The other side of the Mirrow

träge tanzen die Staubpartikel in dem quadratischen Lichtschein der durch eine öffnung in der Decke fällt. Pankrati erwacht, in seinem Kopf dreht sich alles. Eine stimme dicht neben ihm ertönt:

‘bleib liegen Junge! Es dauert etwas bis die Paralyse nachlässt.’ Sie klingt ruhig und abgeschlagen. Mit aller Anstrengung drückt Pankrati den Rücken durch um in richtung Stimme zu blicken. ein Schmerz durchfährt sein Gesicht als geronnenes Blut aus einer Platzwunde an seiner Schläfe sich vom Boden löst. Er blickt auf einen Mann mit zerissener Kleidung der mit dem Rücken an einer Wände gelehnt auf dem Boden neben Ihm sitzt. Sein Gesicht ist verharrmt und mit schmutz überzogen um den Hals trägt er ein dunkel glänzenden Metallring.

‘wo, wo bin ich?!’ stöhnt Pankrati. ‘im Loch kleiner, alle neuen landen hier. Aber was hast du hier zu suchen? Warst du auf einem der Schiffe? seit wann nehmen die Russen ihre Kinder mit in den Krieg?’ Er blickt Pankrati mitleidig an als dieser sich Stöhnend aufrichtet.
Pankrati nimmt nun zum ersten mal wahr das der Raum voller Leute ist, alle sitzen an den Wänden auf dem Boden. Jämmerliche Gestalten, zerrissen und geschunden. Einige lassen die köpfe hängen, andere wiegen sich katatonisch vor und zurück wimmern, schluchzen, husten, all das tanzt durch den Raum wie die Staubpartikel im Lichtschein. Es riecht nach Blut und Fäkalien.

Kalt legt sich der Metalring auf Pankratis Brust. Unweigerlich greift er danach. ‘Das ist die einzigste Fessel die sie uns angelegt haben.’
‘was für eine verdammte scheiße, wie komm ich hier her? und wo ist meine Knarre?’ Auch wenn Pankrati diese Fragen mehr sich selber gestellt hat als seinem Gegenüber so verwundert Ihn doch das Ausbleiben einer Reaktion. Er blickt in das fassungslose Gesicht seines Mitgefangenen , der ihn unverholen anstarrt. ‘Du, du, du bist ein Jumper?!’
‘Da!’ Pankrati erhebt sich. seine Glieder schmerzen, wie lange lag er da? und warum ist er verletzt? Seine Häscher waren wohl nicht gerade zimperlich mit ihm umgegangen.
‘Puh, gut ich dachte wirklich, diese Schweine würden jetzt auch Kinder auf die Schlachtbank führen!’
‘Schlachtbank?’ Pankrati blickt entsetzt. ‘Die fressen uns?’
‘Nein. Das nicht, aber es kommt dem ziemlich nahe. soweit ich das hier umfasse ist es ein Gladiatorenlager.’ Er streckt Pankrati eine hand entgegen. ‘Miles, 1st Lieutenant, ASS Intrepid’ Pankrati ergreift die Hand ‘Leutnant Pankrati Jefimow Komarow – freies Schiff, Devi Amritha.’ Miles blickt ihn immer noch erstaunt an. ‘der erste Jumper den ich in meinem Leben begegne und dann auch noch ein berühmter!’ er lächelt, was sein schmutzverkrustetem Gesicht einen unheimlich ausdruck verleiht. Pankrati blickt sich um. ‘und die hier?’ ‘Alles Besatzungsmitglieder aus dem unbekannten Sektor, Alle von den Schiffen die als erstes an der Helios waren, Japaner, Russen, Allianzler, sogar ein paar verdammte Gypsys!…Hey wo willst du hin?’
Pankrati läuft los, er blickt in jedes Gesicht, hebt Köpfe, schüttelt Gestalten bis sie Ihn anblicken. – hektisch durchwühlt er den Menschenhaufen – Ajit? Alina? Wagner, mein Gott selbst über Petrov würde er sich jetzt freuen. Miles folgt ihm eilig. In dem Moment in dem Pankrati nicht mehr weiß in welcher Richtung er noch nicht gesucht hat, hat er das Gesicht gerade nicht vorhin schon betrachtet? legt ihm Miles die Hand auf die Schulter und dreht ihn um. ‘easy kleiner! wenn Sie nicht hier sind, sind sie entweder entkommen oder…’ Pankrati starrt ihn wütend an. Miles geht unweigerlich ein schritt zurück und hebt die Hände. ‘Sorry is mir so rausgerutscht, bin keine Jumper gewöhnt.’ Pankratis Gesicht wird nicht versönlicher ‘…und deine Kumpels, ich mein es sind die Treasure Hunter! nicht wahr? klar sind die entkommen!’ Pankrati merkt erst jetzt das er die Hände zu fäußten gepresst hat bis die Knöchel weiß hervor traten. Er entspannt sich. ‘tschuldige!’ ‘wie kommen wir hier raus?’
Miles kratzt sich am kopf.‘Hier? garnicht! Der einzige Eingang ist das da!’ sein Daumen zeigt auf ein Metalplattform in der Mitte des Raums. scheint eine Art Portal zu sein…’

