lesen, der darin die Feinde der Kirche zum Festmahl bittet um sie dort zu töten. Janus ist ein großer Verfechter der Kirche aber auch ein hinterhältiger Mörder daher der Ausspruch Janus_coin.png„Zweigesichtiger Janus“.

Am anderen Ende der Halle sehen wir aus dem Augenwinkel wie Matthäus mit schnellen Schritten auf einen sichtlich angespannten Torzetta zusteuert und ihm einen Zettel zusteckt. Wir beschließen daher diesem zu folgen. Der fährt auf die Ausbildungsebene wo unsere Verfolgung endet, denn die Wachen Alestairs hindern uns daran diese Ebene zu betreten. Enttäuscht betreten wir den Lift und sehen beim hochfahren durch Zufall den Zettel auf dem Boden liegen. Anscheinend war Torzetta so nervös und hektisch, dass er nicht in der Lage war diesen richtig in seine Tasche zu schieben. Wir haben zwei Minuten zeit uns alles zu merken was auf diesem verdammten Papier steht. Daraufhin wird das stück Papier wieder zurückgelegt und wir begeben uns in unser Quartier.

Auf dem Weg dorthin fängt uns allerdings Galvarez ab. Eingeladen in sein Domizil an der Backbordseite beobachte ich wie er seinen Türcode eingibt, der allerdings nicht deckungsgleich mit dem auf dem Zettel ist. Es stellt sich im Gespräch heraus, dass Galvarez belastende Indizien und Beweise gegen Alestair sucht. Denn er hält es für lästerlich, dass hier die meisten Alestair anbeten und er bezichtigt ihn dessweiteren überhaupt keine Truppen auszuheben. Kurz nach unserer Verabschiedung kriegt Mishiro noch mit wie Mattäus der an der Tür klopft und zu Galvarez sagt „…deinen Namen in die Geschichte schreiben … rate dir noch einmal ernsthaft darüber nachzudenken …. auf wiedersehen Herr Ordenskommandant".
Da läuft etwas sehr seltsames meiner Meinung nach, erst sehe ich einen Mord, begangen von hinterhältigen gewöhnlichen Soldaten an hochrangigen Persönlichkeiten und jetzt stellt sich heraus, dass hier keiner keinem über den Weg traut. Wenn diese Situation eskaliert werden verdammt viele Köpfe rollen und da mir mein Bunter Gefährtenhaufen so langsam doch irgendwie ans Herz gewachsen ist, sollten wir dann nicht mehr hier sein. Aber es gibt ja noch diese verdammte Bibel dieses verfickte Buch ohne das ich auf keinen Fall hier weggehen kann.
An dem auf der Karte markierten Habitat klingeln wir und es wird von einem Diener St. Claire`s geöffnet. Dieses Habitat wir von St. Claire (der Nichte Alestair`s) bewohnt. Der Code, so finde ich nach kurzer Zeit heraus, passt zu dem Dienstboteneingang. Was wird hier gespielt mein Kopf spielt viele mögliche Szenarien durch aber uns fehlt einfach noch das entscheidende Puzzlestück. Schon wieder klopft es an unserer Tür. Hironymous Wagner legt uns sehr nahe jetzt abzureisen. Dafür hat er reichlich aufdecken lassen um uns zu stärken vor der anstrengenden Reise die wir sofort antretet müssen. Alina verführt gekonnt die beiden verbleibenden Diener zum Wein. Kurz darauf liegen diese hübsch gefesselt und betäubt in der Küche.
Mishiro verwandelt sich in einen der beiden. Der Plan ist, dass Mishiro (in Verwandlung) zu Saint Claire geht und sie davon überzeugt, dass wir dringend mit Alestair sprechen müssen. Dazu bekommt sie um zu beweisen, dass sie im Auftrag der Wagners unterwegs ist eine versiegelte Botschaft von Bartolomäus mit. Mishiro nähert sich langsam dem Habitat Saint. Claires und vernimmt Kampfeslärm. Versteckt kann sie beobachten wie Torzetta`s Männer die Wachen töten und die Nichte als Geisel entführen. Aufgeflogen kann sich Mishiro gerade noch vor den schwer bewaffneten Männern in den Festsaal retten. Jetzt als Kellner kann Mishiro beim Weineingießen hören wie Hauser, Giovanni frägt „…können Sie die Kontrolle darüber garantieren…“
Torzetta betritt nun ebenfalls den Saal mit zweien seiner Männer die sich suchend umsehen. Eine Flucht oder Versteckmöglichkeit suchend erblickt Mishiro an einem der Festtische William Stuard.

Gleichzeitig wird Hironymous noch einmal, in unserem Habitat, vorstellig um uns nach dem Henkersmahl nun endgültig zur Abreise zu drängen. Bartolomäus legt jetzt alles offen und Berichtet von unseren Beobachtungen. Hyronimous wiegelt ab und berichtet das gemunkelt wird, dass Torzetta und Saint Clair eine Affäre haben und Claire aufgrund der dadurch entstandenen Schwangerschaft vor dem Feste noch abreisen will. Er persönlich glaubt jedoch, dass Alestair seine Nichte loswerden will bevor das große Gemetzel zwischen den Wagner`s und den Stuard`s bzw. all den anderen losgeht.

