Beyond The Stars

Auktion mit Überraschungen

Fragen über Fragen. Wie kommen wir auf die Autkion von dem Agenten wo die Codes versteigert werden und wie kommen wir dann an die Codes heran wenn doch all unsre Konkurenten so viel besser betucht sind als wir? Neben den Daten für King Pin brauchen wir auch dieses Taschenmesser das irgendwie dabei helfen soll die Koordinaten dieses sagenumwobenen Schiffes zu ermitteln. Handelt es sich dabei um die selben Daten oder um etwas gänzlich anderes? Ich weis es nicht und mein Hirn wird bereits mürbe bei den ganzen Überlegungen. Also Schritt für Schritt. Wir müssen zunächst auf die Autkion kommen… Dafür benötigen wir die 150.000 Credits, die wir scheinbar nicht ohne weiteres aufbringen können. Wieder grübelt jeder vor sich hin, wie wir so viel Geld in so kurzer Zeit auftreiben sollen. Die Autkion ist bereits morgen und wir müssen uns rechtzeitig einkaufen. Auf einmal steht Michiru auf und hält einen Datenstick an das Panel in unserem Zimmer. Auf dem Display erscheitn eine liegende Acht und Michiru klappt die Kinnlade herunter. Scheinbar hat ihr “Vater” wieder finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Daraufhin nimmt sie Kontakt mit “Zuhause” auf, bekommt aber auf ihre Fragen bzgl. der Auktion nur kryptische Antworten zurück. Scheinbar sollen wir an der Auktion nicht teilnehmen, weil bereits “ein eigenes Team” damit beauftragt wurde. Über unsren Köpfen bilden sich erneut Fragezeichen und wir wissen wieder nicht wie wir weiter vorgehen sollen. Alina entscheidet sich einen kleinen Betrag von Michiru abzuzwacken und damit ins Casino zu gehen in der Hoffnung, daraus in kürzester Zeit ein Vermögen machen zu können. Ihr gelingt es zwar das Geld ein wenig zu vermehren, aber ein Wunder stellt sich nicht ein.

Unterdessen versuchen sich Ajit und Michiru an einer andren Herangehensweise. Sie versuchen das Mailsystem der Floating Dream zu hacken, indem sie einen Trojaner im zentralen Server auf der Brücke einschleusen. Zusammen verlangen sie nach einer Brückenführung und werden alsgleich von der ersten Offizierin herumgeführt, die sich begierig auf das gezeigte Interesse seitens Ajit stürzt. Ajit sorgt für gute Ablenkung und Michiru versucht derweil ihren Trojaner im zentralen Server unterzubringen. Dabei stößt sie allerdings auf Widerstände und löst einen Alarm aus. Trotzdem gelingt es den beiden ihre Tarnung aufrecht zu erhalten und unbeschadet von der Brücke zu kommen. Der Trojaner wurde aber leider identifiziert und entfernt und wir stehen auch nach der Aktion unverändert vor den selben Problemen.

Petrov versucht ebenfalls sein Glück und kontaktiert King Pin. Er ergklärt diesem, dass wir die 150.000 Credits benötigen um an der besagten Auktion teilnehmen und seine angeforderten Daten entwenden zu können. Er erweist sich als überzeugend und so kommen wir an das Geld für die Eintrittskarten zur Auktion. Diese besorgen wir uns auch direkt und erfahren, dass die Auktion während des Bloodbowl Finales am morgigen Tag in einer der vielen privat Lounges stattfinden wird.

Im nächsten Schritt geht es darum einen Plan auszuarbeiten wie wir im Rahmen der Auktion an die gewünschten Daten (Codes + Messer oder wie auch immer) kommen können. Wir spekulieren alle möglichen Szenarien durch und kommen damit kaum weiter. Letztlich bleibt uns nicht viel übrig als wachsam in die Veranstaltung zu gehen, die Zugänge zu Überwachen und etwaige Chancen die sich ggf. auftun adhoc zu nutzen. Wir können entweder den Agenten direkt angehen oder den Gewinner der Autkion im nachhinein dingfest machen. Für eine bessere Abstimmung untereinander, hackt uns Michiru eine verschlüsselte Frequenz frei und wir tragen alle Headsets.

Als es dann soweit ist, positioniert sich Alina als Fan verkleidet unterhalb der Lounge im Fanblock. Michiru übernimmt den Eingangsbereich der Arena und Petrov, Ajit und ich gehen direkt auf die Auktion. Herr Lauters (aka Agent oder Herr Fassboden oder wie auch immer) erklärt den Ablauf der Autkion und zu unsrem Schreck wird diese komplett anonym mithilfen von Pads durchgeführt. Der Gewinner wird somit nicht offensichtlich und wir müssen eine offensivere Strategie in betracht ziehen. Die Auktion wird mit einem Gebot von 33 Mio Credits beendet und uns ist es nicht möglich den Gewinner zu identifizieren. In meinem Kopf gehe ich unsre Handlungsoptionen durch und die meisten drehen sich um direkte Intervention und unvermeidbares Blutvergießen. Bevor ich jedoch zur Tat schreiten kann, passieren plötzlich viele Dinge gleichzeitig. Ein ohrenbetäubender Schlag ertönt und auf der Glaskuppel der Arena entstehen große Risse. Die Devi Amrita erscheint vor der Kuppel und Petrov (?!) fliegt mit einer Gattling bewaffnet und in einem Kampfanzug mit Jetpack durch eine Lücke und eröffnet das Feuer gleichermaßen auf Zuschauer wie auch auf das Wachpersonal. Diese haben dem nichts entgegenzusetzen und verschwinden in einem Nebel aus Blut und Eingeweiden. Während ich mich noch wunder, warum die Atmosphäre nicht aus der Arena entweicht (vermutlich hat sich sofort ein Notschutzschild aufgebaut?) öffnet sich die Tür zu unsrer Lounge und zwei weitere Kopien von uns, diesmal von mir selbst und Alina, betreten den Raum und halten uns Waffen unter die Nasen. Der echte Petrov schmeißt sich gleichzeitig auf den verwirrt dreinblickenden Herrn Lauters.

Was um Gottes Willen ist hier los und wie sollen wir aus dieser Situation lebendig herauskommen? Wir sind unbewaffnet und haben keine Ahnung, woher diese bis an die Zähne bewaffenten Doppelgänger kommen und wer sie geschickt hat.

to be continued…

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[Jonas] Treibender Traum oder träumendes Treiben?

Mit dem nigelnagelneuen Edelschiff Babylon fliegen wir die Floating Dream an.
Das Urlaubsparadies Floating Dream hat 3000 Mann Besatzung.
Unter Decknamen lassen wir uns einchecken. Wir sind eingeladen zum Dinner mit dem Captain & den Gästen, die ihren Aufenthalt in der Lotterie gewonnen haben.
Michiru analysiert das Foto von Fassbogen (aus der Personalakte) & schreibt ein Scanprogramm, um große Massen von Personen visuell mit ihm vergleichen zu können.
Das Captaindinner ist umfangreicher als erwartet. Prestigegäste aus verschiedenen Völkern kommen zu den Lotteriegewinnern dazu. Fassboden ist unter Decknamen dabei
Alina schafft heimlich Kamera und Wanze heran. Sie versucht durch gespieltes Stolpern den Mann zu verwanzen und scheitert. Fassboden gibt Fersengeld. Petrov verfolgt ihn bis zum Aufzug, wo er ihn verliert.
Petrov erhält eine obszöne Einladung von der NSU Nut… ähh Begleitung.
Kurz bevor sie die Veranstaltung verlassen, spricht Michiru ein paar Nippongäste an.
Im Lift treffen wir einen der Lotteriegewinner. Er erkennt uns. Wir geben die Tarnung auf.
Michiru trifft die beiden Helix Gäste und führt eine kleine Unterhaltung.
Von unserer Suite aus senden wir eine Nachricht an Fassboden. Er antwortet sofort. Um seine “Auktion” einzusteigen, sollen wir 150 Riesen überweisen, um ein Ticket zu erhalten.
Petrov verschafft Svetlana die Nacht ihres Lebens. Eine Treasure Hunter Folge ist keine gute Treasure Hunter Folge, ohne eine Fickquest für Petrov. Leider mal wieder mit Haken. Sie “fickt” ihn…

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(Wiesel) Ein Plan ist ein Plan
Heute so morgen so und was sagt Mama

Unsere Datenkrake Mishiro klinkt sich mal wieder ins Datennetz von Cern ein. Mit mühe schafft Sie es durch das erste Sicherheitssystem. Die Informationen die sie zu tage fördert machen unseren ausgeklügelten Plan zunichte, denn die Schließfächer sind nur per Schlüssel zu öffnen und es gibt unzählige Alarmsysteme die alle mit den Sicherheitsbehörden vernetzt sind. Das größte Problem ist allerdings, dass wenn nur ein Alarm ausgelöst wird, das ganze Gebäude evakuiert wird und vor allem der Server sofort heruntergefahren wird und sich das Gebäude verriegelt. Gehetzt von Mechs muss Mishiro das Virtuelle Cern dann schnell wieder verlassen.