Pankrati geht zu dem Gerät am Boden und betrachtet es. ‘wie funktioniert das?’ Miles kommt dazu. ‘Puh, ich bin Navigationsoffizier, kein Techniker. keine Ahnung!’ Pankrati kniet sich neben die Plattform und berührt diese, sanft vibrieren seine Finger durch die Energien die durch das Gerät fließen. ‘Das ist seltsam, da ist Energie drin, aber ich spüre sie nicht.’ Miles blickt ihn fassungslos an. ‘du kannst sowas?’ ‘Da! nur hier njiet! Ich versuche einfach hinein zu gelangen.’ Miles Augen weiten sich ‘hinein zu gelangen?’
Pankrati erhebt sich ‘lass mich machen! ich kann das.’ Er konzentriert sich und beginnt seine Moleküle auf zu lösen bis diese aus purer energie bestehen, doch plötzlich durchfährt ein schmerz ausgehend von seinem Metalring, der garnicht mehr so kühl, sondern eher siedend heiß um seinen Hals liegt, seinen Kopf und seinen Körper. Wie flüssiges Metal durchwandert der schmerz seinen Kopf, dieser schreckliche schmerz lässt Pankrati die Fingernägel tief in sein Gesicht graben in der Hoffnung sich das schmerzende Antlitz vom knochen zu reißen. der Hohe unmenschliche schrei der seiner Kehel entwich erstarb je als sein Brustkorb sich unter den schmerzen verkrampfte. Miles wich bis an die Wand zurück, alle blickten auf den Zuckenden Pankrati. Auf einmal öffnet sich das Portal, es scheint als ob sich der boden der Plattform mit Quecksilber füllt und eine hauchdünne scheibe flüssigen silbers beginnt sich auf zu richten bis sie senkrecht steht. Zwei Hühnenhafte Echsenwesen gefolgt von einer Blassen schlanken in Roben gewandeten Gestallt betreten den Raum.
Die lange schlacksige Figur in den Roben, ist wunderschön und furchteinflössend zugleich. keinerlei Körperbehaaarung und eine vollkommen transparente haut, geben blick auf Adern, Muskeln und Gefäße. Die Augen dieser Kreatur jedoch sind schwarz und Pupillen los. Sie zeigt auf den sich am Boden windenden Pankrati. und mit einer Melodischen Stimme sagt sie, ‘denn da, nehmt mit, ich will das ihr ihn Brecht, der Herr wird ihn Brauchen! den anderen Tötet!’ eine der Echsen springt auf Miles zu und hebt einen Stab an dessen ende jetzt eine Klinge in form einer Gleve aus purer schimmernder Energie entstanden ist. Miles hebt abwehrend die Hände in die Höhe, sein ‘Nein!’ erstirnt als die Echse ihn mit einer einzigen bewegung von Kopf bis Rumpf in zwei Teile hiebt. klatschend fallen Organe und Körperhälften zu boden. Pankrati der inzwischen reglos auf den Boden lag wird von einer der Echsen auf die schulter genommen. Die Echsen durchschreiten das Portal wieder nur die Blasse Gestallt dreht sich noch einmal um mit einer ausladenden handbewegung richtung Leichnahm meint Sie ‘Euer Essen ist serviert, nehmt oder verhungert!’

The other side of the Mirrow

Beyond The Stars ChristianThier