Mishiro übergibt unterdessen die Botschaft mit dem Wagnersiegel an William Stuard. Er reagiert ohne sie zu lesen äußerst gereizt und brüllt durch den Saal „Wenn ein Wagner etwas von mir will soll er gefälligst persönlich kommen und nicht irgendwelche Diener schicken …..“ Aber unsere Mishiro nervt so lange weiter bis der jetzt richtig entzürrnte Stuard sie von zwei Wachen abführen lässt, die sie zu uns zurück bringen sollen. Um die doch recht kräftigen Wachen nicht zu beleidigen bietet der Roboter an doch selbst zu laufen. Ziemlich schlau eingefädelt von unserer Mishiro aber auch viel Glück gehabt, die Dame, genau den richtigen angesprochen zu haben.
Schon wieder kommt Hyronimous, der wohl einsehen muss, dass Samthandschuhe bei unserer Truppe keinerlei erfolge zeigen. Diesmal ist er noch gereizter aber auch gesprächiger. Seinen Worten nach bereiten sich die Parteien schon lange auf einen Umsturz vor und es geht nur noch um letzte Bündnisse. Bisher stehen die „Wagners + Stuards“ gegen „Die Inquisition + Torzettas + Alestair“. Und der Krieg der Fraktionen soll bald beginnen möglicherweise bereits während oder kurz nach dem Fest.
Unsere Truppe entscheidet nun gegen jede Vernunft und Logik, dass Rückzug nun doch die beste Wahl ist. Diese verdammten Trottel wenn die wüssten wie wichtig dieses Buch doch für unser aller überleben ist. Hiyonimous verspricht zwar im Falle eines Sieges der Wagner Gang uns das Buch zu schicken aber allein darauf dürfen wir uns nicht verlassen. Alle machen sich abreise fertig um das Schiff zu besteigen das Hyronimous unserem Bartholomäus geschenkt hat.

Kurz vor dem Aufbruch gehe ich im Wissen um die Ausweglosigkeit meiner Lage ins Badezimmer …….Inhalt wird Nachträglich eingefügt……. und sinke bewusstlos nieder.

Diese verdammten Kopfschmerzen Haben mich ausgenockt wenn ich das gewusst hätte…. Meine Begleiter schleppen mich mit zum Hangar den wir nie erreichen, weil die Inquisition auftaucht unsere Wachen tötet und uns gefangen nimmt.

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Back on Track
Wieder im All

Die Kämpfe beginnen.
Wir schlagen uns zuerst sehr gut, Alina gewinnt ihren Kampf glamourös, ich habe etwas mehr Mühe im KAmpf der Geister gegen einen Mann mit einem antiken Schreibgerät das sich ursprünglich an einem Vogel befand. Petrov macht sich wieder zur Legende als er den kleinwüchsigen Kämpfer und seinen riesigen tollwütigen Löwen scheinbar leicht besiegt. Dass es so gut läuft für uns hatte selbst ich nicht ausgerechnet und die Gewinne unserer Wetten sind höchst erfreulich. Natürlich gehen sie ans Haus der Tränen. Natürlich gehe ich davon aus, dass Alina etwas für uns abzwackt.
Als der Kampf Onga Kush der Schlachter gegen Varus den Medicus ausgerufen wird wünschen wir Varus Glück gegen den mächtigen Gegner, aber jeder glaubt insgeheim, dass die Überlegenheit seiner Helix-Gene ihn unbesiegbar macht. Nur mit Lederschurz bekleidet und eingeölt sieht er immerhin aus wie die Statuen in Vulcanus Labyrinth… doch schneller als man ihm bei seiner Größe zugetraut hätte schwingt der Schlachter Onga Kush sein riesiges Beil – und spaltet unseren Medicus mit einem gewaltigen Hieb.
Die Reaktionen sind interessant: Petrov schreit und flucht (ich habe aber das Gefühl er trauert mehr um den neuen Penis, den Varus ihm generieren wollte), Ajit steht unter Schock und ist bleich und still, Alina scheint mehr übberrascht als betroffen, auch wenn sie die sozial erforderlichen “oh nein schade schade” Geräusche macht…
Man bringt uns Varus geschundenen Leichnam und Ajit nimmt das Helix Amulett an sich, um es Varus Hinterbliebenen zu überbringen. Das führt zu einer Diskussion in der uns klar wird, wie wenig wir über unseren toten Kollegen und seine Kultur wissen: sollten wir seinen Körper verbrennen, ins All pusten, vergraben, mumifizieren? Was sind die richtigen Riten, wem sollen wir sein Amulett bringen, wo lebt seine Familie? Haben Helix überhaupt “Familie”?

Es folgt ein Kampf Ajit gegen Ehir den Wind vom Haus des Schweisses. Ich mache mir Sorgen und verschiesse einen Giftpfeil, der sich aber als überflüssig herausstellt weil Ajit diesen Vogel mit einem gutgezielten Schuss vom Himmel holt. Oi verliert gegen Nimod Narbenkopf, unsere gekauften Mitstreiter gehen allesamt unter. Selbst Tasha die Schweinewürgerin wird passenderweise von Marik dem würger erwürgt. Am Ende der Tarierungskämpfe stehen wir als Sieger da und unser Wettgewinn beträgt stolze 8000 (!) Schekel. Ajit lässt unseren Gaius Aurelius Varus so luftdicht verpacken wie es der unterentwickelten Technik möglich ist (selbst mit Küchenfolie aus der Amrita hätte ich das besser hingekriegt…) Wir müssen noch die Spuren unserer illegalen Wetten beseitigen.
Petrov und Alina verfolgen Yasim die Ratte, unseren Mittelsmann. Ihre Diskretion lässt zu Wünschen übrig, wer weiß warum Alina erst ein Messer wirft, und dann einen Giftpfeil verschießt… so gibt es in der Seitengasse etwas Aufruhr und Geschrei aber Yasim stirbt bevor er reden kann und wir machen uns unbemerkt davon. Im Haus der Tränen erwartet und seine Badewanne und ein Festmahl, aber die Stimmung bleibt gedrückt. Als uns die große Cassandra samt ihrer Leibgarde besucht und eine ehrenvolle Bestattung für Varus verspricht kann endlich auch Ajit wieder lächeln. Außerdem empfiehlt sie uns im Labyrinth zu anderen Mitteln zu greifen – also nicht zu schummeln. Es hat wohl noch nie jemand überlebt dort Gift verwendet zu haben, der Hauch ist erbarmungslos.