Was bleibt uns denn da übrig als uns einfach durchzusprengen. Gesagt getan der jetzt wieder geniale Plan wird umgesetzt nur werden Alinas Titten nicht dazu benötigt irgendwelche Reinigungsfachkräfte zu bespaßen. Erstaunlich leicht bekommen wir Zugang zu Frau Gast`s Wohnung, dem Appartement 211. Mishiro nimmt dafür das Gesicht Ihres Kollegen Wolfgang Fusel an. Schnell fliegt der Schwindel auf, da die zu Täuschende schnell merkt, dass der Kollege mit Brüsten doch viel weiblicher aussieht als Sie es gewohnt ist. Geistesgegenwärtig packt Wagner die verdutzte Frau während Mishiro auf diese einschlägt. Warum haben wir Gasgranaten gekauft, die Dinger waren nicht billig, wenn man die Frau auch per Mechanischer-Faust ins Nirwana befördern kann. Egal die Dienstkleidung und der Ausweis ist unser inkl. Pistole. Plaststahlladungen wie war das Gleich und wieso zum Teufel legen die ehrlichen Unterwelt-Waffen-Händler keine verdammte Bedienungsanleitung bei. Mutter hat immer gesagt „mehr ist mehr“, das Politbüro hat gesagt „mehr ist mehr aber geht halt nicht mehr, vor allem nicht für jeden aber der 10-Jahresplan berücksichtigt mehr für dann auch alle und nicht nur für wenige falls mehr Leute mehr arbeiten aber dann wäre es noch abhängig von Faktoren die noch keiner vorhersehen kann aber es wird auf jeden Fall mehr von allem bis auf ausnahmen geben“. Scheiß auf Politbüro Mama zählt, also werden drei Ladungen angebracht „This Side Up“ ok das verstehe ich. Lagebesprechung was soll der scheiß da schafft man es sich heimlich zutritt zu verschaffen und dann sowas. Mishiro ist erst-mal ausgeschaltet. Der Konzern gibt bekannt dass aufgrund eines Hackerangriffs die Sicherheitsmaßnahmen verschärft werden und der Serverraum abgeriegelt wurde und er zusätzlich überwacht wird. Die Daten-Zauberfee schafft es aber während der Sitzung die Daten des Agenten 43241 (Georg Fassbogen) herunterzuladen. Das wäre Teil eins gewesen jetzt nur noch Teil zwei. Ein gefakter Feueralarm setzt die Evakuierung des Gebäudes in Gang, währenddessen sprenge ich die Decke und wer hätte es gedacht Mama ist ne kluge Frau. Die erde bebt alles vibriert die Explosion reißt ein Loch bis in die dritte Etage. Der ehrliche William hat echt geiles Zeug nur liegt jetzt der Schutt der drei Etagen in unserem Durchgang. Da muss der Wagner doch nochmal seine Baggerqualitäten zeigen. Oben angekommen stehen der Bagger und Ich mit Gasmasken ausgerüstet vor den Schließfächern. Voller Tatendrang setze ich den Bohrer an und Bohre wie ein Weltmeister in die Tür mit der Nummer 42. Ich bohre sowas von elegant und präzise neben mein eigentliches Ziel das ist eine Schande. Was hat der mir da für einen Scheiß verkauft der Drecksbohrer so ein verfluchtes Teil. Jetzt aber schnell brüllt Wagner als er bemerkt dass je zwei Wachleute und Feuerwehrmänner den Raum betreten wollen. Jetzt cool bleiben und immer weiter bohren dann raus und alle sind glücklich. „NIMM DIE PLKASTSTAHLLADUNGEN UND JAG SIE HOCH“ brülle ich ihn an. „Mach schnell, ich kann nicht als Polizist tötet man keine unschuldigen du bist Kreuzfahrer da macht das nichts“. Nachdem Wagner die Truppe in die Luft gejagt hat ist er so sauer, dass er die Schließfächer einfach mit seinem mechanischen Arm auf-prügelt. Mit Gewalt hätte ich es auch gekonnt aber bohren das ist Präzisionsarbeit und das unter Stress … . Noch zwei weitere Ladungen werden platziert um den Raum zu zerlegen und um Spuren zu beseitigen.
Im Fluchtwagen und ja ich betete dass nicht Alina am Steuer sitzt können wir den Inhalt der Fächer in Augenschein nehmen. Ashid fährt ruhig und besonnen (ich glaube der bremst auch für Frösche).

Wir finden: - Edelsteine im Alina-Schätzwert von 50.000CU (in Wahrheit 150.000 – 200.000CU)
- eine Akte mit einem Datenstick
- einen Bauplan eines Podracers mit revolutionärem Antriebskonzept

King ↔ Pin nimmt seinen Stick entgegen. Es stellt sich heraus dass er Forschungsdaten über ein Projekt enthält das sich mit der Schaffung eines neuen Supersoldaten beschäftigte Nur der Schlüssel fehlt noch was aber kein Problem ist denn er hat ja uns um genau diesen zu besorgen falls wir vermeiden wollen, dass unsere Beteiligung an dem Raub bekannt wird.
Der Agent, der auf der illegalen Allianz-Forschungsstation gearbeitet hat befindet sich auf einem Kreuzfahrer Schiff im Terra-System. Unsere verhandlungsqueen Alina verhandelt mit Mr. Pin dabei wird festgelegt:
- alle unsere Schulden sind gelöscht
- alle Einkäufe bezahlt
- unser Schiff kommt frei
- wir erhalten Equipment und Spesen Raumgleiter – Brennstäbe ….
- Steuererklärungen wer braucht denn sowas

Die Floating Dream auf der sich der Agent befindet ist ein Luxusliner der dekadentesten Art. Kaum hat sie das vernommen legt sich Alina unters Messer. Neue Titten, Gesicht, Füße oder doch nur Lippen aufspritzen … wir werden sehen.

Der noch unausgereifte Plan ist es als Promi plus Gefolge aufzutreten aber Pläne ändern sich….

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Ein Glas Wein, (k)ein Fick und ein Mord

Gerry:
Herzlich Willkommen bei einer neuen Ausgabe des Magazins „treasure hunterss! Hautnah!“ nur hier auf Alliance Number One !

Mein heutiger Gast ist niemand anderes als unsere bezaubernde Alina Stojka di Badžo aus der Kampagnenserie „treasure hunters!“

Alina! Sie versuchten in der Folge 104-CP-83 mit der Crew der Devi Amrita Licht in den Mordfall von Lisa Heider auf Lunar zu bringen. Leider wurden viele Szenen vom Sender nicht gezeigt. Bitte erzählen Sie ihren Fans was wirklich passiert ist und wie es zu diesem delikaten Intermezzo kommen konnte.

Alina:
Vielen Dank Gerry dass ich heute wieder einmal hier sein darf. Es ist immer wieder eine Erfrischung, sich mit einem so gutaussehenden, gebildeten Gesprächspartner meines Kalibers unterhalten zu dürfen. Und an alle meine Fans da draußen – ICH LIEBE EUCH ALLE! IHR SEID DIE GRÖßTEN!

Aber zurück zu ihrer Frage Gerry. Die Antwort wird leider etwas umfangreicher werden, aber dafür bekommen Sie natürlich jedes kleine schmutzige Detail von mir, live und unverfälscht NUR FÜR EUCH! ICH LIEBE EUCH ALLE!

Gerry, wie Sie bestimmt in der Folge zuvor mitbekommen haben, wurde Ajit sowohl von Lisa als auch von Linda Haider ein etwas unmoralisches Angebot gemacht. Wie Ich dazu stehe wissen hier natürlich alle. Ich persönlich hatte noch nie so ein lukratives Angebot von einer heißen Schnitte bekommen und wenn Ich Ajit gewesen wäre, hätte ich einfach beiden ihre geheimen Wünsche erfüllt…bis zum nächsten Morgen.

Wie auch immer, nach unserem kurzweiligen F.I.C.K. Abend wurde Ajit von Frau Lisa Haider angerufen und bedrängt Sie unverzüglich aufzusuchen. Der schmucke Herr Otello würde auf ihn bereits in eienr Limousine vor der Türe erwarten.

Wie wir alle wissen, ist Ajit wahrscheinlich der weichhärzigste Gutmensch jenseits des Deathbelts. Und weder jeglicher Vernunft ist dieser armer Ajit in die Limousine gestiegen, um diese verwöhnte, hysterische Göre vor sich selbst zu beschützen.

Ich glaube jeder noch so gutgläubige Trottel wäre nicht auf diese so offensichtlich schlecht inszenierte kleine Szenerie hereingefallen. Aber unser Ajit ist nunmal ein offenherziges, unschuldiges Kind, gefangen in einem attraktiven Männerkörper.

Lisa Haider verhäult mit einer Flasche Wein auf der Ballustrade ihres Balkons, mit den Nerven am Ende und nur unser tapferer Held Ajit kann sie erretten indem er seine Prinzipien über Bord wirft und seine Keuschheit opfert.

Unser Held Ajit rettete mit seinen Engelsworten Fräulein Lisa Haider vor ihrem eigenem Schicksal und trank den Wein der bitteren Erkenntnis.

Zumindest traf diese ihn wie ein Schlag ins Gesicht als er am nächsten Morgen erwachte, sich an nichts erinnern konnte und neben ihm im Bette die unschuldige, entblöste Eva lag mit 2 Kugeln im Schädel…

Mal ehrlich, wenn ich schon eine extasische Nacht mit einer heißen Leiche hinter mir habe, dann würde ich mich bestimmt nach 1 bis 2 Gläsern Wein bis ins Detail daran erinnern. Wie wir alle durch die Spurensicherung wissen, wurde unser gutgläubiger Ajit mit der Droge Vala Morgulis gefügig gemacht und in jeglicher Hinsicht von Frau Haider misbraucht.

Wussten Sie Gerry, dass man mit nur einem Tropfen Vala Morgulis eine Zierschildkröte dazu bringen kann, einen ausgewachsenes Kaninchen zu Tode zu rammeln? Stellen Sie sich nur vor welche innere Kraft es Ajit gekosten haben muss, diesem aufgezwängten Drang nicht nachzugeben und dennoch unschuldig des Mordes angeklagt zu werden. Wie Sie ja bereits wissen ist es bewiesen, dass Ajit an diesem Abend mit Frau Haider keinen vaginalen Geschlächtsverkehr hatte.

Ich meine welcher nur halb vernünftige Mensch ruft nachdem er in dieser Szenerie erwacht ist selbst die Polizei an, ohne auch nur einmal den Gedanken an ein Komplott zu hegen oder das Weite zu suchen? Ganz klar unser engelhafter Ajit, der von Selbstzweifeln geplagt jede Schuld ohne Grund auf sich nehmen würde, nur um dieser armen Seele nicht unrecht zu tun.

Ich sag nur diese verfxxxte Karma Schxxxe kann doch für nichts gut sein oder, wenn unschuldige, warmherzige Kinder wie Ajit dazu getrieben werden ihre eigene Identität zu verläugnen und das Eingeständnis für eine so grausame Tat, trotz jeglicher fehlender Anhaltspunkte zu erwägen.

Wie dem auch sei…zum Glück hat Ajit mich ja während unseres vorzüglichen Frühstückes bei unserem Gönner Herrn Steiner angerufen. Dank Frau Kleber und einem ominösen Spender der von Ajits Unschuld überzeugt war und die Kaution stellte, konnten wir diese Farce vorerst beenden und uns mit der Wahrheitsfindung beschäftigen um Ajits Ruf wieder herzustellen.

Die Sicherung der offensichtlichen Beweise am Tatort, die durch die schnelle Sündenbockfindung auf ominöse Weise von den Ermittlern übersehen wurden, hatte oberste Priorität. Es stellte sich schnell heraus, dass der Wein, welchen die Opfer zu sich genommen hatten, mit der bereits erwähnten Droge Vala Morgulis versetzt worden war, wobei man die dazugehörige Ampulle im MÜLLEIMER des Tatortzimmers fand. Ebenso haben die Ermittler leider nicht feststellen können, dass mit den Videoaufnahmen der Überwachungskameras der besagten Nacht offensichtlich etwas nicht stimmte. Ich meine jeder drittklassige Ermittler verfährt nach einem einfachen Prozedere der Spurensicherung, welches die absolut neuen Beweise jederzeit aufgedeckt hätte. Ich meine korrupte Bullen sind eine Sache, aber eine so unfähige Polizeiarbeit bei einer der wichtigsten Personen von ganz Lunar eine andere.

Wie sich nach unserer Recherche herausstellte, war auf den Videobändern ein Dubel von Frau Linda Haider mit einer auffälligen Tätowierung zu sehen. Nach einer Befragung der offensichtlichen Tatverdächtigen Frau Linda Haider und Herrn Otello, die alle oh Wunder auch für jene Nacht das gleiche Alibi vorweisen konnten, haben wir etwas tiefer in den Abgünden dieser Geschichte gegraben. Das Persephone…ein tolles Alibi wenn man mal außer Acht lässt offiziell als rudelbumsende Chauffeursschlampe bekannt zu werden. Naja jedem das seine… wie sich herausstellte war das Alibi wirklich echt! Zumindest hat dieser Otello regelmäßig jemanden durchgenagelt der Frau Linda Haider wohl ähnlich sah. Wir sprechen hier also von einem wirklich loyalen und engen Arbeitsverhälltnis, obwohl ich natürlich nicht sagen kann ob es für Herrn Otello wirklich eng war. Auch wenn bei Kriminalfilmen immer wieder die Gärtner als Hauptverdächtige herangezogen werden, sollte man doch auch den Chauffeur im Auge oder zumindest unter sich behalten.

Wie dem auch sei, wir fanden dank der Tätowierung und dem damit verbundenen Arbeitgeber schnell heraus, dass “Casiopaja”, welche bei einem Eskortunternehmen angestellt war und Frau Haider in der Aufzugsszene vertreten hat, ihr neues Gesicht in der Hinterhofkette Slicing Jim von einem bedeutenden Metzgerchirurgen und einer noch spendableren Dame bekommen hatte.

Ich darf ja wie immer aufgrund der Werbeverträge keine größeren Unternehmen nennen, aber ich darf so viel verraten, dass der Eskortservice bei dem das arme Ding gearbeitet hatte auch noch die Dreistigkeit besaß, mit mir persönlich als Eskort-Highlight zu werben und aufgrund einer Klage unserer Investoren die Insolvenz anmelden musste.

Die Spur führte uns zu der Unterkunft von Casiopaja oder Heidi Brüderle, wie die Kleine im bürgerlichen Leben hieß und…endete auch dort in der Nähe. Beziehungsweise endete Heidis kurzes Leben vor den Mülltonnen eines anliegenden Chinarestaurants.

Der Besitzer des Restaurants gab uns eine detaillierte Beschreibung des Mörders von Heidi, welche mehr als eindeutig auf Herrn Otello zutraf. Mal abgesehen davon, dass der Mörder in einer schwarzen Limousine davonfuhr und wir einen goldenen Knopf beim Tatort fanden, der zu Herrn Otellos Arbeitsuniform gehörte. Im Badezimmer der Verstorbenen entdeckten wir eine anschauliche Menge Vala Morgulis, abgefüllt in den selben kleinen Fläschchen, die wir am Tatort gefunden haben.

Da wir die örtliche Ordnungsmacht nicht auch noch mit dieser neuen und eindeutigen Beweiskette überfordern wollten, haben wir uns kurzerhand an unseren Gönner gewandt, welcher auf Lunar eine bedeutende und einflussreiche Position inne hat.

Natürlich sind wir unserem Gönner für die Stellung der Kaution und für die Weitergabe der Beweise in die richtigen Kanäle etwas schuldig geblieben. Aber wie unser liebes Publikum vor den Übertragungsgeräten ja weiß, eine di Badzo zahlt immer ihre Schulden doppelt und dreifach zurück. Vor allem wenn dadurch die Unschuld unseres treuen Ajits wieder hergestellt wird, der wie sich die Polizei von Lunar bei ihm entschuldigte, für den Selbstmord von Frau Lisa Haider nun wirklich nichts konnte. Tja höhergestellte Persönlichkeiten wie Frau Haider sind es nunmal gewohnt auf Nummer sicher zu gehen und drücken dann lieber 2 mal ab, bevor sie aus dem Leben scheiden. Ein armes Ding und ich möchte hier in der Öffentlichkeit Frau Linda Haider mein aufrichtigstes Beileid für den Tod ihrer Schwester aussprechen.

Ach ja Gerry bevor ich es vergesse. Unser namenhafter Gönner gab uns ebenfalls einen kleinen Tipp bezüglich des CERN Agenten 43241 und wie wir dessen Identität herausbekommen könnten, doch leider möchte ich nicht den Inhalt von Folge 104-CP-84 vorwegnehmen und so muss ich Sie und unser liebreizendes Publikum leider auf die nächste Exklusivausstrahlung verweisen.

Gerry:
Bitte Fräulein Alina verraten Sie uns nicht zu viel, sonst nehmen Sie unseren Zuschauern ja die Vorfreude auf die nächste Folge! Gestatten Sie mir im Namen des Senders und unseres Publikums ihnen unseren herzlichsten Dank auszusprechen, dass Sie den Ruf unseres geliebten Ajits wieder hergestellt haben!