Am nächsten Morgen werden wir früh geweckt, packen unsere karge Habe und werden in einem feierlichen Umzug durchs ganze Viertel bis zu den Toren des Labyrinths geführt. Jedes Viertel hat sein eigenes Tor, weshalb wir nicht wissen wann wir auf die Kämpfer der anderen Häuser treffen werden. Das Labyrinth selbst ist eine Totenstadt, sieht aus wie der Rest dieser Siedlung nur ohne jede Spur von Leben. Keine Menschen, keine Tiere, keine Farben, Geräusche, nichts. Wir arbeiten usn vorsichtig vor und schon bald kommen wir an einer Kreuzung an, die nicht anders aussieht als viele zuvor. Aber hier hört Petrov Schritte und gibt Anweisung sich in den Gebäuden zu verstecken. Ajit und ich als Schützen suchen uns eine erhöhte Position auf einer Balkontreppe. Alina hört wieder nur die Hälfte und sucht Deckung hinter einem Wagen, während Wagner so offensichtlich auf eine Tür zurennt, dass die Trupps vom Haus der Schweisses und Blutes, die aus 2 Richtungen auf die Kreuzung zukommen ihn sofort entdecken. Lonegar der Ausweider zielt aufreizend langsam und durchbohrt Wagners Oberarm mit einem perfekten Schuss. Wie eine Katze, die mit der Beute spielen will, wie leichtsinnig. Zum Glück für Wagner sehen sich die beiden Trups nun und verwickeln sich in Nahkämpfe.
Das gibt Wagner Zeit um in die Strasse wegzulaufen, in der wir uns versteckt halten. So lockt er 2 Kämpfer des Blutes in unseren Hinterhalt. Ich nutze mein Gewicht, springe vom 1. Stock auf Urok Schädelknack und zermalme ihn. Ajit wird mit dem Bogen immer besser, er erschießtt Knax aus der sicheren Deckung heraus.

Alina erstaunt uns alle, als sie aus ihrer Deckung heraus auf Onga Kush zu sprintet und ihn ohrfeigt. Gerade als ich denke, die hat ihr Todesurteil geschrieben, ruft sie: “Er wagt es Gift mit ins Labyrinth zu nehmen!” und tatsächlich rinnt Onga Kush eine grüne Substanz die Wange herab. Er kann gerade noch erstaunt gucken, da erlaben wir “den Hauch” als sirrendes Sägeblatt, das von den Dächern auf ihn zu fliegt und ihn enthauptet. So hat Alina unseren Medicus gerächt. Leider steht sie nun allein in vor einer Traube aus Kämpfern, der mit den Ketten prügelt brutal auf sie ein und zerfetzt ihr den rechten Nippel… sie hätte vielleicht etwas wählen sollen, das mehr Schutz bietet als seidene Bauchtanzkleidung.
Racheengel Ajit rettet sie mit einem Kopfschuss vor dem Kettenkämpfer.
Petrov hatte sich in einem Töpferladen direkt an der Ecke versteckt, in den jetzt der verletze Lonegal rückwärts hineintaumelt um Schutz vor dem Scharmützel zu suchen. Ihn von hinten zu erschlagen ist fast schon zu leicht.

Der Kampf ist vorüber und im Gegensatz zu den anderen stehen wir alle noch. Im Hochgefühl der Überlebenden betreten wir den Mittelpunkt des Labyrinths, den Tempel der Regularia durch einen hohen, imposanten Torbogen mit 2 riesigen Feuerschalen zu seinen Seiten. Dazu müssen wir einen schimmernden Schleier aus Licht durchschreiten, ein Hologramm und das erste Stückchen Elektronik das ich hier sehe. Oh tut der Anblick gut, ich könnte die Marine-hymne singen vor Glück! Hinter dem Hologramm befindet sich ein Orbitallift und wir sind endlich runter von diesem staubigen Drecksplaneten! Mit diesem Gedanken gibt es plötzlich einen Blitz und Pankrati entschlüpft meiner Festplatte und steht nackt und winzig mit uns im Lift. Ich kann dem Affekt nicht widerstehen und ohrfeige ihn kräftig. Zum Glück wird mein Vater von solchen Ausbrüchen nie erfahren .
Aber was schleicht sich dieser Virus von einem Mensch auch in mein System ein! Fraglich ob der überhaupt ein Mensch ist! Vater wird sich dafür sicher interessieren…
Zumindest Ajit ist überglücklich seinen verloren geglaubten “Bruder” wieder zu haben.

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die glorreichen Gladiatoren der Tränen

Welche Kämpfer werden für das Haus der Tränen in die Tarrierungskämpfe gehen? Die Ehre der Entscheidung liegt bei uns. Mishiru scheint sehr zuversichtlich zu sein, über die Kämpfe in den Orbit zu gelangen. Ajit und Bartholomäus führen ein längeres Streitgespräch. Ajit sieht auf jeden Fall ein viel zu großes Risiko von Verlusten wenn darauf hingearbeitet wird, alle 5 Endkampfteilnehmer des Hauses zu stellen. Bartholomäus sprach davon, dass er sehr gerne an der Seite von Ajit kämpfen würde und ihm vertraut. Mishiru versucht Ajit ein schlechtes Gewissen zu machen, da er nicht für seine Mutter und ihre Kinder da sein kann. Alina verlangt von Ajit, dass er sich darum kümmert, dass alle den Planeten verlassen können. Aller Einflüsse zum Trotz bleibt Ajit stur. Pankrati halten alle für zu schwach, um die Kämpfe überleben zu können und Ajit lässt ihn nicht zurück. Der kleine Mann beteuert, dass er es schaffen kann und pralt irrational herum. Er vermutet, dass er auf einer Art „Elektro-Entzug“ ist. Mishiru bietet an, er könne sich ja „mal einstöpseln“. In seinem Delirium fasst Pankrati das etwas extrem auf. Er packt sich ein Messer und rammt es in Mishirus Unterarm. Einen Augenblick später ist Pankrati verschwunden und nur ein kleiner Schwall Rauch steigt aus Mishirus Arm auf. Sie scheint nach diesem Eindringen noch sie selbst zu sein, aber ihre Aussprache hat sich komplett gewandelt. Ihr Wortschatz und Akzent sind genau die von Pankrati. Ihr scheint es trotz allem gut zu gehen. Demnach ist Ajit schnell daran interessiert, also doch als Kämpfer eingesetzt zu werden. Fatima arrangiert, dass unser Budget uns übergeben wird. Alina nimmt etwas Gold an sich, um die restlichen 10 Kämpfer mit Ausrüstung zu kaufen und noch ein paar Fäden im Hintergrund zu ziehen.