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Das Spiel um Macht, Geld und Ansehen

Wir befinden uns auf Lunar, dem Primärsatellit der Erde und somit im Herzen des Allianzraums und der Wiege des menschlichen Lebens. Die Devi Amrita wurde von den schmierigen Beamten des Raumhafens beschlagnahmt und wird erst freigegeben wenn wir eine gültige Handelslizenz erworben haben. Dafür müssen wir einen Berg von Papierkram ausfüllen und den Behörden übergeben. Gott sei es gedankt das sich Ajit und Alina darum kümmern, denn mit diesem frevlerischem Kapitalismus kenn ich mich keinen Meter aus.

Alina scheint noch motivierter als sonst, vermutlich hat Ajit sie bereits von ihrer neuen Stellung in seiner Unternehmung unterrichtet. Sie soll sich zukünftig um die Finanzen und den „Geheimdienst“ kümmern, was auch immer das bedeuten soll.

Noch immer brummt mir der Schädel von der Offenbarung, das jedes Mal wenn wir in den letzten Wochen und Monaten um unser Leben gekämpft haben ein Garant für die Einschaltquoten der hiesigen Unterhaltungsindustrie waren. Natürlich widert mich der Gedanke daran an, das Menschen sich am Elend anderer ergötzen und damit ihre Freizeit verbringen aber ich habe damit weniger Probleme bzgl. meiner Privatsphäre als scheinbar einige meiner Kameraden. Ich habe weder Geheimnisse zu verbergen noch schäme ich mich meiner Taten. Je länger ich darüber nachdenke glaube ich diese Sendung sogar als Werkzeug nutzen zu können, um die christlichen Werte in die Galaxie zu tragen und für den Kreuzzug gegen das Heidentum zu werben.

Durch einen Seufzer von Alina werde ich aus meinen Gedanken gerissen. Nach einer gefühlten Ewigkeit geben sich Ajit und Alina dem Papierberg geschlagen und kommen unweigerlich zum Schluss das sie Unterstützung brauchen. Das erinnert mich daran, das ich auch noch eine unliebsame Aufgabe zu bewältigen habe. Petrov wurde dem Sicherheitsdienst von Ajits neuem Unternehmen zugewiesen und somit fällt es in meinen Aufgabenbereich als Sicherheitschef, ihn auf den rechten Weg zurück zu bringen. Nach seiner Aktion auf Alestaria wo er vermutlich einen intergalaktischen Krieg zwischen dem Kreuzzug und den Sowjets heraufbeschworen hat, wollte ich ihn zunächst mit Fug und Recht Enthaupten und seine Innereien als Mahnmal auf den Wänden der Devi Amrita verteilen. Nun da ich ein wenig darüber Nachdenken konnte, bin ich jedoch zu einer Lösung gekommen die auch Ajit als zwanghaften Pazifisten zusagen wird. Als Christ ist mir das Konzept der Vergebung natürlich bekannt, damit Petrov jedoch davon profitieren kann muss er selbst erstmal zu einem Christen werden.

Als ich Petrovs Zelle betrete und mir seine trotzigen Augen entgegen Blicken wanke ich kurz in meinem Entschluss diesen unverbesserlichen Tunichtgut im christlichen Glauben willkommen zu heißen. Schließlich erkläre ich Petrov seine Lage und meinen Vorschlag wie wir das zum positiven Wenden können. Ich würde ihm Absolution gewähren, wenn er sich von mir taufen lässt und somit zum Christen wird. Darüber hinaus muss er mir als Gefolgsmann die Treue schwören und darf nie wieder entgegen meines oder Gottes Wort handeln. Petrov sucht zunächst nach Ausflüchten und gebart sich wie so oft als Wurm ohne Werte und Überzeugung, doch als ich ihm die Konsequenzen aufzeige geht er darauf ein. Durch gesegnetes Wasser auf seinem Haupt wird er als Christ neu geboren und auf seinen Knien und mit Gott als Zeugen schwört er mir die Treue. Zufrieden packe ich ihn bei den Schultern und zerre ihn auf die Beine, ein neues Kapitel kann im Leben dieses Mannes aufgeschlagen werden und ich werde ihn dabei unterstützen stets auf dem rechten Pfade zu wandeln.

Als ich zurück auf die Brücke der Devi komme, höre ich wie Alina erneut mit einem der Aalglatten Beamten verhandelt. Scheinbar möchte sie den Beamten unter Druck setzen indem sie ihm erklärt, das wir die Berühmten Protagonisten aus „Treasure Hunter“ sind. Der Beamte glaub ihr allerdings nicht und legt mit einem spöttischen Bemerkung auf. Alina scheint noch nicht aufgegeben zu haben und überredet uns zu einer Inszenierung unseres Status im Raumhafen. Wir ziehen uns allerlei eigenartiger Klamotten an und tun so als wären wir unglaublich wichtig. Leider glaubt uns jedoch immer noch niemand das wir die großen Treasure Hunters Stars sind. Bei einem Gespräch zwischen Alina und einem Verkehrspolizisten erfahren wir wo sich der Hauptsitz von CERN befindet (eigentlich war der nicht zu übersehen als höchster Wolkenkratzer auf dem das Wort CERN prangt). Wir erfahren auch das die Identität der CERN-Agenten ein wohl behütetes Geheimnis ist. Somit könnte die Suche nach dem Agenten 43241 für die Dechiffrierung der Karte zu dem sagenumwobenen Schiff wohl etwas komplizierter werden.

Wackeren Schrittes machen wir uns also zur CERN-Zentrale auf. Nach einigen hundert Metern fällt mir jedoch auf das wir von einem überproportional langem Auto verfolgt werden. Als ich die anderen darauf hinweise geht Aline schnurstracks auf das Auto zu. Nach dem halben Weg steigen einige Security-Kräfte und noch so ein Anzugsfutzi aus der Limousine aus. Er lädt uns in das Haus des Bürgermeisters ein, der uns angeblich schon sehnlichst erwartet. Scheinbar werden wir also doch noch von jemandem als die Treasure Hunters-Stars erkannt. In der Hoffnung durch diese Gegebenheit mehr über CERN und deren Agenten in Erfahrung zu bringen steigen wir in die Limousine ein und lassen uns zum Rathaus von Lunar-City fahren.

Dort angekommen lernen wir den Bürgermeister Herr Steiner kennen. Er outet sich als großer Fan der Treasure Hunters und lädt uns zu einer Feier ein, bei dem einige Prominente der Stadt anwesend sein werden. Er versichert uns auch Kontakte bzgl. CERN knüpfen zu können.

Bis zum Abend werden wir von Herrn Steiner in schönen Appartments untergebracht wo wir die Gelegenheit nutzen und uns frisch machen. Als dann die Feier beginnt werden wir zunächst von Journalisten umringt und jeder von uns darf in die Kamera lächeln und ein Statement in das vorgehaltene Mikrofon säuseln, welches im Nachgang sicher wieder auf Skandale ausgeschlachtet wird. Irgendwann gelingt es Herr Steiner uns von den Journalisten zu retten und setzt sich mit uns an einen Tisch an dem wir mit ihm dinieren. Währenddessen blickt er immer wieder auf und zeigt uns die wichtigsten Leute unter den anwesenden. Darunter befinden sich:

• King Pin – der laut Herr Steiner mit allerlei verruchten Geschäften zugange ist und den wir unbedingt meiden sollten
• Der Leiter des Flughafens (Name???), der somit auch mehr oder weniger über unser Schiff verfügt
• Die Haider Zwillinge welche die Inhaber eines der mächtigsten Unternehmen auf dem Mond sind
• Herr Bonholm der einen hohen Posten bei der Steuerbehörde bekleidet und somit über die Beschlagnahmung unsres Schiffes verfügt
• Frau Kleber die eine hochangesehen Anwaltskanzlei auf dem Mond führt.
• Und Frau Hermanns (Position?)

Nach und nach kommen einige dieser Prominenten bei uns vorbei und stellen sich vor. Einige davon möchten dann auch direkt mit einzelnen von uns reden.

Lisa Haider (eine der Zwillinge) entführt Ajit und macht ihm ein Angebot das er eigentlich nicht ausschlagen kann. Er soll sie schwängern und bekommt dafür genug Geld um die Devi Amrita abbezahlen zu können. Sie verehrt ihn regelrecht und scheint vor allem seinen Pazifismus zu bewundern. Obwohl er sich zunächst etwas ziert, geht er auf den Handel ein. Nachdem Lisa freudestrahlend gegangen ist kommt Linda Haider auf Ajit zu und möchte ihm für ungefähr ein zehntel der von Lisa angebotenen Summe das vorangegangen Geschäft ausreden. Lisa sei angeblich psychisch labil und wäre überhaupt nicht imstande solche Geschäfte zu tätigen wie sie es Ajit angeboten hat. Ajit äußert sich nicht mehr dazu und Linda zieht von dannen.

Der Chef des Flughafens geht auf Alina zu und unterbreitet ihr ein Geschäft. Er möchte sich um die „Enteisung“ der Devi kümmern wenn wir uns im Gegenzug dazu bereit erklären etwas für ihn zu Schmuggeln. Alina zeigt sich interessiert, gibt jedoch noch keine feste Zusage.

Herr Bonholm von der Steuerbehörde wendet sich ebenfalls an Alina und möchte ihr ebenfalls ein Geschäft vorschlagen. Wir sollen jemanden „verschwinden lassen“ der belastendes Material gegen ihn in der Hand hält. Im Gegenzug würde er ebenfalls bei der Freisetzung der Devi unterstützen.

Frau Kleber (die Anwältin) kommt auf mich zu und bittet mich um Hilfe bei einem ihrer Fälle. Es soll sich um Versicherungsbetrug handeln und ich soll die Gegenseite dazu „ermuntern“ ihre Position aufzugeben. Angeblich soll es sich bei diesem Verhandlungspartner um einen Christen handeln und somit bin ich gerufen meinem Glaubensbruder beizustehen. Ich werde mir diese Sache einmal genauer anschauen.

Auf Petrov geht Frau Hermanns (Martha) zu und macht ihm ein unmoralisches Angebot. Sie hat von seiner Ausdauer beim Liebesspiel gehört und möchte selbst Zeuge davon werden. Trotz seiner Entmannung durch Alina vor ein paar Wochen geht Petrov auf den Handel ein. Er frägt Herr Steiner nach einem plastischen Chirurgen und lässt sich sogleich von seinem Chauffeur zu diesem Arzt bringen. Von diesem lässt er sich einen neuen Penis anbringen und holt sich die Bestätigung ein, dass er diesen einsetzen kann, sobald die örtliche Betäubung nachlässt. Anschließend lässt er sich direkt zum Apartment von Frau Hermanns bringen.

Alle diese Prominenten übergeben uns jeweils eine Visitenkarte um sie kontaktieren zu können.

In diesem Sinne, lasst die Spiele beginnen!

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Russisch Roulette

Volle Kraft voraus! Wir müssen hier weg, ehe die von der Leine gelassenen NSU Schlachtschiffe diesen kleinen Kreuzfahrer Schlitten zerfetzen. Ajit reißt sich aus dem Sitz los und springt zur Sensorenkonsole. „Ein Invasionsschiff kommt auf uns zu! Kennung Tolstoi. Sie haben Raketen abschussbereit. Petrov, schnapp dir die Verteidigungskonsole und schieß auf alles, was sich schnell nähert! Michiru, versuch du, ob du mit dem Computer dort drüben eine Verbindung aufbauen kannst.“ Der Pilot der Inquisitoren fällt aus und übergibt sich elendig. Galvarez (der Anführer der Inquisitoren, sitzt an der Gefechtskontrolle) ruft leicht nervös: „Wir brauchen einen Piloten!“ „Pankrati, wir brauchen dich!“ Der kleine Mann springt eilig auf den vakanten Sitz und scheint begeistert, endlich wieder im freien Raum etwas fliegen zu dürfen: „Ich hab einen Plan, wir fliegen direkt auf die Brücke der Tolstoi zu und schießen ihnen ins Auge!“ Ajit stellt fest, dass Pankrati den wendigen Zerstörer beschleunigt und dabei um die eigene Achse drehen lässt. „Nein Pankrati! Das Rotationsmanöver, ist gut, aber nicht auf das Schlachtschiff zu! Ausweichen, wir brauchen Abstand!“ Für eine Planänderung bleibt zu wenig Zeit. Michiru, die sich Ajits Anweisung widersetzt, feuert eine Rakete ab, um Pankratis Vorhaben zu unterstützen. Die Raketen der Malificarum zerplatzen auf der Hülle, ohne das NSU Schlachtschiff zu beeindrucken. „Pankrati, Kurs setzen auf folgende Koordinaten! Jetzt!“ Ruft Ajit über die Schulter. Die Malificarum reißt knapp vor Kollision herum und rast mit FTL4 auf ein unbekanntes Objekt außerhalb des Schlachtfeldes zu. „Leute, das ist die Amrita!“ johlt Ajit. Die Tolstoi lässt nicht locker und liefert sich weiter ein Gefecht mit der Malificarum. Eine Salve von 3 tödlichen Raketen rauscht in eine schwache Stelle der Tolstoi und in einem atemberaubenden Schauspiel kracht das Schiff auseinander. Weitere Schiffe visieren die Malificarum an, um die mächtige Gefahr auszuschalten, die wir offenbar plötzlich darstellen. Gekonnt docken wir blitzschnell an der Devi Amrita an. Die Systeme sind heruntergefahren, die Lebenszeichen sind schwach. Die Crew liegt im Kälteschlaf. Die Inquisition verabschiedet uns und dankt für die Hilfe in einer wegweisenden Zeit für das Kreuzfahrervolk. Sie lassen uns mit der Bibel gehen und docken ab. Ajit sendet die Crew auf alle wichtigen Posten. Die Maschinen werden hochgefahren und ein hochgefährlicher Kaltstart des FTL wird initiiert. Ein Schiff namens Bruder Istvan ruft uns. Juri ist am anderen Ende und tobt mit hochrotem Kopf. Er schreit Petrovs Namen und schwört, ihn zu jagen und zu töten. Er schimpft ihn einen Verräter. Photonentorpedos lassen den Annäherungsalarm schreien. Bartholomäus erweist sich als Naturtalent an den Geschützen und Petrov weiß ohnehin, wie der Hase läuft. Die Torpedos werden aufgehalten, die Amrita springt. Kurze Verschnaufpause, erneuter Sprung, diesmal in Richtung Sol System. Dadurch sollten eventuelle Verfolger abgehängt werden. Die Obun Crew wird aus dem Schlaf geweckt und es gibt ein liebevolles Wiedersehen. Ajit beteuert, dass er stolz auf Ihre Tapferkeit und ihr durchdachtes Handeln ist. Er beginnt damit, 4-Augen-Gespräche mit allen zu führen. Sein Anliegen: Die Mannschaft benötigt dringend klare Strukturen. Jedem muss klar sein, wo er hin gehört und wer für schwere Entscheidungen zu Rate gezogen werden muss. Ajit plant, die Mannschaft in 4 Abteilungen zu organisieren und bietet ausgewählten Experten Führungspositionen an. Die Neuerungen kommen in der Crew sehr gut an. Nachdem die Führungskräfte ihre Rollen angenommen haben finden Bewerbungsgespräche mit den Rama-Shanis statt. Der einzige „Untergebene“ Mitarbeiter, der kein ordentliches Bewerbungsgespräch führt, ist Petrov. Leider eskalierte die Situation ein wenig, als zur Sprache kam, dass Petrov eindeutig etwas damit zu tun hatte, dass Juri mit einem gigantischen Schlachtschiff angerückt ist und gezielt nach dem Leben von Petrov trachtete. Petrov reagiert auf dieses Thema sehr devensiv. Er nuschelt betroffen vor sich hin und geht jeder Frage mit nichtssagenden Ausflüchten aus dem Weg. Bartholomäus stellt ihn direkt zur Rede und möchte wissen, ob ihm klar ist, dass er offensichtlich die Völker der beiden Männer in einen blutigen Krieg gestürzt hat. Pankrati schimpft ihn einen feigen Spion von Juri und schlägt vor, er solle sich umbringen. Mishiru hingegen hält es für sicherer, ihn direkt aus einer Luftschleuse zu befördern. Ajit beendet die Hexenjagd und fordert Petrov dazu auf, wie ein Soldat zu handeln. Er soll Bartholomäus ehrlich ins Gesicht blicken und ihm versprechen, Bartholomäus die Wahrheit zu berichten. Die Wahrheit darüber, weshalb Juri diesen Krieg begonnen hat. Sofern er die Wahrheit noch nicht kennt, solle er sie in Erfahrung bringen und ehrlich bericht erstatten. Petrov weigert sich und versucht den Raum zu verlassen. Daraufhin lässt Ajit ihn in den Arest werfen. Vor der Verkündung der neuen Unternehmensstruktur auf der ersten Betriebsversammlung der Amrita Unity Raumfahrtsgesellschaft hat Petrov die Zelle nicht mehr verlassen. Auf besagter Versammlung der Crew wird die Firmenorganisation von Ajit verlesen.