Am nächsten Morgen machen sich Mishikrati, Alina, Petrov, Bartolomäus und Ajit auf, um den Waffenmeister der Tränen aufzusuchen. Mit einem kleinen Teil des Goldes können wir uns verschiedene Ausrüstungen aneignen. Um für unsere Zwecke passende Kämpfer zu finden treffen wir Raskal, er kennt Yasim die Ratte. Er führt uns in den Stadtteil der Morgenröte in den tropfenden Weinschlauch. Gegen großzügige Entlohnung zeigt man uns Yasim. Bartholomäus schlägt ihm ein Geschäft vor. Für 5 % Gewinnbeteiligung verlangen wir, dass Yasmin unser Geld exakt so in die Wetten einsetzt, wie wir es verlangen. Der Ursprung der Wetten muss geheim bleiben. Yasmin ist begeistert und war fasziniert, dass wir an den Kämpfen für das Haus der Tränen teilnehmen. Über die anderen Kämpfer konnte er uns ein paar grobe Informationen geben.
An den Kämpfen werden laut Yasmin teilnehmen:

Haus des Blutes
Lonegal der Ausweider (Jagdmesser und Bogen)
Urok Schädelknack (Faust)
Nimott Narbenkopf (Ketten)
Aigal der Schöne (unbekannt)
Nodan vom Felsen (Steine)
Nifansahul (Drahtseil)
Olaf der Schläfer (Hammer)
Unkahul das Ungeheuer (eiserner Kiefer)
Knacks (Faust)

Haus des Schweißes
Marik der Würger (Tuch)
Ongar Kusch (diverse Waffen)
Ufasar der Löwe (Katze)
Oi (unbekannt)
Leandar Levitikus Lachais (Faust)
E’ir der Wind (Faust)
Isok von den langen Messern (Messer)
Anagar der Axtkämpfer (Axt)
Numak Fachun (Faust)
Nakalschar die Üppige (Faust)

Wir machen uns daran, den Stadtteil des Schweißes zu besuchen. In der sogenannten Fleischerei wird in irrsinnigen Massen und widerwärtigen Bedingungen geschlachtet. Ein widerwärtiges riesiges Monster, das hier gerade dabei ist, zu schlachten. Er ist einer der Kämpfer dieses Hauses. Alina verhandelt mit diesem Monster um einen hervorragenden Kämpfer. Nachdem wir selbst eine miese Figur abgegeben haben und Alina insbesondere Petrov komplett lächerlich gemacht hat, kaufen wir eine beeindruckende Kämpferin für sehr viel Gold. Ihr Name lautet Yatasha Nar.

Wir reisen in den nächsten Stadtteil und drücken uns durch vollgestopfte Straßen. Dieben fallen wir natürlich sofort auf. Bartolomäus trifft es sehr hart denn ihm wird ein unbezahlbarer Adelsdolch gestohlen. Wir gelangen zur roten Kaserne im Stadtteil des Blutes. Hier kaufen wir Schucksch, der auch einen ordentlichen Preis ausmachte.

Nächste Station ist der derbe Sklavenmarkt. Hier füllen wir den Bedarf mit günstiger bildungsferner Ware auf.

Zurück im Stadtteil der Tränen besuchen wir den Alchemisten. Wir bestellen verschiedene Gifte und “Sternpulver“ auf Rechnung des Waffenmeisters.

Wir richten unsere gekauften Sklaven bunt und beeindruckend her und sorgen für Waffen mit besonderen optischen Vorzügen.

Bei Yasim erfahren wir kurz darauf, dass die ganze Stadt uns für Engel hält mit magischen Kräften. Die Wettquoten bewegen sich ein bisschen in die falsche Richtung.

Vor Eröffnung der Kämpfe fahren die 30 Teilnehmer in einer pompösen Parade durch die Stadt. Als Krönung der Parade darf jeder Kämpfer einen (oder mehr) todgeweihten Sklaven mit seiner favorisierten Waffe hinrichten und die Menge beeindrucken. Der irrwitzige Ruf als Engel, den wir uns eingefangen haben lässt uns ungewollt zu Lieblingen des Publikums werden. Der Aplaus ist groß.

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Viva la Revolution
Als Spielball des versklavenden Pöbels

Wir befinden uns in einer Zwickmühle. Als Michiru, Ajid und Gaius von den Verhandlungen mit Gestoh-Len zurückkehren scheinen sie plötzlich Gewissensbisse zu haben, diesen für ihre Pläne über die Klinge springen zu lassen. Er stellte sich wohl als Gutmensch heraus, der verwitwete Frauen und verwaiste Kinder aufnimmt, um sie vor den Klauen Einars zu retten. Leider wurden meine Kameraden bei ihrem Trip zu den Räubern von Einars Leuten bespitzelt und somit weiß dieser nun auch wo das Versteck ist. Im Morgengrauen wollen sie sich mit uns aufmachen um den Banditen endgültig den Rest zu geben. Damit hätten wir ein Stein im Brette Einars und er müsste letztlich seine Dungos an das Haus der Tränen verkaufen, was ja unser erklärtes Ziel ist. Doch vor allem Ajid und Michiru sprechen sich vehement dagegen aus, Gestoh-Len so kaltblütig zu hintergehen und den Tyrannen Einar zu unterstützen. Wir diskutieren bis spät in den Abend, wie wir diese Tragödie noch zu einem guten Ende bringen können. Nach einer Weile formt sich dann auch eine Idee. Wie wäre es, wenn wir anstatt Gestoh-Len – Einar hintergehen, indem wir Gestoh von den baldigen Angriff erzählen und ihm so die Möglichkeit bieten, sich darauf vorzubereiten. Wenn die Falle zuschnappt würden wir Einar zusätzlich am Entkommen hindern und ihm in den Rücken fallen. Wenn Einar durch die Hand Gestoh´s fallen würde, wäre dieser nach dem hier geltenden Recht dessen rechtmäßiger Nachfolger. Er wäre uns und damit dem Haus der Tränen etwas schuldig und müsste ebenfalls den Handel mit unserem Haus priorisieren. Gesagt – getan. Ich mache mich gleich darauf mit Ajid zusammen auf den Weg zu den Banditen.

Nach einigen Stunden sind wir am Ziel und ich stehe Gestoh-Len Auge in Auge gegenüber. Ich erzähl ihm von Anfang an die Wahrheit, dass Einar sein Versteck nun kennt, was unsere Beweggründe sind und wie unser Plan lautet, ihn zum neuen Häuptling zu machen. Er wirft mir zunächst Verrat vor, da Einar dank uns nun seine Position kennt, aber ich kann ihn doch noch davon überzeugen, dass wir ALLES für ihn riskieren, nur weil wir denken, dass er der bessere Mensch und Häuptling als Einar ist. Er ringt mir sogar noch die Tatsache ab das er nach dieser Unternehmung uns gegenüber in einer Blutschuld stehen würde. Wer hatte nochmal behauptet dieser ehrlose, dreiste und engstirnige Tölpel sei gebildet??? Pha!!!

Gestoh möchte Einar auf dem Weg zum Banditenlager durch die bergauf führende enge Schlucht mit Wassermassen aus dem gesprengten Damm den Garaus machen. Als Vorwarnung sollen uns drei Vogelrufe dienen, damit wir uns noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Nachdem wir den Angriffsplan taktisch durchgegangen sind, machen Ajid und ich uns wieder auf den Rückweg, um noch rechtzeitig zum Morgengrauen zurück zu sein und kein Verdacht bei Einar zu wecken.

Kurz nachdem wir zurück sind machen sich Einar und seine Männer schon bereit für den Angriff. Uns erwartet beim Losreiten jedoch noch eine sehr unangenehme Überraschung. neben uns, Einar und seine Männer haben sich auch noch eine Mätresse vom Beuger und der Herr vom See dem Trupp angeschlossen. Den beiden wünschen wir natürlich nichts Böses jedoch könnte es sich bei der Flucht vor den Wassermassen als schwer erweisen, diese zu retten. In der Schlucht zum Banditenlager versuche ich die Mätresse noch vorzuwarnen, ohne ihr von unserem Plan zu erzählen, denn dann wäre sie vielleicht in Panik ausgebrochen.

Dann plötzlich ertönen die drei Vogelrufe und meine Kameraden und ich sehen uns gegenseitig entschlossen an. Doch noch etwas geschieht, von dem wir keine Ahnung hatten. Einige von Einars Männer beginnen sich gegenseitig anzugreifen und zu Töten und der Herr vom See geht auf Einar los. Total verwirrt stellen wir uns auf die Seite vom Herrn des Sees und ich versuche ihn im Kampf gegen Einar zu unterstützen. Dann ertönt jedoch der donnernde Knall vom Damm und die Wassermassen machen sich mit lautem Getöse auf den Weg, uns alle in Form einer feuchten Hölle zu verschlingen. Es bleiben nur wenige Sekunden für die Flucht in Sicherheit indem wir die seitlichen Wände der Schlucht hinaufklettern. Auf dem Weg zum Rand packe ich noch die Mätresse auf meine Schultern und mache mich hastig an den Aufstieg. Die gigantische Welle erreicht uns und fegt alle Männer von Einar und dem Herrn des Sees hinweg. Meine Kameraden haben es scheinbar mit Gottes Hilfe alle geschafft den Fluten zu entkommen. Aber auch Einar und Der Herr des Sees sind der Welle entgangen und kämpfen auf einem höher gelegenen Plateau weiter gegeneinander. Dann passiert wieder etwas Unerwartetes. Der Herr des Sees überwältigt Einar, doch anstatt den Todesstoß auszuführen, gibt er sein Messer an den neben ihm auftauchenden Gestoh weiter, der es schließlich zu Ende bringt. Komplett perplex im Angesicht dieser wirren Geschehnisse, reagiere ich nicht schnell genug als Gestoh auf mich zukommt und sein Messer in der Kehle der Mätresse versenkt, die noch immer über meine Schulter geworfen ist. Wütend schaue ich ihm in die Augen und verlange Stumm nach einer Erklärung dieses Zirkusses. Der Herr des Sees erklärt uns dann, das Gestoh sein Sohn sei und er unsere Finte um einige Kleinigkeiten erweitert hatte. Die Mätresse musste sterben, da diese als Zeuge gegen den Herrn und Gestoh zu gefährlich gewesen wäre. Uns jedoch will er am Leben lassen, unter der Bedingung, dass wir Yktan dem Beuger nicht berichten, das Gestoh der Sohn des Herrn des Sees ist. Gestoh wird darüber hinaus mit dem Haus der Tränen in Verhandlung über die Dungos gehen. Das alles war also nur ein Plan, um dem Haus der Tränen gegenüber eine bessere Verhandlungsposition zu haben.

Als wir Yktan dem Beuger gegenüberstehen und ihm von den Geschehnissen erzählen (außer von ein paar Kleinigkeiten) ist er letztlich doch zufrieden mit uns, da der Dungohandel nun ermöglicht wurde. Er schickt uns mit einer Karawane nach Eritrea, damit wir im Namen des Hauses der Tränen an dem dort stattfindenden Turnier der Wirrungen teilnehmen können. Dabei handelt es sich um einen Wettkampf zwischen den verschiedenen Adelshäusern Eritreas in dem die Teilnehmer bis zum Tod gegeneinander antreten.