In der Zwischenzeit ist das Schiff auf Sol angekommen. Von Lunar wird umgehend ein Zollinspektor zu uns gesendet. Wir dürfen (mal wieder) haarsträubende Bürokratie über uns ergehen lassen. Nebenbei beobachten Pankrati und Mishiru das Fernsehen der Allianz. Es läuft eine trashige Retro-Serie: The Treasure Hunters. Mit verwackelter Kamera werden Actionszenen gezeigt, die von einem japanischen Kommentator begleitet werden, der ein Publikum dazu anheizt, zu jubeln, wenn einer der Helden waaghalsige Sprünge überlebt. Die Szene wirkt verstörend vertraut… Nach einem ruppigen Schnitt beendet der Kommentator die Folge, eine treibende Musik ertönt und die Helden werden nacheinander ikonisch dargestellt. Mishiru starrt Bauklötze! Diese Helden in Großaufnahme sind Ajit, Petrov, Bartholomäus, Alina und Pankrati! Diese ganze Mission wurde aufgezeichnet! Auf den Aufzeichnungen war Mishiru nicht zu sehen, ist sie eine Kamera auf zwei Beinen?! Pankrati bestätigt nach kurzer Analyse: „Wahnsinn, du sendest ja wie ein Weihnachtsbaum! Videodaten. Live in 4k! Beeindruckend.“ Jetzt wird auch allen klar, was der Zollinspektor damit meinte, als er fragte, ob wir Cosplayer mit Kostümen wären. Wir sind fucking Fernsehstars! Mishiru stellt Nachforschungen im lokalen Internet an. Wir sind richtig populär mit allem Drum und Dran! Fanclubs, Merchandising und Cosplay! Alles spielt Geld in die Taschen der Taina Entertainment Gruppe! Mishirus Vater macht ordentlich Geld mit unseren Abenteuern, noch bevor wir seine Aufgabe erfüllt haben. Leider genial!

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Einmal Massaker zum Hauptgang bitte...

Oberst Pankrati saß auf dem Tisch, vor ihm sein Hörsaal. Er schaute in die Reihen, nahm einen Schluck Kaffee mit Geschmack und sagte dann:

Inquisitoren waren schon damals immer eine imposante Erscheinung. Vor allem wenn man nur knapp 1,40 Meter groß ist. Als er uns zu einem Gespräch in sein Quartier … bat … enthüllte er uns seine Theorien. Der Onkel von Barthi , Alistair und Giovanni wollen wohl die Kreuzfahrer reformieren. Dazu müssen natürlich einige Leute sterben, und eben dieser Anschlag soll beim großen Bankett stattfinden. Dies wollen sie tun indem sie Klon Krieger einsetzen. Diese, bzw. die Technik dazu, hat Giovanni aus einer Helix Station erobert.

Der Plan des Inquisitors ist das wir vorbereitet ins Bankett gehen um dann zurück schlagen zu können. Was ein grandioser Plan. Gut das wir Barthi oder unsere Hohlbratze dabei hatten.

Wir berieten uns lange um uns einen Plan zurecht zu legen, aber wir schafften es nicht irgend etwas zu tun was uns zu einem Vorteil gereichen würde. Mischiru und ich, eben jener Roboter zu dem ich lange eine Beziehung hatte, erkundeten das Flugfeld und alle Schiffe. Von den Inquisitoren erhielten wir auch einen Plan aller Schiffe in der Station. Doch wie gesagt, das brachte uns alles nichts.

Und so gingen wir in den Saal, ich konnte nichts essen. Sie hatten leider auch kein Vodka.

Nach dem Festmahl hielt Alistair dann an der Bibel eine Rede. Plötzlich flackerte er und verschwand, dann wurde es Dunkel. Dann erfolgte der Angriff, in etwa so wie Petrov es vorhergesagt hatte. Es war eine sehr blutige Geschichte, vor allem weil es Dunkel war. Eigentlich sah es schon sehr schlecht aus, aber zum Glück gab es dann eine Invasion durch NSU Landetruppen. Dank der Genossen haben wir dann gewonnen.

Wie es dann weiter geht, das vielleicht Morgen…

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Christliche nächstenliebe !
Spielrunde 20 !

Der Festsaal wird vorbereitet für die große Siegesfeier in der Mitte liegt das “heilige Buch” (ca. DIN A3 aus Pergament). Mishiro kann auf der aufgeschlagenen Seite eine Geschichte über Janus dem König des hl. röm. Reiches lesen, der darin die Feinde der Kirche zum Festmahl bittet um sie dort zu töten. Janus ist ein großer Verfechter der Kirche aber auch ein hinterhältiger Mörder daher der Ausspruch Janus_coin.png„Zweigesichtiger Janus“.

Am anderen Ende der Halle sehen wir aus dem Augenwinkel wie Matthäus mit schnellen Schritten auf einen sichtlich angespannten Torzetta zusteuert und ihm einen Zettel zusteckt. Wir beschließen daher diesem zu folgen. Der fährt auf die Ausbildungsebene wo unsere Verfolgung endet, denn die Wachen Alestairs hindern uns daran diese Ebene zu betreten. Enttäuscht betreten wir den Lift und sehen beim hochfahren durch Zufall den Zettel auf dem Boden liegen. Anscheinend war Torzetta so nervös und hektisch, dass er nicht in der Lage war diesen richtig in seine Tasche zu schieben. Wir haben zwei Minuten zeit uns alles zu merken was auf diesem verdammten Papier steht. Daraufhin wird das stück Papier wieder zurückgelegt und wir begeben uns in unser Quartier.

Auf dem Weg dorthin fängt uns allerdings Galvarez ab. Eingeladen in sein Domizil an der Backbordseite beobachte ich wie er seinen Türcode eingibt, der allerdings nicht deckungsgleich mit dem auf dem Zettel ist. Es stellt sich im Gespräch heraus, dass Galvarez belastende Indizien und Beweise gegen Alestair sucht. Denn er hält es für lästerlich, dass hier die meisten Alestair anbeten und er bezichtigt ihn dessweiteren überhaupt keine Truppen auszuheben. Kurz nach unserer Verabschiedung kriegt Mishiro noch mit wie Mattäus der an der Tür klopft und zu Galvarez sagt „…deinen Namen in die Geschichte schreiben … rate dir noch einmal ernsthaft darüber nachzudenken …. auf wiedersehen Herr Ordenskommandant".
Da läuft etwas sehr seltsames meiner Meinung nach, erst sehe ich einen Mord, begangen von hinterhältigen gewöhnlichen Soldaten an hochrangigen Persönlichkeiten und jetzt stellt sich heraus, dass hier keiner keinem über den Weg traut. Wenn diese Situation eskaliert werden verdammt viele Köpfe rollen und da mir mein Bunter Gefährtenhaufen so langsam doch irgendwie ans Herz gewachsen ist, sollten wir dann nicht mehr hier sein. Aber es gibt ja noch diese verdammte Bibel dieses verfickte Buch ohne das ich auf keinen Fall hier weggehen kann.
An dem auf der Karte markierten Habitat klingeln wir und es wird von einem Diener St. Claire`s geöffnet. Dieses Habitat wir von St. Claire (der Nichte Alestair`s) bewohnt. Der Code, so finde ich nach kurzer Zeit heraus, passt zu dem Dienstboteneingang. Was wird hier gespielt mein Kopf spielt viele mögliche Szenarien durch aber uns fehlt einfach noch das entscheidende Puzzlestück. Schon wieder klopft es an unserer Tür. Hironymous Wagner legt uns sehr nahe jetzt abzureisen. Dafür hat er reichlich aufdecken lassen um uns zu stärken vor der anstrengenden Reise die wir sofort antretet müssen. Alina verführt gekonnt die beiden verbleibenden Diener zum Wein. Kurz darauf liegen diese hübsch gefesselt und betäubt in der Küche.
Mishiro verwandelt sich in einen der beiden. Der Plan ist, dass Mishiro (in Verwandlung) zu Saint Claire geht und sie davon überzeugt, dass wir dringend mit Alestair sprechen müssen. Dazu bekommt sie um zu beweisen, dass sie im Auftrag der Wagners unterwegs ist eine versiegelte Botschaft von Bartolomäus mit. Mishiro nähert sich langsam dem Habitat Saint. Claires und vernimmt Kampfeslärm. Versteckt kann sie beobachten wie Torzetta`s Männer die Wachen töten und die Nichte als Geisel entführen. Aufgeflogen kann sich Mishiro gerade noch vor den schwer bewaffneten Männern in den Festsaal retten. Jetzt als Kellner kann Mishiro beim Weineingießen hören wie Hauser, Giovanni frägt „…können Sie die Kontrolle darüber garantieren…“
Torzetta betritt nun ebenfalls den Saal mit zweien seiner Männer die sich suchend umsehen. Eine Flucht oder Versteckmöglichkeit suchend erblickt Mishiro an einem der Festtische William Stuard.