Nach einer langen und beschwerlichen Reise erreichen wir schließlich Eritrea, das sich als gigantischer Schmelztiegel für menschlichen treiben herausstellt. Die Stadt hat die Form einer rieseigen roten Säule, die ebenso weit in den Himmel reicht, wie sie sich in den Boden frisst. In den Gassen ist es laut, heiß und dreckig und wir werden von allen Seiten begafft wie Vieh. Wenn ich doch nur meinen Status hier gültig machen könnte, dann wäre mir dieser ganze Schmutz erspart geblieben.

Als wir im Heiligtum des Hauses der Tränen ankommen, werden wir Casandra dem Familienoberhaupt vorgestellt. Sie erklärt uns unsere Rolle im Turnier der Wirrungen. Wir sollen zunächst in den „Tarrierungskämpfen“ in welchen es darum geht die Wettquoten für die Streiter der Häuser zu ermitteln möglichst viel Gewinn für das Haus der Tränen bei den Wetten erwirtschaften. Da es dem Haus jedoch verboten ist Wetten für die Tarrierungskämpfe und das Turnier selbst zu platzieren, müssen wir über einen Mittelsmann (Yasim die Ratte) agieren, der am Ende umgebracht werden muss, weil er zu viel weiß. Jedes Haus stellt circa 30 Kandidaten für die Tarrierungskämpfe und die verbleibenden 5-10 werden dann zu den Champions für das Turnier. Um den Gewinn für das Haus der Tränen zu maximieren (und selbst zu überleben) müssen wir also unsere Quote in den Tarrierungskämpfen stark reduzieren und gegen uns Wetten. Dafür müssen wir die restlichen Kandidaten für das Haus der Tränen so wählen, das sie sämtliche Kämpfe verlieren, denn freiwillig wird wohl keiner in den Tod gehen. Nur meine Kameraden und ich dürfen die Tarrierungskämpfe knapp gewinnen und gegen möglichst schwache Gegner antreten, damit die Quote trotzdem relativ niedrig bleibt. Im Turnier selbst Wetten wir dann auf uns und hoffen das wir gewinnen, andernfalls haben wir eh ein schwerwiegendes Problem. Wir würden als namenlose Verlierer vor Gott treten.

Sollte der Plan so aufgehen hätten wir vielleicht endlich die Möglichkeit vor Bischof Allistair zu treten und ich könnte endlich meine heilige Queste abschließen und endlich in meinen Stand zurückkehren. Außerdem könnte ich meinen Kameraden helfen einen Blick in das Heilige Buch zu erhaschen, um eine Teil meiner Ehrenschuld zu begleichen.

So viel Ungewissheit liegt vor uns und unser Schicksal liegt einmal mehr in den Händen der einzig wahren Gottheit. Da beruhigt es mich fast, wenigstens zu wissen, dass uns die nächsten Tage viel Blut und Schweiß im Sande der hiesigen Arenen abverlangen werden.

Kapitel VII Psalm 586 aus den Memoiren von Bartholomäus von Wagner

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Der Wadi in den Bergen !
Auf Dungos lässt sich reiten

Pankrati ist nach dem ausbrennen seiner Wunder immer noch schwer fiebrig jedoch schickt Ashid den herbeigerufenen Quasi (einen Heiler) wieder weg, da er dessen altmodischen Behandlungsmethoden nicht versteht. Weil Mishiro daraufhin unserer Sklavin ein Stück vom Gewand abreißt, zwecks eines Verbandes muss diese wohl sterben. Naja wenigstens ist der kleine notgeile Pankrati voll bedient als er von der nun nackten Sklavin mittel deren ehemaligen Kleidern verbunden wird.

„Der Herr des Sees“ allerdings scheint nicht allzu begeistert zu sein, dass der kompetenteste Heiler des Dorfes Quasi davongejagt wurde.

Zum essen sind wir an diesem Abend bei Rein (Bruder von Einer, dem Häuptling von Sahil), der uns an das Haus der Tränen verkauft hat.
Dabei erläutert er uns, dass das Essen vergiftet war und ist aber gleichzeitig, das Gegenmittel enthält, so dass es nicht tödlich ist, wenn man jeden Tag davon essen kann. Aber wenn man 3 Tage nichts davon bekommt es sehr wohl tödlich wirken kann.
Um weiterleben zu dürfen sollen wir zu Morgana (Bordellbesitzerin der Karawanserei) gehen, uns dort mit den Räubern treffen. Dafür erhalten wir Schäkel in Gold, Silber und Kupfer.

Roal meine Lieblingssklavin begleitet uns in die Fatma, die ein Zelt im arabischen Stil ist und durch 2 Wachen mit Schwertern bewacht wird. Im inneren wird derweil schon ein Dungo über offenem Feuer gebraten, die Shisha herumgereicht und allerhand Gewürzwein auf Sitzkissen oder am Boden liegend zu sich genommen.

Roal erkennt dann zwei Männer, die zu der gesuchten Räuberbande gehören. Jack und Atta erzählt sie wurden enteignet und wurden so zu Unfreien aber der große Geshto mit seinem Herz für Witwen und Weisen habe sich der beiden angenommen. Bevor wir wissen wie wir die beiden am besten ansprechen erkunden wir noch schnell die Umgebung. Roal gibt mir im Separee noch kurz einen Lapdance wobei Sie mich nach ein Paar Minuten für Schwul hält. Danach lege ich mich neben die beiden Räuber, die sich gerade massieren lassen, und genieße dabei selbst eine herrliche Massage von Roal. Ashid lässt sich auf der anderen Seite ebenfalls nieder wobei er von Alina durchgeknetet wird. Alina kann es wieder mal nicht lassen und macht sich durch lautes Common bemerkbar. Wir wechseln ein paar Worte mit den Räubern wobei sich bald herausstellt, dass die beiden das Bordell berauben wollen. Wenn wir dabei helfen dann würden sie uns zum Lager der Räuber führen. Unsere Profiunterhändlerin Alina scheitert wieder einmal kläglich mit Ihren Verhandlungsversuchen woraufhin die Gestörte, aber sehr Grazile, einen der Beiden mit einem Messer angreift. Zum Glück kann Roal die Situation gerade noch entspannen. Der Plan der beiden scheint mir völlig unausgegoren, zu dilletantisch und würde auch viel zu viel Aufmerksamkeit auf uns lenken, was wir in unserer derzeitigen Situation überhaupt nicht gebrauchen können. Ich kann die beiden davon überzeugen die Kasse, Kasse sein zu lassen und bezahle die beiden mittels 12 Schäkeln aus.

Die beiden stehen zu Ihrem Wort und wir reiten in Richtung des Räuberlagers mittels geliehener Dungos. Das Lager ist ein Wadi inmitten einer Bergkette. Die letzten Meter zu eben dieser Zeltstadt werden wir von 10 Reitern mit Gewehren und Krummsäbeln begleitet. Beim betreten der Zeltstadt begrüßt uns eine junger Mann (ca. 35 J.) gewandet mit einem schweren roten Kaftan und dazu passendem Turban. Er bittet uns einzutreten in das Zelt das augenscheinlich ein Lazarett ist. Dort liegen Männer, Frauen und Kinder. Wir bieten sofort unsere Hilfe bei der Heilung der Patienten an jedoch scheint auf diesem Planeten der Aberglaube noch die vorherrschende Religion zu sein, jedenfalls können diese Leute mit unseren fortschrittlichen Methoden überhaupt nichts anfangen. Verbrennt die Hexe, tötet sie und Jagd sie anschließend davon, in diesem Tenor waren die Reaktionen auf Mishiros plötzliche Gestaltwandlung mittels der Sie eigentlich die Fortschrittlichkeit unserer Technologien beweisen wollte. Im folgenden Gespräch stellt sich heraus, dass Gaius von einem Steinbrocken im All abstammt und an Jupiter glaubt. Alinas zuhause ist ein Wasserplanet und ihre Gebete richten sich an Aquarius. Barto verehrt natürlich den einzig wahren Gott. Aber alle folgenden Versuche die Räuber davon zu überzeugen, uns zu helfen, scheitern endgültig und wir sind froh überhaupt unverletzt davon reiten zu dürfen.

Wieder zuhause werden wir nochmal zu „Jictam dem Beuger“ geladen der uns noch einmal, mit Nachdruck, an unseren Auftrag, erinnert. Den Aufenthaltsort der Räuber verheimlichen wir. Bevor unsere Gruppe wieder hinaus gebeten wird erhalten wir ein Paket, dass wir mit grüßen von Fortuna, Einer übergeben sollen.
Das Haus vom See hat den Deal geändert und so sollen wir nun Einers Männer zum Wadi der Räuber führen und helfen diese zu vernichten. Der Inhalt des Paketes war ein falsches Halstuch von Geshto welches der „ Herr des Sees“ für Einer verpackt hat.

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Rückkehr in die Steinzeit
Sand in der Arschfurche

Irgendwann kam ich wieder zu mir. Wir waren tatsächlich abgestürzt. Ich hatte Kopfschmerzen wie es nicht mal der billigste Fusel Neu-Moskaus geschafft hatte. Doch trotz heftigen Nasenblutens war ich bei einem wenig Restverstand. Ajid ging es nicht so gut. Er war schwer am Kopf verletzt und nicht bei Verstand. Wir kamen auf die Idee ihn in seinen Multifunktionsanzug zu packen der ihn began zu heilen.

Petrov selber hat bei dem Absturz wohl was auf den Kopf bekommen. Die anderen bemerkten nicht was für eine hohle Frucht er eigentlich ist. Er sah Wasser am Horizont. Was aber letztendlich am Horizont war, waren Reiter die uns entgegen kamen. Prima. Jeder verstecke sich so gut er konnte und wir bereiteten einen Hinterhalt vor. Natürlich waren die Typen Feindselig. Ein Gesprächsversuch unseres Gottesmannes wurde mit einem Schlag auf seinen Hinterkopf beendet. Armer Bartholomäus von Wagner. Dann ging das los mit der wilden Ballerei. Ach ja, erwähnte ich das unsere Waffen nicht funktionierten wenn sie mit irgend einer Art von Technik die elektronisch war lief? Also war meine Laserpistole so nutzlos wie Petrovs Hirrn. Die Typen wurden jedoch recht schnell von uns niedergemacht. Ein guter Kampf.

Es waren wohl 10 bevor es losging, sie ritten auf eine Art Wollnashorn und waren zum Schutz vor der Hitze, erwähnte ich bereits die sengende Hitze, in wallende Gewänder gekleidet und hatten so affige Turbane auf die mich an die Dinger von Ajid erinnerten. Furchtbar. Sie schossen mit Musketen wie ich sie nur im Museum bewundern konnte damals….und sie hatten Krumsäbel dabei. Am Ende hatten wir einen leben gelassen. Alina selber verlor einen ihrer räudigen Nippel. Das brachte sie ziemlich in Rage. Sie ist so ein primitives billiges Flittchen, ich wunder mich warum sie nicht schon lange mit Petrov vögelt. Bei den Leichen selber fanden wir die Musketen und silberne Kreuze.