Gleichzeitig wird Hironymous noch einmal, in unserem Habitat, vorstellig um uns nach dem Henkersmahl nun endgültig zur Abreise zu drängen. Bartolomäus legt jetzt alles offen und Berichtet von unseren Beobachtungen. Hyronimous wiegelt ab und berichtet das gemunkelt wird, dass Torzetta und Saint Clair eine Affäre haben und Claire aufgrund der dadurch entstandenen Schwangerschaft vor dem Feste noch abreisen will. Er persönlich glaubt jedoch, dass Alestair seine Nichte loswerden will bevor das große Gemetzel zwischen den Wagner`s und den Stuard`s bzw. all den anderen losgeht.

Mishiro übergibt unterdessen die Botschaft mit dem Wagnersiegel an William Stuard. Er reagiert ohne sie zu lesen äußerst gereizt und brüllt durch den Saal „Wenn ein Wagner etwas von mir will soll er gefälligst persönlich kommen und nicht irgendwelche Diener schicken …..“ Aber unsere Mishiro nervt so lange weiter bis der jetzt richtig entzürrnte Stuard sie von zwei Wachen abführen lässt, die sie zu uns zurück bringen sollen. Um die doch recht kräftigen Wachen nicht zu beleidigen bietet der Roboter an doch selbst zu laufen. Ziemlich schlau eingefädelt von unserer Mishiro aber auch viel Glück gehabt, die Dame, genau den richtigen angesprochen zu haben.
Schon wieder kommt Hyronimous, der wohl einsehen muss, dass Samthandschuhe bei unserer Truppe keinerlei erfolge zeigen. Diesmal ist er noch gereizter aber auch gesprächiger. Seinen Worten nach bereiten sich die Parteien schon lange auf einen Umsturz vor und es geht nur noch um letzte Bündnisse. Bisher stehen die „Wagners + Stuards“ gegen „Die Inquisition + Torzettas + Alestair“. Und der Krieg der Fraktionen soll bald beginnen möglicherweise bereits während oder kurz nach dem Fest.
Unsere Truppe entscheidet nun gegen jede Vernunft und Logik, dass Rückzug nun doch die beste Wahl ist. Diese verdammten Trottel wenn die wüssten wie wichtig dieses Buch doch für unser aller überleben ist. Hiyonimous verspricht zwar im Falle eines Sieges der Wagner Gang uns das Buch zu schicken aber allein darauf dürfen wir uns nicht verlassen. Alle machen sich abreise fertig um das Schiff zu besteigen das Hyronimous unserem Bartholomäus geschenkt hat.

Kurz vor dem Aufbruch gehe ich im Wissen um die Ausweglosigkeit meiner Lage ins Badezimmer …….Inhalt wird Nachträglich eingefügt……. und sinke bewusstlos nieder.

Diese verdammten Kopfschmerzen Haben mich ausgenockt wenn ich das gewusst hätte…. Meine Begleiter schleppen mich mit zum Hangar den wir nie erreichen, weil die Inquisition auftaucht unsere Wachen tötet und uns gefangen nimmt.

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Back on Track
Wieder im All

Die Kämpfe beginnen.
Wir schlagen uns zuerst sehr gut, Alina gewinnt ihren Kampf glamourös, ich habe etwas mehr Mühe im KAmpf der Geister gegen einen Mann mit einem antiken Schreibgerät das sich ursprünglich an einem Vogel befand. Petrov macht sich wieder zur Legende als er den kleinwüchsigen Kämpfer und seinen riesigen tollwütigen Löwen scheinbar leicht besiegt. Dass es so gut läuft für uns hatte selbst ich nicht ausgerechnet und die Gewinne unserer Wetten sind höchst erfreulich. Natürlich gehen sie ans Haus der Tränen. Natürlich gehe ich davon aus, dass Alina etwas für uns abzwackt.
Als der Kampf Onga Kush der Schlachter gegen Varus den Medicus ausgerufen wird wünschen wir Varus Glück gegen den mächtigen Gegner, aber jeder glaubt insgeheim, dass die Überlegenheit seiner Helix-Gene ihn unbesiegbar macht. Nur mit Lederschurz bekleidet und eingeölt sieht er immerhin aus wie die Statuen in Vulcanus Labyrinth… doch schneller als man ihm bei seiner Größe zugetraut hätte schwingt der Schlachter Onga Kush sein riesiges Beil – und spaltet unseren Medicus mit einem gewaltigen Hieb.
Die Reaktionen sind interessant: Petrov schreit und flucht (ich habe aber das Gefühl er trauert mehr um den neuen Penis, den Varus ihm generieren wollte), Ajit steht unter Schock und ist bleich und still, Alina scheint mehr übberrascht als betroffen, auch wenn sie die sozial erforderlichen “oh nein schade schade” Geräusche macht…
Man bringt uns Varus geschundenen Leichnam und Ajit nimmt das Helix Amulett an sich, um es Varus Hinterbliebenen zu überbringen. Das führt zu einer Diskussion in der uns klar wird, wie wenig wir über unseren toten Kollegen und seine Kultur wissen: sollten wir seinen Körper verbrennen, ins All pusten, vergraben, mumifizieren? Was sind die richtigen Riten, wem sollen wir sein Amulett bringen, wo lebt seine Familie? Haben Helix überhaupt “Familie”?

Es folgt ein Kampf Ajit gegen Ehir den Wind vom Haus des Schweisses. Ich mache mir Sorgen und verschiesse einen Giftpfeil, der sich aber als überflüssig herausstellt weil Ajit diesen Vogel mit einem gutgezielten Schuss vom Himmel holt. Oi verliert gegen Nimod Narbenkopf, unsere gekauften Mitstreiter gehen allesamt unter. Selbst Tasha die Schweinewürgerin wird passenderweise von Marik dem würger erwürgt. Am Ende der Tarierungskämpfe stehen wir als Sieger da und unser Wettgewinn beträgt stolze 8000 (!) Schekel. Ajit lässt unseren Gaius Aurelius Varus so luftdicht verpacken wie es der unterentwickelten Technik möglich ist (selbst mit Küchenfolie aus der Amrita hätte ich das besser hingekriegt…) Wir müssen noch die Spuren unserer illegalen Wetten beseitigen.
Petrov und Alina verfolgen Yasim die Ratte, unseren Mittelsmann. Ihre Diskretion lässt zu Wünschen übrig, wer weiß warum Alina erst ein Messer wirft, und dann einen Giftpfeil verschießt… so gibt es in der Seitengasse etwas Aufruhr und Geschrei aber Yasim stirbt bevor er reden kann und wir machen uns unbemerkt davon. Im Haus der Tränen erwartet und seine Badewanne und ein Festmahl, aber die Stimmung bleibt gedrückt. Als uns die große Cassandra samt ihrer Leibgarde besucht und eine ehrenvolle Bestattung für Varus verspricht kann endlich auch Ajit wieder lächeln. Außerdem empfiehlt sie uns im Labyrinth zu anderen Mitteln zu greifen – also nicht zu schummeln. Es hat wohl noch nie jemand überlebt dort Gift verwendet zu haben, der Hauch ist erbarmungslos.

Am nächsten Morgen werden wir früh geweckt, packen unsere karge Habe und werden in einem feierlichen Umzug durchs ganze Viertel bis zu den Toren des Labyrinths geführt. Jedes Viertel hat sein eigenes Tor, weshalb wir nicht wissen wann wir auf die Kämpfer der anderen Häuser treffen werden. Das Labyrinth selbst ist eine Totenstadt, sieht aus wie der Rest dieser Siedlung nur ohne jede Spur von Leben. Keine Menschen, keine Tiere, keine Farben, Geräusche, nichts. Wir arbeiten usn vorsichtig vor und schon bald kommen wir an einer Kreuzung an, die nicht anders aussieht als viele zuvor. Aber hier hört Petrov Schritte und gibt Anweisung sich in den Gebäuden zu verstecken. Ajit und ich als Schützen suchen uns eine erhöhte Position auf einer Balkontreppe. Alina hört wieder nur die Hälfte und sucht Deckung hinter einem Wagen, während Wagner so offensichtlich auf eine Tür zurennt, dass die Trupps vom Haus der Schweisses und Blutes, die aus 2 Richtungen auf die Kreuzung zukommen ihn sofort entdecken. Lonegar der Ausweider zielt aufreizend langsam und durchbohrt Wagners Oberarm mit einem perfekten Schuss. Wie eine Katze, die mit der Beute spielen will, wie leichtsinnig. Zum Glück für Wagner sehen sich die beiden Trups nun und verwickeln sich in Nahkämpfe.
Das gibt Wagner Zeit um in die Strasse wegzulaufen, in der wir uns versteckt halten. So lockt er 2 Kämpfer des Blutes in unseren Hinterhalt. Ich nutze mein Gewicht, springe vom 1. Stock auf Urok Schädelknack und zermalme ihn. Ajit wird mit dem Bogen immer besser, er erschießtt Knax aus der sicheren Deckung heraus.

Alina erstaunt uns alle, als sie aus ihrer Deckung heraus auf Onga Kush zu sprintet und ihn ohrfeigt. Gerade als ich denke, die hat ihr Todesurteil geschrieben, ruft sie: “Er wagt es Gift mit ins Labyrinth zu nehmen!” und tatsächlich rinnt Onga Kush eine grüne Substanz die Wange herab. Er kann gerade noch erstaunt gucken, da erlaben wir “den Hauch” als sirrendes Sägeblatt, das von den Dächern auf ihn zu fliegt und ihn enthauptet. So hat Alina unseren Medicus gerächt. Leider steht sie nun allein in vor einer Traube aus Kämpfern, der mit den Ketten prügelt brutal auf sie ein und zerfetzt ihr den rechten Nippel… sie hätte vielleicht etwas wählen sollen, das mehr Schutz bietet als seidene Bauchtanzkleidung.
Racheengel Ajit rettet sie mit einem Kopfschuss vor dem Kettenkämpfer.
Petrov hatte sich in einem Töpferladen direkt an der Ecke versteckt, in den jetzt der verletze Lonegal rückwärts hineintaumelt um Schutz vor dem Scharmützel zu suchen. Ihn von hinten zu erschlagen ist fast schon zu leicht.

Der Kampf ist vorüber und im Gegensatz zu den anderen stehen wir alle noch. Im Hochgefühl der Überlebenden betreten wir den Mittelpunkt des Labyrinths, den Tempel der Regularia durch einen hohen, imposanten Torbogen mit 2 riesigen Feuerschalen zu seinen Seiten. Dazu müssen wir einen schimmernden Schleier aus Licht durchschreiten, ein Hologramm und das erste Stückchen Elektronik das ich hier sehe. Oh tut der Anblick gut, ich könnte die Marine-hymne singen vor Glück! Hinter dem Hologramm befindet sich ein Orbitallift und wir sind endlich runter von diesem staubigen Drecksplaneten! Mit diesem Gedanken gibt es plötzlich einen Blitz und Pankrati entschlüpft meiner Festplatte und steht nackt und winzig mit uns im Lift. Ich kann dem Affekt nicht widerstehen und ohrfeige ihn kräftig. Zum Glück wird mein Vater von solchen Ausbrüchen nie erfahren .
Aber was schleicht sich dieser Virus von einem Mensch auch in mein System ein! Fraglich ob der überhaupt ein Mensch ist! Vater wird sich dafür sicher interessieren…
Zumindest Ajit ist überglücklich seinen verloren geglaubten “Bruder” wieder zu haben.

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die glorreichen Gladiatoren der Tränen

Welche Kämpfer werden für das Haus der Tränen in die Tarrierungskämpfe gehen? Die Ehre der Entscheidung liegt bei uns. Mishiru scheint sehr zuversichtlich zu sein, über die Kämpfe in den Orbit zu gelangen. Ajit und Bartholomäus führen ein längeres Streitgespräch. Ajit sieht auf jeden Fall ein viel zu großes Risiko von Verlusten wenn darauf hingearbeitet wird, alle 5 Endkampfteilnehmer des Hauses zu stellen. Bartholomäus sprach davon, dass er sehr gerne an der Seite von Ajit kämpfen würde und ihm vertraut. Mishiru versucht Ajit ein schlechtes Gewissen zu machen, da er nicht für seine Mutter und ihre Kinder da sein kann. Alina verlangt von Ajit, dass er sich darum kümmert, dass alle den Planeten verlassen können. Aller Einflüsse zum Trotz bleibt Ajit stur. Pankrati halten alle für zu schwach, um die Kämpfe überleben zu können und Ajit lässt ihn nicht zurück. Der kleine Mann beteuert, dass er es schaffen kann und pralt irrational herum. Er vermutet, dass er auf einer Art „Elektro-Entzug“ ist. Mishiru bietet an, er könne sich ja „mal einstöpseln“. In seinem Delirium fasst Pankrati das etwas extrem auf. Er packt sich ein Messer und rammt es in Mishirus Unterarm. Einen Augenblick später ist Pankrati verschwunden und nur ein kleiner Schwall Rauch steigt aus Mishirus Arm auf. Sie scheint nach diesem Eindringen noch sie selbst zu sein, aber ihre Aussprache hat sich komplett gewandelt. Ihr Wortschatz und Akzent sind genau die von Pankrati. Ihr scheint es trotz allem gut zu gehen. Demnach ist Ajit schnell daran interessiert, also doch als Kämpfer eingesetzt zu werden. Fatima arrangiert, dass unser Budget uns übergeben wird. Alina nimmt etwas Gold an sich, um die restlichen 10 Kämpfer mit Ausrüstung zu kaufen und noch ein paar Fäden im Hintergrund zu ziehen.

Am nächsten Morgen machen sich Mishikrati, Alina, Petrov, Bartolomäus und Ajit auf, um den Waffenmeister der Tränen aufzusuchen. Mit einem kleinen Teil des Goldes können wir uns verschiedene Ausrüstungen aneignen. Um für unsere Zwecke passende Kämpfer zu finden treffen wir Raskal, er kennt Yasim die Ratte. Er führt uns in den Stadtteil der Morgenröte in den tropfenden Weinschlauch. Gegen großzügige Entlohnung zeigt man uns Yasim. Bartholomäus schlägt ihm ein Geschäft vor. Für 5 % Gewinnbeteiligung verlangen wir, dass Yasmin unser Geld exakt so in die Wetten einsetzt, wie wir es verlangen. Der Ursprung der Wetten muss geheim bleiben. Yasmin ist begeistert und war fasziniert, dass wir an den Kämpfen für das Haus der Tränen teilnehmen. Über die anderen Kämpfer konnte er uns ein paar grobe Informationen geben.
An den Kämpfen werden laut Yasmin teilnehmen:

Haus des Blutes
Lonegal der Ausweider (Jagdmesser und Bogen)
Urok Schädelknack (Faust)
Nimott Narbenkopf (Ketten)
Aigal der Schöne (unbekannt)
Nodan vom Felsen (Steine)
Nifansahul (Drahtseil)
Olaf der Schläfer (Hammer)
Unkahul das Ungeheuer (eiserner Kiefer)
Knacks (Faust)

Haus des Schweißes
Marik der Würger (Tuch)
Ongar Kusch (diverse Waffen)
Ufasar der Löwe (Katze)
Oi (unbekannt)
Leandar Levitikus Lachais (Faust)
E’ir der Wind (Faust)
Isok von den langen Messern (Messer)
Anagar der Axtkämpfer (Axt)
Numak Fachun (Faust)
Nakalschar die Üppige (Faust)

Wir machen uns daran, den Stadtteil des Schweißes zu besuchen. In der sogenannten Fleischerei wird in irrsinnigen Massen und widerwärtigen Bedingungen geschlachtet. Ein widerwärtiges riesiges Monster, das hier gerade dabei ist, zu schlachten. Er ist einer der Kämpfer dieses Hauses. Alina verhandelt mit diesem Monster um einen hervorragenden Kämpfer. Nachdem wir selbst eine miese Figur abgegeben haben und Alina insbesondere Petrov komplett lächerlich gemacht hat, kaufen wir eine beeindruckende Kämpferin für sehr viel Gold. Ihr Name lautet Yatasha Nar.

Wir reisen in den nächsten Stadtteil und drücken uns durch vollgestopfte Straßen. Dieben fallen wir natürlich sofort auf. Bartolomäus trifft es sehr hart denn ihm wird ein unbezahlbarer Adelsdolch gestohlen. Wir gelangen zur roten Kaserne im Stadtteil des Blutes. Hier kaufen wir Schucksch, der auch einen ordentlichen Preis ausmachte.

Nächste Station ist der derbe Sklavenmarkt. Hier füllen wir den Bedarf mit günstiger bildungsferner Ware auf.

Zurück im Stadtteil der Tränen besuchen wir den Alchemisten. Wir bestellen verschiedene Gifte und “Sternpulver“ auf Rechnung des Waffenmeisters.

Wir richten unsere gekauften Sklaven bunt und beeindruckend her und sorgen für Waffen mit besonderen optischen Vorzügen.

Bei Yasim erfahren wir kurz darauf, dass die ganze Stadt uns für Engel hält mit magischen Kräften. Die Wettquoten bewegen sich ein bisschen in die falsche Richtung.

Vor Eröffnung der Kämpfe fahren die 30 Teilnehmer in einer pompösen Parade durch die Stadt. Als Krönung der Parade darf jeder Kämpfer einen (oder mehr) todgeweihten Sklaven mit seiner favorisierten Waffe hinrichten und die Menge beeindrucken. Der irrwitzige Ruf als Engel, den wir uns eingefangen haben lässt uns ungewollt zu Lieblingen des Publikums werden. Der Aplaus ist groß.

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