Ich selber wurde verwundet, und versuchte mir die Wunde auf Rat von irgendjemandem, wer kam eigentlich auf diese Scheiß Idee, meine Wunde selber auszubrennen und wurde dabei bewußtlos. Die anderen verhören in der Zwischenzeit den Überlebenden und lernen von ihm wie man die Wollnashörner reitet. Ich suche in der Zwischenzeit das Wasser, kann es aber nicht finden. Dann kommt ein Sandsturm auf und wir werden getrennt. Das ist aber wohl nicht unser einziges Problem, denn der Überlebende bringt uns dazu Richtung Gebirge zu reiten, und zwar sehr schnell. Unser Problem ist das die dritte Sonne am aufgehen ist, und wir merken wie die Hitze unerträglich wird. Gerade so noch erreichen wir das Gebirge und die schützenden kühlenden Täler.

Hier gibt es eine Wasserstelle, an der wir jedoch vom Vater des Überlebenden und seinem Stamm von hinterwäldlerischen Bajuffen gefangen genommen werden. Wir sollen auf dem hiesigen Markt verkauft werden. Wir Männer tragen nur noch einen Lendenschurz und die Frauen einen Sack. Erinnert mich daran das wenn ich noch einmal eine Atombombe besitze ich sie genau über diesem Tal abwerfen werde. Witzigerweise wurde Petrov fast erschossen weil er keinen Penis mehr hat, und wohl als Sklave keinen Wert mehr besitzt. Er ringt dafür mit einem von den Typen und gewinnt. Das rettet ihm die Haut.

Die Wagen bringen uns nach Sahil. Dort ist der Viehmarkt Naja, und wir als Sklaven sind nichts anderes. Zum Glück kann ich auf der Fahrt Wagners Arm reparieren. Der Typ ist eigentlich ganz OK. Er ist mit neben Ajid und Mishiru ein recht angenehmer Genosse. Ich glaube wir müssen mal richtig einen heben. Sahil selber besteht aus Zelten die sie aus diesen Dungoskeletten machen. Dungos, so nennen sie die Viecher. Davon gibt es hier tausende und abertausende um diese Zeltstadt. Ach Stadt. Um dieses verunglückte Dorf von schwulen Pfadfindern.

Wir gehören nun dem Meister des Sees, das der Vater vom Überlebenden der uns mit seinem Stamm degenerierter Primaten an eben jenem See festgenommen hat. Er macht auf Höflich und Gebildet, aber ich verabscheue ihn zutiefst. Ich hasse die Skalverei, und wenn ich einmal General in der NSU bin dann werde ich persönlich ein Torpedoschiff schicken um diesen Planeten in seine Einzelteile zu zerlegen. Hier sollen wir nun von dem Affen vom See verkauft werden. Es ist grad der Dungomarkt der alle 4 Jahre stattfindet. Der Häuptling von diesem Sahil, der Affe hat auch einen Namen, Häuptling Gatnoch steht den Häusern feindlich Gegenüber. Und genau von denen sind drei Affen da um Dungos zu kaufen. Sie kommen vom Haus des Blutes, dem Haus der Tränen und dem Haus des Schweißes. Wir sollen an den Meistbietenden verkauft werden.

Zu diesem Zweck haben wir an drei Abenden eine Art Vorstellung. Ein Bankett. Die Arschlöcher der Häuser wollen mit uns reden, und uns einen Auftrag geben wenn sie uns kaufen. Alle drei Aufträge folgem dem selben Zweck, die Häuser wollen die Dungos kaufen, der Häuptling will aber nicht gerkaufen. Jeder von den Hausaffen hat einen anderen Plan wie sie das ändern wollen. Einer beschissener wie der nächste. Wir versuchen zumindest als Team aufzutreten, damit wir als Team verkauft werden. Es hilft wohl zusammen zu bleiben. Und warum mache ich die Scheiße nochmal? Warum bin ich hier? Achja, die Artefakte und wir wollen eins davon klauen, das aber eine andere Geschichte.

Loknar Rotfaust vom Haus des Blutes ist genauso ein gequirlte Scheißelaberer wie der Affe vom See. Der ist wenigstens direkt, er will das wir die Deligierten der anderen Häuser Platt machen. Als Belohnung sollen wir dann in die Schule von Abu dem Schlächter aufgenommen werden. So können wir dann vielleicht vor Alistair treten.

Ygtan der Träumer, vom Haus der Tränen sitzt im Rollstuhl und ist nicht mehr wie ein wimmerndes, opiumrauchendes, vom Schlag getroffenes Wrack. Alina hat ihm ihren Zeh ins Maul gesteckt und Wein dran runter laufen lassen. Sie ist so ekelhaft, aber dem Alten hat es gefallen. ich glaube jedoch das der nur die Maske nach vorne ist, das wahre Sagen haben die Frauen. Ihr Auftrag ist das wenn Häuptling Gatnoch in die Täler reitet von den Futschiken angegriffen werden soll. Die sind eine Art Rebellen. Das sollen natürlich wir klären damit die das machen. Und dann sollen wir den Häuptling retten. Als Gefallen soll er dann die Dungos an die verkaufen. Und wir werden dann an das Haus der Tränen verkauft.

Malesar der Lehrsame vom Haus des Schweißes hat zu dem Festmahl seine 12 fetten Töchter mitgebracht die ihn schon auf der Sänfte getragen haben. Petrov hat mit ihnen um die Wette gefressen. Ich habe mehrfach meine Kotze wieder runter schlucken müssen. Gott sei Dank hat er sich nicht (noch nicht) mit ihnen gepaart. Ach ja, geht ja nicht, keinen Pimmel mehr. Für ihn sollen wir Ainar vor einem Sandrutsch retten damit er dann als Gefallen die Dungos an das Haus des Schweißes verkauft. Mir persönlich noch die sympathischste Idee, sie kommt ohne Tote aus. Und vielleicht muss Petrov dann eines von den 12 hässlichen Schweinetöchtern heiraten und wir sind ihn für immer los. Dadurch würden wir an Bruder Faisal den Feinen kommen, der eine Schule in Äriträa betreibt. So könnten wir dann in den Tempel der Regularien eintreten.

Aber welchen Weg nehmen wir wirklich um nach Äriträa zu kommen? Das erzähle ich ein andermal. Mein Vodka ist alle und ich bin Müde…

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